Coronavirus-Blog: Nur drei Neuinfektionen im Norden gemeldet

NDR.de hat Sie auch am Montag, 13. Juli, über die Folgen der Corona-Krise für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Dienstag geht es wie gewohnt mit einem neuen Corona-Blog weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

Überblick: Tabellen, Karten und Grafiken zu Corona im Norden
Hintergrund: So kommen
unterschiedliche Fallzahlen zustande


23:54 Uhr

NDR.de wünscht eine gute Nacht!

Wir beenden unsere Berichterstattung für heute. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Am Dienstag macht das Team von NDR.de mit dem Coronavirus-Blog weiter. Schlafen Sie gut!


21:26 Uhr

TV-Beiträge zur Corona-Krise in den NDR Regionalmagazinen

Auch am Sonntagabend haben die Regionalmagazine im NDR Fernsehen über die Corona-Lage im Norden berichtet. Hier eine Auswahl der Beiträge:


20:30 Uhr

Experten warnen vor wirtschaftlichen Folgen einer zweiten Corona-Welle

Abgesehen von den gesundheitlichen Risiken warnen Experten aus Schleswig-Holstein auch vor den wirtschaftlichen Folgen einer zweiten Corona-Welle. Je länger die Krise dauere, je mehr breche den Unternehmen das Eigenkapital weg. Dann könnten auch Kredite eine Insolvenz nicht verhindern, sagt Jens Boysen-Hogrefe vom Prognosezentrum des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW). Zuschüsse müssten in dem Fall her, erklärt der Professor, gegebenenfalls sogar Beteiligungen des Staates. Um die jetzt schon entstandenen Folgen der Corona-Krise abzufedern, hat die schleswig-holsteinische Landesregierung bislang eine Milliarde Euro bereitgestellt.

Weitere Informationen
Stilisierte Coronaviren sind  über einen Geldschein projiziert (Montage) © photocase, Fotolia Foto: PolaRocket, psdesign1

Kann sich Schleswig-Holstein eine zweite Corona-Welle leisten?

Das Land hat in der Corona-Pandemie eine Milliarde Euro bereitgestellt - und doch gibt es erste Insolvenzen. Was wäre bei einer zweiten Welle? Nachgefragt beim Institut für Weltwirtschaft in Kiel. mehr


19:50 Uhr

Bund will zielgenaueres Vorgehen bei regionalen Corona-Ausbrüchen

Die Bundesregierung fordert offenbar ein zielgenaueres Durchgreifen bei regionalen Corona-Ausbrüchen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag nach einer Video-Schalte von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mit den Staatskanzlei-Chefs der Bundesländer. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet. Nach Informationen des Blattes möchte die Bundesregierung durchsetzen, dass bei plötzlich auftretenden starken Infektionsausbrüchen umgehend harte Maßnahmen verhängt und Testkapazitäten hochgefahren werden. Stelle man fest, dass der Ausbruch regional begrenzt sei, könnten die Maßnahmen genauso schnell wieder aufgehoben werden.


19:13 Uhr

MV: Perspektive für Diskotheken gefordert

Der Hotel- und Gaststätten-Verband MV hat eine zeitnahe wirtschaftliche Perspektive für die bislang geschlossenen Clubs und Diskotheken gefordert. Es sei das dringende Gebot der Stunde, einen Öffnungstermin zu nennen, sagte der Präsident des Dehoga MV, Lars Schwarz, am Montag. Seit neun Tagen gebe es in Mecklenburg-Vorpommern keine neuen Corona-Infektionen. "Vor diesem Hintergrund ist es nicht mehr logisch zu erklären, warum hier ein Branchensegment nach wie vor komplett geschlossen bleiben muss, zumal ein Großteil der Gäste in den Clubs und Diskotheken Einheimische sind", betonte Schwarz.


18:20 Uhr

Lübeck testet 1.000 Grundschullehrer und Kita-Kräfte

Schleswig-Holstein verfolgt eine breit angelegte Corona-Teststrategie. Anders als etwa in Bayern werden im Norden aber keine flächendeckende Tests angeboten, sondern bestimmte Berufsgruppen werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten getestet. In Lübeck haben sich für eine Testreihe nun etwa 1.000 Grundschul- und Kita-Kräfte freiwillig gemeldet.


17:45 Uhr

Kennedy-Konzert in Redefin auf 2021 verlegt

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ziehen wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und der weiter zu erwartenden Einschränkungen auch für das große Konzert-Highlight im September die Notbremse. Am Montag sagten die Organisatoren das für den 5. September mit bis zu 3000 Besuchern geplante Gastspiel des Geigers Nigel Kennedy im Landgestüt Redefin ab. Er sollte in der Reihe "Weltstars in Redefin" in der dortigen Reithalle spielen. Kennedy habe sich bereiterklärt, das Konzert am 25. Juli 2021 im Rahmen der nächsten Sommerspielzeit nachzuholen. Die schon erworbenen Karten behielten ihre Gültigkeit, hieß es.


17:41 Uhr

Weil dankt Mitarbeitern von Wolfsburger Heim

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat bei einem Besuch im Hanns-Lilje-Heim in Wolfsburg den Mitarbeitern des Pflegeheims für ihre Arbeit gedankt. 45 Männer und Frauen waren dort infolge einer Infektion gestorben - rund ein Viertel aller Bewohner. Es sei während des starken Infektionsgeschehens großartige Arbeit geleistet worden, sagte Weil. In dem Alters- und Pflegeheim der Diakonie leben überwiegend demenzkranke Menschen, zu Beginn der Krise waren es 165 Bewohner. Zwischenzeitlich waren 111 erkrankt, auch 43 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter litten an einer Covid-19-Infektion.


