Corona-Blog: Fälle in weiterem Schlachthof in Niedersachsen

Die Ereignisse zur Corona-Krise in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg im NDR.de Blog vom Mittwoch, den 24. Juni.

Das Wichtigste in Kürze:

  • SH verschärft Quarantäne-Regeln für Urlauber
  • Niedersachsen erlässt Beherbergungsverbot für Urlauber aus Region Gütersloh
  • Niedersachsen: Infizierte Mitarbeiter in weiterem Schlachthof in Essen
  • Alle 1.100 Mitarbeiter eines Schlachthofs in Wildeshausen werden auf Corona getestet
  • Niedersachsen meldet 52 Neuinfektionen, Hamburg sieben, Schleswig-Holstein eine und Mecklenburg-Vorpommern und Bremen je zwei

Überblick: Tabellen, Karten und Grafiken zu Corona im Norden
Hintergrund: So kommen
unterschiedliche Fallzahlen zustande


23:59 Uhr

NDR.de wünscht gute Nacht!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Wir melden uns morgen früh mit einem neuen Coronavirus-Live-Ticker zurück. Kommen Sie gut durch die Nacht.


20:58 Uhr

Beiträge über die Corona-Krise im NDR Fernsehen

Die Regionalmagazine im NDR Fernsehen haben am Abend wieder ausführlich über die Corona-Lage im Norden berichtet. Hier eine Auswahl der Beiträge:


20:33 Uhr

Ansturm auf Corona-Tests in den Kreisen Gütersloh und Warendorf

Kurz vor Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen wollen sich viele Einwohner der Kreise Gütersloh und Warendorf auf das Coronavirus testen lassen. Nach Angaben einer Sprecherin waren die Kapazitäten allerdings schon am Vormittag ausgelastet. Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bayern haben strenge Auflagen für Urlauber aus den Hotspots erlassen. Wer ein negatives Testergebnis vorweisen kann, darf jedoch einreisen. Die Landräte der Kreise Gütersloh und Warendorf beklagten eine zunehmende Diskriminierung ihrer Bürger. Nordrhein-Westfalen hatte wegen der Masseninfektionen unter Mitarbeitern der Tönnies-Fleischfabrik für beide Kreise die Corona-Maßnahmen verschärft.


20:20 Uhr

Wildeshausener Wiesenhof-Arbeiter unter Quarantäne gestellt

Der Landkreis Diepholz hat ein ehemaliges Kasernengelände in Wagenfeld, auf dem 200 Werkvertragsarbeiter des von einem Corona-Ausbruch betroffenen Schlachtbetrieb in Wildeshausen wohnen, vorsorglich unter Quarantäne gestellt. In dem Putenschlachthof von Wiesenhof in Landkreis Oldenburg wurden nach Unternehmensangaben bislang 35 Arbeiter positiv getestet. Einer Landkreis-Sprecherin zufolge stehen die Testergebnisse für die in Wagenfeld lebenden Arbeiter noch aus. Eine Sicherheitsfirma soll die Einhaltung der Quarantäne kontrollieren.


20:06 Uhr

Gäste aus Risikogebieten in Niedersachsen unerwünscht

Urlauber aus Risikogebieten wie derzeit dem Kreis Gütersloh in NRW sind in Niedersachsen nur noch willkommen, solange sie einen negativen Corona-Test vorweisen können. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Die neue Regelung gilt vorerst bis zum 5. Juli.


19:32 Uhr

R-Werte sinken bundesweit deutlich

Trotz zuletzt einiger großer Corona-Ausbrüche hat sich das Infektionsgeschehen in Deutschland wieder etwas beruhigt. Innerhalb von 24 Stunden meldeten die lokalen Behörden dem Robert Koch-Institut (RKI) 587 Corona-Infektionen. Vor allem der Ausbruch in der Schlachtfabrik der Firma Tönnies im Kreis Gütersloh trieb die bundesweiten Infektionszahlen nach oben. In ganz Deutschland lag die Reproduktionszahl nach RKI-Schätzungen dagegen bei 0,72 - und damit deutlich unter dem Wert des Vortags von 2,02. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.


