Stand: 14.04.2021 23:59 Uhr

Corona-Blog: Mehr als ein Fünftel der Bremer geimpft

Im Blog hat NDR.de Sie auch am Mittwoch, 14. April 2021 über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Donnerstag gibt es einen neuen Blog.

Das Wichtigste in Kürze:

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen


23:59 Uhr

NDR.de wünscht gute Nacht

Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit. Morgen früh geht es wie gewohnt in einem neuen Blog weiter. Schlafen Sie gut!


22:58 Uhr

Viele Senioren lehnen AstraZeneca-Impfung ab

Der Impfstoff des Herstellers AstraZeneca kommt nicht aus den schlechten Schlagzeilen. Folgerichtig sinkt das Vertrauen bei älteren Menschen, die jetzt damit geimpft werden sollen. Viele Impftermine mit AstraZeneca werden nicht wahrgenommen, nicht selten wird die Spritze noch vor Ort im Impfzentrum verweigert. Der schlechte Ruf des Vakzins sei unbegründet, sagen Experten.


22:24 Uhr

Kinderschutzbund: Jungen und Mädchen nicht für Protest instrumentalisieren

Der niedersächsische Kinderschutzbund kritisiert, dass Minderjährige von ihren Eltern auf Demonstrationen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen instrumentalisiert würden. So sei etwa bei einer nicht angemeldeten Demonstration von Maskenverweigerern in Cuxhaven ein Kleinkind von einem Mann in ein Handgemenge zwischen Teilnehmenden und Polizisten gezogen worden, sagte der Verbandsvorsitzende Johannes Schmidt. Solche bewusst eingegangenen Kindeswohlgefährdungen seien nicht hinzunehmen. "Das ist unverantwortlich und verstößt elementar gegen das Grundrecht auf Schutz vor Gewalt." Kinder dürften nie zu politischen Zwecken missbraucht werden. Auch Jugendliche würden manipuliert. Bei vielen Corona-Demos in der Vergangenheit etwa in Hannover waren Kinder als Redner aufgetreten.


22:14 Uhr

Stadt Rostock schließt die Schulen ab Montag

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rostock lag heute bei 129,5 - aber trotzdem gilt dort von Montag an Distanzunterricht. Die Entscheidung sei notwendig geworden, nachdem in den vergangenen Tagen die Infektionszahlen rasant zugenommen hätten und das Infektionsgeschehen vor allem Kindertagesstätten und Schulen betreffe, teilte die Stadt am Abend mit. Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 6 wird eine Notbetreuung gewährleistet. Abschlussprüfungen werden ermöglicht. Laut der Corona-Landesverordnung müssen Schulen komplett auf Homeschooling umstellen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz über 150 liegt. Das ist derzeit in der Hälfte der Regionen in Mecklenburg-Vorpommern der Fall - in drei Landkreisen und in der Landeshauptstadt Schwerin.


21:47 Uhr

Interview: Was bringt die Bundes-Notbremse?

Kommen die Erkenntnisse der Wissenschaft endlich in der politischen Realität an? Der Virologe Thomas Schulz von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist skeptisch. Er hofft aber, dass die Politik angesichts steigender Infektionszahlen geschlossener an die Eindämmung der dritten Corona-Welle herangeht. Nötig seien klare und vor allem verbindliche Richtlinen, an denen sich die Menschen orientieren könnten.


20:38 Uhr

Tschentscher verteidigt Testpflicht für Unternehmen

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat die von der Bundesregierung beschlossene Corona-Testpflicht für Unternehmen gegen Kritik aus der Wirtschaft verteidigt. Die Testungen der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz seien eine Säule der Teststrategie, ohne die sich die ohnehin schwierige Lage in der Pandemie weiter verschlechtern würde, sagte er bei einer Sondersitzung des Plenums der Handelskammer Hamburg. "Das ist das, was uns die Wissenschaft dringend geraten hat." Bei dem Treffen ging es um Strategien aus der Krise. Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) sicherten den Plenumsmitgliedern zu, sich beim Bund für eine Verlängerung der nur bis zum Sommer geltenden Überbrückungshilfe III für Unternehmen einzusetzen.


20:32 Uhr

Vorverkauf für Kultur-Testöffnungen in SH beginnt

Ab dem 19. April dürfen 13 Kultureinrichtungen in Schleswig-Holstein testweise öffnen. Der Online-Verkauf hat zum Teil schon begonnen. Die Modell-Öffnungen gelten allerdings nur, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz vor Ort unter 100 bleibt. 13 Einrichtungen in Rendsburg, Kiel, Lübeck, Flensburg, Reinbek, Laboe, Lütjenburg und Brunsbüttel machen mit.

Weitere Informationen
Daniel Karasek, Generalintendant am Theater Kiel auf der Bühne bei Proben zum Corona-Stück "Balkonien" an der Oper Kiel

Test-Öffnungen der Kultur in SH: Vorverkauf beginnt

Ab dem 19. April dürfen 13 Kultureinrichtungen in Schleswig-Holstein öffnen. Am Theater Kiel hat der Karten-Vorverkauf begonnen. mehr


20:00 Uhr

Brasilianische Virus-Variante P1 erreicht Mallorca

Auf der spanischen Insel Mallorca ist erstmals die brasilianische Coronavirus-Variante P1 festgestellt worden. Das bestätigte der Chef der Mikrobiologie von Palmas Krankenhaus Son Espases, Antonio Oliver, bei einer Pressekonferenz. Die Mutation sei am Dienstag bei einer routinemäßigen genaueren Untersuchung eines positiven PCR-Tests vom 29. März entdeckt worden. Die P1-Variante gilt als besonders problematisch. In Deutschland hatte es erheblichen Ärger ausgelöst, dass Zehntausende Deutsche zum Osterurlaub auf die beliebte Ferieninsel im Mittelmeer gereist waren.


