Stand: 13.02.2018 17:47 Uhr

Fischer in MV wütend über App-Zwang

Fischer in Mecklenburg-Vorpommern haben sich verärgert gezeigt über eine neue Handy-Software. Die sogenannte Mofi-App soll Fischern während der Schonzeit das Fischen ermöglichen, so sie denn bestimmte Auflagen einhalten. Im Gespräch mit NDR 1 Radio MV und dem NDR Fernsehen äußerten sich mehrere Fischer kritisch gegenüber der neuen Technologie. Sie fürchten eine Überwachung und erkennen den Sinn nicht.

Kein Empfang auf hoher See?

Neben den Kosten für die Anschaffung eines Smartphones und dessen problematischen Betrieb auf hoher See mache vor allem der schlechte Empfang vor der Ostsee-Küste der Technik einen Strich durch die Rechnung. Laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), die den Fischern die Benutzung der App vorschreibt, ist der Empfang vor der Küste ausreichend.

Stilllegungsprämie gilt nicht für kleine Boote

Die Fischer wollten nach eigenen Angaben eher eine Stilllegungsprämie für die Schonzeit erhalten. Diese wiederum gewährt die EU erst für Boote, die mindestens acht Meter lang sind. Für viele Fischer träfe das aber nicht zu, weil ihre Boote kleiner seien.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 13.02.2018 | 16:30 Uhr

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