18:28 Uhr

SH stellt Reisende aus Risikogebieten unter Quarantäne

Urlauber aus deutschen Corona-Hotspots müssen nach der Einreise nach Schleswig-Holstein für zwei Wochen in Quarantäne, es sei denn, es gibt einen negativen Corona-Test. Gelten soll die Regel, die sich an den Corona-Maßnahmen für Reisende aus dem Ausland orientiert, ab Donnerstag (25.6.).


18:14 Uhr

Experte vermutet Luftumwälzung als ein Problem

Der Corona-Ausbruch im Fleischbetrieb Tönnies im Kreis Gütersloh (NRW) könnte unter anderem auf die Luftkühlung im Zerlegebetrieb zurückgehen. Das ist eine erste Einschätzung des Bonner Hygiene-Experten Martin Exner. Um die Luft zu kühlen, werde diese aus dem Raum gezogen, gekühlt und zurück in den Raum gebracht. Um zu verhindern, dass Viren über dieses System verteilt werden, schlug Exner Hochleistungsfilter und UV-Strahlen als Lösung vor. In Krankenhäusern würden in Operationssälen diese Hochleistungsfilter bereits eingesetzt. Auch im Kreis Heinsberg, wo sich bei einer Karnevalsfeier viele Menschen angesteckt hatten, seien auf kleiner Fläche in einem geschlossenen Raum viele Menschen gewesen. Auch dort sei die Kühlung der Luft über ein Umluftsystem erfolgt, ohne von einem Filter aufgehalten zu werden.


17:50 Uhr

Zwei Neuinfektionen in Bremen gemeldet

Im Land Bremen sind zwei Neuinfektionen bestätigt worden. Beide Fälle wurden in der Stadt Bremen registriert. Die Gesamtzahl der Infektionen im Bundesland liegt damit bei 1.658. Die Zahl der aktiven Infektionen im Land Bremen ist auf 117 gesunken. Aktuell müssen 23 Personen stationär versorgt werden, davon fünf auf Intensivstationen.


17:45 Uhr

Vorsichtiger Optimismus bei deutschen Unternehmen

Der ifo-Geschäftsklima-Index für Juni ist nach Corona-bedingter Flaute in den vergangenen Monaten auf 86,2 Zähler gestiegen. "Dies ist der stärkste jemals gemessene Anstieg", sagte ifo-Präsident Clemens Fuest: "Die deutsche Wirtschaft sieht Licht am Ende des Tunnels." Doch die Ökonomen bleiben vorsichtig.


17:32 Uhr

Cloppenburg: Spendenaktion für Musiker in luftiger Höhe

Die Livemusik-Branche ist eine der Branchen, die am meisten unter den Corona-bedingten Einschränkungen leidet: keine Konzerte, keine Einnahmen. Aus Solidarität ist die niedersächsische Band gestern in die Luft gegangen.


17:25 Uhr

Kitesurf-Masters in Sankt Peter-Ording abgesagt

Das Finale im Kitesurf-Weltcup in Sankt Peter-Ording ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Die Veranstaltung sollte ursprünglich Ende August über die Bühne gehen. Die Rennen werden nun auf das nächste Jahr verschoben. Die Kitesurf-Masters in Sankt Peter-Ording gelten als eine der größten Kitesurf-Veranstaltungen weltweit.


17:06 Uhr

Corona-Beiträge bei NDR Info

Über die Folgen der Corona-Krise hat das NDR Fernsehen in seiner Nachrichtensendung NDR Info auch heute wieder umfassend berichtet:


16:36 Uhr

Corona-Regeln: Vorpommern-Greifswald rudert zurück

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat die erst am Dienstag getroffenen Regeln für Urlauber aus Risikogebieten komplett zurückgenommen. Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) hatte diese heute für nicht zulässig erklärt. Der Kreis wollte Gästen aus Risikogebieten, die nach Mecklenburg-Vorpommern reisen und keinen Corona-Test vorweisen können, nachträgliche Tests ermöglichen. Außerdem war geplant, Urlaubern eine besondere Form der Quarantäne durch Absonderung in ihrem Urlaubsquartier einzuräumen.


16:26 Uhr

Corona-Fall bei Neptun Werft in Rostock

Bei der Neptun Werft in Rostock gibt es einen ersten bestätigten Corona-Fall. Der betroffene Mitarbeiter und die Kollegen, die mit ihm im direkten Kontakt waren, befinden sich in häuslicher Quarantäne, wie die Werft auf Anfrage mitteilte. Zuvor hatte die "Schweriner Volkszeitung" darüber berichtet. Wie viele Menschen in Quarantäne sind, teilte die Werft zunächst nicht mit.


