Stand: 16.07.2020 23:30 Uhr

Corona-Blog: 58 neue Fälle im Norden bestätigt

NDR.de hat am Donnerstag, 16. Juli, ausführlich über die Folgen der Corona-Krise für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg berichtet. Am Freitag schreiben wir in einem neuen Blog weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

  • SH: Keine Quarantäne mehr für Schweden-Rückkehrer
  • Bund und Länder einig bei lokalen Beschränkungen
  • Aufatmen bei Schweinebauern: Tönnies darf wieder schlachten
  • Eutiner Klinik nach Corona-Fall wieder im Regelbetrieb
  • Sonderausgabe von NDR Podcast "Coronavirus-Update"
  • 48 neue Corona-Fälle in Niedersachsen, sechs in Schleswig-Holstein, vier in Bremen, aber keine in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern

Überblick: Tabellen, Karten und Grafiken zu Corona im Norden
Hintergrund: So kommen
unterschiedliche Fallzahlen zustande


23:25 Uhr

Für heute war's das!

Danke für Ihr Interesse an unserer Berichterstattung heute. Wir machen nun eine etwa sechstündige Pause und legen dann morgen früh gleich wieder los. Bis dahin: Gute Nacht!


23:14 Uhr

58 neue Fälle in Norddeutschland bestätigt

Für die drei norddeutschen Flächenländer sowie Hamburg und Bremen sind heute insgesamt 58 neue Corona-Infektionen bestätigt worden - nach zuvor 38 (gestern) und 36 (Dienstag). In Deutschland ist die Gesamtzahl der während der Pandemie Infizierten binnen eines Tages um gut 500 auf über 200.000 gestiegen. Zum Vergleich: In den USA wurden zuletzt an einem Tag 67.000 Neuinfektionen registriert.

Die folgende Grafik zeigt, wie viele im Labor bestätigte Corona-Infektionen aus den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern an das Robert Koch-Institut gemeldet wurden. Allerdings sind die jeweils jüngsten Zahlen nicht komplett. Die Behörden melden immer noch neue Fälle nach. Das lässt sich auch am Verlauf der Säulen erkennen: An Wochenenden werden weniger Fälle bekannt, zu Wochenbeginn gibt es einen höheren Ausschlag wegen der Nachmeldungen, die am Sonnabend und Sonntag liegen blieben.

 


22:58 Uhr

Der etwas andere Mallorca-Urlaub 2020

Die Situation am vergangenen Wochenende in einigen Partyzonen auf Mallorca hat bei vielen Menschen die Angst vor einer zweiten Corona-Welle verstärkt - sie fürchten ein zweites Ischgl. Mit welchem Gefühl fliegen nun Urlaubende auf die spanische Ferieninsel, nachdem dort die Anti-Corona-Maßnahmen verschärft worden sind? NDR Info hat sich am Hamburger Flughafen umgehört.


21:45 Uhr

TV-Beiträge zur Corona-Lage im Norden

Die Regionalmagazine im NDR Fernsehen haben auch heute Abend über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Norden informiert. Hier eine Auswahl der Beiträge:

 


21:30 Uhr

Fans in den Stadien: Rechenaufgaben für die Clubs

Die Rückkehr von Fans in die Fußballstadien wird zu einem realistischen Szenario - zumindest auf dem Papier. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat den Clubs der Bundesliga und Zweiten Liga einen Leitfaden zugeschickt, nach dem in der Corona-Krise lokale Konzepte für die jeweiligen Standorte erstellt werden sollen - unter medizinischer Begleitung und in Abstimmung mit den jeweiligen Gesundheitsbehörden. Für größere Clubs wie die Bundesligisten VfL Wolfsburg und Werder Bremen oder auch Zweitligist Hamburger SV dürften die Empfehlungen deutlich leichter umzusetzen sein als für Clubs mit kleineren Stadien und kritischer Infrastruktur.


21:20 Uhr

Fleischbetrieb Tönnies darf wieder zerlegen - Verfügung aufgehoben

Vier Wochen nach dem Zwangsstopp beim Fleischbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück hat die Stadt am Abend die letzte Verfügung gegen das Unternehmen aufgehoben. Tönnies darf jetzt auch wieder Schweine zerlegen. Nach einer Begehung von Experten und Gutachtern sei das von Tönnies vorgelegte Hygienekonzept von allen beteiligten Behörden abgenommen worden, hieß es in der Mitteilung des Bürgermeisters. Der Betrieb war geschlossen worden, nachdem rund 1.400 Mitarbeiter des Konzerns positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Der Stillstand wirkte sich bundesweit auf die Schweinemast und Fleischproduktion aus. Auch im Norden kam es zu einem "Schweinestau".


