Stand: 05.06.2021 22:25 Uhr  | Archiv

Coronavirus-Blog: Jeder Fünfte im Norden vollständig geimpft

NDR.de hat auch am Sonnabend, 5. Juni 2021, aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Sonntag setzen wir die Berichterstattung wie gewohnt in einem neuen Blog fort.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Jeder Fünfte in Norddeutschland ist vollständig geimpft
  • Wegfall der Impfpriorisierung: Ärzte erwarten Ansturm auf Praxen
  • Verhaltener Tourismus-Start in Mecklenburg-Vorpommern
  • Weiter Sperrstunde und Alkoholverbote in Hamburgs Party-Vierteln
  • Dänemark: Keine Quarantäne mehr bei Einreise aus Deutschland
  • Im Kreis Vorpommern-Rügen wird gelockert
  • 149 bestätigte Neuinfektionen in Niedersachsen, 73 in Hamburg, 41 in Schleswig-Holstein, acht in Mecklenburg-Vorpommern und 19 im Land Bremen; bundesweit: 2.294

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen


22:25 Uhr

Lesen wir uns am Sonntag wieder?

Um kurz nach halb sieben heute früh haben wir mit der Corona-Berichterstattung für Norddeutschland begonnen, jetzt blenden wir uns aus diesem Sonnabend aus. Wir hoffen, dass Sie sich gut und umfassend informiert gefühlt haben. Wir würden uns freuen, wenn Sie auch am Sonntag mitlesen - dann in unserem neuen Blog, der wieder so etwa gegen 7 Uhr beginnen wird.


21:44 Uhr

Sinkende Inzidenz macht auch für Kinder viel mehr wieder möglich

Größere Feiern mit mehreren Teilnehmenden aus vielen verschiedenen Haushalten - das gab es wegen der Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise schon lange nicht mehr. In Sassnitz auf der Ostseeinsel Rügen gab heute aber so etwas ähnliches wie ein "Gefühl wie früher" auf: Beim ersten Kinderfest seit eineinhalb Jahren konnte dank der niedrigen Inzidenzwerte zusammen gespielt und gelacht werden - und auch Bratwurst vom Grill oder frisches Popcorn gab es für den Nachwuchs. Die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln wurden eingehalten, trotzdem: Das Zusammenkommen hat allen großen Spaß gemacht. Bürgermeister Frank Kracht (parteilos) freute sich über einen "sehr, sehr schönen Moment, dass wir wieder etwas Normalität ins Leben der Kinder hineinbringen können."


20:58 Uhr

Mangelhafte Corona-Masken: Unterschiedliche Darstellungen in den Ministerien

Das SPD-geführte Bundesarbeitsministerium hat dem ARD-Hauptstadtstudio bestätigt, dass das Gesundheitsressort Pläne gehabt habe, nicht zertifizierte Masken unter anderem an Obdachlose zu verteilen. Zudem sollten die Masken an Empfänger von Grundsicherung und an Einrichtungen von Menschen mit Behinderung gehen, erklärte das Arbeitsministerium weiter. Es habe dem Vorhaben des Gesundheitsressorts aber widersprochen. Das Bundesgesundheitsministerium wies die durch einen "Spiegel"-Bericht ausgelöste Kritik an Plänen zur Verwendung offenbar unbrauchbarer Masken zurück. Die Regierung habe dazu keine Entscheidungen getroffen - insofern träfen anderslautende Darstellungen nicht zu, teilte das Ressort von Minister Jens Spahn (CDU) mit. Das Ministerium hatte zuvor außerdem betont, jegliches Material sei geprüft und im Falle von Mängeln nicht angenommen worden. Bei der kostenlosen Verteilung an Obdachlosen-Einrichtungen habe der bestmögliche Schutz der Menschen im Vordergrund gestanden.


19:58 Uhr

Niedersachsen: Die Wirtschaft richtet den Blick nach vorne

Die Corona-Pandemie hat Spuren in der niedersächsischen Wirtschaft hinterlassen. Für Unternehmer und Politiker ist das Anlass dafür, Wege aus der Krise zu suchen und darüber zu diskutieren. Die zentrale Frage lautet dabei: Wo sind von wem und für wen welche Investitionen und Förderungen notwendig? In einer Diskussionsrunde mit Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) in der Nord/LB warnte etwa der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München (ifo), Clemens Fuest: "Es sind nicht öffentliche Investitionen, die über die wirtschaftliche Zukunft eines Landes entscheiden, sondern private." Und der Finanzminister ergänzt: "Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen." 