16:19 Uhr

Reisegruppe aus Gütersloh in Kühlungsborn zurückgewiesen

Eine Reisegruppe aus Gütersloh ist von einem Hotel im Ostseebad Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern zurückgewiesen worden. Wie ein Sprecher des Landkreises Rostock mitteilte, war die Gruppe am Sonntag angereist. Das Hotel habe das Gesundheitsamt informiert, da bei der Anreise der Gruppe nicht sicher feststand, ob Gütersloh bereits ein Risikogebiet war. Das Gesundheitsamt und das Rechtsamt hätten dem Hotel auf Grundlage der Landesverordnung geraten, die etwa 40 Reisenden zurückzuschicken. Die Gäste konnten keinen negativen Corona-Test vorweisen, wie es die Landesverordnung in Mecklenburg-Vorpommern für Reisende aus Risikogebieten fordert.


15:39 Uhr

Niedersachsen: Infizierte Mitarbeiter in weiterem Schlachthof

In einem weiteren Schlachthof im Nordwesten Niedersachsens sind neue Corona-Fälle bekannt geworden: Es handelt sich um einen Betrieb in Essen im Landkreis Cloppenburg. Nach Angaben eines Sprechers von Danish Crown gibt es in dem Schlachthof drei infizierte Mitarbeiter, die in der vorherigen Woche noch negativ auf das Coronavirus getestet worden waren. Außerdem sei ein neuer Mitarbeiter infiziert, der aber noch nicht im Schlachthof angefangen hatte. Danish Crown will nach Angaben des Sprechers heute 350 Mitarbeiter in dem Schlachthof testen, die in den Abteilungen der drei Infizierten gearbeitet haben.


15:27 Uhr

MV zahlt Neustart-Prämie - 120 Millionen für Konjunkturpaket

Mecklenburg-Vorpommern wird nach Angaben von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) eine sogenannte Neustart-Prämie für Beschäftigte nach Kurzarbeit zahlen. Das Geld werde als monatlicher Bonus steuerfrei ausgereicht und könne sich insgesamt auf maximal 700 Euro summieren, sagte Schwesig nach einer Beratung im "Zukunftsbündnis MV", dem neben der Landesregierung auch Unternehmerverbände und Gewerkschaften angehören. Für die Neustart-Prämie seien 25 Millionen Euro eingeplant. Wie Schwesig weiter sagte, wird Mecklenburg-Vorpommern das Konjunkturpaket des Bundes mit insgesamt 120 Millionen Euro flankieren. Dieses Geld solle Unternehmen helfen, nach der Lockerung der Corona-Beschränkungen wieder in Schwung zu kommen.


15:23 Uhr

Zwei weitere Corona-Neuinfektionen in MV nachgewiesen

In Mecklenburg-Vorpommern sind im Vergleich zum Vortag zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Damit stieg die Zahl der landesweit registrierten Infektionsfälle auf 796, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales heute mitteilte. Die Zahl der im Nordosten bislang im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorbenen Menschen blieb bei 20. 760 der Infizierten gelten - ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer - als genesen. 117 Menschen müssen landesweit weiterhin in Krankenhäusern behandelt werden, 21 davon auf Intensivstationen.

Weitere Informationen
Stufenkarte nach risikogewichteten Kriterien für Mecklenburg-Vorpommern vom 23. Juli 2021.

Corona in MV: 30 Neuinfektionen, keine weiteren Todesfälle

Der Landesinzidenzwert steigt auf 4,3. Die Inzidenz ist in Schwerin mit 22 weiterhin am höchsten. mehr


15:04 Uhr

IWF senkt globale Wirtschaftsprognose

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie mit einer schlimmeren globalen Rezession als noch im April vorhergesagt. Die Weltwirtschaft werde in diesem Jahr um 4,9 Prozent einbrechen, hieß es in einer neuen Prognose. Im April hatte der IWF noch ein Schrumpfen von drei Prozent vorhergesagt. Für die Länder der Eurozone geht der Internationale Währungsfonds nun von einem dramatischen Wirtschaftseinbruch von 10,2 Prozent aus, fast drei Prozentpunkte mehr als noch im April angenommen. In Deutschland soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 7,8 Prozent schrumpfen.