21:07 Uhr

Kreative Ideen im Norden: Erste Konzerte nach Corona-Pause

In den vergangenen Wochen und Monaten war die Aktion Kultur trotz Corona als Online-Angebot des NDR für Musikerinnen und Musiker eine Art Ersatzbühne. Viele haben Videos von zu Hause oder aus dem Studio geschickt und uns allen damit einen Lichtblick in den Alltag der Corona-Pandemie gezaubert. Während die Clubs immer noch geschlossen sind, sind kleinere Konzerte wieder möglich. Um die Corona-Regeln einzuhalten, lassen sich Musiker und Veranstalter vieles einfallen.


20:41 Uhr

Corona-Krise: Hamburger Firmen besorgt

Bei den Hamburger Unternehmen ist die Stimmung inzwischen zwar wieder etwas besser, insgesamt aber immer noch im Keller. Das ist im Kern das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der Handelskammer. Ein Großteil der Firmen meint demnach, dass sich eine wirtschaftliche Erholung so schnell nicht einstelle.


20:22 Uhr

Ein Monat Corona-Warn-App: 15,8 Millionen Downloads

Einen Monat nach dem Start sind Politik und Entwickler zufrieden mit der Corona-Warn-App. Doch es gibt auch Kritik: Immer wieder gebe es grundlose Fehlermeldungen, noch immer seien zu wenig Labore angeschlossen.


20:07 Uhr

Lokale Beschränkungen nach Corona-Ausbrüchen: Zustimmung in MV

Das Konzept von Bund und Ländern, die künftig zielgenauer mit kleinräumigen Maßnahmen auf lokale Ausbrüche der Corona-Pandemie reagieren wollen, findet Zustimmung in Mecklenburg-Vorpommern. Der Chef der Schweriner Staatskanzlei, Heiko Geue (SPD) bezeichnete den nach zähem Ringen vereinbarten Kompromiss als gutes Ergebnis. "Es geht darum, dass wir im Fall eines Corona-Ausbruchs so schnell und so gezielt wie möglich zusätzliche Schutzmaßnahmen ergreifen. Es macht gerade in Ländern wie Mecklenburg-Vorpommern keinen Sinn, im Fall eines Corona-Ausbruchs beispielsweise in einem Betrieb oder einer Schule gleich den gesamten Landkreis abzuschotten", sagte Geue. Vize-Regierungschef Lorenz Caffier (CDU) betonte, es sei wichtig, Infektionsherde rasch zu erkennen und auch zu isolieren, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden. "Und das haben wir auch schon gemacht, mit einzelnen Gebäuden wie etwa Pflegeheimen. Aber eine ganze Region festzusetzen, wer soll das kontrollieren?"


19:56 Uhr

Kommentar zum Konzept von Bund und Ländern

Örtlich begrenzte Reisebeschränkungen sind in Zukunft auch möglich - Bund und Länder wollen schneller, kleinräumiger und präziser auf Corona-Ausbrüche reagieren, so Kanzleramtsminister Helge Braun. Was ist davon zu halten? Ist das eine Strategie in die richtige Richtung? ARD-Hauptstadt-Korrespondentin Sabine Henkel meint: Ja!


19:10 Uhr

Niedersachsen stockt Prämie für Altenpfleger auf

Das Land Niedersachsen wird die sogenannte Corona-Prämie des Bundes für Beschäftigte in der Altenpflege aufstocken. Dafür stehen 50 Millionen Euro zur Verfügung, die im zweiten Nachtragshaushalt des Landes bewilligt wurden, wie das Sozialministerium heute mitteilte. Für eine Altenpflegekraft in Vollzeit kann die Bonuszahlung damit auf bis zu 1.500 Euro anwachsen. Das Land Niedersachsen nutzt eine im Bundesgesetz vorgesehene Möglichkeit, die auch andere Länder, darunter Hamburg, auf den Weg gebracht haben.


18:57 Uhr

MV: Linke kritisiert Personalausstattung der Gesundheitsämter

Angesichts des bevorstehenden Schulstarts in Mecklenburg-Vorpommern fordert die Linke eine personelle Aufstockung der Gesundheitsämter. "Wenn sich Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher präventiv testen lassen können, stellt sich die Frage, wie dies in der Praxis aussehen soll. Bei rund 500 Schulen und weit mehr als 1.000 Kitas im Land wird das von den chronisch unterbesetzten Gesundheitsämtern nicht zu bewältigen sein", prognostizierte die Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag, Simone Oldenburg. Die Ämter seien schon heute nicht in der Lage, ihre gesetzlichen Aufgaben wie etwa schulärztliche Untersuchungen durchzuführen. Das Land müsse zudem gewappnet sein, falls es zu einer zweiten Infektionswelle kommen sollte. Auch deshalb sei es höchste Zeit, die Gesundheitsämter personell so zu verstärken, dass sie Corona-Tests im erforderlichen Umfang durchführen können.