19:50 Uhr

Dehoga: Jeder fünfte Gastronomiebetrieb in Niedersachsen vor Schließung

Jeder fünfte Gastronom in Niedersachsen steht nach Angaben des Branchenverbandes Dehoga kurz davor, seinen Betrieb zu schließen. Die Situation sei dramatisch, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführer Rainer Balke im Interview mit der "Nordwest-Zeitung". Drei Viertel der Betriebe hätten existenzielle Probleme. Sie bräuchten eine Perspektive, um planen zu können." Spätestens zu Pfingsten müssen wir eine vollständige Öffnung der Betriebe bekommen", betonte er.


19:40 Uhr

Schwesig stimmt Bürger in MV auf harte Maßnahmen ein

Angesichts sprunghaft steigender Corona-Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern stimmt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) die Bürger auf härtere Maßnahmen ein. "Wir haben eine neue Lage. Erstmals ist wirklich das gesamte Land von hohen Corona-Zahlen betroffen", erklärte sie. "In den Krankenhäusern steigen die Belastungen. Wir müssen sicherstellen, dass alle, die schwer erkranken, die notwendige medizinische Hilfe erhalten." Beim um einen Tag vorgezogenen MV-Gipfel solle deshalb morgen mit Kommunen, Wirtschaft und Gewerkschaften beraten werden, welche zusätzliche Schutzmaßnahmen nötig seien. "In der aktuellen Situation brauchen wir mehr landesweite Regeln", sagte Schwesig. Nach NDR Informationen ist Schwesig für einen harten Lockdown. Denkbar ist, dass von Montag an alle Schulen schließen und die Schülerinnen und Schüler - bis auf die Abschlussklassen - ins sogenannte Homeschooling gehen. Eine Notbetreuung soll es dann für jüngere Jahrgänge geben, für Kitas ist das landesweit laut Sozialministerium schon beschlossen. Nach den bisherigen Regelungen gelten Schulschließungen nur für Regionen mit einer Inzidenz von über 150. Das wären nach aktuellem Stand die Kreise Vorpommern-Greifswald, Ludwigslust-Parchim und Mecklenburgische Seenplatte sowie die Stadt Schwerin. Wahrscheinlich ist zudem unter anderem, dass Ausgangsbeschränkungen auf das ganze Land ausgedehnt werden und schärfer als bisher kontrolliert werden. 


18:45 Uhr

285 Neuinfektionen in Bremen - Ein Fünftel der Menschen geimpft

Im Bundesland Bremen haben die Behörden innerhalb von 24 Stunden 285 Corona-Neuinfektionen verzeichnet - 242 in der Stadt Bremen und 43 in Bremerhaven. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Bremerhaven derzeit bei 207,7, in Bremen bei 166,7. Das ist deutlich mehr als vor einer Woche, als die Stadt Bremen einen Wert von 97,8 und Bremerhaven von 143,4 aufwies. Dafür geht es mit dem Impfen voran: 20,1 Prozent der Menschen in dem Bundesland haben mindestens eine erste Dosis erhalten.


18:15 Uhr

Luca-App in MV: Konkurrenz kritisiert Vergabe

Als erstes Bundesland hatte Mecklenburg-Vorpommern die Lizenz zur Anbindung der Luca-App an die Gesundheitsämter gekauft. Die App soll die Kontaktnachverfolgung bei Corona-Infektionen vereinfachen. Nun gibt es Kritik an der Vergabe: Konkurrenten der Luca-App kritisieren, dass das Vergaberecht gebrochen worden sei, es also keine Ausschreibung gab. Sie fühlen sich ungerecht behandelt, weil sie nie die Chance hatten, ihr Produkt vorzustellen.

Weitere Informationen
Mit Hilfe der Luca-App wird ein QR-Code abgescannt um sich in einem Laden zu registrieren.

Streit um Luca-App: Konkurrenz sieht Bruch des Vergaberechts

Konkurrenten der Luca-App kritisieren, dass es keine Ausschreibung gab. Die Vergabekammer des Landes prüft jetzt die Rechtmäßigkeit. mehr


18:04 Uhr

Niedersachsen: Regel für Schulen sollen bestehen bleiben

Niedersachsen hält vorerst an den bestehenden Regeln für Schulschließungen in der Corona-Krise fest, auch falls die geplante Bundes-Notbremse eine großzügigere Praxis erlaubt. Dies bedeutet, dass Schulen wie bisher ab einer Inzidenz von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weitgehend ins Distanzlernen wechseln, wie das Kultusministerium mitteilte. Ausgenommen sind Grundschulen und Abschlussklassen, die im Wechselmodell offen bleiben. Die Bundes-Notbremse soll Schulschließungen nach bisherigem Stand erst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200 verbindlich vorschreiben.


17:59 Uhr

Präsenzunterricht und Testpflicht an Schulen in SH

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hat am Nachmittag über den Schulstart nach den Osterferien informiert. In den meisten Regionen des Landes beginnt demnach für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 am Montag wieder Präsenzunterricht. In den übrigen Stufen wird in elf Kreisen und kreisfreien Städten Wechselunterricht erteilt. Für die Abschlussklassen gibt es weiter überall Präsenzangebote. In den Kreisen Segeberg, Herzogtum Lauenburg und in Neumünster lernen vorerst alle Jahrgänge in Distanz; für die Schulklassen 1 bis 6 ist Notbetreuung geplant. Im Kreis Pinneberg gibt es - mit Ausnahme der Insel Helgoland - in den Stufen 1 bis 6 Wechselunterricht, in den übrigen findet Distanzlernen statt. "Alle Prüflinge an unseren Schulen - an den allgemeinbildenden wie an den berufsbildenden - werden weiter in den nächsten Wochen wie geplant in aller Ruhe ihre Abschlussprüfungen absolvieren", sagte Prien. Landesweit brauchen Schüler und Lehrer für die Teilnahme am Unterricht von Montag an zweimal wöchentlich einen Corona-Test. Das Land stellt dafür zwei Selbsttests pro Woche zur Verfügung, die in der Regel in der Schule gemacht werden sollen. Es ist zudem auch möglich, ärztliche Testbescheinigungen oder eine Bescheinigung aus einem Bürgertestzentrum oder einer Apotheke vorzulegen. Auch Selbsttests zu Hause sind künftig möglich. Dafür sind qualifizierte Selbstauskünfte nötig.


