Hamburger Hafen: Besichtigungen an Bord der "Peking"

Stand: 08.09.2021 14:50 Uhr

Vor einem Jahr ist der historische Großsegler "Peking" nach Hamburg zurückgekehrt. Seit Mittwoch ist es möglich, an Bord des Viermasters zu gehen - im Rahmen einer Baustellenführung.

Die Stiftung Historische Museen Hamburg bietet diese Führungen an, die man vorher auf der Internetseite der Stiftung (www.shmh.de) buchen muss. Allerdings sind die ersten Termine bis Ende Oktober den Angaben zufolge ausgebucht. An dem vorläufigen Liegeplatz am Bremer Kai - direkt gegenüber dem Schuppen 50a - wird der Viermaster zurzeit für die künftige museale Nutzung ausgerüstet. Bisher konnte das Schiff nur von der Kaikante aus betrachtet werden.

Weitere Führungen im kommenden Jahr

Laut der Stiftung können jeweils zehn Personen an einer Führung teilnehmen, bei der Ehrenamtliche die Geschichte der "Peking" erklären und die Ergebnisse der Restaurierungsarbeiten vorstellen. Die Führungen sollen zunächst bis 31. Oktober stattfinden. Für den Saisonbeginn 2022 ist dann ab April eine erneute Öffnung der Viermastbark für Besucherinnen und Besucher geplant. Wer es nicht abwarten kann, kann vorher virtuell unter Deck gehen. Digitale Rundgänge sind seit Jahresbeginn unter g.co/HafenmuseumHamburg möglich.

Vor einem Jahr zurückgekehrt

Nach 88 Jahren war die legendäre Viermastbark am 7. September 2020 nach Hamburg zurückgekehrt. Hunderte Schiffe und Tausende Zuschauerinnen und Zuschauer hatten die "Peking" in Hamburg begrüßt.

Viermaster ist mehr als 100 Jahre alt

Die "Peking" wurde 1911 bei Blohm + Voss gebaut. Sie gehört zu den legendären Flying P-Linern der Reederei F. Laeisz, die für ihre Geschwindigkeit und ihre Sicherheit berühmt waren. Vor knapp drei Jahren wurde das Schiff aus New York nach Deutschland geholt, wo es bei der Peters Werft in Wewelsfleth aufwendig restauriert wurde. Der Bund hatte insgesamt 38,5 Millionen Euro für die Restaurierung bereitgestellt. Zuvor lag der Viermaster marode am Pier des South Street Seaport Museums. Neben der "Peking" gibt es nur noch drei Schiffe dieser Art auf der Welt.

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Schwarzweiß-Aufnahme der Stahlbark "Peking" in der Elbmündung, im Hintergrund ein Dampfschiff. © dpa Foto: Hans Hartz

Endstation Heimathafen: Die Geschichte der "Peking"

1911 in Hamburg gebaut, fährt die "Peking" bis 1932 als Frachtsegler über die Meere. Seit 2020 ist sie zurück im Heimathafen. mehr

Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 08.09.2021 | 19:30 Uhr

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