Stand: 04.05.2022 22:15 Uhr

Coronavirus-Blog: Lauterbach will Konzept für den Herbst vorlegen

NDR.de hat am Mittwoch, 4. Mai 2022, aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Donnerstag setzen wir die Berichterstattung in einem neuen Blog fort.

Das Wichtigste in Kürze:

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen


22:15 Uhr

Schreibpause im Live-Ticker - Lesepause für Sie!

An dieser Stelle beenden wir die Berichterstattung im NDR.de Corona-Ticker an diesem Mittwoch nach etwa 16 Stunden. Wir danken für Ihr Interesse und das Mitlesen der wichtigsten Meldungen des Tages. Morgen früh setzen wir wie gewohnt einen neuen Blog auf - und freuen uns, wenn Sie auch dann wieder bei uns reinschauen. Kommen Sie gut durch die Nacht!


22:10 Uhr

Tarifeinigung für Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Kliniken

In den Tarifverhandlungen für rund 60.000 Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Kliniken in Deutschland ist eine Einigung erreicht: Die Gehälter sollen rückwirkend zum 1. Oktober 2021 um 3,35 Prozent steigen, wie die Gewerkschaft Marburger Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände am Abend mitteilten. Der Marburger Bund sprach von einem "Gesamtpaket an substanziellen Verbesserungen", das Belastungen außerhalb der Regelarbeitszeit klare Grenzen setze und verlässliche Ruhezeiten garantiere. Die Arbeitgeberseite erklärte, angesichts einer hohen Inflation und der Belastungen durch die Corona-Pandemie sei eine tragbare Lösung für alle Parteien erreicht.


22:00 Uhr

Lauterbach will Konzept für den Herbst vorlegen

Aktuell sinkt die offizielle Corona-Inzidenz bundesweit kontinuierlich, doch im Herbst könnte sich die Lage wieder ändern. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will deshalb vorsorgen: Er kündigte heute an, noch in diesem Monat ein Konzept zur weiteren Pandemie-Bekämpfung vorzustellen. Konkret gehe es dabei um eine Strategie, die Zahl der Corona-Impfungen in Deutschland zu erhöhen. Außerdem will der Minister Regelungen für weitere Corona-Maßnahmen entwickeln - das aktuelle Infektionsschutzgesetz gilt nur bis zum 23. September. Auch die digitale Ausstattung der Gesundheitsämter soll verbessert werden - dafür stehen laut Lauterbach 800 Millionen Euro bereit.


21:43 Uhr

Tourismus-Krise überwinden: Europäische Metropolen starten Kampagne

Die einst von Touristen stark besuchten europäischen Metropolen wie Wien, London, Paris, Barcelona oder Berlin begeben sich nach der Corona-Krise auf gemeinsame Aufholjagd. Unter anderem würden sich in der Kampagne "United Cities of Tourism" die beliebten Ziele aus sechs Ländern am 15. Mai auf Instagram gegenseitig bewerben, kündigten Tourismus-Vertreter heute in Wien an. "Optimismus ist unbedingt angebracht", sagte Wirtschafts-Stadtrat Peter Hanke. Im März seien etwa in Wien bereits wieder mehr als die Hälfte der Übernachtungen erzielt worden wie im Vergleichsmonat des Rekordjahres 2019. Als besondere Geste zahlt die Stadt im Austausch für jeden 100. Gast, der im Mai und Juni aus Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Spanien oder Frankreich nach Wien reist, einem Bewohner oder einer Bewohnerin die Anreise in eine der 17 teilnehmenden Städte.


21:28 Uhr

"Moralisches Versagen": WHO-Chef kritisiert Pharmafirmen

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation hat Pharmafirmen aufgefordert, ihre Preise für Medikamente gegen Covid-19 zu senken. Während die Firmen Rekordgewinne machten, verlangten sie für diese Medikamente Preise, die für arme Länder nicht erschwinglich seien, kritisierte Tedros Adhanom Ghebreyesus heute in Genf. Er sprach von "moralischem Versagen", nannte dabei aber keine Firma beim Namen. Wegen des knappen Angebots und der hohen Preise könnten manche Länder die lebensrettenden Medikamente nicht kaufen. Pharmafirmen bieten Medikamente in der Regel in drei Preiskategorien an, sodass Länder mit niedrigen Einkommen deutlich weniger dafür zahlen als reiche Länder. Da sich aber viele reiche Länder mit Bestellungen einen Großteil der ersten Produktion der Covid-19-Medikamente gesichert haben, blieb zunächst wenig für andere übrig.


