Stand: 12.04.2021 23:55 Uhr

Corona-Blog: Schwesig kündigt Beschluss zu Sputnik V an

Im Ticker hat NDR.de Sie auch am Montag, 12. April 2021, aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Dienstag geht es mit einem neuen Ticker weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen


23:55 Uhr

NDR.de wünscht eine gute Nacht

Für heute verabschieden wir uns von Ihnen. Vielen Dank für Ihr Interesse. Wir sind auch morgen wie gewohnt mit einem neuen Blog für Sie da. Schlafen Sie gut!


23:12 Uhr

Knackpunkt Ausgangssperre: Zustimmung oder Ablehnung?

Bundestag und Bundesrat sollen am Dienstag ihre Zustimmung für die sogenannte Notbremse im Infektionsschutzgesetz geben, wenn u.a. einheitliche Ausgangssperren ab einer Inzidenz von 100 kommen sollen. In Norddeutschland wären derzeit 30 Landkreise und Städte betroffen. Allerdings gibt es massiven Widerstand gegen die Pläne der Bundesregierung.


21:55 Uhr

MV will Option zur Sicherung des Impfstoffs Sputnik V beschließen

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat angekündigt, dass ihr Kabinett am Dienstag über die Option zur Sicherung des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V entscheiden werde. "Diese Option soll fällig werden, sobald der Impfstoff eine Zulassung für Deutschland und Europa erhält", sagte Schwesig. Der Wirtschaftsminister solle den Auftrag erhalten, die Verhandlungen schnell abzuschließen. Bereits zuvor hatte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) angekündigt, dass sich das Land eine Option auf eine Million dieser Impfdosen sichert.


20:18 Uhr

Wegen Quarantäne: Zwei Zweitliga-Spiele von Holstein Kiel verschoben

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die für Mittwoch und Sonnabend angesetzten Zweitliga-Spiele von Holstein Kiel gegen Hannover 96 und beim 1. FC Nürnberg erwartungsgemäß abgesetzt. Die DFL war zu dieser Maßnahme gezwungen, da sich Holstein Kiel wegen zweier Corona-Fälle im Team derzeit in Quarantäne befindet.

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Symbolbild Holstein Kiel © IMAGO / Claus Bergmann Foto: Claus Bergmann

Corona-Quarantäne: DFL verlegt zwei Spiele von Holstein Kiel

Die Partien gegen Hannover am Mittwoch und Nürnberg am Sonnabend können wegen der Corona-Zwangspause der KSV nicht stattfinden. mehr


19:15 Uhr

Rostock liegt erstmals über Inzidenz von 100

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat erstmals auch in Rostock die für verschärfte Schutzmaßnahmen wichtige Schwelle von 100 überschritten. Sie liegt aktuell bei 108 (Vortag: 78,4). Die Hansestadt hatte wegen des dort lange Zeit niedrigen Infektionsgeschehens als Vorzeige-Beispiel gegolten und durfte als Modellregion erweiterte Öffnungen von Geschäften und Sportstätten testen.

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Geschäft in Rostock © Steffen Baxalary Foto: Steffen Baxalary

Pilotprojekt Rostock: Einzelhandel zieht ernüchternde Bilanz

Bis Freitag konnten die Rostocker in allen Geschäften ohne Test und Terminvereinbarung einkaufen. mehr


17:45 Uhr

Vorpommern-Greifswald: Verschärfte Quarantäne-Regeln treten in Kraft

Im Kreis Vorpommern-Greifswald gibt es ab sofort verschärfte Quarantäne-Regeln. Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat, muss für 14 Tage in Quarantäne. Das Gleiche gilt für enge Kontaktpersonen. Eine Verkürzung der häuslichen Isolation oder ein Freitesten nach wenigen Tagen ist nicht mehr möglich. Der Landkreis reagiert damit auf die hohen Infektionszahlen der vergangenen Tage. Der Inzidenzwert im Kreis liegt aktuell bei rund 160.


17:27 Uhr

Vier Folgeinfektionen nach illegaler Jugendparty

Nach der illegalen Jugendparty bei Bad Doberan am Karfreitag sind bislang vier Folgeinfektionen bekannt geworden. Diese Infektionen betreffen Jugendliche, die selbst nicht an der Party teilgenommen haben, aber zwischenzeitlich in Kontakt mit infizierten Teilnehmern standen, wie der Landkreis heute mitteilte. Dagegen sei die Zahl der Infektionen unter den bislang 22 bekannten Party-Teilnehmern noch nicht weiter gestiegen, sie liegt weiter bei fünf.