18:45 Uhr

Ausflügler in Hamburg halten sich an die geltenden Regeln

Bei bestem Sommerwetter waren heute in Hamburg viele Menschen draußen unterwegs. Bei Ausflügen und Spaziergängen etwa an den Elbstrand oder in die Parks der Hansestadt wurden nach Angaben der Polizei aber die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen weitgehend eingehalten. Die Lage sei sehr ruhig, sagte ein Sprecher zu NDR 90,3.


17:36 Uhr

Jeder Fünfte in Norddeutschland ist vollständig geimpft

Jeder fünfte in Norddeutschland lebende Mensch ist mittlerweile vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Aus den heute veröffentlichten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) geht hervor, dass bis gestern knapp 3,1 Millionen Menschen ihre zweite Impfung erhalten haben oder einmal mit dem Vakzin von Johnson & Johnson gespritzt wurden. Das sind 20,5 Prozent der Bevölkerung. Mindestens einmal geimpft sind sogar bereits gut 6,9 Millionen Menschen, was einem Bevölkerungsanteil von 46,1 Prozent entspricht. Von den fünf norddeutschen Bundesländern steht Bremen bei der Impfkampagne am besten (48,9 Prozent Erstimpfungs-Quote / 24,1 Prozent vollständig geimpft) und Hamburg (43,0 Prozent Erstimpfungs-Quote) sowie Niedersachsen (19,3 Prozent vollständig geimpft) am schlechtesten da.


17:11 Uhr

Insgesamt 19 neue Corona-Fälle für Bremen und Bremerhaven gemeldet

Mit Bremen hat nun - wie gewohnt - das letzte Bundesland aus dem Norden für den heutigen Tag seine aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Den Angaben der Gesundheitsbehörde zufolge wurden seit gestern 19 laborbestätigte Neuinfektionen registriert - das sind weniger als gestern (26) und vor einer Woche (41). Die Sieben-Tage-Inzidenz wird für die Stadt Bremen mit 26,4 (Vortag: 29,1 / Vorwoche: 31,7) und für Bremerhaven mit 19,4 (Vortag: 27,3 / Vorwoche: 31,7) angegeben.


17:02 Uhr

Drosten: Plausibelste Quelle für Corona ist Chinas Pelzindustrie

Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité sieht unter den verschiedenen Hypothesen zur Herkunft des Coronavirus Sars-CoV-2 den Weg über die Pelzindustrie als plausibelste an. "Ich habe dafür keinerlei Belege, außer die klar belegte Herkunft von Sars-1, und das hier ist ein Virus der gleichen Spezies. Viren der gleichen Spezies machen die gleichen Sachen und haben häufig die gleiche Herkunft", sagte Drosten dem Schweizer Online-Magazin "Republik". In den Jahren 2002 und 2003 hatte eine in China startende Infektionswelle weltweit zu etwa 800 Todesopfern geführt. Die Erkrankung wurde Schweres Akutes Atemwegssyndrom (Sars) genannt. Beim ersten Sars-Virus seien die Übergangswirte Marderhunde und Schleichkatzen gewesen. "Das ist gesichert", sagte Drosten. Marderhunde würden in China in großem Stil in der Pelzindustrie verwendet. Demnach werden auch wilde Marderhunde in die Zuchtbetriebe gebracht, die zuvor Fledermäuse - die als wahrscheinlichster Ursprung von Sars-CoV-2 gelten - gefressen haben können. Wenn Marderhunde bei ihrer Tötung brüllen, "kommen Aerosole zustande. Dabei kann sich dann der Mensch mit dem Virus anstecken", so Drosten.

Am kommenden Dienstag spricht Christian Drosten in der dann bereits 92. Folge des NDR Info Podcasts Coronavirus-Update wieder über den aktuellen Stand der Forschung in der Coronavirus-Pandemie und das aktuelle Infektionsgeschehen.