17:27 Uhr

Eine Neuinfektion aus Bremen registriert

Auch in Bremen hat es - wie in Niedersachsen und Schleswig-Holstein - binnen eines Tages eine bestätigte Neuinfektion mit dem Coronavirus gegeben. Die Gesamtzahl stieg in der Hansestadt auf 1.694, gut 1.600 Patienten gelten aber bereits als genesen. 55 Menschen sind in Bremen nach einer Covid-19-Erkrankung gestorben, so die Gesundheitsbehörde.


17:15 Uhr

Ostfriesische Inseln: App soll helfen, Abstand zu wahren

Die Tourismus-Branche in Niedersachsen freut sich in den Sommermonaten über viele Hotel- und Ferienhaus-Buchungen so wie viele Besucher. Was aber tun, wenn es zu voll wird in Lokalen, Museen, Schwimmbädern oder an anderen Orten? Als Antwort darauf planen die Ostfriesischen Inseln jetzt eine gemeinsame App. Sie soll helfen, größere Besucheransammlungen zu vermeiden.

Weitere Informationen
Blick auf den Musikpavillon am Strand von Borkum, Ostfriesische Inseln. © picture-alliance/Bildagentur Huber/Gräfenhain

Inseln wollen Besucherströme per App steuern

Die Ostfriesischen Inseln planen eine App für Gäste von Restaurants und anderen Einrichtungen, die anzeigt, wenn es dort zu voll ist. Sie soll helfen, die Abstandsregeln einzuhalten. mehr


17:00 Uhr

Hannover 96: Erst Corona-Tests, dann Trainingsauftakt

Drei Tage und einen Tag vor dem Trainingsauftakt von Hannover 96 am 2. August stehen die zwei vorgeschriebenen Coronavirus-Tests beim Fußball-Zweitligisten auf dem Programm. Das teilte der Verein aus der niedersächsischen Landeshauptstadt heute mit. Getestet werden demnach nicht nur die Spieler, sondern auch die Mitglieder des Trainer- und Betreuerteams. Die neue Saison beginnt erst im September.


16:29 Uhr

Nur wenige Neuinfektionen im Norden - Analyse der Zahlen

16 neue Corona-Fälle am Sonnabend, gestern vier - und heute zwei: Die Zahlen der bestätigten Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 bewegen sich in Norddeutschland weiter auf einem niedrigen Niveau - auch wenn es immer noch Nachmeldungen von weiteren Fällen gerade nach den Wochenenden geben kann.

Corona-Infektionen, die laut dem Landesgesundheitsamt bei zwei Gästen in Mecklenburg-Vorpommern registriert wurden, gehen nicht in die Statistik von MV ein, da die betreffenden Personen ihren Erstwohnsitz außerhalb des Bundeslands haben.

Die folgende Grafik kombiniert unterschiedliche Berechnungsarten, um einen erneuten Anstieg der Infektionszahlen schnell und eindeutig sichtbar zu machen: Um mögliche Schwankungen bei den täglich gemeldeten Infektionszahlen (hellblauer Bereich) auszugleichen, gibt es den 7-Tage-Mittelwert (durchgezogene grüne Linie) - er zeigt eine robustere Entwicklung. Gleiches gilt für den Trend des Infektionsverlaufs (gestrichelte Linie).

Diese und noch viele weitere Grafiken zum Corona-Infektionsgeschehen in Norddeutschland hat das Daten-Team des Norddeutschen Rundfunks für Sie übrigens in einem Extra-Artikel zusammengefasst:

Weitere Informationen
Infektionen in Norddeutschland

Coronavirus: Aktuelle Zahlen für den Norden

Wie entwickelt sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Norden? Wie gefährlich ist der erneute Anstieg? Und welche Altersgruppen sind besonders betroffen? Das Corona-Daten-Update auf NDR.de. mehr


15:56 Uhr

Kreis Segeberg: Infektion bei sieben Familienmitgliedern

Sieben Mitglieder einer Familie aus dem Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein haben sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Als enge Kontaktpersonen einer weiteren infizierten Person seien sie bereits seit dem 7. Juli in Quarantäne gewesen, teilte der Kreis heute mit. Alle Betroffenen hätten sich im häuslichen Umfeld angesteckt. Es handele sich um eine Familie, aber zwei Haushalte. Kreisweit waren dies alle sieben Neuinfektionen, die seit vergangenem Freitag gemeldet wurden. Von den insgesamt 345 Personen aus dem Kreis Segeberg, die sich bisher während der Pandemie infiziert haben, gelten 331 bereits wieder als genesen. In Quarantäne befinden sich derzeit 16 Menschen.


