Die Front eines Feuerwehrautos mit verzerrter Unschärfe. © NDR Foto: Julius Matuschik

Neubrandenburg: Polizei nimmt mutmaßlichen Brandstifter fest

Stand: 11.07.2022 15:25 Uhr

Nach einem Kellerbrand in der Neubrandenburger Oststadt hat die Polizei einen 31-jährigen Mann als mutmaßlichen Brandstifter ermittelt.

Die Polizei hat einen 31 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, am Sonnabend in der Neubrandenburger Oststadt einen Kellerbrand gelegt zu haben. Gegen ihn wurde vom Amtsgericht Untersuchungshaft angeordnet. Ob der Mann auch für weitere schwere Brandstiftungen in der Oststadt in den vergangenen Monaten verantwortlich ist, muss im Zuge der Ermittlungen aufgeklärt werden, teilte die Polizei mit.

Möbel in Brand gesteckt

Bei dem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Robert-Koch-Straße ist nach Angaben der Polizei ein Schaden von rund 30.000 Euro entstanden. Laut Polizei wurden am späten Samstagabend in einigen Kellerverschlägen abgestellte Gegenstände in Brand gesteckt - beispielsweise alte Möbel. Die Feuerwehr konnte sie schnell löschen. Die Bewohner mussten ihre Wohnungen nicht verlassen, waren aber stark beunruhigt, so die Beamten.

Seit März Verletzte und Sachschäden

In der Neubrandenburger Oststadt ist es seit März immer wieder zu Keller- und Sperrmüllbränden in und an mehrgeschossigen Plattenbauten gekommen. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 200.000 Euro. In einem Fall griffen die Flammen vom Sperrmüll auf die Fassade eines Mehrfamilienhauses über. Zwei Menschen kamen bei den Bränden mit Verdacht auf Rauchvergiftung in eine Klinik.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern | 11.07.2022 | 06:00 Uhr

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