Stand: 23.06.2019 15:42 Uhr

Mit Drohnen und Ausbildung gegen Waldbrände

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Drohnen sollen künftig bei der Bekämpfung von Waldbränden helfen. (Symbolbild)

Mit Drohnen und einer Ausbildungsinitiative will sich Mecklenburg-Vorpommern besser auf Vegetationsbrände vorbereiten. Damit zieht das Land die Konsequenzen aus den Waldbränden des vergangenen Jahres.

Drohnen sollen Brandnester aufspüren

Die Ausbildungsinitiative für die Feuerwehren startet laut Innenministerium schon im Juli. Gleichzeitig will das Land acht Drohnen beschaffen, die zum Aufspüren von Brandnestern genutzt werden können, wie das Ministerium am Samstag mitteilte. Jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt solle eine Drohne für die Gefahrenabwehr erhalten.

Innenminister nehmen Waldbrandschutz in den Fokus

Die deutschen Innenminister hatten vor wenigen Tagen auf ihrer Konferenz in Kiel beschlossen, die Waldbrandbekämpfung in den Fokus zu rücken. Danach trafen sich Experten aus allen Bundesländern mit dem Deutschen Feuerwehrverband zu einer ersten Arbeitssitzung in Ludwigslust.

Derzeit keine erhöhte Waldbrandgefahr im Land

Im vorigen Sommer war es im Landkreis Ludwigslust-Parchim zu einem Waldbrand in einem munitionsbelasteten Gebiet gekommen. Die A 14 war mehrere Tage gesperrt. Aktuell ist die Situation entspannt. Nur das Forstamt Torgelow im Osten des Landes hat die Stufe 3 für eine mittlere Brandgefahr ausgerufen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 23.06.2019 | 16:00 Uhr

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