19:58 Uhr

Landeselternrat MV: Mehr als ein Drittel der Schulen ohne Sozialarbeiter

An mehr als einem Drittel aller Schulen in Mecklenburg-Vorpommern gibt es nach Angaben des Landeselternrats keinen Schulsozialarbeiter. Das sei ein großes Thema bei der Frühjahrsplenartagung des Landeselternrats in Rostock gewesen, teilte heute der Vorsitzende Kay Czerwinski mit. Die Corona-Pandemie habe erkennbare Folgen, nicht nur bei schulischen Leistungen, sondern gerade auch im Sozialverhalten. Viele Kinder seien sehr lange von ihren Klassenkameraden getrennt gewesen. Der Landeselternrat forderte, für jede Schule einen Schulsozialarbeiter mit gesicherter Finanzierung und langfristigen Perspektiven einzustellen. Das Schweriner Bildungsministerium verwies darauf, dass es an jeder Schule in Mecklenburg-Vorpommern Vertrauenslehrer gebe. Auch an sie könnten sich Schüler wenden, wenn sie Probleme haben.


19:33 Uhr

Hamburg: Keine Testpflicht an Schulen - dafür 3G-Regelung

Hamburgs Schulbehörde hat die Corona-Testpflicht an den Schulen der Hansestadt gekippt. Dafür trete aber eine bereits abgeschaffte Regelung wieder in Kraft, nämlich dass ab sofort nur Geimpfte, Genesene oder Getestete am Unterricht teilnehmen dürfen, teilte die Schulbehörde heute mit. Mit der Wiedereinführung der 3G-Regelung wurde auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Hamburg reagiert, das vor einer Woche dem Eilantrag einer geimpften Gymnasiastin und eines geimpften Grundschülers gegen die Masken- und Corona-Testpflicht an Schulen stattgegeben hatte. Schülerinnen und Schüler, die ihren Impf- oder Gensesenenstatus nachweisen können, sind ab sofort von der Testpflicht befreit. Die Maskenpflicht ist an Hamburgs Schulen bereits seit Anfang der Woche abgeschafft.

Weitere Informationen
Ein Schüler hält ein Antigentest zwischen seinen beiden Fingern, er führt an seinem Platz einen Corona-Selbsttest durch.

Hamburg: Corona-Testpflicht an Schulen fällt für die meisten weg

Künftig müssen sich nur noch Schüler testen lassen, die weder geimpft noch genesen sind. Die Schulbehörde reagierte auf ein Gerichtsurteil. mehr


18:25 Uhr

Rostocks OB Madsen: Buga unter gegenwärtigen Umständen nicht machbar

Die für 2025 geplante Bundesgartenschau in Rostock ist nach Ansicht von Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) unter den aktuellen Umständen mit den Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges nicht machbar. Einen Tag nach dem Krisengespräch mit der Landesregierung über die Buga-Zukunft sagte Madsen heute, dass nun so lange es gehe alle Projekte ganz pragmatisch auf Machbarkeit geprüft würden. Er sei genau damit jeden Tag beschäftigt. "Ich halte die Buga für nicht realistisch, aber ich will das selbstverständlich gerne ausrechnen." Vermutlich bleibe die Erkenntnis: "Lieber ein schnelles Ende." Morgen tagt der Aufsichtsrat der Buga 2025 und berät über das weitere Vorgehen.


18:05 Uhr

Auch Bremen meldet weiteren Inzidenz-Rückgang

Die Gesundheitsbehörde in Bremen hat am späten Nachmittag ebenfalls die tagesaktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach sind im Land Bremen 927 neue laborbestätigte Corona-Fälle notiert worden - davon 780 in der Stadt Bremen (Vortag: 1.016 / Vorwoche: 850) sowie 147 in Bremerhaven (Vortag: 214 / Vorwoche: 317). Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen sank in Bremen von 654, 4 gestern leicht auf aktuell 651,4. In Bremerhaven ging die Inzidenz deutlich zurück - von 880,6 am Vortag auf jetzt 731,8. Durch zwei weitere bestätigte Tote im Zusammenhang mit Corona-Infektionen stieg die Zahl der seit Pandemie-Beginn insgesamt in Bremen an oder mit dem Virus Verstorbenen nach Behördenangaben auf 753.