18:41 Uhr

Bürgerbeauftragter: Einreiseverbot nach MV lockern

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind allgegenwärtig. Das bekommen auch der Bürgerbeauftragte von Mecklenburg-Vorpommern, Matthias Crone, und sein Team zu spüren. "Wir hatten viel zu tun, Corona hat auch uns voll getroffen", so Crone. Er gab Interessierten heute im Livestream bei NDR.de die Möglichkeit, sich direkt an ihn zu wenden. Zahlreiche Nutzer machten davon Gebrauch. Viele Fragen betrafen die Auswirkungen der Corona-Verordnungen - speziell bei den Themen Einreiseregeln, Besuchsregelungen in Pflegeheimen und Soforthilfe. Vor allem zum Thema Einreiseverbote hat Crone einen klaren Standpunkt: Sie gehen ihm angesichts der vergleichsweise entspannten Infektionslage im Nordosten deutlich zu weit.


18:33 Uhr

Vier neue Corona-Fälle in Bremen gemeldet

Im Land Bremen sind vier neue Corona-Infektionen registriert worden. Das teilte das Gesundheitsamt heute mit. Drei Fälle wurden aus der Stadt Bremen gemeldet, ein Fall aus Bremerhaven.


18:17 Uhr

Eutiner Klinik nach Corona-Fall wieder im Regelbetrieb

Nach der Corona-Infektion einer Ärztin hat die Sana-Klinik in Eutin wieder den Regelbetrieb aufgenommen. Die Tests an 200 Kontaktpersonen - Mitarbeitern und Patienten - seien durchweg negativ ausgefallen, teilte ein Kliniksprecher heute mit. Der Verdacht, dass sich auch weitere Personen im Klinikumfeld infiziert haben könnten, habe sich ebenfalls nicht erhärtet. Nach Bekanntwerden des Falls am Mittwoch hatte die Klinik zur Sicherheit ein Besuchsverbot verhängt und zunächst keine neuen Patienten mehr aufgenommen, sondern zwischenzeitlich nur noch Notfälle behandelt. Das Besuchsverbot wurde mittlerweile auch aufgehoben. Das Gesundheitsamt lobte den Umgang der Klinik mit dem Infektionsfall. Wo sich die Mitarbeiterin mit dem Virus angesteckt hatte, sei noch unklar. Es müsse außerhalb der Klinik passiert sein.


17:58 Uhr

Hannover: Ärzte demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen

Beschäftigte der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben heute an der niedersächsischen Staatskanzlei für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Auf Handzetteln standen dabei die Forderungen nach einem Ausgleich für Überstunden innerhalb von drei Monaten, eine auskömmliche Finanzierung der Universitätsmedizin oder auch die Anpassung der Mittel an den realen Bedarf. Mediziner und Pflegekräfte wollten damit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) an einen Forderungskatalog erinnern, der ihm bei einem Besuch der MHH zu Beginn der ersten Corona-Welle überreicht wurde. Nach Polizeiangaben beteiligten sich zeitweise bis zu 150 Menschen.


17:02 Uhr

Moria unter Corona-Bedingungen: "Die Spannung wächst"

Das griechische Flüchtlingslager Moria ist überfüllt, es gibt zu wenige sanitäre Anlagen und wegen der Corona-Pandemie gilt seit März eine Ausgangssperre. Verena Atabay, Internistin aus Hamburg, hilft vor Ort. Sie hat beobachtet: "Die Spannung, unter der die Menschen stehen, wächst und wächst immer weiter."


16:18 Uhr

Bordelle in Hamburg werben für Öffnung

Bei einem Tag der offenen Tür haben Hamburger Sexarbeiterinnen aus der Herbertstraße auf St. Pauli ein eigenes Konzept für die Corona-Zeit vorgestellt. Mit Masken, Kondomen, strikten Hygieneregeln und abstandswahrenden Sexstellungen könnten ihre Dienstleistungen ohne erhöhtes Infektionsrisiko angeboten werden, sagten Mitglieder der Gruppe "Sexy Aufstand Reeperbahn". Sie fordert eine Wiederzulassung des Bordellbetriebs. Der Leiter des Bezirksamts Mitte, Falko Droßmann (SPD), äußerte Verständnis, wie die dpa berichtete. Durch das Corona-bedingte Verbot verlagere sich das Sexgeschäft in die Illegalität. "Aber die einzigen, die es sauber machen, die es legal machen, die sozialversichert sind und es freiwillig machen, die dürfen nicht", so Droßmann.


