Stand: 26.04.2018 19:43 Uhr

Unterkunft in Rissen: Flüchtlinge ziehen ein

Die Flüchtlingsunterkunft Suurheid im Hamburger Stadtteil Rissen war in den vergangenen Jahren heftig umstritten. Nun ziehen die ersten Bewohner ein, wie NDR 90,3 am Donnerstag berichtete.

300 statt 4.000 Bewohner

Mehr als 4.000 Flüchtlinge sollten dort einmal leben, doch nach langen Verhandlungen mit der Bürgerinitiative "Vorrang für Integration und Nachhaltingkeit in Rissen" wurde die Bewohnerzahl deutlich reduziert. Künftig werden in der Unterkunft Suurheid 300 Menschen in Mehrfamilienhäusern unterkommen.

In weiteren Bauabschnitten werden nun im Quartier auch Sozial- und günstige Mietwohnungen für alle Hamburger gebaut. Die Hälfte der Mietwohnungen kann fünf Jahre nach Mietbeginn im Rahmen des Eigenheimprogramms der städtischen Wohnungsbaugesellschaft SAGA von den Mietern gekauft werden.

Hamburgs Flüchtlingskoordinator Anselm Sprandel hofft, dass nach Zeiten der Konfrontation und Auseinandersetzung die Flüchtlinge nun gut in den Stadtteil integriert werden können.

Weitere Informationen

Weniger Erstaufnahmen, neue Folgeunterkünfte

Der Zentrale Koordinierungsstab für Flüchtlinge rechnet mit 300 Menschen, die in diesem Jahr pro Monat nach Hamburg kommen. Die Stadt will 20 Folgeunterkünfte bauen oder erweitern. (19.01.2018) mehr

Flüchtlinge in Hamburg

Viele Flüchtlinge suchen Schutz in Hamburg. NDR.de sammelt hier Nachrichten, Reportagen und Interviews zum Thema Flüchtlinge in Hamburg. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 26.04.2018 | 19:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Hamburg

02:12
Hamburg Journal

Polizei gelingt Schlag gegen Einbrecher

12.12.2018 19:30 Uhr
Hamburg Journal
03:02
Hamburg Journal

Haushalt: Bürgerschaft debattiert Einzeletats

12.12.2018 19:30 Uhr
Hamburg Journal
01:50
Hamburg Journal

Winterhude: Bürgerentscheid stoppt Bauvorhaben

12.12.2018 19:30 Uhr
Hamburg Journal