17:12 Uhr

Emden stoppt Modellversuch zur Innenstadt-Öffnung

Nachdem sich der Start der Modellversuche zur Öffnung von Geschäften in niedersächsischen Innenstädten weiter verzögert, legt die Stadt Emden ihre Planungen dazu vorerst auf Eis. Dieser Beschluss ist heute nach Rücksprache mit Vertretern von Handel und Gastronomie getroffen worden, wie die Stadt mitteilte. Als Grund wurde fehlende Planungssicherheit angesichts der noch unklaren geplanten bundeseinheitlichen Regelungen genannt. Das dreiwöchige Modellprojekt hätte eigentlich an diesem Donnerstag in Emden starten sollen.

"Solange die Landes- und Bundesregierung keine verlässlichen und dauerhaften Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Modellprojektes schaffen, lohnen sich der immense Aufwand und die Mühe für die Einzelhändler und Gastronomen nicht", sagte die Koordinatorin der Stadt Emden, Martje Merten.

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Ein Mann geht durch die Lange Straße in der Innenstadt von Oldenburg. © dpa-Bildfunk Foto: Hauke-Christian Dittrich

Modellkommunen: Ärztekammerpräsidentin für späteren Start

Martina Wenker hält das Projekt grundsätzlich für gut - den Zeitpunkt allerdings für nicht umsetzbar. mehr


16:38 Uhr

Schwesig schließt verschärfte Corona-Maßnahmen nicht aus

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat verschärfte Corona-Maßnahmen in dem Bundesland nicht ausgeschlossen. "Die Zahlen sind viel zu hoch", sagte Schwesig in Schwerin. Sie verwies darauf, dass die Corona-Infektionszahlen voraussichtlich erst am morgen oder übermorgen stabiler seien in ihrer Aussagekraft. Dies begründete sie mit dem Meldeverzug aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald und mit den Ostertagen, an denen sich weniger Menschen getestet hätten. Aktuell liegt die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei 127,7.

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7-Tage-Inzidenzkarte für Mecklenburg-Vorpommern vom 06. Mai 2021

Corona in MV: 231 Neuinfektionen, 14 weitere Todesfälle

Der Landesinzidenzwert sinkt unter die 100er-Marke. Die meisten Neuinfektionen gibt es im Kreis Ludwigslust-Parchim. mehr


16:32 Uhr

WHO: Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei, aber kontrollierbar

Die Pandemie ist nach Worten von WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus noch lange nicht vorbei. Sie könne aber mit den erprobten Maßnahmen unter Kontrolle gebracht werden. "Wir wollen auch, dass sich Gesellschaften, Märkte, Reisen und Handel wieder öffnen", sagt er. "Aber zurzeit sind die Intensivstationen in vielen Ländern überfüllt und viele Menschen sterben - und das ist komplett vermeidbar."


15:55 Uhr

Bundesregierung einigt sich offenbar auf Testpflicht für Unternehmen

Unternehmen sollen ihren Beschäftigten Corona-Tests anbieten müssen, wenn diese nicht im Homeoffice arbeiten. In der Bundesregierung wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dazu eine Paketlösung angestrebt. Die entsprechende Änderung der Arbeitsschutzverordnung soll dabei gemeinsam mit der geplanten Novelle des Infektionsschutzgesetzes für eine bundesweite Corona-Notbremse kommen. Die Arbeitgeber sollen die Tests zur Verfügung stellen. Sie müssen aber voraussichtlich nicht dokumentieren, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Tests auch in Anspruch nehmen.

Wie die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans mitteilten, werde das Kabinett eine Verordnung von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zur Kenntnis nehmen, mit der verpflichtende Testangebote in Betrieben festgelegt würden. Dies sei mit Ländern und Fraktionen so besprochen worden, und auch das Bundeskabinett sei sich "über diese Zielsetzungen einig", sagte Esken.


14:37 Uhr

100 Millionen Euro für Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern wird den Unternehmen im Land mit weiteren 100 Millionen Euro durch die Corona-Pandemie helfen. Das kündigte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) an. Zwei Drittel der Summe kommt vom Land, ein Drittel vom Bund. Zunächst hatte Glawe eine Summe von 150 Millionen Euro angegeben. Mit 30 Millionen Euro will das Land Betriebe des verarbeitenden Gewerbes unterstützen. Außerdem stellen das Wirtschaftsministerium und der Bund einen Härtefallfonds zur Verfügung. 30 Millionen Euro liegen bereit, um Not leidenden Unternehmen zu helfen, die kein Geld aus anderen Corona-Hilfe-Programmen bekommen können.