15:53 Uhr

Tests negativ: Quarantäne für Spätaussiedler endet

45 Spätaussiedler aus der Landesaufnahmebehörde in Braunschweig dürfen nach zwei Wochen die Quarantäne verlassen. Alle Kontrollen vom Mittwoch seien negativ, deswegen dürfte die Menschen die Quarantäne mit Ablauf des Donnerstags beenden, teilte die Stadt Braunschweig mit. Bei ihrer Ankunft Anfang Juli waren 13 der Spätaussiedler aus Kasachstan positiv auf das Virus getestet worden. Sie kamen mit dem Flugzeug nach Frankfurt am Main, ehe sie per Bus nach Braunschweig gebracht wurden. Das bundesweit zuständige Grenzdurchgangslager Friedland (Kreis Göttingen) war zu dem Zeitpunkt aufgrund von Infektionsfälle bereits voll.


15:46 Uhr

Keine Neuinfektion im Nordosten

In Mecklenburg-Vorpommern ist seit Mittwoch keine weitere Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Die Zahl der landesweit registrierten Infektionsfälle blieb bei 805, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales mitteilte. Demnach sind im Nordosten bislang 20 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 784 Infizierte gelten als genesen.

Weitere Informationen
Stufenkarte nach risikogewichteten Kriterien für Mecklenburg-Vorpommern vom 30. Juli 2021.

Corona in MV: 23 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall

Der Landesinzidenzwert sinkt leicht auf 8,2. Die Inzidenz ist in Nordwestmecklenburg mit 19,1 am höchsten. mehr


15:31 Uhr

Kiel begrüßt Einigung auf lokale Beschränkungen

Schleswig-Holsteins Staatskanzleichef Dirk Schrödter hat die Verständigung von Bund und Länder auf zielgenauere lokale Corona-Beschränkungen begrüßt. Er nannte die Einigung ein Zeichen eines funktionierenden Föderalismus. Ziel sei es, solche Ausbrüche räumlich präzise zu managen, sagte Schrödter nach einer Telefonkonferenz der Chefs der Staatskanzleien der Länder mit dem Kanzleramtschef. Ein- und Ausreisesperren soll es demnach geben können, wenn die Zahl der Infektionen weiter steigt oder es keine Gewissheit gibt, dass die Infektionsketten bereits unterbrochen sind.


15:21 Uhr

Ruhe am "Ballermann": Eindrücke von Touristen

Nach den Feier-Exzessen samt Corona-Verstößen britischer und deutscher Urlauber auf Mallorca sind die beliebten "Ballermann"-Lokale vorerst dicht. Reporter Alexander Westermann hat am Hamburger Flughafen mit Mallorca-Touristen gesprochen.


14:42 Uhr

SH: Reiserückkehrer aus Schweden müssen nicht mehr in Quarantäne

Wer aus Schweden nach Schleswig-Holstein zurückkehrt, muss künftig nicht mehr für 14 Tage in häusliche Quarantäne. Bislang hatte das nördlichste Bundesland die Quarantäneverordnung restriktiver ausgelegt und auf den Zeitpunkt des auswärtigen Aufenthalts und die damals gültige Einstufung abgestellt. Wegen der damaligen Überschreitung der Grenze von 50 Fällen je 100.000 Einwohner in Schweden mussten Rückkehrer seit Anfang Juni in Schleswig-Holstein in häusliche Quarantäne. Ein- und Rückreisende aus Schweden mussten sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und das Gesundheitsamt informieren.


14:31 Uhr

75 Einsprüche gegen Corona-Bußgelder in MV

In Mecklenburg-Vorpommern sind 75 Einsprüche gegen erlassene Corona-Bußgelder eingelegt worden. Bis Mitte Juni wurden landesweit 1.542 Bußgeldverfahren von den örtlichen Ordnungsbehörden eingeleitet, wie aus einer heute veröffentlichten Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD hervorgeht. Die überwiegende Anzahl der eingeleiteten Bußgeldverfahren seien etwa auf das Nichteinhalten des Abstandes und das Teilnehmen an verbotenen Veranstaltungen zurückzuführen. Die Landesregierung verteidigte die trotz des geringen Infektionsgeschehens weiterhin geltenden Einschränkungen. Diese seien nach wie vor verhältnismäßig.