15:42 Uhr

MV: Schon wieder kein neuer Corona-Fall registriert

In Mecklenburg-Vorpommern ist nun schon zehn Tage in Folge kein neuer Corona-Fall registriert worden. Das teilte heute Nachmittag das Landesgesundheitsamt mit. Die Gesamtzahl der während der Pandemie im Nordosten Infizierten bleibt damit bei 804 - von ihnen gelten 782 bereits als wieder genesen. 20 Menschen sind in MV nach einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

Weitere Informationen
Jemand macht eine Strichliste neben der Abbildung von Viren. © picture alliance, panthermedia Foto: Image Broker

MV: Sieben neue Corona-Infektionen, 1.152 insgesamt

Bis Freitagnachmittag haben sich in Mecklenburg-Vorpommern sieben weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit wurden im Land seit Anfang März 1.152 Infektionen registriert. mehr


15:24 Uhr

So läuft der "Lernsommer" in Schleswig-Holstein

"Zu wenig Vorlauf", "Zu viel Aufwand für die ohnehin überlasteten Schulen" - diese Kritik am sogenannten Lernsommer-Programm für die Schülerinnen in Schleswig-Holstein war aus vielen Schulen zu hören, als Bildungsministerin Karin Prien (CDU) die Idee aufwarf. Doch wie klappt nun diese ganz besondere Art der "Lückenschließung" in der Praxis? Ein Besuch in Bad Oldesloe.


14:42 Uhr

Wieler: Corona-Warn-App wird weiter verbessert

Laut dem Chef des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, konnten über die deutschen Corona-Warn-App inzwischen rund 500 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, das an andere Nutzer melden und diese warnen. Die App funktioniere und es werde kontinuierlich daran gearbeitet, sie zu verbessern. Die App ist seit ihrem Start im vergangenen Monat mehr als 15,2 Millionen Mal heruntergeladen worden.

Links
Auf einem Smartphone läuft eine Corona Warn-App. © dpa-Bildfunk Foto: Stefan Jaitner

So funktioniert die Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App steht zum Download bereit. Wie sie funktioniert, auf welchen Handys sie geladen werden kann und welche Daten erhoben werden - ein Überblick bei tagesschau.de. extern


14:34 Uhr

Weil dankt Mitarbeitenden im Gesundheitswesen

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat vor seinem Besuch heute Nachmittag in der Pflegeeinrichtung Hanns-Lilje-Heim in Wolfsburg einen Stopp beim Fachbereich Gesundheit im Landkreis Gifhorn gemacht. Sein Anliegen: Danke sagen für den Einsatz während der Corona-Pandemie.


14:28 Uhr

Azubis: Corona-Krise erschwert Bewerbung und Auswahl

Die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverhältnisse in Hamburg ist im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp ein Viertel auf gut 4.400 zurückgegangen. Grund sei vor allem die Corona-Pandemie, so Astrid Nissen-Schmidt, Vizepräses der Handelskammer. Die Krise erschwere den Bewerbungs- und Auswahlprozess erheblich. "Viele Betriebe konnten ihre freien Ausbildungsplätze noch nicht besetzen oder die Verträge erst mit einer gewissen Verzögerung abschließen." Derzeit würden mehr als 900 freie Ausbildungsstellen in der Online-Lehrstellenbörse der Handelskammer angeboten. Nissen-Schmidt forderte Schulabsolventen auf, sich schriftlich, online oder beim Azubi-Speeddating am 22. September in der Handelskammer zu bewerben.


14:18 Uhr

MV: Mehr Tests in den Helios Kliniken

Die Helios Kliniken in Schwerin und Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern testen ab sofort alle Patienten, die stationär aufgenommen werden, auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Mit einem umfangreichen Sicherheitskonzept soll in den Kliniken die Weiterverbereitung des Virus vermieden werden.

Weitere Informationen
Der Schriftzug der Helios-Klinikum in Schwerin.

Helios Kliniken in MV testen alle stationären Patienten

In den Helios Krankenhäusern in Schwerin und Stralsund werden ab heute alle stationären Patienten auf Covid-19 getestet. Den Patienten soll so noch mehr Sicherheit gegeben werden. mehr


14:11 Uhr

Festival Theaterformen funktioniert auch online

Das Festival Theaterformen hat eine positive Bilanz seiner coronabedingten Online-Ausgabe gezogen. Insgesamt gab es zwischen dem 2. und 12. Juli mehr als 17.000 Seitenaufrufe auf dem Vimeo-Kanal des Festivals, wie die Veranstalter heute mitteilten. Zudem besuchten knapp 1.500 Menschen die sechs für das Festival errichteten Installationen internationaler Künstler in Braunschweig. Das Festival hatte in diesem Jahr Inseln in den Mittelpunkt gestellt. Die Theaterformen zählen zu den größten internationalen Theatertreffen im deutschsprachigen Raum. Die 31. Ausgabe ist für den 8. bis 18. Juli kommenden Jahres in Hannover geplant.


14:01 Uhr

Niedersachsen mahnt zur Vorsicht: "Virus weiter ernst nehmen"

Die Ungewissheit und auch die Sorge ist bei vielen Menschen groß: Reisende und Urlauber könnten unter Umständen dazu beitragen, dass sich das Coronavirus auch in Norddeutschland wieder weiter ausbreitet. Wie ist die Situation in Niedersachsen wenige Tage vor dem Beginn der Sommerferien?

Weitere Informationen
Schriftzug Ferien im Sand am Strand © picture-alliance / ZB

Gefährden Reisen und Feiern niedrige Corona-Zahlen?

