Stand: 06.04.2020 14:02 Uhr  - NDR 1 Radio MV

Corona: Keine italienischen Intensivpatienten nach MV

Nach Mecklenburg-Vorpommern werden vorerst keine Coronavirus-Infizierten aus Italien gebracht - möglicherweise aber welche aus Frankreich. (Archivbild)

Die geplante Verlegung von sechs mit dem Coronavirus infizierten Patienten aus Italien nach Mecklenburg-Vorpommern ist vorerst abgesagt worden. Die Patienten sollten eigentlich in Rostock, Greifswald und Schwerin weiterbehandelt werden. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministerium sagte, haben sich die italienischen Behörden bedankt und mitgeteilt, dass aufgrund stark gesunkener Fallzahlen bei Intensivtherapie-Patienten kein akuter Bedarf besteht.

Neu-Infektionen in Italien gehen zurück

Die Luftwaffe hatte in der vergangenen Woche mehrfach mit ihrem Spezial-Airbus MedEvac Intensivpatienten von Norditalien zur weiteren Behandlung nach Deutschland geflogen. Bis zu sechs Erkrankte können mit der Maschine transportiert werden. Auch Mecklenburg-Vorpommern hatte angeboten, Patienten aufzunehmen.

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Gespräche über Aufnahme französischer Patienten

Diese kommen nun nicht aus Italien, aber möglicherweise aus Frankreich. Das Gesundheitsministerium steht in dieser Angelegenheit nach eigenen Angaben derzeit im Austausch mit den französischen Behörden. "Es besteht die Möglichkeit sechs Franzosen aufzunehmen. Diese würden wahrscheinlich von französischen Behörden nach Mecklenburg-Vorpommern ausgeflogen werden. Mit einer Entscheidung ist gegebenenfalls in dieser Woche zu rechnen", sagte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU).

Genügend Kapazitäten in MV

Die Universitätskliniken Rostock und Greifswald sowie das Helios-Klinikum Schwerin haben ausreichend Kapazität, um die Corona-Infizierten zu betreuen. Die Uniklinik Greifswald ist nach eigenen Angaben weiterhin bereit, Patienten aufzunehmen - egal aus welchem Land.

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NDR 1 Radio MV | 06.04.2020 | 13:00 Uhr

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