14:22 Uhr

Corona-Fall in Kaserne in MV: Weitere Tests bei Zivilisten

Nach der Corona-Infektion eines Bundeswehrsoldaten und einer zivilen Kontaktperson des Mannes gibt es weitere Tests bei Verdachtsfällen im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Es seien noch weitere Kontaktpersonen im Zivilbereich ermittelt worden, sagte ein Sprecher des Kreises in Greifswald. Einige Testergebnisse bei diesen Leuten stünden noch aus. Es gehe aber um eine überschaubare Zahl. Konkretere Angaben wollten weder der Landkreis noch das Landesgesundheitsamt machen. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass der Bundeswehrsoldat aus einer Kaserne in Viereck positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden war. Dieser habe seine erste Wohnadresse aber in Schleswig-Holstein. Später teilte das Landesamt mit, dass es nach elf Tagen wieder einen Corona-Infektionsfall im Nordosten gebe, wobei es sich um eine zivile Kontaktperson des Soldaten handele.


14:16 Uhr

Bund und Länder einig bei lokalen Beschränkungen

Bund und Länder wollen künftig zielgenauer auf lokale Ausbrüche der Corona-Pandemie reagieren. Ein- und Ausreisesperren soll es geben können, wenn die Zahl der Infektionen weiter steigt oder es keine Gewissheit gibt, dass die Infektionsketten bereits unterbrochen sind, heißt es in einem Beschluss von Kanzleramtschef Helge Braun und den Staatskanzleichefs der Länder von heute. "Diese Maßnahmen sollen zielgerichtet erfolgen und müssen sich nicht auf den gesamten Landkreis bzw. die gesamte kreisfreie Stadt beziehen", heißt es weiter.

Weitere Informationen
Leere Innenstadt Hannover. © NDR

Zielgenauer gegen lokale Corona-Ausbrüche

Maßnahmen gegen lokale Corona-Ausbrüche müssen sich künftig nicht mehr auf einen kompletten Kreis oder eine gesamte kreisfreie Stadt beziehen. Darauf einigten sich Bund und Länder. extern


14:11 Uhr

MV: Anfragenrekord zu Corona bei Bürgerbeauftragten

Die Corona-Krise hat im ersten Halbjahr zu einem Rekord der Anfragen beim Bürgerbeauftragten Mecklenburg-Vorpommerns geführt. Auf die Pandemie entfielen in diesem Zeitraum 280 Eingaben, teilte der Bürgerbeauftragte Matthias Crone in Schwerin mit. Hinzu kämen Hunderte Anrufe, Mails und Bürgerkontakte. Insgesamt seien in den ersten sechs Monaten des Jahres 1.114 Eingaben registriert worden, so viele wie nie zuvor in 25 Jahren. Etwa 60 bis 70 Prozent der Corona-Fragen haben sich den Angaben zufolge auf die Einreiseregelungen bezogen, die Besuchsregelungen in Pflegeheimen und die Soforthilfe.


13:39 Uhr

MV: Land unterstützt Eisengießerei Torgelow

Das Land Mecklenburg-Vorpommern will die Eisengießerei in Torgelow retten. Die Landesregierung will dabei helfen, die Auftragslage des Unternehmens zu verbessern. Darauf haben sich Vertreter der Landesregierung heute mit der Unternehmensführung verständigt. Die Gießerei, einer der größten Industriebetriebe Vorpommerns, hatte am Montag ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. 


13:27 Uhr

Hamburg zahlt Bonus für Beschäftige in der Pflege

Die rund 25.300 Beschäftigten von ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeeinrichtungen in Hamburg erhalten einen steuerfreien Bonus, um ihren Einsatz während der Corona-Pandemie zu würdigen. Das teilte die Sozialbehörde der Stadt mit. Zwei Drittel zahlt demnach die Pflegeversicherung, die Stadt übernimmt ein Drittel. Insgesamt gebe Hamburg dafür 8,7 Millionen Euro aus, so die Behörde. Den Angaben zufolge erhalten Beschäftigte mit einer Arbeitszeit von mindestens 35 Stunden in der Woche in Pflegeheimen, Tagespflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten eine Zahlung von 1.500 Euro. Für Pflegekräfte mit mindestens 25 Prozent Arbeitszeit in der Pflege beträgt der Bonus 1.000 Euro, für Auszubildende 900 Euro und für sonstige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Pflegeeinrichtungen 500 Euro. Teilzeitbeschäftigte erhielten die Prämie anteilig, teilte die Behörde mit.


13:10 Uhr

Hamburger Handelskammer: Wirtschaftliche Lage "sehr ernst"

Wegen der Corona-Pandemie ist die konjunkturelle Lage der Hamburger Wirtschaft einer Umfrage der Handelskammer zufolge "weiterhin sehr ernst". Handelskammer-Präses Norbert Aust sagte laut einer Mitteilung: "Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden uns noch lange begleiten. Wir müssen die Unternehmen jetzt wieder in die Lage versetzen, selbst Umsätze zu generieren." Der Umfrage zufolge bewerten 47,7 Prozent der Unternehmen die Geschäftslage als schlecht. 42 Prozent rechnen erst im Verlauf des Jahres 2021 mit einer Rückkehr zur Normalität. Demnach gibt es bei den Unternehmen kaum Spielraum für Investitionen: 48,7 Prozent planen geringere Investitionen. 33,9 Prozent beabsichtigen, ihre Beschäftigtenzahl in den nächsten zwölf Monaten verringern. In Hamburg nahmen nach Angaben der Handelskammer 685 Unternehmen an der Befragung teil.