17:29 Uhr

575 neue Fälle im Nordosten - Einschränkungen für Schulen und Kitas

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist innerhalb eines Tages um 575 gestiegen und damit so stark wie noch nie im bisherigen Verlauf der Pandemie. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz kletterte um 6,6 Punkte auf 158,3, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) mitteilte. Die Inzidenz im Kreis Vorpommern-Greifswald liegt inzwischen bei 218,1, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bei 196,8. Die niedrigste Inzidenz hat der Landkreis Vorpommern-Rügen mit 96,1. Angesichts der angespannten Corona-Lage stehen weitere Einschränkungen in Kitas und Schulen bevor. Auf die Kitas kommt eine Notbetreuung zu. In drei Landkreisen und in der Landeshauptstadt Schwerin liegt die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen über 150. Dort müssen laut Corona-Landesverordnung vom kommenden Montag an die Schulen schließen und komplett auf Homeschooling umstellen. Für Kinder der Klassen eins bis sechs wird eine Notbetreuung angeboten.


16:54 Uhr

Schleswig-Holstein: Zwei Modellregionen verschieben Start

Weil die Corona-Inzidenz im Kreis Dithmarschen steigt, wird der Start der Tourismus-Modellregion Büsum um rund einen Monat verschoben. Büsums Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje (FWB) sagte, das Modellprojekt könne frühestens am 10. Mai beginnen. Die Entscheidung habe man in Absprache mit dem Tourismus-Ministerium und mit dem Kreisgesundheitsamt Dithmarschen getroffen. "Es ist keinem damit gedient, wenn wir jetzt öffnen und nach ein, zwei, drei oder fünf Tagen dann wieder schließen müssen. Das ist schlecht für den Gastronomen, für den Hotelier und natürlich auch schlecht für den Gast und das Image für Büsum", sagte Lütje. Auch der Start der Modellregion Ostholstein wurde um eine Woche verschoben. In der Lübecker Bucht sollte es eigentlich am kommenden Montag losgehen.


16:44 Uhr

Lauterbach fordert Notfallzulassung für Curevac-Impfstoff

Nach dem Lieferstopp für den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson hat sich der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach für eine deutsche Notfallzulassung für den Impfstoff des Herstellers Curevac ausgesprochen. "Wenn Curevac ähnlich gut wirkt wie Biontech oder Moderna, was zu erwarten ist, sollte der Impfstoff schnellstmöglich zugelassen und verimpft werden", sagte Lauterbach dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Auf das Plazet der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) solle Deutschland dann nicht warten: "Bei der EMA dauert es oft zu lange, das haben wir schon bei Biontech gesehen." Das Mittel von Curevac ist - wie auch die Impfstoffe von Biontech und Moderna - ein mRNA-Impfstoff. In den kommenden Wochen sollen die Ergebnisse der Phase-3-Studie veröffentlicht werden.


16:24 Uhr

Hamburg: Corona-Tests auch für Vorschüler

Die Hamburger Schulbehörde will von Montag an auch die Vorschulklassen auf Corona testen lassen. Zweimal wöchentlich sollen sich die rund 9.000 Vorschülerinnen und Vorschüler selbst ein Teststäbchen in die Nase führen. Das und auch das Tragen medizinischer Masken ist aber noch freiwillig und dient laut Schulbehörde dazu, Erfahrungen zu sammeln. Die Eltern müssen den Selbsttests nicht ausdrücklich zustimmen. Sie können aber in der Schule widersprechen, was bis auf Weiteres folgenlos bleibt. In den höheren Klassen werden dagegen nicht getestete Kinder vom Unterricht in der Schule ausgeschlossen.


16:10 Uhr

MV-Anwälte bezeichnen Schnelltests als "nicht sehr zuverlässig"

In einem Verfahren um das sogenannte Beherbergungsverbot beim Oberverwaltungsgericht Greifswald haben die Anwälte des Landes Mecklenburg-Vorpommern Zweifel am Nutzen der Corona-Schnelltests geäußert. Die entsprechende Stellungnahme liegt dem NDR in Auszügen vor. In dem Verfahren hatten rund 50 Vermieter von Ferienwohnungen und - häusern beim OVG einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gestellt, um sowohl das Beherbergungsverbot als auch das Einreiseverbot für touristische Gäste zu stoppen. Die Argumentation der Anwälte zu den Schnelltests ist politisch brisant. Denn die Schnelltests sind momentan in der Pandemie das Mittel der Wahl, mit denen die Öffnungsschritte abgesichert werden sollen. Die Anwälte des Landes untermauern ihre Argumentation mit Studien, die belegen, dass nur sechs von zehn Corona-Infektionen mit den Schnelltests erkannt werden. Noch schlechter sei die Zuverlässigkeit der Tests bei Infektionen ohne Symptome. 


15:59 Uhr

Salzgitter: Ausgangssperre wird verlängert

Mehrere Kommunen haben in Niedersachsen auf das Instrument Ausgangssperre gesetzt. Mal ist sie ausgelaufen, bei anderen von Gerichten gekippt. Salzgitter hat seine am Dienstag um 14 Tage verlängert.

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Eine Frau mit Maske schaut durch eine Fensterscheibe. © picture alliance/Frank May Foto: Frank May

Salzgitter sieht keine Alternative zur Ausgangssperre

OB Klingebiel hat die Verlängerung um 14 Tage auf einer Pressekonferenz am Mittwoch als letztes Mittel verteidigt. mehr


15:45 Uhr

Mehr Patienten: Corona-Lage in Niedersachsen verschlechtert sich

Mehr Corona-Patienten, mehr Hotspots und eine steigende Sieben-Tages-Inzidenz - die Corona-Lage in Niedersachsen verschlechtert sich weiter. Die Zahl der Patienten in den Kliniken stieg am Mittwoch auf 1.114, davon liegen 312 auf der Intensivstation, wie das Gesundheitsministerium in Hannover mitteilte. 215 Erwachsene und ein Kind müssen demnach künstlich beatmet werden. Dass die steigende Zahl Corona-Patienten die Kapazität auf den Intensivstationen schrumpfen lässt, ist aus den Daten des Intensivregisters ablesbar. Nach den Daten vom Mittwoch waren demnach von 1.930 aktuell betreibbaren Intensivbetten in Niedersachsen 1.682 belegt.