17:56 Uhr

MV: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Sieben-Tage-Inzidenz der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter gesunken - von 431,8 am Vortag auf aktuell 400,7, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) in Rostock heute mitteilte. Vor einer Woche war der Wert noch mit 719,8 angegeben worden. Die Inzidenz liefert allerdings wahrscheinlich kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen. Die Zahl der binnen 24 Stunden neu registrierten Corona-Fälle beträgt laut LAGuS 974 (Vortag: 1.926 / Vorwoche: 1.556). Drei weitere Menschen verstarben in Mecklenburg-Vorpommern den Angaben zufolge an oder mit dem Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen (Zahl der in Krankenhäuser aufgenommenen Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner und innerhalb einer Woche) sank um 0,3 Punkte auf 2,9.


17:26 Uhr

Ab morgen nur noch fünf Tage Isolation in Hamburg

Auch die Hansestadt Hamburg setzt die neuen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Isolierung und Quarantäne bei Corona-Fällen um - und zwar bereits ab morgen. In der geänderten Eindämmungsverordnung ist festgelegt, dass eine Isolation von Infizierten nur noch fünf Tage dauert. Ein Freitesten zum Abschluss ist nicht verpflichtend, wird aber empfohlen. Die Quarantäne von Kontaktpersonen entfällt, stattdessen wird zu regelmäßigen Testungen geraten.

Genauso verfahren die anderen norddeutschen Bundesländer: In Schleswig-Holstein gilt das Prozedere bereits seit heute, in Mecklenburg-Vorpommern ab Freitag und in Niedersachsen ab Sonnabend.


16:57 Uhr

Ukraine-Krieg und Corona-Lockdowns in China belasten deutschen Export

Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine sowie der Corona-Lockdown in Teilen Chinas haben im März Schrammen in der Exportbilanz von Deutschland hinterlassen. Zwar legten die Warenausfuhren im Vergleich zum März 2021 zu, gegenüber dem Vormonat Februar sanken sie kalender- und saisonbereinigt aber um 3,3 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt heute mit. "Die Lieferkettenunterbrechungen durch den Krieg in der Ukraine und die Null-Covid-Strategie der Volksrepublik China belasten den Außenhandel massiv", erläuterte Dirk Jandura, Präsident des Außenhandelsverbandes BGA.


16:20 Uhr

Niedersachsen: Weniger als 1.000 Corona-Patienten in Krankenhäusern

Seit drei Monaten sind erstmals wieder weniger als 1.000 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Niedersachsens Krankenhäusern. Das Gesundheitsministerium gab die aktuelle Zahl der Covid-19-Patienten heute mit 988 an. Laut Ministerium sind 79 Erwachsene im Zusamenhang mit Covid-19 auf Intensivstationen. So wenige seien es zuletzt im August 2021 gewesen. Zudem befänden sich im Zusammenhang mit Corona drei Kinder auf Intensivstationen sowie 19 auf Normalstationen.


15:55 Uhr

Nach Corona-Pause: Hamburger Messe zieht positives Fazit für Internorga

Zum ersten Mal seit drei Jahren hat die Gastro-Messe Internorga wieder in Präsenz stattgefunden. Die Hamburger Messe zieht ein positives Fazit: Rund 48.000 Menschen hätten an der internationalen Messe teilgenommen. Sie war zuvor auf den 30. April bis zum 4. Mai verschoben worden. Grund war die Dynamik der Pandemie. Ursprünglich sollte sie bereits im März stattfinden. In den vergangenen zwei Jahren war sie wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Auf der Messe werden Trends rund um die Gastro- und Hotelleriebranche vorgestellt. Vor der Pandemie im Jahr 2019 besuchten knapp 100.000 Menschen die Messe.


