Einsatzfahrzeuge der Polizei stehen vor dem Eingang der S-Bahn Station Mittlerer Landweg. © TNN Screenshot

Mehrere Verletzte bei Messerattacken in Hamburg

Stand: 01.08.2021 15:57 Uhr

In Hamburg hat es am Wochenende mehrere Messerattacken gegeben, bei denen Menschen schwer verletzt wurden. In zwei Fällen ermittelt jetzt die Mordkommission.

Im Eingangsbereich eines Cafés am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) im Stadtteil St. Georg fanden Zeuginnen und Zeugen am frühen Sonntagmorgen einen schwer verletzten Mann und riefen die Polizei. Der 26-Jährige hatte Stiche in den Bauch erlitten. Er kam daraufhin ins Krankenhaus, wurde notoperiert und schwebt weiter in Lebensgefahr. Die Polizei sucht jetzt Zeuginnen und Zeugen.

Brutaler Streit in Billwerder

Auch in einem anderen Fall ermittelt die Mordkommission. An der S-Bahnstation Mittlerer Landweg in Billwerder wurden in der Nacht zu Sonntag zwei Männer durch Messerstiche verletzt, einer von ihnen lebensgefährlich. Laut Polizei ist unklar, ob sie beide Opfer waren oder sich gegenseitig verletzten.

Streit in Flüchtlingsunterkunft

Zuvor waren bei einem Streit bei einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Rahlstedt zwei Männer durch Stiche verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, versetzte ein 32-Jähriger am Sonnabend aus bisher ungeklärter Ursache einem 19-Jährigen und dessen 22 Jahre alten Bruder Stiche, mutmaßlich mit einem Stichwerkzeug. Es habe keine Lebensgefahr bestanden. Eine anwesende 27-Jährige habe einen Schwächeanfall erlitten. Der 32-Jährige habe zunächst mit dem Auto flüchten können, sei dann unter dem Verdacht von Drogeneinfluss gefasst worden.

Messerstich vor UKE

Bereits am Sonnabendnachmittag war es vor dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zu einer Auseinandersetzung gekommen. Ein 37-jähriger Mann wollte einen Streit zwischen einem Paar schlichten. Dabei wurde er mit einem Messer angegriffen und erlitt einen Stich in den Oberschenkel.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 01.08.2021 | 14:00 Uhr

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