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Leere Medikamentenpumpen stehen an einem Bett in der Intensivstation des Prosper Hospitals. © dpa - picture alliance Foto: Jonas Güttler

Corona: Intensivstationen im Nordosten füllen sich

Die Auslastung beträgt mancherorts mindestens 80 Prozent. Das Heidekreis-Klinikum könnte weitere Betten bereitstellen. mehr


15:05 Uhr

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel meldet weiteren Corona-Fall

Zweitligist Holstein Kiel beklagt den dritten Corona-Fall innerhalb weniger Tage. Allerdings hat der positive Test keine weiteren Auswirkungen, weil sich die betroffene Person ohnehin bereits seit dem 9. April - wie die gesamte Mannschaft - in behördlich angeordneter Quarantäne befindet. Seit März ist es der siebte Corona-Fall bei den Kielern, die noch auf den Aufstieg in die Bundesliga hoffen, im Moment aber kein Training und keine Spiele absolvieren können.


14:58 Uhr

Wie (un)sicher sind die Daten in der Luca-App?

Die europäische Hackervereinigung Chaos Computer Club (CCC) fordert, keine Steuermittel mehr für die Luca-App zur Corona-Kontaktnachverfolgung auszugeben. CCC-Sprecher Linus Neumann verwies heute auf eine "nicht abreißende Serie von Sicherheitsproblemen" bei dem Luca-System. In der Corona-Modellstadt Rostock steht die App hoch im Kurs. Doch Kritiker meinen, dass Nutzer damit fiktive Daten generieren können, wie ein NDR Info Fernsehbericht von heute Nachmittag zeigt.


14:26 Uhr

Dänemark verzichtet komplett auf AstraZeneca-Impfstoff

Deutschlands nördlicher Nachbar Dänemark verzichtet als erstes Land nun dauerhaft auf den Einsatz des Corona-Impfstoffes von AstraZeneca. Die Impfkampagne werde ohne das Präparat des britisch-schwedischen Unternehmens fortgesetzt, gab der Direktor der dänischen Gesundheitsverwaltung, Søren Brostrøm, heute auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen bekannt. Hintergrund sind Berichte über einen etwaigen Zusammenhang zwischen dem Mittel und sehr seltenen Thrombosen. Die Entscheidung werde den Impfkalender im Land demnach um einige Wochen zurückwerfen. Dänemark schloss aber nicht aus, das Vakzin zu einem späteren Zeitpunkt wieder einzusetzen. Auch der Impfstoff von Johnson & Johnson wird wegen Berichten über ein Auftreten von seltenen Thrombosen zurzeit in Dänemark nicht verimpft.

Weitere Informationen
Geimpfte in Norddeutschland

Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden

Wie viele Menschen in Norddeutschland haben bislang eine Corona-Impfung erhalten? Aktuelle Zahlen zur Impfquote. mehr


14:17 Uhr

Mehr Impfstoff von Biontech/Pfizer, weniger von Moderna

Die Hersteller Biontech und Pfizer wollen bis Ende Juni zusätzlich 50 Millionen Dosen Corona-Impfstoff an Deutschland und die übrigen EU-Staaten liefern. Das teilte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen heute in Brüssel mit. Der Bund korrigierte derweil die Liefermengen für den Moderna-Impfstoff etwas nach unten. So erhalten die niedersächsischen Impfzentren laut Gesundheitsministerium bis Anfang Mai 13.200 Dosen weniger als angekündigt. Wegen des aufgeschobenen Europa-Starts von Johnson & Johnson wurde zudem die erste Lieferung von 21.600 Dosen dieses Herstellers für Niedersachsen ausgesetzt.


14:09 Uhr

DGB Hamburg: Pflicht für Corona-Test-Angebot "absolut notwendig"

Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger hat die von der Bundesregierung beschlossene Pflicht für ein Corona-Test-Angebot in Unternehmen begrüßt und als "absolut notwendigen Schritt" bezeichnet. Obwohl viele Betriebe in Hamburg bereits freiwillig testeten, gelte das nicht für alle. Untersuchungen hätten ergeben, dass in Deutschland bis zu 40 Prozent der Beschäftigten ohne Tests arbeiten müssten. "Hier wird das Risiko einseitig auf die Beschäftigten abgewälzt", sagte Karger. "Der Gesundheitsschutz für die Beschäftigten ist aber eine Pflicht der Arbeitgeber, an die sich alle halten müssen." Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) solle daran beim Handelskammer-Plenum am Nachmittag erinnern, so die DGB-Vorsitzende.


13:54 Uhr

"Impfen lassen mit AstraZeneca" - Appell in Niedersachsen an alle über 60

Die niedersächsische Regierung hat an die älteren Menschen im Land über 60 Jahre appelliert, sich mit dem AstraZeneca-Impfstoff gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Dies sei auch ein Akt der Solidarität mit den Jüngeren, die im zurückliegenden Corona-Jahr die Beschränkungen zum Schutz der Älteren mitgetragen hätten, sagte heute Regierungssprecherin Anke Pörksen. Um nun zügig eine Durchimpfung größerer Teile der Bevölkerung zu erreichen, müssten die Älteren sich auf den AstraZeneca-Impfstoff einlassen, denn für die Jüngeren ständen nur die beiden übrigen Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zur Verfügung. Es hatte jüngst Berichte gegeben, dass in Impfzentren eine größere Zahl von vereinbarten Impfterminen mit dem AstraZeneca-Impfstoff nicht wahrgenommen werden.