Weitere Informationen
Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

Coronavirus-Update: Der Podcast mit Drosten & Ciesek

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr


16:27 Uhr

Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern sinkt auf 8,4

Das Infektionsgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern geht weiter zurück. Nach den am Nachmittag vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) in Rostock veröffentlichten Zahlen, wurden binnen 24 Stunden acht Neuinfektionen registriert - gestern waren es 22, vor einer Woche 19. Der Inzidenz-Wert, der die neuen Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen ausweist, sank von 9,4 am Vortag auf 8,4 (Vorwoche: 14,7). Mit 17,5 ist der Wert demnach im Landkreis Ludwigslust-Parchim momentan am höchsten, am niedrigsten mit 0,9 in Vorpommern-Rügen. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie infolge einer Coronavirus-Infektionen Verstorbenen beträgt in Mecklenburg-Vorpommern den Angaben zufolge unverändert 1.126.


16:05 Uhr

Noch kein Urlauber-Ansturm in Mecklenburg-Vorpommern

Seit gestern dürfen wieder Touristen aus ganz Deutschland in Hotels und Ferienwohnungen in Mecklenburg-Vorpommern Urlaub machen. Doch aus den Urlaubsorten vor allem an der Ostseeküste wird ein eher ruhiger Start in die Urlaubssaison gemeldet. So waren zum Beispiel die Zufahrtsstraßen zu den Inseln Usedom, Fischland-Darß-Zingst und Rügen am Vormittag weitgehend frei - und auch an den Stränden war es noch relativ leer. Laut NDR 1 Radio MV warten auch an der Mecklenburgischen Seenplatte Hoteliers und Vermieter von Ferienwohnungen noch auf mehr Urlauberinnen und Urlauber. Auf dem größten Campingplatz in der Haff-Müritz-Region in Waren waren demnach bis heute gerade einmal 100 Camper angereist.


15:11 Uhr

Kritik an Gesundheitsminister Spahn wegen mangelhafter Masken

Im Zusammenhang mit neuen Vorwürfen gegen das Bundesgesundheitsministerium wächst der Druck auf Ressortchef Jens Spahn (CDU). Laut einem "Spiegel"-Bericht hatte das Ministerium im Frühjahr 2020 Hunderte Millionen unbrauchbare Corona-Schutzmasken gekauft, die es dann an Obdachlose, Menschen mit Behinderungen oder Hartz-IV-Empfänger verteilen wollte. Das sei am Widerstand aus dem Bundesarbeitsministerium gescheitert. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil nannte die Vorgänge ungeheuerlich und menschenverachtend. Auch der Sozialverband Deutschland reagierte empört. Die Masken im Wert von schätzungsweise einer Milliarde Euro sollen nun eingelagert und mit Eintritt des Verfallsdatums entsorgt werden.


14:17 Uhr

Leonhard: Sperrstunde und Alkoholverbot mindestens bis Ende Juni

Abendliche Sperrstunde und Alkoholverbot am Wochenende sollen im Hamburger Schanzenviertel und in Teilen von St. Pauli noch mehrere Wochen gelten. "Das sind harte Eingriffe, weil jeder betroffen ist. Aber ich fürchte, wir werden das noch mindestens den ganzen Juni beibehalten müssen", sagte Sozial- und Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard der "Bild". Mit Blick auf die Feier-Exzesse vor einer Woche in der Schanze sagte die SPD-Politikerin: "Ich kann ja die jungen Leute verstehen, die Party machen wollen. Aber die Opfer sind am Ende viele Gastronomen, denen es sowieso schon schlecht geht." Diese litten nun unter Einschränkungen, die der Senat habe verhängen müssen. Seit Freitag gilt in den Hamburger Szenevierteln am Wochenende ein Alkoholverbot. Zwischen 20 und 6 Uhr dürfen Bier und Wein nicht verkauft werden. Auch das Mitführen alkoholischer Getränke ist in dieser Zeit nicht erlaubt. Die Gastronomie muss um 23 Uhr auch im Außenbereich schließen.


13:57 Uhr

Bessere Ernährung, mehr Bewegung - Große Nachfrage bei Online-Angeboten

Geschlossene Fitnessstudios, kein Training im Sportverein und viel Homeoffice: Während der Corona-Pandemie haben viele Menschen an Gewicht zugelegt.


13:08 Uhr

Präsenzunterricht in Hamburg - "Eine Woche der Freude"

Viele Kinder und Eltern sind darüber froh: Seit einer Woche ist in Hamburg wieder Unterricht in ganzen Klassen in der Schule erlaubt. Und es soll bald noch mehr möglich sein - zum Beispiel auch Feiern zu den Schulabschlüssen, am besten im Freien.