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Niedersachsen niedrig. Doch jetzt beginnt die Urlaubszeit. Bundesgesundheitsminister Spahn warnt die Bürger vor Sorglosigkeit. mehr


13:26 Uhr

Zum Corona-Test nach Dänemark: Auch für Deutsche möglich

Mal eben für einen spontanen Corona-Test nach Dänemark - das ist jetzt möglich. Die beiden dänischen Coronavirus-Testzentren kurz hinter den Grenzübergängen Frösleff an der Autobahn E45 und Krusau bei Flensburg stehen auch allen Ausländern offen. Das hat der leitende Arzt Peter Ivan Andersen auf Anfrage von NDR Schleswig-Holstein mitgeteilt. Getestet werden Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren. Die Kosten übernimmt der dänische Staat. Wer sich testen lässt, muss nur die Telefonnummer hinterlassen. Bei einem positiven Ergebnis bekommt man eine SMS.

Weitere Informationen
Die Ausschilderung zu einem Corona-Testzentrum an einer Autobahn. © Peer-Axel Foto: Peer-Axel

Corona-Tests: Kostenlos und ohne Anlass in Dänemark möglich

In Dänemark sind Corona-Tests auch ohne besonderen Grund kostenlos möglich - auch für Ausländer. In der Nähe der deutschen Grenze stehen zwei Testzentren. Eine Anmeldung ist dafür nicht nötig. mehr


13:14 Uhr

"Kleines Fest im Großen Garten" dieses Jahr wirklich klein

Eigentlich hätte in diesem Jahr das 35. "Kleine Fest im Großen Garten" in Hannover stattfinden sollen. Doch die Corona-Pandemie machte den 54.000 Kulturinteressierten, die bereits Tickets gekauft hatten, einen Strich durch die Rechnung. Nun können zumindest 8.400 von ihnen ausgewählte Veranstaltungen besuchen: beim "Best of Kleines Fest im Gartentheater Herrenhausen". Sieben Programme mit Publikumslieblingen des bekannten Festivals werden angeboten, auftreten werden rund 30 der besten Stand-up-Comedians, Kabarettisten, Bauchredner, Entertainer und Clowns der deutschen Kleinkunstszene.

Weitere Informationen
Das kleine Fest im großen Garten unter Coronabedingungen © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte

Hannover lädt bis August zum "Best of Kleines Fest"

Das "Kleine Fest im Großen Garten" fällt wegen der Corona-Pandemie aus. Dafür veranstaltet die Stadt Hannover bis zum 3. August für immerhin 8.400 Kleinkunst-Fans ein "Best of". mehr


12:49 Uhr

MV: Kritik an Prostitutions-Verbot in Corona-Verordnung

Das ausdrückliche Verbot von Prostitution durch die geänderte Corona-Verordnung in Mecklenburg-Vorpommern sorgt für Kritik. "Für die Sexarbeiterinnen ist das ein Schlag ins Gesicht", sagte heute Sandra Kamitz von der Rostocker Beratungsstelle für Menschen in der Sexarbeit (SeLA). Vor allem für Frauen aus dem europäischen Ausland, die in der Corona-Krise nun nicht auf staatliche Grundsicherung zurückgreifen könnten, verschärfe sich so die finanzielle Notlage weiter. "Sie sind gezwungen, sich irgendwie Geld zu beschaffen." Hilfen aus einem Spendenfonds von jeweils 500 bis 1.200 Euro hätten nur die größte Not lindern können. Kamitz sieht in der jetzt gültigen neuen Regelung eine direkte Reaktion der Landesregierung auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts in Schwerin. Dessen Auffassung zufolge durften laut alter Verordnung Prostituierte auch in Corona-Zeiten ihrer Tätigkeit nachgehen, wenn sie ihre Kunden zu Hause aufsuchen oder in Hotels treffen. Am Wochenende hatten in Hamburg Sexarbeitende aus ganz Deutschland auf ihre Lage aufmerksam gemacht und für die Wiederöffnung der Bordelle demonstriert.


12:39 Uhr

Gesundheitsminister Spahn warnt vor Nachlässigkeiten

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). © dpa bildfunk Foto: Kay Nietfeld
Gesundheitsminister Spahn hält die Gefahr einer zweiten Corona-Welle für real.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Bürgerinnen und Bürger davor gewarnt, im Umgang mit der Corona-Pandemie nachlässig zu werden. Er rief dazu auf, die Schutzmaßnahmen und Regeln einzuhalten. Das Virus breite sich nach wie vor aus, die Gefahr einer zweiten Infektionswelle sei real. Gerade in Urlaubszeiten dürfe man nicht übermütig werden und das Erreichte gefährden.

Spahn äußerte sich mit Blick auf die Vorkommnisse auf der spanischen Insel Mallorca am vergangenen Wochenende. Dort hatten Hunderte deutsche Touristen miteinander gefeiert, ohne Abstandsregeln einzuhalten oder einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Der Ballermann dürfe kein zweites Ischgl werden, so der Gesundheitsminister. Der österreichische Skiort gilt als einer der Ausgangspunkte für die Verbreitung des Coronavirus in Deutschland.


12:25 Uhr

Keine Reisewarnung mehr für Finnland

Das Auswärtige Amt hat die wegen der Corona-Pandemie verhängte Reisewarnung für Finnland aufgehoben. Einen entsprechenden Vermerk verbreitete das Ministerium. "Die Frage der Einreise nach Finnland hängt vom Infektionsgeschehen ab, das den epidemiologischen Grenzwert von 8 Neuinfektionen pro 100.000 Personen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nicht überschreiten darf", hieß es in dem Vermerk. Dieser Wert solle alle zwei Wochen überprüft werden. Ein Überschreiten könne zu erneuten Reisebeschränkungen führen. Ab heute bestehe für die Einreise aus Deutschland nach Finnland keine Reisebeschränkung mehr. Auch die Quarantänevorschriften seien nun aufgehoben worden.