Weitere Informationen
Ampullen mit AstraZeneca-Impfstoff stehen auf einem Tisch. © picture alliance/TT NEWS AGENCY/Claudio Bresciani Foto: Claudio Bresciani

Corona: Land ruft Ältere zur Impfung mit AstraZeneca auf

Die Impfung sei ein Akt der Solidarität mit den Jüngeren, sagte eine Sprecherin. Zuletzt häuften sich Termin-Absagen. mehr


13:47 Uhr

Grünes Licht für einheitliches EU-Impfzertifikat

Die EU-Mitgliedsstaaten haben grünes Licht für einen einheitlichen Impfausweis für Reisen innerhalb von Europa gegeben. EU-Justizkommissar Didier Reynders begrüßte auf Twitter eine entsprechende Einigung der Botschafter der 27 Länder. Das Dokument soll ab Sommer zum Einsatz kommen und belegen, ob ein Mensch das Coronavirus weiterverbreiten kann oder zumindest wie wahrscheinlich dies ist.


13:41 Uhr

Ostfriesische Inseln sehen in ihrem Öffnungskonzept Vorbildcharakter

Wie kann Urlaub auf den Ostfriesischen Inseln trotz der Corona-Pandemie möglich gemacht werden? Die Insel-Kommunen haben der Landesregierung ein auf Tests basierendes Öffnungskonzept vorgelegt. Das Modellprojekt unterstützt vorerst nur längerfristige Reisen, bei denen die Besucher mindestens sieben Tage auf den jeweiligen Inseln verbringen.

Weitere Informationen
Ein Strandhotel auf Juist im Sonnenuntergang, Strandkörbe stehen auf dem Strand. © picture alliance | Jochen Tack Foto: Jochen Tack

Öffnung mit Tests: Ostfriesische Inseln nehmen neuen Anlauf

Sie wollen Urlaube ab Mitte Mai ermöglichen. Das Konzept für das Modellprojekt liegt dem Gesundheitsministerium vor. mehr


13:24 Uhr

Hamburg meldet offene AstraZeneca-Impftermine

Im Impfzentrum in den Hamburger Messehallen sind kurzfristig noch viele Termine frei. Für Freitag sind den Angaben der Sozialbehörde zufolge bisher erst rund 85 Prozent der Termine vergeben - und auch für Sonnabend gebe es noch freie Slots. An beiden Tagen wird in den Messehallen nur mit dem Präparat des Herstellers AstraZeneca geimpft, das in Deutschland laut Beschluss der Gesundheitsminister nur an Menschen über 60 Jahre verabreicht werden soll. In Hamburg wurde laut Behörde überraschend mehr von dem Wirkstoff geliefert als ursprünglich zugesagt.


13:14 Uhr

MV: Gastro- und Hotelbranche protestiert vor dem Landtag

Mit einer weiteren Protestaktion haben heute Gastronomen, Hoteliers, Einzelhändler und Schausteller vor dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin ein Ende der Schließungen und wirksame Finanzhilfen vom Staat gefordert. Nach fast einem halben Jahr Stillstand müsse man nun endlich raus raus aus dem "Dauerlockdown", so der Präsident des Landesverbandes für Hotel und Gaststätten, Lars Schwarz. In den vom Lockdown besonders betroffenen Branchen mache sich pure Verzweiflung breit. In vielen Unternehmen seien die versprochenen Zuschüsse spät oder gar nicht angekommen. Schwarz forderte die Politik auf, die Hilfen aufzustocken und gezielte Maßnahmen zur wirksamen Eindämmung des Infektionsgeschehens zu ergreifen. Ein Vertreter des Schaustellerverbandes verwies darauf, dass viele Unternehmen dieser Branche seit Weihnachten 2019 keine nennenswerten Einnahmen mehr erzielt hätten. "Wir brauchen Hilfe", rief er den Abgeordneten im nahe gelegenen Schweriner Schloss zu.


13:03 Uhr

Hamburg: Corona-Ausbruch in Untersuchungshaftanstalt

In der Hamburger Untersuchungshaftanstalt sind acht Mitarbeiter und vier Gefangene positiv auf Corona getestet worden. Das teilte heute die Justizbehörde mit. Die betroffenen Stationen seien demnach umgehend unter Verschluss genommen worden. Alle Mitarbeitenden und Gefangenen von zwei Gebäudeflügeln sollten sich nun testen lassen. Die Quarantäne-Maßnahme hatte gestern dazu geführt, dass eine geplante Urteilsverkündung in einem Strafprozess verschoben musste. Seit Beginn der Corona-Pandemie habe es bisher nur vereinzelt Infektionen im Justizvollzug gegeben, so die Behörde.


12:38 Uhr

Niedersachsen: Impftermin-Absage soll online möglich werden

In Niedersachsen gibt es erneut Wirbel um die Impf-Hotline. Viele Menschen, die sich beim Hausarzt impfen lassen wollen, haben offenbar Schwierigkeiten, ihren Termin im Impfzentrum abzusagen. Telefonisch ist demnach oft kein Durchkommen. Das Land will deshalb jetzt mit einer Anpassung des Online-Impfportals reagieren, appelliert aber auch an die Bürgerinnen und Bürger, bereits zugesagte Termine nach Möglichkeit wahrzunehmen. Viele Hausarztpraxen seien wegen der starken Nachfrage überlastet. 


12:29 Uhr

Wie Dänemark den Reise-Sommer retten will

Dänemark wird seine geltenden Reisebeschränkungen in vier Phasen lockern. Ab kommendem Mittwoch (21. April) rät die dänische Regierung nicht mehr grundsätzlich von allen Reisen ins Ausland ab. Außerdem wird die Liste der triftigen Einreisegründe, mit denen man ins Land gelassen wird, erweitert. Damit können ab dann unter anderen auch wieder Austauschstudenten, Sommerhaus- und Bootsbesitzer sowie Dauercamper einreisen. Ab Phase zwei (ab 1. Mai) sollen geimpfte Touristen aus EU- und Schengenländern mit passablen Infektionszahlen ohne Test und Quarantäne einreisen können. In Phase drei (ab 14. Mai) sollen auch Menschen einschließlich Urlaubern aus den Grenzgebieten von der Quarantäne-Vorschrift ausgenommen werden. In der letzten Phase (voraussichtlich ab 26. Juni) soll es dann den Dänen möglich sein, Sommerferien in Europa zu machen und Touristen unter der Bedingung in Dänemark zu empfangen, dass diese negative Tests, Impfungen oder überstandene Infektionen nachweisen können.