12:18 Uhr

Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg minimal gestiegen

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hamburg hat sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde binnen 24 Stunden um 73 Fälle erhöht. Das sind 34 mehr als am Freitag und fünf mehr als am Sonnabend vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, stieg minimal von 21,3 auf 21,5. Vor einer Woche hatte der Wert 26,2 betragen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz für Hamburg mit 17,8 an. Ein weiterer Patient ist im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.


11:38 Uhr

Niedersachsen: Weil will mehr Kontakte zulassen, wenn Inzidenzwerte weiter sinken

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) weitere Lockerungen in Aussicht gestellt, falls die Inzidenzwerte weiterhin sinken sollten. "Es ist dann zum Beispiel denkbar, wieder Treffen von bis zu zehn Personen aus zehn Haushalten möglich zu machen", sagte Weil in einem Interview. Zuerst brauche es aber "mehr Stabilität bei den Infektionszahlen". Derzeit dürfen sich bis zu zehn Personen aus drei Haushalten treffen, sobald die Inzidenz in der jeweiligen Kommune unter 50 liegt.


10:34 Uhr

Wegfall der Impfpriorisierung: Ärzte rufen zu Geduld auf

Die deutschen Ärzte haben die Bevölkerung angesichts der Aufhebung der Impfpriorisierung in den Praxen ab Montag zu Geduld und Rücksicht aufgerufen. Er rechne mit einem "Ansturm auf die Praxen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender des Virchowbundes als Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, erläuterte in der Zeitung: "Nach wie vor gibt es in den Praxen zu wenig Impfstoff. Daher müssen wir unsere Patienten um Geduld bitten." Gassen merkte an, dass bei vielen Menschen der falsche Eindruck entstanden sei, sie könnten sich sofort impfen lassen. Dies sei keineswegs möglich. Zudem habe die Politik den Anschein erweckt, "dass auch Kindern und Jugendlichen bereits ab kommendem Montag die Möglichkeit eines Impfangebots unterbreitet werden könne, obwohl es seitens der Ständigen Impfkommission keine generelle Impfempfehlung dazu gibt", kritisierte er. Im Norden bleiben Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen zunächst bei der festgelegten Priorisierung.


09:10 Uhr

Inzidenzwert in Niedersachsen sinkt auf unter 20

In Niedersachsen ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf 19,0 gesunken. Diesen Wert errechnete das Robert Koch-Institut (RKI) nach der Meldung von weiteren 149 labordiagnostisch bestätigten Neuinfektionen. Am Freitag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz landesweit bei 22,1 gelegen, vor einer Woche bei 24,8. Am vergangenen Sonnabend waren für Niedersachsen noch 470 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Auch in der kreisfreien Stadt Emden, die zuletzt eine vergleichsweise hohe Inzidenz gemeldet hatte, entspannte sich die Infektionslage. Dort betrug die Inzidenz 64,1. Alle anderen Kreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen lagen unter der Schwelle von 50. Mit 1,0 war die Inzidenz landesweit im Landkreis Friesland am niedrigsten.

Weitere Informationen
In einem Labor werden PCR-Tests durchgeführt. © picture alliance/dpa | Henning Kaiser Foto: Henning Kaiser

Corona: Inzidenz in Niedersachsen sinkt auf 908,3

Neuinfektionen und Todesfälle vom Wochenende werden Dienstag veröffentlicht. Der Inzidenz-Wert ist laut Ministerium aktuell. mehr


08:25 Uhr

Strengere Alkoholverbote in der Schanze: Wenig zu tun für Polizei

Die erste Nacht mit strengeren Alkoholverboten ist in Hamburg verhältnismäßig ruhig verlaufen. Die meisten Menschen haben sich laut Polizei an die Auflagen gehalten. Auf dem Alma-Wartenberg-Platz im Hamburger Stadtteil Ottensen, wo sich etwa 400 Menschen versammelten, kam es jedoch nach Angaben der Beamten zu zahlreichen Verstößen gegen die geltenden Corona-Regeln. Seit Freitag gelten in Hamburgs Szenevierteln für die Wochenenden neue Alkohol-Regeln.