15:05 Uhr

MV: Hotels und Gaststätten mit Jahresstart unzufrieden

Hotels und Gaststätten in Mecklenburg-Vorpommern sind einer verbandsinternen Umfrage zufolge nicht gut ins Jahr 2022 gestartet. Um mehr als 20 Prozent sei der Umsatz zwischen Januar und April in den gastgewerblichen Unternehmen schlechter ausgefallen als im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vor-Corona-Jahr 2019, sagte heute der Präsident des Dehoga MV, Lars Schwarz. Auch das Ostergeschäft sei schlecht gewesen. Laut Schwarz haben die Betriebe die Quittung erhalten "für die deutlich restriktiveren Corona-Maßnahmen der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern als gegenüber weiten Teilen Deutschlands". An den weiteren Saisonverlauf hätten würden die Unternehmen nun große Erwartungen knüpfen. Die Nachfrage nach Geschäftsreisen oder Tagungen sei bisher aber nicht zufriedenstellend. Auch die Gastronomie habe mit enormen Ausfällen zu kämpfen.


12:33 Uhr

Neue Isolationsregel in Niedersachsen wohl von Sonnabend an

Menschen mit einer Corona-Infektion müssen sich in Niedersachsen voraussichtlich von Sonnabend an nur noch fünf Tage lang in Isolation begeben. Nach derzeitigen Plänen der Landesregierung soll dann eine entsprechende Verordnungsänderung in Kraft treten, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums heute ankündigte. Niedersachsen setzt damit neue Leitlinien um, die das Robert Koch-Institut (RKI) am Montag veröffentlicht hatte. Die Isolation für Corona-Infizierte kann demnach bundesweit künftig in der Regel schon nach fünf Tagen enden - mit einem "dringend empfohlenen" negativen Test zum Abschluss. Kontaktpersonen von Infizierten soll künftig noch dringend empfohlen werden, für fünf Tage Kontakte zu reduzieren. Bisher dauern die Absonderungen in der Regel zehn Tage und können mit einem negativen Test nach sieben Tagen vorzeitig beendet werden. In Schleswig-Holstein gilt die neue Regelung zur kürzeren Isolation bereits seit heute.


12:26 Uhr

Günther freigetestet - persönliche Teilnahme am TV-Triell heute Abend

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) ist nach einer Corona-Erkrankung heute wieder in den Landtagswahlkampf eingestiegen. "Habe mich selten so über ein negatives Ergebnis gefreut", schrieb er auf Facebook, nachdem er sich freigetestet hatte. "Ab heute bin ich endlich wieder aus der Isolation raus und kann wieder alle Wahlkampftermine wie geplant wahrnehmen." Der Landtag wird an diesem Sonntag neu gewählt. Heute Abend nimmt Günther am TV-Triell mit seinen Herausforderern Thomas Losse-Müller (SPD) und Monika Heinold (Grüne) teil - ab 21 Uhr im NDR Fernsehen und live im Netz.


12:10 Uhr

Wegen Corona-Schutzmaßnahmen: Grippewelle in Schleswig-Holstein schwach ausgefallen

Im vergangenen Winter hat die Grippe in Schleswig-Holstein kaum eine Rolle gespielt. Von Oktober bis April seien nur 214 Infektionen registriert worden, gab die AOK Nordwest heute bekannt. Die Krankenkasse bezog sich auf die Zahlen des Robert Koch-Instituts. Im Jahr zuvor habe es sogar nur acht Fälle in der Grippe-Saison gegeben. Als Grund nannte die AOK die Corona-Schutzmaßnahmen, die auch andere Infektionskrankheiten zurückgedrängt hätten. Aufgrund des Wegfalls der Maskenpflicht und der Normalisierung des gesellschaftlichen Leben rechnet die Krankenkasse mit einer steigenden Fallzahl im kommenden Winter. Deshalb rät sie zur Grippeschutzimpfung. Vor der Corona-Pandemie seien es 4.200 Fälle in einer Grippewelle gewesen.


11:16 Uhr

Luca-App: Betreiber löschen Nutzerdaten

Da die Gesundheitsämter nicht mehr über die Luca-App Kontakte in der Pandemie nachverfolgen, verliert die App ihren Anwendungszweck. Das Unternehmen gab heute bekannt, sämtliche Daten aus dem System gelöscht zu haben. Die Daten aus der Pandemie waren zentral und verschlüsselt gespeichert worden. Die Luca-App war stets umstritten, insbesondere wegen der zentralen Datenspeicherung. Die Daten sind trotz der gelöschten Datenbestände auf den Servern noch lokal auf den Smartphones der Nutzer gespeichert.