Weitere Informationen
Einsames Ferienhaus in Nymindegab Dänemark © Fotolia.com Foto: fmu64

Dänemark: Camper, Boots- und Ferienhausbesitzer dürfen kommen

Voraussetzung für die Einreise ab dem 21.4. ist ein negativer Corona-Test. In einer zweiten Phase soll es Lockerungen für geimpfte Touristen geben. mehr


12:00 Uhr

Inzidenz in Hamburg steigt wieder auf 150

In der Hansestadt Hamburg sind binnen eines Tages 479 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Das gab die Gesundheitsbehörde am Mittag bekannt. Im Vergleich zu gestern (269) sind das gut 200 mehr, am Mittwoch vor einer Woche waren 306 Neuinfektionen bestätigt worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 150,0 (Vortag: 140,9). Die Zahl der Todesfälle stieg den Angaben zufolge um neun auf 1.421. Aktuell werden auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser 104 Covid-19-Patienten behandelt.

Weitere Informationen
Laborsituation bei der Untersuchung von Coronamaterial. © picture alliance Foto: Daniel Bockwoldt

Deutlicher Anstieg: 479 neue Corona-Fälle in Hamburg

Laut Sozialbehörde gab es am Mittwoch 173 neue Corona-Fälle mehr als vor einer Woche. Der Inzidenzwert stieg auf 150. mehr


11:54 Uhr

Ministerium weist Kritik an Impfstoff-Verteilung zurück

Die Arztpraxen in Deutschland werden nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums wie geplant mit Corona-Impfstoff versorgt. "Anders als von manchem behauptet, werden die Impfstoff-Lieferungen an die Arztpraxen nicht halbiert", erklärte ein Ministeriumssprecher. "Vielmehr steigert sich die Impfstoffmenge stetig." Außerdem sei immer klar gewesen, dass nach zwei Wochen die Praxen Impfstoffe unterschiedlicher Hersteller bekämen. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), hatte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vor einem Stocken der Impfkampagne gewarnt. Er fordert, dass mehr Impfstoff in die Praxen und nicht mehr in die Impfzentren geliefert wird. Auch die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) fordern eine stärkere Einbindung von Hausarztpraxen in die Impfaktion.

Weitere Informationen
Das Aufklärungsmerkblatt für das Impfen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer liegt auf dem Schreibtisch einer Arztpraxis, während ein Patient geimpft wird. © dpa-Bildfunk Foto: Sina Schuldt

Vereinigung der Kassenärzte warnt: Impfversprechen in Gefahr

Die Liefermenge des Biontech-Stoffs an Praxen habe sich halbiert. Die Ärzte fühlen sich gegenüber Zentren benachteiligt. mehr


11:50 Uhr

MV-Gipfel beginnt schon morgen statt erst am Freitag

Die Landesregierung zieht angesichts drastisch steigender Corona-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern den Beginn des für Freitag geplanten MV-Gipfels auf morgen vor. Wie Landtagspräsidentin Birgit Hesse heute im Landtag sagte, wird die Beratung der Regierung mit Vertretern der Wirtschaft, der Kommunen und der Ärzteschaft zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie ab mittags parallel zur Landtagssitzung stattfinden. Alle Fraktionen hätten sich damit einverstanden erklärt. Am Freitag soll der Landes-Corona-Gipfel dann nach dem Ende der Landtagssitzung fortgesetzt werden. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte gestern nach der Kabinettssitzung gesagt, man habe "jetzt Handlungsbedarf" und könne nicht auf das Bundesinfektionsschutzgesetz warten. Der MV-Gipfel solle darüber beraten, welche zusätzlichen Schutzmaßnahmen für das Land ergriffen werden müssen.


11:33 Uhr

Schwerins Oberbürgermeister: "Öffnungsschritte rächen sich jetzt"

Der Schweriner Oberbürgermeister Rico Badenschier (SPD) hat deutliche Kritik an der Corona-Politik von Bund und Land geäußert. "Die (...) Strategien zur Bekämpfung der Corona-Pandemie der letzten sechs bis acht Wochen müssen als gescheitert angesehen werden", sagte er in einem Video, das er auf Facebook veröffentlichte und in dem er sich an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt wendete. Badenschier reagierte damit auf die steigenden Inzidenzwerte in der Landeshauptstadt. Die auf der Ministerpräsidentenkonferenz mühsam erstrittenen Öffnungen rächten sich jetzt. In Schwerin gilt ab heute eine tägliche nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr. Kinder sollten nur im Notfall in die Kita gebracht werden. 


11:18 Uhr

Bremer Filmfest startet heute online

Auch das Filmfest Bremen kann die Corona-Pandemie nicht ausblenden: Wegen der weiter geltenden Schutzmaßnahmen und der deshalb geschlossenen Kinos werden die knapp 260 internationalen und nationalen Filme der diesjährigen Ausgabe von heute bis Sonntag ausschließlich online gezeigt - ein Festivalpass ist die Voraussetzung. Dazu kommen laut Veranstalter noch Livestreams etwa aus dem Theater Bremen und einem Kino. In sechs Wettbewerbskategorien werden Preise verliehen. Der Komiker, Schauspieler und Schriftsteller Hape Kerkeling soll morgen mit dem Bremer Filmpreis für sein humoristisches und komödiantisches Gesamtwerk ausgezeichnet werden.


10:50 Uhr

Wie sehr leiden Menschen mit Behinderung unter der Corona-Pandemie?