Weitere Informationen
Segelboote dümpeln im historischen Hafen Nyhavn in Kopenhagen. © NDR Foto: Daniel Sprenger

Urlaub in Corona-Zeiten: Wo gelten Reisewarnungen?

Wegen hoher Infektionszahlen hat das Auswärtige Amt seine Reisewarnungen erweitert. Sie gelten nun auch für Tschechien, Luxemburg und Tirol in Österreich. mehr


12:17 Uhr

Entsetzen und Sorge nach turbulentem Wochenende auf Mallorca

Die Ereignisse vom Wochenende auf der spanischen Ferieninsel Mallorca haben auch in Deutschland Schlagzeilen gemacht. Auch NDR Info hat in seinem Hörfunkprogramm heute früh darüber und über die möglichen Folgen berichtet:


11:43 Uhr

Eine Neuinfektion in Niedersachsen bestätigt

Die Zahl der von den Behörden in Niedersachsen registrierten Corona-Infektionen ist auf 13.768 gestiegen - eine mehr als am Vortag. Am Wochenende waren insgesamt 13 neue Fälle bestätigt worden. 644 Menschen sind in Niedersachsen nach einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Gut 12.700 Patienten gelten laut Schätzungen des Berliner Robert Koch-Instituts bereits wieder als gesund.

Dort, wo viele Menschen wohnen, gibt es auch mehr Infektionen. Aber wie sieht die Gesamtzahl der Infektionsfälle aus, wenn man sie auf die Zahl der Einwohner umrechnet? Wissenschaftler sprechen vom sogenannten Inzidenz-Wert. Erst dieser Schritt ermöglicht einen Vergleich.


11:34 Uhr

Hamburg: Knapp 10.000 Anzeigen wegen Corona-Regelverstößen

Knapp 10.000 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen, mehr als 650.000 Euro Einnahmen aus verhängten Bußgeld-Bescheiden - das ist die Zwischenbilanz aus der Hansestadt Hamburg.

Weitere Informationen
Polizisten kontrollieren in Hamburg am Jungfernstieg, ob die Corona-Regelungen eingehalten werden. © imago

Corona-Verstöße: Hamburg nimmt 650.000 Euro ein

Hamburg hat mit Bußgeldern für Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen bislang über 650.000 Euro eingenommen. Zudem hat es 10.000 Anzeigen gegeben. Bei den meisten ging es um das Kontaktverbot. mehr


11:17 Uhr

Hamburger "Lernferien" starten - Positive Erfahrungen in SH

In Hamburg starten heute die sogenannten Lernferien. Sie sollen vor allem den Kindern helfen, die durch den Corona-bedingten Unterrichtsausfall den Anschluss verloren haben. Vor allem Kindern aus ärmeren oder bildungsfernen Familien fehlte oft das technische Equipment und die nötige Hilfe beim Lernen. Schulen in sozial benachteiligten Stadtteilen müssen deshalb nun entsprechende Kurse in den Kernfächern Mathe, Deutsch und Englisch anbieten. Sie laufen in der Regel über zwei Wochen mit jeweils drei Unterrichtsstunden pro Tag. In Schleswig-Holstein gibt es das "Lernsommer"-Angebot bereits seit zwei Wochen. Bildungsministerin Karin Prien (CDU) zog eine positive Zwischenbilanz. Die Lehrerinnen und Lehrer seien engagiert und förderten die Kinder in kleinen Gruppen individuell.

Weitere Informationen
Blick über die Schulter eines Schülers, der an einem Schreibtisch mit Laptop sitzt. © picture alliance Foto: HMB Media Oliver Mueller

Start der "Lernferien" in Hamburg

Für viele Schülerinnen und Schüler beginnen heute die "Lernferien". Sie sollen vor allem Kindern helfen, die durch den Corona-bedingten Unterrichtsausfall den Anschluss verloren haben. mehr

Schulbücher vor Schultafel © Fotolia.com Foto: Cherries
3 Min

Kommentar: "Lernferien" wichtig im Kampf gegen Corona-Folgen

Verlierer der Corona-Krise sind viele Schüler, die in den vergangenen Wochen keinen oder nur wenig Unterricht hatten. Die Idee der Lernferien ist deshalb nicht abwegig, kommentiert Verena Gonsch. 3 Min


11:10 Uhr

Gute Buchungslage in ganz Niedersachsen

Die niedersächsische Tourismusbranche blickt nach den Einbußen durch die Corona-Krise im Frühjahr nun zufrieden auf die bisherige Sommersaison - egal, ob auf den Inseln, im Harz oder in der Heide. "Wir steigern uns von Woche zu Woche und haben die Vorjahres-Wochen schon lange übertroffen. Wir holen also massiv auf, das Plus liegt teilweise bei 50 Prozent", sagte etwa Ulrich von dem Bruch, Geschäftsführer der Tourismusgesellschaft Lüneburger Heide. "Die Weite der Heide ist momentan ein absoluter Vorteil." Auch im Harz sind die Zahlen mittlerweile sehr gut. "Da spielt mit rein, dass viele nicht so weit reisen in diesem Jahr", erklärte der stellvertretende Geschäftsführer des Harzer Tourismusverbands, Andreas Lemberg. Die Sprecherin der Tourismusorganisation Die Nordsee, Jennifer Renner, erklärte: "Man merkt, dass die Leute wieder Urlaub machen wollen." Nur vereinzelt und mit etwas Glück seien noch Unterkünfte an der Küste zu bekommen. Am Donnerstag beginnen in Niedersachsen und Bremen die Sommerferien, in den anderen norddeutschen Bundesländern laufen sie bereits länger.


