Stand: 31.03.2020 06:37 Uhr  - NDR 1 Radio MV

Corona-Hilfen: Bislang 10,5 Millionen Euro in MV ausgezahlt

Mecklenburg-Vorpommern hat an Selbstständige und Firmen bislang mehr als zehn Millionen Euro ausgezahlt. (Symbolbild)

Im Zuge der Corona-Pandemie sind in Mecklenburg-Vorpommern die ersten Soforthilfen für die Wirtschaft geflossen. Rund 10,5 Millionen Euro hat das Land an Antragsteller bisher ausgezahlt. Mit Hilfe dieser nicht rückzahlpflichtigen Zuschüsse soll Solo-Selbstständigen, Klein- und Kleinstunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern das unternehmerische Überleben ermöglicht werden. "Die Auszahlung der Soforthilfe läuft weiter auf Hochtouren. Die Nachfrage ist ungebrochen hoch", erklärte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU). Anträge würden auch am Wochenende bearbeitet.

Wirtschaftshilfen für größere Betriebe angekündigt

Nordmagazin -

MV hat Corona-Hilfen auch für größere Betriebe beschlossen. Bei Unternehmen zwischen 100 und 249 Beschäftigten sollen laut Schwesig individuelle Expresshilfen gefunden werden.

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20.000 Anträge sind bisher eingegangen

Die Finanzhilfen richten sich an Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten aus nahezu allen Branchen im Nordosten. Je nach Mitarbeiterzahl variieren die Zuschüsse zwischen 9.000 und 40.000 Euro. Die Landesregierung hatte in der Vorwoche einen "MV-Schutzfonds" beschlossen, der insgesamt 1,1 Milliarden Euro umfasst. Laut Wirtschaftsminister Glawe sind beim Landesförderinsitut bereits 20.000 Anträge eingegangen.

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Auch mittelgroße Betriebe bekommen Hilfen

Die Landesregierung hat auch die angekündigten Corona-Hilfen für mittelgroße Betriebe beschlossen. Demnach können Unternehmen mit 50 bis 100 Mitarbeitern eine nicht rückzahlbare Soforthilfe in Höhe von 60.000 Euro bekommen. Dafür stellt das Land 36 Millionen Euro bereit. Anträge können beim Landesförderinstitut gestellt werden. Für größere Unternehmen sollen individuelle Lösungen gefunden werden. Das Ziel sei klar, nämlich die Unternehmen im Land in der Corona-Krise zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 31.03.2020 | 06:00 Uhr

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