12:53 Uhr

Sonderausgabe von "Das Coronavirus-Update"

Der Podcast "Das Coronavirus-Update" mit Professor Christian Drosten von der Berliner Charité befindet sich in der Sommerpause. Aber es gibt eine Sonderausgabe mit dem Titel "Ein halbes Jahr Corona - wo stehen wir?"Moderatorin Anja Martini aus der NDR Info Wissenschaftsredaktion diskutiert mit vier Expertinnen und Experten aus den Fachrichtungen Psychologie, Philosophie, Virologie und Intensiv-Medizin. Mit dabei sind: Birgit Spinath, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Stefan Kluge, Direktor Klinik für Intensivmedizin am Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Jürgen Manemann, Direktor Forschungsinstitut für Philosophie Hannover und Jonas Schmidt-Chanasit, Leiter der Virologischen Zentraldiagnostik am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg. Eine gekürzte Fassung können Sie auf NDR Info zwischen 18.05 und 18.30 Uhr hören.

Ein Virus schwebt vor einer Menschenmenge (Fotomontage) © panthermedia, fotolia Foto: Christian Müller
AUDIO: (51) Sonderausgabe: Wie wir mit Ungewissheiten weiterleben (57 Min)

12:50 Uhr

Rostocker Hafen: Halbjahresbilanz von Corona geprägt

Die Halbjahresbilanz des Rostocker Hafens ist deutlich von den Einflüssen der weltweiten Corona-Pandemie beeinflusst. Nach Angaben des Hafens wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 12,7 Millionen Bruttotonnen Fracht umgeschlagen - 600.000 Tonnen beziehungsweise 5 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2019. Die Auswirkungen der Pandemie seien insbesondere im Passagierverkehr deutlich geworden. So habe sich die Zahl der Fährpassagiere von und nach Nordeuropa im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um die Hälfte auf 546 000 verringert. Auf den drei Fähr- und drei RoRo-Verbindungen von und nach Dänemark, Schweden und Finnland wurden demnach 181.000 Lastwagen transportiert, 8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig sei das Kreuzfahrt-Geschäft vollkommen zum Erliegen gekommen.


12:28 Uhr

Finanzhilfe für Seehundstation in Norddeich

Die Seehundaufzuchtstation in Norddeich (Landkreis Aurich) erhält Geld vom Land Niedersachsen. Die Mittel, voraussichtlich 375.000 Euro, sind in dem jüngst beschlossenen zweiten Corona-Krisenpaket der niedersächsischen Landesregierung enthalten, wie ein Sprecher des Umweltministeriums auf Nachfrage von NDR 1 Niedersachsen mitteilte. Bereits im März hatte die Station zur Überbrückung Gelder in gleicher Höhe vom Land bekommen.


12:20 Uhr

Niedersachsen verzeichnet 48 neue Corona-Infektionen

In Niedersachsen ist die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus seit Mittwoch um 48 gestiegen. Stand heute sind damit nach Angaben des Landesgesundheitsamts seit Ausbruch der Pandemie insgesamt 13.859 Infektionen registriert worden. 12.855 Menschen gelten inzwischen als genesen.

Weitere Informationen
Ein Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe nimmt für einen Corona-Test einen Abstrich von einer Frau © picture alliance/dpa Foto: Moritz Frankenberg

Corona in Niedersachsen: Inzidenz sinkt leicht auf 16,2

Das Robert Koch-Institut meldet 221 Neuinfektionen und einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona. mehr


12:13 Uhr

Hamburger Hochbahn testet neues Leitsystem

Die Hamburger Hochbahn startet wegen der Corona-Krise ein Pilotprojekt, um Fahrgastströme auf dem Weg zum Bahnsteig zu entzerren. Die Wegeleitung ist den Angaben zufolge nun an der U1-Haltestelle Wandsbek Markt und an der U2-Haltestelle Hagenbecks Tierpark zu finden. Das System orientiere sich an der Verkehrsführung von Straßen. Ziel sei, die Fahrgäste zum Rechtsgehen zu bewegen, damit sie sich nicht in die Quere kommen. Mit gestrichelter Mittellinie und Pfeilen auf Treppenstufen und Flächen der Schalterhallen solle das Prinzip Fahrgäste ohne Gegenverkehr auf ihren Wegen leiten. Laut Hochbahn soll in einigen Wochen entschieden werden, ob das Projekt auf weitere U-Bahn-Haltestellen ausgerollt wird.