10:50 Uhr

Strandkörbe auf Abstand - und ein Abschied vor Sonnenuntergang

Wie fühlt er sich an, dieser Sommerurlaub während der Corona-Krise - mit Abstandhalten, Hygieneregeln und Mund-Nasen-Schutz? NDR Info Hörfunk-Reporter fragen in dieser Woche bei Erholungssuchenden, bei Gastronomen und Hoteliers sowie den für den Tourismus-Verantwortlichen in Norddeutschland nach. Heute ging es zum Auftakt an die Ostsee:

Am Ostseestrand in Niendorf interviewt NDR Info Reporter Carsten Vick Urlauber, die im Strandkorb sitzen. © NDR Foto: Carsten Vick

AUDIO: Urlaub im Norden: Erste Station in Niendorf (6 Min)


10:22 Uhr

Hamburg: Zahl der Infektionen bleibt unverändert

Die Neuinfektions-Lage in der Hansestadt Hamburg bleibt überschaubar: Nachdem am Sonnabend und gestern je ein neuer Corona-Fall bestätigt wurde, kam nun binnen eines Tages kein weiterer dazu. Das meldete heute früh die Gesundheitsbehörde. Die Gesamtzahl der Infizierten bleibt damit bei 5.230, von denen nach Schätzungen etwa 4.900 als wieder gesund gelten.

Weitere Informationen
Eine Krankenpflegerin arbeitet in Schutzkleidung in einem Krankenzimmer auf der Intensivstation. © picture alliance/dpa Foto: Marcel Kusch

Kein neuer Corona-Fall in Hamburg gemeldet

In Hamburg ist die Zahl der neuen Corona-Infektionen am Montag nicht gestiegen. Es wurde im Vergleich zum Vortag keine einzige Neuinfektion bestätigt. mehr


10:13 Uhr

Schulze: Klimaschutz rückt nicht nach hinten

Bundesumweltministerin Svenja Schulze fordert, dass Mittel aus dem Corona-Hilfspaket der EU auch für den Klimaschutz eingesetzt werden. Im Hörfunk-Interview auf NDR Info sagte die SPD-Politikerin, die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens müssten eingehalten werden. Dafür werde sie sich bei der zweitägigen informellen Konferenz der EU-Umweltminister einsetzen, die heute beginnt. Trotz der Corona-Krise rückt aus Schulzes Sicht der Klimaschutz nicht in den Hintergrund. "Der Green Deal bleibt, und das ist ein gutes Dach", versicherte sie. Nach dieser Vereinbarung soll die Europäische Union bis 2050 keine Treibhausgase mehr produzieren.

Weitere Informationen
Bundesumweltministerin Svenja Schulze bei einer Pressekonferenz. © dpa bildfunk Foto: Fabrizio Bensch/Reuters-Pool

Schulze zum Klimaschutz: "Es geht weiter nach vorne"

Bundesumweltministerin Schulze (SPD) will die Klimschutzziele erhöhen. NDR Info sagte sie, dass sie trotz der Corona-Krise an der europäischen Nachhaltigkeitsstrategie "Green Deal" festhalten will. mehr


09:56 Uhr

159 bestätigte Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 159 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 198.963 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Gut 185.000 Patienten gelten inzwischen wieder als genesen, 9.064 Menschen sind nach einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

Auf der folgenden Grafik sehen Sie die Entwicklung der Neuinfektionen in den norddeutschen Bundesländern seit Beginn der Pandemie im Frühjahr. Möglicherweise sind die Zahlen nicht komplett, da die Behörden immer wieder noch Fälle nachmelden - gerade nach Wochenenden.


09:24 Uhr

Hebt mein gebuchter Flieger ab?

Zu Beginn der Corona-Krise war der Flugverkehr fast komplett zum Stillstand gekommen, nach und nach haben die Airlines aber ihre Angebote - pünktlich zur Feriensaison - wieder ausgebaut. Für viele Reisende läuft trotzdem längst noch nicht alles nach Plan. Hier ein Beispiel in einem Hörfunkbeitrag von NDR Info:


08:08 Uhr

Eine weitere Infektion in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein ist binnen eines Tages ein weiterer Corona-Fall nachgewiesen worden. Das teilte das Institut für Infektionsmedizin der Universität Kiel mit. Demnach wurden seit Ausbruch der Pandemie insgesamt 3.207 Corona-Infektionen im Land bestätigt.

