Stand: 12.10.2018 15:59 Uhr

Schwerin: Intown-Wohnblöcke werden saniert

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Mieter hatten sich immer wieder über schlechte Wohnbedingungen beschwert. (Archivbild)

Das Berliner Immobilienunternehmen Intown saniert seit Anfang des Jahres seine 20 teils maroden Wohnblöcke in Schwerin. Viele Bewohner in den Blöcken hatten sich über ein Jahr lang immer wieder über die schlechten Wohnbedingungen in den Häusern beschwert.

Vielfältige Mieter-Beschwerden

So seien Heizungen und der Strom im vergangenen Winter ausgefallen, hatten die Mieter berichtet. Geplatzte Wasserrohre hatten zudem zu teilweise überschwemmten Etagen in einem Wohnblock im Stadtteil Mueßer Holz geführt. Der Eigentümer, die Intown-Gruppe aus Berlin, hätte auf Mieter-Beschwerden nicht reagiert, beklagten sich Bewohner.

Langes Warten auf Baugenehmigung

Nach einem Jahr nun saniert Intown seine rund 1.200 Wohnungen in den Stadtteilen Krebsförden und Mueßer Holz - nach Unternehmensangaben für rund vier Millionen Euro. Die späte Sanierung liege auch daran, dass die Stadt Schwerin zu lange für eine Baugenehmigung gebraucht habe, sagte ein Intown-Sprecher NDR 1 Radio MV. Die Schweriner Stadtverwaltung räumte ein, dass es Verzögerungen gegeben habe.

Wohnungen für rund 30 Millionen Euro verkauft

Die Wohnungsgesellschaft Schwerin hatte die 20 Wohnblöcke vor einigen Jahren für rund 30 Millionen Euro an die Intown-Gruppe verkauft.

Weitere Informationen

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 12.10.2018 | 17:40 Uhr

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