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Stilisierte Coronaviren sind  über einen Geldschein projiziert (Montage) © photocase, Fotolia Foto: PolaRocket, psdesign1

100 Millionen Euro zusätzliche Hilfen für Wirtschaft in MV

Landesregierung will unter anderem Investitionen des verarbeitenden Gewerbes unterstützen. mehr


14:18 Uhr

In die Weihnachtsmarkt-Bude zum Schnelltest

In Lüneburg sind Weihnachtsmarkt-Buden als Schnelltestzentren eingerichtet worden. Mangels Containern greife man auf die Hütten zurück, zwei von vier Buden sollen diese Woche in Betrieb gehen, sagte ein Sprecher der Stadt. Dort können die wöchentlichen kostenlosen Schnelltests durchgeführt werden. Die Stadt appelliere an die Menschen, sich testen zu lassen.


13:24 Uhr

Johnson & Johnson liefert jetzt in die EU

Johnson & Johnson beginnt heute mit der Lieferung seines Impfstoffs an die EU-Staaten. Das bestätigte die EU-Kommission in Brüssel. Sie erwartet bis Ende Juni bis zu 55 Millionen Dosen. Gut zehn Millionen Dosen sollen nach Deutschland gehen. Da das Vakzin nur ein Mal gespritzt werden muss, hoffen viele Staaten, dass so die Impfkampagne beschleunigt wird.


13:03 Uhr

Tschentscher: Ausgangssperre wirkt erst in zwei Wochen

Seit Karfreitag gilt in Hamburg eine Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr. Doch die Infektionskurve knickt nicht ab, der Inzidenzwert stieg in den letzten Tagen bis auf 142,7. Ostern hätten sich viele Menschen getroffen, so Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Das wirke noch negativ: "Man kann nicht erwarten, dass es sich über Nacht bemerkbar macht. Die endgültige Wirkung zeigt sich erst im Laufe von sagen wir mal zwei Wochen."

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Die Wege vor dem Planetarium im Hamburger Stadtpark sind während der Ausgangssperre menschenleer. © picture alliance Foto: x

Ausgangssperre in Hamburg: Tschentscher betont Wirkung

Trotz des zuletzt gestiegenen Inzidenzwertes sieht der Bürgermeister die Ausgangssperre in Hamburg als Erfolg. mehr


12:40 Uhr

Seenplatte-Kreis gibt Impfen mit Astrazeneca ab 60 Jahren frei

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gibt ab sofort das Impfen für Menschen ab 60 Jahren mit dem Astrazeneca-Impfstoff frei. Frauen und Männer dieser Altersgruppe können sich ohne Termine in den Impfzentren Trollenhagen bei Neubrandenburg und in Waren an der Müritz impfen lassen, sagte eine Kreissprecherin. Der Großkreis gibt damit als erster Landkreis im Nordosten dieser Altersgruppe die Möglichkeit, sich ohne Termin impfen zu lassen. Mit der Freigabe soll die Zahl der Geimpften schneller gesteigert werden. Impfwillige müssen nur Personal- und Impfausweis vorlegen.


12:30 Uhr

Café-Betreiber erleichtert über Start der Außengastronomie

In großen Teilen Schleswig-Holsteins durften mitten in der dritten Welle der Corona-Pandemie die Terrassen von Cafés und Restaurants wieder öffnen. Im Café Wichtig in Timmendorfer Strand (Kreis Ostholstein) warteten zur Öffnung bereits die ersten Frühstücksgäste. Die Kunden seien vorsichtig, achteten auf Abstände und seien erleichtert über das Stück Normalität, das zurückkehre, sagte Geschäftsführer Jan Schumann. "Das sieht man an den Gesichtern." Dem Personal gehe es ebenso, es sei ein Tag guter Stimmung. Schon für den Mittag rechnete Schumann mit einer vollen Terrasse. Für die Kontaktnachverfolgung kommt die Luca-App zum Einsatz. Die Landesregierung hatte die Öffnung in der vergangenen Woche unter strengen Auflagen erlaubt. Möglich ist die Bewirtung, wo die Zahl der Infektionen innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Einwohner stabil unter 100 liegt.