Weitere Informationen
In einem Labor wird eines von mehreren Glasröhrchen angehoben. © picture alliance Foto: Hendrik Schmidt

Coronavirus in SH: Ostholstein meldet einen neuen Fall

Seit Beginn der Pandemie sind in Schleswig-Holstein 3.207 Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden. 3.000 Infizierte gelten als genesen. Drei Menschen werden im Krankenhaus wegen Covid-19 behandelt. mehr


07:28 Uhr

Häftlinge in MV haben schon 5.000 Masken genäht

Nach rund drei Monaten sind in den vier Justizvollzugsanstalten Mecklenburg-Vorpommerns rund 5.000 Mund-Nasen-Bedeckungen von Häftlingen genäht worden. Am Mittwoch sollen 200 Masken an ein Pflegeheim in Bützow (Landkreis Rostock) übergeben werden, teilte das Justizministerium mit. Zuvor habe bereits das Landesamt für ambulante Straffälligenarbeit welche erhalten. Justizmitarbeiter und Gefangene wurden ebenfalls ausgestattet.


07:04 Uhr

"Susis Show Bar": Strippen hinter Plexiglas

Die Neon-Leuchtreklame von Susis Show-Bar
Seit 40 Jahren eine Institution auf dem Kiez: "Susis Show Bar". Aktuell hat das Striplokal mit deutlichem Besucherrückgang zu kämpfen.

Während Beschäftigte der Erotikbranche in der Hamburger Herbertstraße am Samstagabend für Lockerungen der Corona-Regeln in ihrem Arbeitsbereich demonstriert haben, hat sich "Susis Show Bar" baulich auf die neue Zeit eingestellt: Hier wird seit Neuestem hinter Plexiglas gestrippt. "Wir gehören zu den ersten, die mit einer solchen Lösung wieder starten", sagt Geschäftsführer Christian Schnell. "Man darf nicht nur rumheulen, sondern muss nach Lösungen suchen, um weitermachen zu können." Die selbst gebaute, durchsichtige Röhre helfe, um nicht nur den Gästen, sondern auch den Frauen einen sicheren Aufenthalt gewährleisten zu können. Ansonsten gelten auch in der Showbar die üblichen Corona-Regeln. "Wenn der Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann, muss Maske getragen werden." Private Shows gebe es derzeit nicht. Ein Getränk dürften die Gäste den Damen dennoch gern ausgeben.


06:30 Uhr

Putenschlachthof kann Arbeit wieder aufnehmen

Ein Großteil der Mitarbeiter eines Putenschlachthofes im Landkreis Oldenburg darf von heute an wieder arbeiten. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Wegen mehrerer Corona-Fälle hatte der Landkreis die knapp 1.200 Beschäftigten des Unternehmens Geestland Putenspezialitäten in Wildeshausen in Quarantäne geschickt. Bei 1.183 Testergebnissen waren 46 positive Fälle einer Coronavirus-Infektion festgestellt worden. Im Laufe der Woche können nun alle Beschäftigten, die nach der 14-tägigen Quarantäne negativ getestet wurden, wieder arbeiten.

Weitere Informationen
Eine Fahne mit dem Logo vom Schlachthof Geestland Putenspezialitäten weht im Wind. © dpa/picture-alliance Foto: Sina Schuldt

Putenschlachthof: Mitarbeiter dürfen zurückkehren

Nach einer zweiwöchigen Quarantäne dürfen die meisten Mitarbeiter des Putenschlachthofs Geestland in Wildeshausen wieder arbeiten. Das Hygienekonzept wurde verschärft. mehr


06:02 Uhr

Niedersachsen: Weil besucht Hanns-Lilje-Heim in Wolfsburg

Ein Alten- und Pflegeheim in Wolfsburg ist zu Beginn der Corona-Krise Ende März besonders hart von dem Virus getroffen worden - 45 Männer und Frauen starben dort infolge der Infektion, das waren rund ein Viertel aller Bewohner. Heute will nun der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) das betroffene Hanns-Lilje-Heim besuchen. Dabei will er mit der Heimleitung und dem Pflegeteam über die Erfahrungen in der Krisensituation und über die gegenwärtige Lage dort sprechen. In dem Alten- und Pflegeheim der Diakonie leben überwiegend demenzkranke Menschen, zu Beginn der Krise waren es 165 Bewohner. Zwischenzeitlich waren 111 erkrankt, auch 43 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter litten an einer Covid-19-Erkrankung.


05:53 Uhr

MV: Besuchsbeschränkungen in Altenheimen werden gelockert

In den Altenheimen in Mecklenburg-Vorpommern werden heute die Besuchsbeschränkungen gelockert. Die Besucher müssen jetzt keine Angehörigen mehr sein. Die Träger der Einrichtungen müssen zudem Vorkehrungen treffen, damit Senioren an mindestens vier Stunden pro Tag Besuch empfangen können. Auch die 24 Behindertenwerkstätten im Nordosten kehren - unter Corona-Bedingungen - in den Regelbetrieb zurück.


05:50 Uhr

NDR.de Newsletter: Infos zur Corona-Krise

Montags bis freitags verschickt NDR.de am Nachmittag einen Newsletter mit den wichtigsten Infos zu den Folgen der Corona-Krise für Norddeutschland. Wenn auch Sie verlässlich per Mail informiert werden wollen, melden Sie sich gerne kostenlos an.