14:59 Uhr

Tag der Seefahrer: Appell von Seemannsdiakon Oltmanns

Zum Internationalen Tag der Seefahrer am Donnerstag fordert der Hamburger Seemannsdiakon Jan Oltmanns eine politische Lösung für Seeleute, die seit Monaten ihre Schiffe nicht verlassen dürfen. "Es würde den Politikern der Freien Hansestadt Hamburg und der Bundesregierung gut zu Gesicht stehen, wenn sie auf die Herkunftsländer der Seeleute einwirken würden, vor allem auf Indien und die Philippinen", sagte er im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Weltweit sitze eine Viertelmillion Seeleute auf ihren Schiffen fest.


14:16 Uhr

Corona-Hotspots: Tourismusverband fordert bundeseinheitliche Regelung

Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern fordert erneut eine bundeseinheitliche Regelung zum Umgang mit Touristen aus Corona-Hotspots. Geschäftsführer Tobias Woitendorf, kritisierte, dass die Gesundheitsminister wohl erneut keine gemeinsame Regelung gefunden haben. Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hatte zu Wochenanfang auf der Insel Usedom 14 Touristen aus Corona-Risikogebieten abgewiesen. Grundlage ist eine Landesverordnung, in der Mecklenburg-Vorpommern als erstes Bundesland ein Beherbergungsverbot für Menschen aus Risikogebieten festlegte. Bayern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen folgten.


14:02 Uhr

Tschentscher: Hamburg für Krisenbewältigung gut aufgestellt

Hamburg ist nach Ansicht von Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) für die Bewältigung der Corona-Krise gut aufgestellt. Die Stadt habe sich in den vergangenen Jahren außerordentlich gut entwickelt und dem Ausbruch der Pandemie mit Geschlossenheit und Solidarität standgehalten, sagte der SPD-Politiker in einer Regierungserklärung vor der Bürgerschaft. Dies sei eine gute Voraussetzung, um auch "die langfristigen Folgen dieser Krise gut bewältigen".


13:55 Uhr

NDS: Jugendkommission fordert Angebote in den Sommerferien

Die Niedersächsische Kinder- und Jugendkommission hat angesichts von Einschränkungen wegen der Corona-Epidemie spezielle Angebote für Jugendliche in den Sommerferien gefordert. Rund 7.000 eigentlich geplante Ferienaktivitäten von Kinder- und Jugendeinrichtungen in Niedersachsen ständen wegen der Epidemie auf der Kippe oder müssten ausfallen, teilte die Kommission mit. Die Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit müsse nun stufenweise wieder öffnen, Jugendliche sollten in den Neustart von Angeboten eingebunden werden.


13:55 Uhr

Gewerkschaft fordert Massentests in der Fleischbranche

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert, dass sofort alle Beschäftigten in der Fleischwirtschaft auf eine Coronavirus-Infektion getestet werden. Hintergrund sind die jüngsten Corona-Ausbrüche in einigen Unternehmen der Branche, unter anderem in einem Puten-Schlachthof im Landkreis Oldenburg und bei Tönnies in Nordrhein-Westfalen unweit der niedersächsischen Landesgrenze. Laut dem für Oldenburg und Ostfriesland zuständigen NGG-Chef Matthias Brümmer werden in Teilen der Branche Hygieneregeln locker gehandhabt. Dadurch seien Leiharbeiter, Werkvertragsarbeiter und Stammbeschäftigte in ihrer Gesundheit bedroht.


13:23 Uhr

Sieben Neuinfektionen in Hamburg gemeldet

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen hat sich in Hamburg seit Dienstag um sieben erhöht. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 5.171 Menschen mit dem Sars-CoV-2-Virus in der Hansestadt angesteckt, wie der Senat heute mitteilte. Die Zahl der Gesamtinfektionen habe sich um zehn Altfälle aus dem Gesundheitsamt Bergedorf verringert, die nicht die Kriterien der Referenzdefinition des Robert-Koch-Instituts (RKI) erfüllen und daher gestrichen wurden. Rund 4.900 der Infizierten gelten nach RKI-Angaben als genesen.