12:11 Uhr

309 neue Corona-Fälle in Hamburg

Nach Angaben der Hamburger Sozialbehörde sind heute 309 Neuinfektionen registriert worden. Das sind 54 Fälle mehr als vor einer Woche und 31 weniger als am Sonntag. Zwei Menschen sind gestorben. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen liegt jetzt bei 142,7. Es war der dritte Anstieg nach neun Tagen mit rückläufiger Inzidenz.


11:33 Uhr

Aerosolforscher fordern mehr Schutz in Innenräumen

"Wer sich zum Kaffee in der Fußgängerzone trifft, muss niemanden in sein Wohnzimmer einladen": Forscher der Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) fordern von der Politik einen Kurswechsel bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Die Gefahr einer Ansteckung sei vor allem in Innenräumen gegeben, bekräftigen die Forscher in einem Brief an die Bundesregierung und an die Landesregierungen. "Wenn wir die Pandemie in den Griff bekommen wollen, müssen wir die Menschen sensibilisieren, dass DRINNEN die Gefahr lauert." Debatten über das Flanieren auf Flusspromenaden, den Aufenthalt in Biergärten, Joggen oder Radfahren seien hingegen kontraproduktiv. Hier würden wertvolle Ressourcen verschwendet. Sie kritisieren auch die Ausgangssperren: "Die heimlichen Treffen in Innenräumen werden damit nicht verhindert, sondern lediglich die Motivation erhöht, sich den staatlichen Anordnungen noch mehr zu entziehen", schreiben sie.


11:15 Uhr

Niedersachsen: Schulleitungsverband kritisiert Chaos bei Start mit Testpflicht

Der Schulstart mit Testpflicht in Niedersachsen ist laut Schulleitungsverband chaotisch verlaufen. Einige Schulen hätten zu wenige Testkits erhalten, manche die falschen, sagte der Geschäftsführer des Verbandes, Rene Mounajed. "Das ist völlig unprofessionell." An manchen Schulen wurden nur Testkits ausgegeben, Unterricht und Notbetreuung gab es nicht. Andere Schulen boten lediglich Notbetreuung an, wiederum andere starteten mit dem Unterricht, ohne die Kinder zu testen. Viele Schulleitungen seien wütend, so Mounajed. Seit heute müssen sich Kinder, Jugendliche und Schulpersonal zweimal pro Woche vor Unterrichtsbeginn zu Hause auf das Coronavirus testen.


10:52 Uhr

621 Neuinfektionen in Niedersachsen

In Niedersachsen sind 621 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Am Ostermontag waren es 584. Ein Mensch starb mit dem Virus. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern liegt damit bei 106,6. Am Wochenende und montags liegen die Zahlen meist niedriger als an Werktagen, weil weniger getestet und gemeldet wird.


10:29 Uhr

Studium in der Pandemie: Geldsorgen und psychische Probleme

Knapp drei Millionen Studierende beginnen in diesen Tagen ihr drittes Semester ohne Präsenzveranstaltungen. Die Studierendenwerke in Mecklenburg-Vorpommern machen daher darauf aufmerksam, dass finanzielle Nöte und die Einsamkeit vielen Studierenden zu schaffen machen. Neben der Einsamkeit sorge das Homeoffice-Studium auch für gestiegene Lernprobleme.


08:57 Uhr

Waren: Stadtvertreter müssen Bußgeld zahlen

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat wegen Verstößen gegen die Corona-Maskenpflicht Verwarngelder gegen fast die ganze Stadtvertretung von Waren an der Müritz erlassen. Wie eine Sprecherin des Kreises erklärte, wurde bei einer Sitzung am 17. März gegen die betreffende Landesverordnung verstoßen. Damals hatte es der Präsident der Stadtvertretung, Rüdiger Prehn (Linke), mit Blick auf sehr niedrige Inzidenzzahlen in Waren, Anwesenden und Stadtvertretern freigestellt, am Platz den Mund-Nasen-Schutz abzulegen. Die meisten der Anwesenden folgten dem. Danach hatte Prehn die Fehlinterpretation seinerseits eingeräumt und sich entschuldigt. Die mehr als 20 betroffenen ehrenamtlichen Abgeordneten sollen nun je 55 Euro Verwarngeld zahlen. Für den Stadtpräsidenten prüft die Kreisverwaltung ein Bußgeld, das bis zu 1.000 Euro betragen könnte, hieß es.