Laut Statistischem Bundesamt lebt fast jeder zehnte Mensch in Deutschland mit einer Schwerbehinderung, hat also einen Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent. Wie Familien, in der ein Kind oder ein Elternteil eine Behinderung hat, den Alltag in Corona-Zeiten meistern, berichtet die aktuelle Folge des NDR Info Podcasts "Familientreffen". Ein Interview dazu gab es heute früh auf NDR Info mit Kerrin Stumpf, der Geschäftsführerin des Hamburger Vereins "Leben mit Behinderung".


10:17 Uhr

Niedersachsen meldet 1.787 Neuinfektionen

Das Landesgesundheitsamt in Niedersachsen hat am Morgen die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach sind landesweit binnen 24 Stunden 1.787 neue Corona-Fälle registriert worden - deutlich mehr als gestern (615) und am Mittwoch vor einer Woche (800). Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche) stieg landesweit von 109,9 gestern auf aktuell 121,3. Insgesamt liegen 26 kreisfreie Städte oder Landkreise über dem Inzidenz-Grenzwert 100, bei dem die Notbremse greifen soll. In Salzgitter beträgt der Wert aktuell 325,1, im Landkreis Vechta 260,5. Die Zahl der an oder mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 während der Pandemie Verstorbenen stieg in Niedersachsen um 33 auf 5.080, so die Behörden.


09:57 Uhr

Kassenärzte: Impfkampagne wird ins Stocken geraten

Die niedergelassenen Ärzte befürchten, dass die Impfkampagne in Deutschland stark ins Stocken geraten wird. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, beklagt in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" eine deutliche Benachteiligung der Hausärzte gegenüber den Impfzentren. Diese erhielten offensichtlich vorrangig das Vakzin von Pfizer/Biontech. Die zugesagte Menge des Impfstoffs dieses Herstellers für die Hausärzte sei dagegen halbiert worden, so Gassen. Dafür solle es zwar mehr Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca geben. Da dieser aber umstritten sei und vielen Menschen nicht gespritzt werden dürfe, gehe diese Rechnung nicht auf. Zum weiteren Umgang mit AstraZeneca haben die Gesundheitsminister von Bund und Ländern unterdessen entschieden, dass die Zweitimpfung für Menschen unter 60 Jahren mit einem anderen Präparat erfolgen soll.


09:27 Uhr

Nachtfahrt-Ersatzangebot wird in Hamburg offenbar kaum genutzt

Während der zurzeit in Hamburg geltenden nächtlichen Ausgangsbeschränkungen ist auch der Bus- und Bahnfahrplan nachts zusammengestrichen worden. Das Ersatzangebot mit Taxis und anderen Fahrdiensten wird aber offenbar kaum genutzt. Normalerweise sind laut Hamburger Verkehrsverbund werktags pro Nacht rund 65.000 Fahrgäste im gesamten Fahrplangebiet unterwegs. Zwischen dem 9. und 12. April sind die Ersatzangebote aber nicht einmal von 5.000 Menschen in Anspruch genommen worden. Das teilte die Verkehrsbehörde NDR 90,3 auf Anfrage mit.


09:04 Uhr

Bürgermeister von Sittensen vermisst klar formulierte Ziele in Corona-Politik

Die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit der Einführung der "bundesweiten Notbremse" wird viel diskutiert - und viel kritisiert. Jörn Keller, Bürgermeister der Samtgemeinde Sittensen im Landkreis Rotenburg (Wümme), hält den Inzidenz-Grenzwert 100 für zu hoch. "Wir sehen doch, dass die Intensivstationen volllaufen", sagte er im Hörfunk-Interview auf NDR Info. Ihm fehle außerdem eine von Bund und Ländern klar formulierte Zielsetzung der Politik in der Pandemie-Bekämpfung. Nur so könne Verständnis für die Maßnahmen bei den Bürgerinnen und Bürgern erreicht werden. Man wolle ja schließlich nicht nur "raus aus dem Lockdown", wie es immer wieder heiße, sondern vor allem "raus aus der Pandemie".


08:41 Uhr

Brand in Lagerhalle: Corona-Testzentrum in Brunsbüttel evakuiert

In Brunsbüttel musste am Abend nach Angaben der Feuerwehr ein Corona-Testzentrum evakuiert werden. Grund war ein Brand in einer benachbarten Lagerhalle eines Online-Versandhandels. Zum Zeitpunkt des Feuers hätten sich etwa 30 Menschen in dem Testzentrum aufgehalten. Die Flammen seien jedoch nicht übergetreten, verletzt wurde laut Feuerwehr niemand.


08:32 Uhr

Überblick: Wo gelten in Niedersachsen Ausgangsbeschränkungen?

Im niedersächsischen Salzgitter sollte die Anordnung einer nächtlichen Ausgangsbeschränkung eigentlich gestern auslaufen. Die Stadt hat jedoch kurz vor Ablauf der Frist entschieden, die Regelung bis zum 27. April zu verlängern. Auch in drei Landkreisen gelten zurzeit noch Ausgangsbeschränkungen - anders ist das jetzt in Peine und Wolfsburg.

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Die Innenstadt von Gifhorn ist am Abend menschenleer. © picture alliance/dpa/Bodo Marks Foto: Bodo Marks

Corona: Fünf Kommunen setzen weiterhin auf Ausgangssperren

Salzgitter hat seine Maßnahme bis zum 27. April verlängert. Vechta reagiert ebenfalls auf die hohe Inzidenz. mehr


08:14 Uhr

Deutliche Kritik aus der Wirtschaft an Pflicht für Testangebot

Trotz Widerstands aus der Wirtschaft sollen Unternehmen ihren Mitarbeitern, die nicht im Homeoffice arbeiten, künftig Corona-Tests bereitstellen müssen. Das sieht eine Verordnung aus dem Bundesarbeitsministerium vor, auf die sich das Kabinett gestern geeinigt hat. Niedersachsens Wirtschaftsverbände lehnen die Vorschrift zu verpflichtenden Testangeboten in Unternehmen ab. Gewerkschaften und Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) verteidigen sie aber. Kritik kommt auch von Unternehmensverbänden in Mecklenburg-Vorpommern.