12:01 Uhr

Unimedizin Göttingen wirbt mit Darth Vader für Masken

Die Universitätsmedizin Göttingen setzt auf Darth Vader, um für das Tragen von Masken zu werben. Der YouTube-Clip, in dem die Star-Wars-Kultfigur das korrekte Anlegen des Mund-Nasen-Schutzes kontrolliert, wurde - Stand 12 Uhr - knapp 13.000-mal abgerufen.


11:49 Uhr

Keine Neuinfektion in Hamburg

In Hamburg sind seit Mittwoch keine weiteren Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Die Zahl der in der Stadt positiv getesteten Menschen verringerte sich nach einer Fehlerbereinigung um einen auf 5.231, wie die Gesundheitsbehörde am Donnerstag mitteilte. Rund 4.900 davon können nach Schätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) als genesen angesehen werden. Unverändert blieb die Zahl der Corona-Toten: Laut Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf starben in Hamburg bisher 231 Menschen an Covid-19. Das RKI, das unabhängig von der Todesursache alle mit dem Virus infizierten Toten erfasst, kommt auf 261.


11:08 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern gegen Ausreiseverbot

Mecklenburg-Vorpommern lehnt laut Vize-Regierungschef Lorenz Caffier (CDU) Ausreiseverbote für Bewohner von Regionen mit einem starken Corona-Ausbruch ab. "Das ist für ein Flächenland unpraktikabel. Und außerdem sollte man nicht vergessen, dass Ausreiseverbote gerade für Ostdeutsche mit besonderen Erfahrungen verbunden sind. Wir machen das auf keinen Fall", sagte der Schweriner Innenminister der dpa . Es sei wichtig, Infektionsherde rasch zu erkennen und auch zu isolieren, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden. "Aber eine ganze Region festzusetzen - wer soll das kontrollieren?", sagte Caffier. Eine Vielzahl kleiner Dörfer sei viel schwerer zu überwachen als die Ausfallstraßen größerer Städte. Im Nordosten war am Mittwoch nach fast zwei Wochen erstmals wieder ein Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mit bislang etwa 49 Infizierten je 100.000 Einwohner hat Mecklenburg-Vorpommern die niedrigste Infektionsquote aller Bundesländer.


09:28 Uhr

Betrug mit Corona: Polizei im Nordosten warnt

Im Zusammenhang mit Fällen in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern vor einer neuen Masche von Enkeltrick-Betrügern gewarnt. In dem Bundesland seien Senioren dazu aufgefordert werden, Geld für eine Corona-Behandlung für Angehörige zu beschaffen. Derartige Fälle wurden demnach im Nordosten noch nicht zur Anzeige gebracht, allerdings neun andere Betrugsversuche rund um das Coronavirus. 


08:55 Uhr

Party-Pause auf Mallorca: Was sagen die Urlauber?

Nach der verordneten Schließung der Partyzentren auf der Urlaubsinsel Mallorca sind die Lokalbesitzer wütend. Was aber sagen die Urlauber zur Party-Zwangspause am Ballermann?


07:28 Uhr

Sechs Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle ist in Schleswig-Holstein innerhalb von 24 Stunden um sechs gestiegen. Die Gesamtzahl liegt nun bei 3.235.


06:54 Uhr

Inzwischen mehr als 200.000 bestätigte Coronavirus-Fälle in Deutschland

In Deutschland ist die Zahl der festgestellten Infektionen um 534 auf 200.260 gestiegen, wie das Robert-Koch-Instituts mitteilte. Die Zahl der Todesfälle legte demnach um sieben auf 9.078 zu.


06:43 Uhr

NDR.de Newsletter: Infos zur Corona-Krise

Montags bis freitags verschickt NDR.de am Nachmittag einen Newsletter mit den wichtigsten Infos zu den Folgen der Corona-Krise für Norddeutschland. Wenn auch Sie verlässlich per Mail informiert werden wollen, melden Sie sich gerne kostenlos an.

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Elektronisches Symbol eines Briefumschlags. © panthermedia Foto: Stuart Miles

Corona-Infos: Abonnieren Sie den NDR Newsletter

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie bleibt NDR.de Ihre zuverlässige Informationsquelle. Der NDR Newsletter hält Sie täglich über die Ereignisse aus Nordsicht auf Stand. mehr


06:20 Uhr

Seenplatte hat noch Platz für Touristen

Die Tourismusbranche an der Mecklenburgischen Seenplatte hat wegen der Corona-Krise deutlich mehr Anfragen, aber  trotzdem noch Übernachtungsmöglichkeiten. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei Touristeninformationen, der Warener Hotelgemeinschaft und dem regionalen Tourismusverband ergeben. "Es ist nicht voller als sonst im Hochsommer", sagte Christin Drühl vom regionalen Tourismusverband. Um kurzfristig abgesagte Betten wieder zu füllen, fehlten noch kurz entschlossene Touristen, die als "Tagestouristen" leider noch nicht in den Nordosten kommen dürften.