08:29 Uhr

FDP-Generalsekretär Wissing: Infektionsschutzgesetz "mit heißer Nadel gestrickt"

Die geplanten Änderungen am Infektionsschutzgesetz sorgen in Teilen der Opposition weiter für Unmut. FDP-Generalsekretär Volker Wissing bezeichnete die angedachten nächtlichen Ausgangssperren auf NDR Info als unverhältnismäßig. Man könne die Menschen nicht zu Hause einsperren, wenn ein Ehepaar beispielsweise abends noch einen Spaziergang machen wolle, so Wissing. Er sprach von einem schlecht gemachten Entwurf, der mit heißer Nadel gestrickt worden sei. Man müsse weiter differenziert vorgehen. Die Länder seien handlungsfähig. Das Bundeskabinett will die Änderungen an dem Gesetz morgen beschließen. Die Reform sieht unter anderem deutschlandweit einheitliche Regelungen für eine Notbremse vor, falls die Inzidenzwerte über 100 steigen.


08:11 Uhr

Priorisierungsgruppe 2 in Hamburg soll geimpft werden

In Hamburg sind jetzt alle Angehörigen der sogenannten Priorisierungsgruppe 2 zum Impfen aufgerufen. Dazu gehören Menschen ab 70 Jahren, Angehörige von Schwangeren, Menschen mit Demenz, Menschen mit Trisomie 21 und Organtransplantierte. Für das Impfzentrum in den Messehallen wurden Zehntausende neue Termine freigeschaltet.

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Ein Transparent mit der Aufschrift "Corona-Impfzentrum Eingang West" steht vor dem Haupteingang der Hamburger Messehallen. © picture alliance / dpa Foto: Georg Wendt

Corona-Impfung in Hamburg: Gesamte Prio-Gruppe 2 aufgerufen

Neben den über 70-Jährigen sind ab sofort etwa auch Kontaktpersonen von Schwangeren zum Impfen aufgerufen. mehr


07:11 Uhr

Schnelltest-Modellversuch in 19 Hamburger Kitas

In den Hamburger Kindertagesstätten beginnt am Montag ein vierwöchiger Modellversuch zu Corona-Schnelltests bei kleinen Kindern. 19 über die Stadt verteilte Kitas nehmen daran teil, wie der Sprecher der Sozialbehörde, Martin Helfrich, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Neben einer Erhöhung des Infektionsschutzes erwarte man von dem Versuch auch Erkenntnisse, wie kleine Kinder überhaupt getestet werden können, wie es sich mit der Bereitschaft der Eltern verhält und ob sich durch Tests Infektionen feststellen lassen, die sonst nicht aufgefallen wären. In den Modellkitas sind die Eltern aufgerufen, ihre Kinder zwei Mal wöchentlich immer montags und mittwochs vor dem Besuch der Einrichtungen zu testen. Die Teilnahme sei freiwillig. Pro Kind erhielten die Eltern zehn kostenlose Testkits. Insgesamt habe die Behörde für den Modellversuch knapp 37.400 Tests zu Verfügung gestellt. Bei dem Versuch komme es auf die Eltern an, sagte Helfrich. Eine Testung durch die Erzieherinnen und Erzieher, "die womöglich gegen den Willen der Kinder erfolgen würde, kommt allein schon aus pädagogischen Gründen nicht infrage". Bei einem positiven Schnelltest müsse ein PCR-Test folgen. Inwieweit sich dann das Ergebnis bestätigt, sei ein weiterer Erkenntnisgewinn.

Korrektur: Zunächst war von zwölf teilnehmenden Kitas gesprochen worden. Wir haben dies korrigiert.


06:48 Uhr

Schulen und Kitas öffnen im Kreis Ludwigslust-Parchim

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim öffnen Schulen und Kitas heute wieder. Weil die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonnabend zehn Tage in Folge unter dem Wert von 150 lag, würden Kindergärten und Krippen den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen aufnehmen, teilte der Kreis mit. Die Kinder sollten aber möglichst weiter zu Hause betreut werden. 