Weitere Informationen
Elektronisches Symbol eines Briefumschlags. © panthermedia Foto: Stuart Miles

Corona-Infos: Abonnieren Sie den NDR Newsletter

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie bleibt NDR.de Ihre zuverlässige Informationsquelle. Der NDR Newsletter hält Sie täglich über die Ereignisse aus Nordsicht auf Stand. mehr


05:44 Uhr

Niedersachsen: Mehr Teilnehmer bei Jugendreisen und im Teamsport

In Niedersachsen dürfen von heute an Heimbewohner und Krankenhauspatienten wieder von mehr als einer Person gleichzeitig Besuch erhalten, wenn es die Hygienemaßnahmen zulassen. Jugendreisen und -veranstaltungen sind bis zu einer Gruppengröße von 50 Teilnehmenden erlaubt. Im Mannschaftssport dürfen wieder Teams zu Wettkämpfen gegeneinander antreten - insgesamt darf die Gruppe nicht mehr als 30 Personen umfassen. Wenn es für jeden einen Sitzplatz gibt, sind bis zu 500 Zuschauer zulässig, sonst 50.
Das NDR Fernsehmagazin Hallo Niedersachsen berichtete gestern auch über die Corona-Lage im Land:

VIDEO: Corona Kompakt: Tanzschaffende protestieren (2 Min)


05:40 Uhr

TV-Beiträge zur Corona-Krise in den NDR Regionalmagazinen

Auch gestern Abend haben die Regionalmagazine im NDR Fernsehen über die Corona-Lage im Norden berichtet. Hier eine Auswahl der Beiträge:


05:35 Uhr

Der NDR.de Live-Ticker am Montag startet

Guten Morgen aus der NDR.de Redaktion! Auch an diesem Montag berichten wir wieder mit einem Live-Ticker über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für die norddeutschen Bundesländer. Neben Nachrichten gibt es hier Inhalte aus den Hörfunk- und Fernsehprogrammen des Norddeutschen Rundfunks.

Am Sonntag wurden nur vier weitere Covid-19-Erkrankungen im Norden gemeldet: In Niedersachsen zwei, in Hamburg und Bremen jeweils eine, in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern dagegen keine. Die folgende Tabelle gibt die gesamte Statistik der erfassten Fälle seit Ausbruch der Pandemie wieder:

 

FAQ, Podcast und Hintergrund
Corona-Viren schweben über einem Kalender. Symbolbild © fotolia Foto: psdesign1, Brian Jackson

Corona-Lockerungen: Der Zeitplan für den Norden

Die norddeutschen Bundesländer haben zum Teil individuelle Lockerungen der Corona-Maßnahmen beschlossen. Ein Überblick, wann wo welche Regelungen in den kommenden Tagen in Kraft treten. mehr

Segelboote dümpeln im historischen Hafen Nyhavn in Kopenhagen. © NDR Foto: Daniel Sprenger

Urlaub in Corona-Zeiten: Wo gelten Reisewarnungen?

Wegen hoher Infektionszahlen hat das Auswärtige Amt seine Reisewarnungen erweitert. Sie gelten nun auch für Tschechien, Luxemburg und Tirol in Österreich. mehr

Ein Mann hält sich eine Maske vor das Gesicht. © Brilliant Eye / photocase.de Foto: Brilliant Eye / photocase.de

Was Sie zur Maskenpflicht wissen müssen

Um die Coronavirus-Ausbreitung einzudämmen, gilt in Norddeutschland in Teilen des öffentlichen Raums eine Maskenpflicht. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu finden Sie hier. mehr

Eine Laborantin sitzt an einem Mikroskop in einem abgedunkelten Labor © Colourbox

Was Sie zum Coronavirus wissen müssen

Die Corona-Pandemie hat den Alltag massiv verändert. Das Virus hat sich ausgebreitet. Was muss weiter beachtet werden? Was hat die Forschung ergeben? Fragen und Antworten zum Coronavirus. mehr

Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

NDR Info Podcast: Coronavirus-Update mit Christian Drosten

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr

Mehr Nachrichten

Reisende mit Rollkoffern stehen in einer Schlange an einem Flughafen. (Sybolbild) © Colourbox Foto: Pavlo Vakhrushev

Corona-Ticker: Tschechien und Tirol jetzt Risikogebiete

Die Bundesregierung hat Tschechien, Luxemburg und Tirol zu Corona-Risikogebieten erklärt. Außerdem: 441 Neuinfektionen innerhalb eines Tages in Norddeutschland. Mehr News im Live-Ticker. mehr

Martin Winterkorn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Volkswagen, presst seine Lippen zusammen. © picture alliance/dpa Foto: Bernd von Jutrczenka

VW-Prozess: Ist Winterkorn verhandlungsfähig?

Der frühere Volkswagen-Chef Martin Winterkorn soll gesundheitlich angeschlagen sein. Das könnte den anstehenden Betrugsprozess im Zusammenhang mit der Abgas-Affäre erschweren. mehr

Die Gorch Fock bei Reparaturarbeiten auf der Elsflether Werft (Archiv) © NDR Foto: Oliver Gressieker

Ermittlungen im Fall "Gorch Fock" ausgeweitet

Korruption, Betrug und Untreue: Die Ermittlungen rund um das Segelschulschiff "Gorch Fock" weiten sich immer mehr aus. Mittlerweile gibt es laut Staatsanwaltschaft 105 Verfahren. mehr

In einer Zeichnung trägt ein römischer Legionär einen Schienenpanzer.
1 Min

Archäologen finden römische Rüstung in Kalkriese

Sensationsfund im niedersächsischen Kalkriese: Archäologen haben dort einen mehr als 2.000 Jahre alten sogenannten Schienenpanzer eines römischen Legionärs entdeckt. 1 Min