06:00 Uhr

Wie geht's weiter mit der Eisengießerei in Torgelow?

In der Eisengießerei Torgelow (EGT) GmbH (Vorpommern-Greifswald) werden heute Vertreter der Schweriner Landesregierung erwartet. Bei dem Besuch von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) und Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD) soll es um mögliche Hilfe des Landes für den Betrieb gehen, der am Montag ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt hatte. Die Produktion läuft aber weiter. Der Traditionsgießerei, die vor allem für ihre tonnenschweren Bauteile für große Windkraftanlagen und den Dieselmotorenbau bekannt ist, droht Zahlungsunfähigkeit. Nun soll ein Sanierungsplan erarbeitet werden. Hintergrund der Insolvenz sei die durch die Corona-Krise ausgelöste Zurückhaltung bei Investitionen in Europa und weltweit, wodurch neue Aufträge ausbleiben und bestehende Aufträge verzögert werden. Die Gießerei hat rund 320 Beschäftigte.


06:00 Uhr

Corona und die Folgen - NDR Info TV-Beiträge

Wie gefährlich sind Partys von Urlaubern wie auf Mallorca in Zeiten von Corona? Und warum ist der geplante Abbau von Altkleider-Containern in Hamburg eine Folge der Corona-Krise? Fragen, die NDR Info am späten Abend in der Nachrichtensendung im NDR Fernsehen beantwortet hat.


06:00 Uhr

Ignorierte Landkreis Osnabrück interne Beschwerden?

In einer Dienstaufsichtsbeschwerde, die dem NDR vorliegt, ist die Rede von einer "prekären Situation" in der Heimaufsicht des Landkreises Osnabrück. Ebenso von Unterbesetzung und überlastetem Personal. Die Heimaufsicht ist zuständig für die Kontrolle von Pflegeheimen. Und eines dieser Pflegeheime ist das Alloheim in Bramsche, in dem seit Beginn der Corona-Pandemie 25 Menschen gestorben sind, bei deren Tod Corona eine Rolle gespielt haben könnte. Gegen den Leiter der Einrichtung wird deshalb ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.


06:00 Uhr

Ärzte-Kundgebung in Hannover: "Beifall müssen Taten folgen"

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat Beschäftigte der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) für heute Nachmittag zu einer Kundgebung für bessere Arbeitsbedingungen an der niedersächsischen Staatskanzlei aufgerufen. Mediziner und Pflegekräfte wollen Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) vor dessen Amtssitz an einen Forderungskatalog erinnern, der ihm bei einem Besuch der MHH zu Beginn der ersten Corona-Welle überreicht wurde. Den Vorschlägen müsse Nachdruck verliehen werden, so der Marburger Bund. "Zu den Zielen zählten, eine gute Patientenversorgung sicherzustellen, bessere Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte zu schaffen, dem Pflegefachkräftemangel entgegenzuwirken sowie die ungenügende Finanzierung der Hochschulmedizin zu beenden." Bislang warte man noch auf eine konkrete Antwort.


05:59 Uhr

TV-Beiträge zur Corona-Lage im Norden

Die Regionalmagazine im NDR Fernsehen haben gestern Abend wieder ausführlich über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Norden berichtet. Hier eine Auswahl der Beiträge:


05:59 Uhr

NDR.de Live-Ticker am Donnerstag startet

Guten Morgen! NDR.de berichtet auch heute per Live-Ticker über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland. Neben Nachrichten gibt es auch Inhalte aus den Hörfunk- und Fernsehprogrammen des Norddeutschen Rundfunks.

Am Mittwoch sind in Niedersachsen 21 Neuinfektionen gemeldet worden, in Schleswig-Holstein acht, in Mecklenburg-Vorpommern eine, in Bremen sechs und in Hamburg zwei. Die folgende Tabelle gibt die gesamte Statistik der erfassten Fälle seit Ausbruch der Pandemie wieder:

 

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Ein Schild Bundesrepublik Deutschland an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich an einer Straße. © dpa picture alliance Foto: Ralph Goldmann

Corona-News-Ticker: Neue Regeln für Einreisen nach Deutschland ab Sonntag

Einreisende, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen einen Test vorlegen. Dies gilt für alle Länder und Verkehrsmittel. Mehr Corona-News im Live-Ticker. mehr