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Ein Kind malt ein medizinisches Symbol auf ein Blatt Papier. © picture alliance/dpa

Schulen und Kitas öffnen im Kreis Ludwigslust-Parchim

Grund für die Öffnungen sind gesunkenen Corona-Infektionszahlen. Kita-Kinder sollten aber möglichst weiter zu Hause betreut werden. mehr


06:35 Uhr

Bundesweit 13.245 Neuinfektionen gemeldet - insgesamt über drei Millionen

Die Zahl der insgesamt in Deutschland gemeldeten Corona-Infektionen ist auf über drei Millionen gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag haben sich nachweislich 3.011.513 Menschen in Deutschland mit dem Virus infiziert. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die erste bestätigte Infektion wurde am 27. Januar 2020 bekannt gegeben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.683.900 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg um 99 auf 78.452. Binnen eines Tages wurden 13.245 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Montags sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Zudem könnten die Zahlen wegen der Schulferien noch nicht vergleichbar mit früheren Werten sein. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 8.497 Neuinfektionen und 50 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag am Montagmorgen bundesweit bei 136,4 (Vortag 129,2).


06:00 Uhr

Schleswig-Holstein: Restaurants dürfen draußen bewirten

In den meisten Kreisen und Städten Schleswig-Holsteins darf nach monatelanger Corona-Pause heute die Außengastronomie wieder öffnen. Die Landesregierung hatte die Erlaubnis zur Öffnung am vergangenen Mittwoch mitgeteilt. Möglich ist Bewirtung, wo die Zahl der Infektionen innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Einwohner stabil unter 100 liegt. Der Zugang zur Außengastronomie richtet sich nach den aktuellen Kontaktbeschränkungen. Demnach dürfen maximal fünf Personen aus zwei Haushalten an einem Tisch sitzen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit. Die Gastronomen müssen eine Kontaktnachverfolgung sicherstellen. Nur am Tisch dürfen die Gäste den Mund-Nasen-Schutz abnehmen.


05:58 Uhr

Novelle des Infektionsschutzgesetzes: Was sind die Fallstricke?

Über eine Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes will die Bundesregierung einheitliche und verbindliche Corona-Regeln in ganz Deutschland erreichen. Im Interview schätzt der Rechtswissenschaftler Claus Dieter Classen von der Uni Greifswald die juristischen Hürden für das Vorhaben ein.

VIDEO: Bundesregierung legt einheitliche Corona-Regeln vor (5 Min)


05:55 Uhr

Schulstart in Niedersachsen mit Pflicht-Tests für alle

Mit verpflichtenden Corona-Tests geht heute der Unterricht an Niedersachsens Schulen nach den Osterferien weiter. Schülerinnen und Schüler sowie das Personal müssen sich nun zwei Mal pro Woche vor Unterrichtsbeginn zu Hause auf Corona testen, wie das Kultusministerium mitteilte. Die Testkits werden von den Schulen verteilt. Wer ein positives Test-Ergebnis hat, darf die Schule nicht betreten und muss einen noch zuverlässigeren PCR-Test machen lassen.

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Ein Corona-Selbsttest liegt vor einer Federmappe. © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte

Corona-Selbsttests: Diese Regeln gelten für Schulen

An Niedersachsens Schulen gilt im Präsenzunterricht seit Montag eine Selbsttest-Pflicht für Schüler und Personal. mehr


05:50 Uhr

Schleswig-Holstein meldet 149 Neuinfektionen

In Schleswig-Holstein sind binnen eines Tages 149 laborbestätigte Corona-Neuinfektionen registriert worden. Vor einer Woche - am Ostermontag - waren es 162. Wie aus behördlichen Daten hervorgeht, fällt die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zu gestern um 0,7 auf 71,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die Zahl der Todesfälle unter den Infizierten stieg um einen auf 1.461. Die am stärksten betroffenen Regionen sind der Kreis Herzogtum Lauenburg (Inzidenz 123,7), die Stadt Neumünster (112,2) und der Kreis Segeberg (96,3).


05:45 Uhr

Corona-Blog am Montag startet

Guten Morgen aus der NDR.de-Redaktion! Auch am heutigen Montag, 12. April, halten wir Sie über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Hier finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.

Gemeldete Neuinfektionen in Norddeutschland am Sonntag: Niedersachsen 1.600 , Schleswig-Holstein 375, Hamburg 340, Mecklenburg-Vorpommern 180, das Land Bremen 119, bundesweit 17.855.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

Coronavirus-Update: Der Podcast mit Drosten & Ciesek

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr

Geimpfte in Norddeutschland

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Wie ist die Lage auf den Intensivstationen im Norden?

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