Experten empfehlen deshalb, erst den Account zu löschen, bevor die App vom Handy entfernt wird. Die Macher hinter der Anwendung wollen die Luca-App weiterhin nutzbar machen. So soll sie zukünftig Services für die Digitalisierung der Gastronomie bieten. Darunter fällt digitales Bezahlen. Zuvor hatten die Betreiber 30 Millionen Euro in einer Finanzierungsrunde gesammelt, um das neue Geschäftsmodell umzusetzen.


10:04 Uhr

Ein Monat ohne Maskenpflicht: Schleswig-Holsteiner verzichten vermehrt auf Masken

Laut dem Handelsverband Nord verzichten in Schleswig-Holstein immer mehr Kunden auf eine Maske beim Einkaufen. Vor rund einem Monat fiel die Maskenpflicht im Einzelhandel. Anfang April seien noch rund 90 Prozent der Kunden mit Mundschutz unterwegs gewesen, sagt Geschäftsführerin Maike Petersen. Mittlerweile würden immer mehr Kunden und Kundinnen auf die Maske verzichten. Dennoch gäbe es kein einheitliches Bild. Laut Petersen zeigen sich Unterschiede abhängig vom Standort, Art oder der Größe des Geschäfts. Insgesamt sei es ein positives Miteinander und ein Schritt in Richtung Normalität für den Handel.

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Eine junge Frau begutachtet Radischen in einem Geschäft. © Colourbox Foto: PetraD

Corona: Schleswig-Holsteiner kaufen vermehrt ohne Maske ein

Seit gut einem Monat ist einkaufen ohne Maske wieder möglich. Wie gehen die Menschen mit der Eigenverantwortung um? mehr


07:26 Uhr

Deutlicher Rückgang der Teilnehmerzahl bei Corona-Protesten in Niedersachsen

Niedersachsens Polizei hat im April deutlich weniger Demonstrationen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen registriert als in den Vormonaten. Bei 242 Versammlungen wurden rund 13.000 Teilnehmer gezählt, wie das Innenministerium in Hannover mitteilte. Das waren somit 54 Menschen pro Demonstration. Einen Monat zuvor waren es bei mehr als 500 Versammlungen noch rund 30.600 Teilnehmer. Im Februar wurden demnach noch mehr als 52.000 Teilnehmer gezählt, im Januar sogar noch fast 90.000. Für April schätzt das Innenministerium die Kosten anhand von rund 7.200 Arbeitsstunden auf etwas mehr als eine halbe Million Euro. Im März lagen diese Zahlen mit rund 30.000 Arbeitsstunden und mehr als 2,1 Millionen Euro Personalkosten noch deutlich höher.


06:51 Uhr

Inzidenz in Niedersachsen fällt auf 833,6

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat heute 15.513 Neuinfektionen in Niedersachsen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb einer Woche, liegt bei 833,6 und ist damit gesunken - gestern betrug der Inzidenz-Wert noch 892,9. Das RKI registrierte 53 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt landesweit bei 8.842.

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PCR-Test-Proben © Screenshot

Corona-Inzidenz in Niedersachsen fällt auf 555,3

Das Robert Koch-Institut meldet zudem 9.753 Neuinfektionen. Weitere Zahlen für das Land und Ihre Kommune gibt es hier. mehr


06:49 Uhr

RKI verzeichnet 1.075 Neuinfektionen für Hamburg

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg 1.075 Neuinfektionen registriert worden. Fünf weitere Menschen starben demnach mit einer Infektion in der Hansestadt. Den Sieben-Tage-Inzidenz-Wert für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gibt das RKI heute mit 545,1 an. Nach Angaben der Hamburger Sozialbehörde lag die Sieben-Tage-Inzidenz in der Hansestadt gestern bei 885,7. 

Da die Hamburger Sozialbehörde seit Anfang Mai ihre bisher tägliche Veröffentlichung der Corona-Daten eingestellt hat, veröffentlicht der NDR zukünftig im Corona-Ticker täglich die aktuellen Zahlen des RKI. Die Gesundheitsbehörde der Hansestadt veröffentlicht fortan einmal wöchentlich - jeweils dienstags - eine Aktualisierung zur Sieben-Tage-Inzidenz sowie der Krankenhaus-Auslastung. Diese Daten und Werte können von denen des RKI abweichen.