13:17 Uhr

Laschet fordert Lösungen für Urlauber aus Gütersloh

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die anderen Bundesländer aufgefordert, Menschen aus dem Kreis Gütersloh trotz des Corona-Ausbruchs Urlaub zu ermöglichen. "Eines geht nicht: dass man die Menschen aus dem Kreis Gütersloh öffentlich stigmatisiert", sagte Laschet. Er habe mehrmals mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) telefoniert. Dieser habe versichert, Menschen aus Gütersloh seien willkommen, wenn sie auf das Coronavirus getestet seien. "Ich erwarte auch von den Bundesländern in Norddeutschland, dass wir zu solchen Regelungen kommen."


13:02 Uhr

Wildeshausen: Schlachthof-Mitarbeiter werden getestet

Im Puten-Schlachtbetrieb Geestland in Wildeshausen (Landkreis Oldenburg) werden seit heute alle rund 1.100 Mitarbeiter auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Die Ergebnisse sollen nach Angaben des Landkreises bis Freitag vorliegen. In dem Unternehmen der PHW-Gruppe, die vor allem für die Marke Wiesenhof bekannt ist, sind bislang nachweislich 23 Werkvertragsarbeiter infiziert. Bereits im Laufe des Tages werden die Ergebnisse der Tests von 150 direkten Kontaktpersonen der infizierten Mitarbeiter erwartet.


12:48 Uhr

Niedersachsen will alle neu ankommenden Flüchtlinge testen

Niedersachsen will demnächst alle in den Erstaufnahmeeinrichtungen neu ankommenden Flüchtlinge auf das Coronavirus testen. "Wir erarbeiten gerade ein Konzept für verdachtsunabhängige Kontrollen", sagte die Sprecherin der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, Hannah Hintze. Bislang würden nur Bewohner mit Krankheitssymptomen getestet. Am Dienstag war bekanntgeworden, dass im Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen mehrere Bewohner und eine Mitarbeiterin infiziert sind. In den vergangen Tagen seien im Schnitt täglich rund 20 Flüchtlinge neu eingetroffen.


12:36 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern: Metall-Industrie baut Jobs ab

Der coronabedingte Konjunktureinbruch kostet viele Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Mecklenburg-Vorpommerns ihren Job. Wie eine Blitzumfrage der Arbeitgeberverbände Nordmetall und AGV Nord ergab, gehen aktuelle 38 Prozent der befragten Firmen davon aus, dass sie die Corona-Krise nicht ohne Entlassungen bewältigen können. Etwa 10 Prozent hätten bereits betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen.


12:31 Uhr

52 gemeldete Neuinfektionen in Niedersachsen

In Niedersachsen ist die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen innerhalb eines Tages um 52 gestiegen - auf insgesamt 13.331 Fälle. Die Behörden verzeichneten zudem zwei weitere Todesfälle.


12:02 Uhr

Handball-Bundesliga: Saisonstart am 1. Oktober

Seit Wochen wird über den richtigen Weg aus der Corona-Krise diskutiert, die die Handball-Clubs in große finanzielle Nöte gestürzt hat. Nun steht zumindest ein erster Eckpfeiler fest. Die neue Bundesligasaison soll am 1. Oktober gestartet und dann auch möglichst vor Zuschauern gespielt werden. Darauf haben sich die Club-Vertreter mit der HBL-Geschäftsführung geeinigt.


11:52 Uhr

After Corona Club mit Wissenschaftsjournalist Dirk Steffens

Ist die Corona-Seuche menschengemacht? Pandemien könnten zukünftig häufiger werden. Wissenschaftsjournalist Dirk Steffens spricht im After Corona Club mit Anja Reschke über den Zusammenhang von Umwelt- und Seuchenschutz.


11:49 Uhr

Hamburg: Zu laxer Umgang mit Corona-Kontaktdaten

Viele Hamburger Betriebe, die wegen der Corona-Pandemie zur Erfassung der Kontaktdaten ihrer Kunden verpflichtet sind, halten geltende Datenschutzbestimmungen nicht ein. Das habe eine von seinen Mitarbeitern durchgeführte Stichprobe in insgesamt 100 Restaurants, Bäckereien und Friseursalons ergeben, teilte der Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar mit. In einem Drittel der Betriebe hätten lediglich offene Listen im Eingangsbereich ausgelegen, die für jedermann zugänglich gewesen seien. Dem Missbrauch seien so Tür und Tor geöffnet.