07:40 Uhr

Pandemie-Bekämpfung: Drosten fordert weitere Maßnahmen

Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité hält neben der geplanten bundesweiten Notbremse weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie für notwendig. In der aktuellen Ausgabe des NDR Info Podcasts "Coronavirus-Update" sagte er, anhand der sich jetzt einstellenden Situation in den Krankenhäusern müsse noch einmal anders reagiert werden. Dies müsse in allernächster Zeit geschehen. Er erwarte nicht ohne Weiteres, dass die Lage in der Intensivmedizin kontrolliert werden könne, so Drosten.

Das Coronavirus © CDC on Unsplash Foto: CDC on Unsplash
AUDIO: (84) Nicht auf Tests und Impfungen verlassen (99 Min)

07:21 Uhr

MV: Corona-Pandemie erneut Thema im Landtag

Die Corona-Pandemie ist von heute an ein bestimmendes Thema der dreitägigen Sitzung des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin. Die ursprünglich zum Auftakt geplante Regierungserklärung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie wurde aber auf übermorgen verschoben. Dann ist auch der nächste MV-Gipfel geplant, bei dem die Regierung mit Kommunen, Wirtschaft und Medizinern über Konsequenzen aus der wachsenden Zahl von Neuinfektionen und den Änderungen im Bundesinfektionsschutzgesetz ("Bundesnotbremse") beraten will.


06:50 Uhr

RKI registriert 21.693 Corona-Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 21.693 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 342 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verzeichnet. Am Mittwoch vor einer Woche hatte das RKI 9.677 Neuinfektionen und 298 Todesfälle registriert. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner beziffert das RKI bundesweit auf 153,2. Gestern hatte das RKI die Sieben-Tage-Inzidenz mit 140,9 angegeben, vor einer Woche lag sie bei 110,1. Wegen der Osterfeiertage sind die aktuellen Zahlen mit denen der Vorwoche laut RKI nach wie vor nur bedingt vergleichbar.


06:17 Uhr

MV: Ausgangssperren wegen zu hoher Inzidenzwerte

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen zum Teil drastisch angestiegen. Der Landkreis Vorpommern-Greifswald überschritt gestern die Marke von 200 (201,2). Von heute an gilt dort eine nächtliche Ausgangssperre. Private Treffen dürfen nur noch mit einer Person außer dem eigenen Hausstand stattfinden. Außerdem dürfen Menschen ohne triftigen Grund nicht mehr in den Landkreis einreisen. Über der Inzidenz von 150 liegen die Landkreise Mecklenburgische Seenplatte (184,1) und Ludwigslust-Parchim (174,2) sowie die Stadt Schwerin (150,5). Für die Landeshauptstadt wurden ebenfalls Ausgangsbeschränkungen verhängt. In Teilen des Landkreises Rostock gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr und verschärfte Kontaktbeschränkungen. Mit 89,5 lag der Landkreis Vorpommern-Rügen gestern als einziger Kreis in MV unter der Marke 100.

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Zwei Polizisten gehen einen beleuchteten Weg entlang. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild Foto: Robert Michael

Ausgangssperren in weiteren Regionen

Wegen der hohen Zahl neuer Corona-Infektionen darf nachts die eigene Wohnung nur mit triftigem Grund verlassen werden. mehr


05:50 Uhr

403 Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

Für Schleswig-Holstein wurden binnen eines Tages 403 neue Corona-Fälle gemeldet. Vor einer Woche waren es 237, gestern 197. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 77,7 (Vortag: 70,8). Besonders hoch ist der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen im Herzogtum Lauenburg (157,8), wo von heute an eine verschärfte Allgemeinverfügung gilt.


05:50 Uhr

Modellprojekte trotz steigender Corona-Zahlen?

Schleswig-Holstein will ab dem 19. April Modellprojekte wagen. So dürfen etwa Gastronomen in Eckernförde in Innenräumen Gäste empfangen, Hotels können Touristen beherbergen. Sport und Kultur sind ebenfalls an einigen Orten wieder möglich - auch drinnen. In Rostock hat es all das bereits gegeben, doch nun liegt dort die Inzidenz bei 124.


05:45 Uhr

Corona-Live-Ticker am Mittwoch startet

Guten Morgen aus der NDR.de-Redaktion! Auch am heutigen Mittwoch, 14. April, halten wir Sie über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Live-Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.

Gemeldete Neuinfektionen in Norddeutschland am Dienstag: 615 in Niedersachsen, 197 in Schleswig-Holstein, 506 in Mecklenburg-Vorpommern, 269 in Hamburg, 110 im Land Bremen und 10.810 bundesweit

FAQ, Podcast und Hintergrund
Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

Coronavirus-Update: Der Podcast mit Drosten & Ciesek

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr

Geimpfte in Norddeutschland

Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden

Wie viele Menschen in Norddeutschland haben bislang eine Corona-Impfung erhalten? Aktuelle Zahlen zur Impfquote. mehr

Corona-Zahlen für Norddeutschland

Wie ist die Lage auf den Intensivstationen im Norden?

Automatisierte Grafiken: Wie viele Covid-19-Patienten liegen auf Intensivstationen? Der aktuelle Stand der Belegung. mehr

Eine Zusammenstellung von Bildern: Christian Drosten, eine Flasche Cocid 19 Vaccine, Eine alte Frau bei der ein Corona Test durchgeführt wird. © picture alliance, colourbox Foto: Michael Kappeler

Corona-Chronologie: Die Ereignisse im Norden

Ende 2019 bricht in China eine bis dato unbekannte Lungenkrankheit aus. Wenige Wochen später gibt es den ersten Fall im Norden. mehr

Eine Laborantin sitzt an einem Mikroskop in einem abgedunkelten Labor © Colourbox

Was Sie zum Coronavirus wissen müssen

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