06:32 Uhr

Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt erstmals seit Januar unter 600

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erstmals seit Januar unter 600 gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt den Wert für heute mit 591,8 an (Vortag: 632,2 / Vorwoche: 887,6). Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden bei 106.631. Allerdings gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen. In den vergangenen 24 Stunden seien zudem 241 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden, teilte das RKI weiter mit. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland liegt damit bei 135.942.


06:28 Uhr

DKG: Zahl der Covid-Patienten in Kliniken sinkt

Die Zahl der Covid-Patienten in deutschen Kliniken ist nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft auf den tiefsten Stand seit Beginn der vierten Corona-Welle mit der Delta-Variante gefallen. Vorstandschef Gaß sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, auf Intensivstationen seien derzeit bundesweit noch 1.300 Covid-Patienten - so wenige wie seit September vergangenen Jahres nicht mehr. Mit dem Rückgang der Infektionszahlen entspanne sich auch die Situation bei den Personalausfällen etwas, betonte Gaß. Nach seinen Angaben können die Kliniken jetzt schrittweise zuvor verschobene Behandlungen nachholen.


05:45 Uhr

Schleswig-Holstein: Verkürzte Isolation und keine Quarantäne mehr für Kontaktpersonen

In Schleswig-Holstein müssen Corona-Infizierte ab heute nur noch fünf Tage in Quarantäne. Das Land orientiert sich bei seinem Erlass an den neuen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Ein Freitesten nach Ablauf der Frist ist demnach nicht mehr erforderlich, es wird aber dringend empfohlen. Außerdem müssen die Infizierten mindestens 48 Stunden symptomfrei sein, bevor die Isolation enden kann.

Kontaktpersonen, zum Beispiel aus Haushalt und Schule, wird dringend empfohlen, selbstständig Kontakte zu reduzieren und täglich per Antigen-Schnelltest zu überprüfen. Eine Pflicht zur Quarantäne gibt es aber nicht mehr. Für Mitarbeitende im Gesundheitswesen, Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe gelten andere Regeln.

Mecklenburg-Vorpommern setzt die RKI-Empfehlung ab Freitag um, Niedersachsen will ebenfalls diese Woche noch sein Regelwerk anpassen.


05:40 Uhr

Schleswig-Holstein: Inzidenz sinkt weiter

Der Abwärtstrend bei der Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein hält an. Aktuell beträgt der Wert nach Angaben der Landesmeldestelle 852,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche (Vortag: 884,9/Vorwoche: 1.247,4). Im Ländervergleich verzeichnete Schleswig-Holstein hinter Niedersachsen den zweithöchsten Wert. Die Zahl der Neuinfektionen gab die Meldestelle mit 5.664 an, was einem Rückgang von 224 gegenüber dem Vortag entspricht. In den Krankenhäusern lagen 422 Covid-Kranke. Von ihnen wurden 34 auf einer Intensivstation behandelt und unverändert 14 beatmet.


05:30 Uhr

Newsletter-Mail: Nachrichten für den Norden

Ob Corona oder Klimawandel, ob Wahlumfrage oder Werftenkrise: Mit dem NDR Newsletter bleiben Sie auf dem Laufenden. Wir bündeln die wichtigsten Ereignisse des Tages aus Nordsicht. Politik und Zeitgeschehen gehören ebenso dazu wie das Neueste aus Sport, Kultur und Wissenschaft. Der kostenlose Newsletter wird per E-Mail von montags bis freitags immer am Nachmittag verschickt.

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Elektronisches Symbol eines Briefumschlags. © panthermedia Foto: Stuart Miles

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05:30 Uhr

Start für den Live-Ticker zur Corona-Lage am Mittwoch

Guten Morgen! Mit unserem Live-Ticker wollen wir Sie auch heute - am Mittwoch, 4. Mai 2022 - über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland informieren. Hier finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen. Die Ereignisse von gestern können Sie im Blog vom Dienstag nachlesen.

FAQ, Podcast und Hintergrund
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Die aktuellen Corona-Regeln: Nur noch Basisschutz

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