11:11 Uhr

Hamburger CSD soll als Fahrraddemo am 1. August stattfinden

Der "Hamburg Pride 2020" soll am 1. August als CSD-Fahrrad-Demo stattfinden. Einen entsprechenden Antrag hat der Veranstalter jetzt bei der Versammlungsbehörde der Hansestadt eingereicht. Es gelte, im Jahr des 40. Pride-Geburtstages auch unter Corona-Bedingungen ein "Zeichen der Sichtbarkeit" zu setzen, sagte Stefan Mielchen, Erster Vorsitzender von Hamburg Pride. Ein "rollender" Demonstrationszug auf Fahrrädern erscheine unter den gegebenen Umständen als "eine gute und sichere Möglichkeit, unsere politischen Forderungen sichtbar in die Öffentlichkeit zu tragen", sagte er.


09:03 Uhr

Schleswig-Holstein meldet eine Neuinfektion

In Schleswig-Holstein hat sich die Zahl der offiziell bestätigten Infektionen mit dem neuen Coronavirus um einen Fall erhöht. Insgesamt wurden damit 3.137 Infektionen registriert, rund 3.000 Infizierte gelten aber als wieder gesund. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gab es nicht, die Zahl blieb bei 152. In Krankenhäusern wurden nach dem jüngsten Stand fünf an Covid-19 Erkrankte behandelt.


07:48 Uhr

Günther: Rasche Entscheidungen nicht nur bei Corona

Als Konsequenz aus der Corona-Krise sollte die Politik nach Ansicht des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther Entscheidungsprozesse beschleunigen. "Man hätte sich vor der Krise gar nicht vorstellen können, dass man von einem Tag auf den anderen Entscheidungen von so großer Tragweite treffen muss", sagte der CDU-Politiker. "Schnelligkeit ging in diesen Krisenzeiten plötzlich und ich wünsche mir ausdrücklich, dass wir in wichtigen Fragen an Geschwindigkeit zulegen." Ein Beispiel seien die Planungen für große Infrastrukturvorhaben. Als weitere besondere Erfahrungen aus der Corona-Zeit nannte Günther die Solidarität, die Einsicht in die Notwendigkeit, sich und andere vor dem Virus zu schützen und die Bereitschaft, Schutzmaßnahmen zu akzeptieren, die man in der Demokratie normalerweise nicht akzeptiere.


06:00 Uhr

Beiträge über die Corona-Krise im NDR Fernsehen

Die Regionalmagazine vom NDR Fernsehen haben am Abend wieder ausführlich über die Corona-Lage im Norden berichtet. Hier eine Auswahl der Beiträge:


05:57 Uhr

Letzte Folge des Podcasts "Coronavirus-Update" vor der Sommerpause

In der letzten Folge des NDR Podcasts "Coronavirus-Update" vor der Sommerpause hat sich Virologe Christian Drosten unter anderem dazu geäußert, wie beherrschbar die Verbreitung des Coronavirus in dem Fleischbetrieb im Kreis Gütersloh ist. Hier können Sie sich Folge anhören:

Der Virologe Prof. Christian Drosten © picture alliance/Christophe Gateau/dpa Foto: Christophe Gateau
AUDIO: Virologe Drosten: Das Virus kommt wieder (48 Min)

05:47 Uhr

Live-Ticker startet

Guten Morgen aus der Redaktion von NDR.de. Wir berichten auch heute in einem Live-Ticker über die Coronavirus-Pandemie und ihre Auswirkungen auf Norddeutschland. Sie finden bei uns neben Nachrichten auch Inhalte aus den Hörfunk- und Fernsehprogrammen des Norddeutschen Rundfunks.

Am Dienstag gab es keine Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein, 15 neue Fälle in Niedersachsen, fünf in Hamburg, zwei in Mecklenburg-Vorpommern. Die folgende Tabelle gibt die gesamte Statistik der erfassten Fälle seit Ausbruch der Pandemie wieder:

 

FAQ, Podcast und Hintergrund
Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

NDR Info Podcast: Coronavirus-Update mit Christian Drosten

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr

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