07:05 Uhr

Bislang keine Corona-bedingten Klassenwiederholungen in Hamburg

Das freiwillige Wiederholen des Schuljahres wegen der Corona-Pandemie ist in Hamburg derzeit kein Thema. "Bislang haben wir keine Meldungen aus den Schulen erhalten", sagte ein Sprecher der Schulbehörde. Allerdings müssten noch die Zeugniskonferenzen Mitte Juni abgewartet werden. Bundesweit wird davon ausgegangen, dass rund ein Viertel der rund elf Millionen Schüler in Deutschland Lernrückstände aufzuholen hat, weil sie per Fernunterricht kaum oder nur schlecht erreicht wurden. Das Bundeskabinett hat deshalb bereits ein zwei Milliarden Euro schweres Corona-Paket für Nachhilfe- und Förderprogramme sowie soziale Projekte beschlossen. In Hamburg wurde das Sitzenbleiben bereits vor zehn Jahren abgeschafft und durch eine verpflichtende fächerbezogene Lernförderung ersetzt. Insofern sei die Klassenwiederholung bei Hamburgs Familien eher kein Thema, sagte der Sprecher.


06:43 Uhr

Dänemark: Keine Quarantäne mehr bei Einreise aus Deutschland

Reisende aus Deutschland müssen in Dänemark von heute Nachmittag an nicht mehr in Quarantäne. Dies gilt auch für Dänen, die von einer Deutschlandreise zurückkehren. "Deutschland öffnet sich wieder für uns", sagte Außenminister Jeppe Kofod. Ein negativer Corona-Test wird aber weiter verlangt. Zuletzt mussten deutsche Dänemark-Urlauber entweder geimpft sein oder nach der Einreise in Quarantäne gehen.


06:40 Uhr

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 26,3

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 2.294 Corona-Neuinfektionen gemeldet (Stand RKI-Dashboard: Sonnabnd, 5.31 Uhr). Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 5.426 registrierten Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit bundesweit 26,3 an (Vortag: 29,7; Vorwoche: 37,5). Das RKI wies allerdings in einem Lagebericht auf den Feiertag Fronleichnam in vielen Bundesländern am Donnerstag hin. Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 122 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 163 Tote gewesen.


06:40 Uhr

Im Kreis Vorpommern-Rügen wird gelockert

Im Landkreis Vorpommern-Rügen gelten von heute an weitere Lockerungen. Denn kein anderer Landkreis in ganz Deutschland steht bei der Sieben-Tage-Inzidenz so gut da, wie diese Region in Mecklenburg-Vorpommern. Am Freitag lag der Wert laut Landesgesundheitsamt bei 0,9. Landrat Stefan Kerth (SPD) fordert ein Modellprojekt für Dorffeste und Vereinsfeiern.


06:35 Uhr

Corona-Zahlen für Ihren Wohnort aufs Handy

Die tagesaktuellen Corona-Fallzahlen für den eigenen Wohnort in Norddeutschland und weitere Infos können Sie auch auf dem Handy über fast alle NDR Apps sowie die Messenger von Telegram, Facebook oder Apple Nachrichten abrufen. Um diesen kostenlosen Service des Norddeutschen Rundfunks zu nutzen, müssen Sie beim Messenger Ihrer Wahl nur Ihre Postleitzahl eintippen.


06:35 Uhr

Inzidenzwert in Schleswig-Holstein sinkt auf 13,6

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist auf 13,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gesunken. Am Vortag lag dieser Wert bei 15,8. Das geht aus den neuesten Daten des Gesundheitsministeriums in Kiel hervor (Stand 4.6.). Es wurden 41 Neuinfektionen gemeldet.


06:30 Uhr

NordArt - diesmal wieder mit Besuchern

2020 fiel sie der Pandemie zum Opfer, jetzt ist sie wieder da: Die Kunstausstellung NordArt im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf zeigt von heute an bis zum 10. Oktober über 1.000 Werke aus aller Welt. Einen zweiten Sommer ohne Kunst sollte es nicht geben: Deshalb lenkt ein Online-Ticketing-System die Besucherströme.


06:30 Uhr

NDR.de Corona-Live-Ticker am Sonnabend startet

Willkommen im Wochenende und einen schönen guten Morgen! Die Redaktion von NDR.de hält Sie auch heute, am Sonnabend, 5. Juni, über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Blog finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

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Ein älterer Herr wird geimpft.  Foto: Lennart Preiss

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