Stand: 03.04.2020 10:33 Uhr  - NDR 90,3

Coronavirus: Hier bekommen Sie Hilfe in Hamburg

Sie haben eine Frage zum Coronavirus und wissen nicht, wo Sie Informationen finden? Wir haben Ihnen einen Liste mit Telefonnummern und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zusammengestellt. Diese Liste umfasst die Themen Corona-Tests, Informationen für Unternehmen, Selbstständige und Mietende, zum Kurzarbeitergeld, zu Schulen, Kitas und Universitäten sowie zum HVV und wird laufend aktualisiert.

Hinweis der Redaktion: Wir bemühen uns, diese Seite immer aktuell zu halten. Aufgrund der sich ständig verändernden Lage, kann es aber zu Verzögerungen kommen.

Coronavirus: Hier bekommen Sie Hilfe in Hamburg

NDR 90,3 -

Sie wohnen in Hamburg und haben eine Frage zum Coronavirus? Wir haben Ihnen eine Liste mit relevanten Informationen, Telefonnummern und Hilfemöglichkeiten zusammengestellt.

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Allgemeine Informationen

Hamburg hat sich den neuen bundesweiten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus angeschlossen. Hier finden Sie die Beschlüsse im einzelnen:

Weitere Informationen

Kontaktverbot: Das sind die Regelungen vom 23. März 2020

Auch in Hamburg gilt seit dem 23. März ein umfassendes Kontaktverbot. Darauf hatten sich der Bund und die Länder verständigt. Was genau ist verboten und welche Ausnahmen gibt es? mehr

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz hat unter www.hamburg.de/coronavirus eine Internetseite mit allen wichtigen Informationen zum Coronavirus in Hamburg zusammengestellt. Dort finden Sie neben aktuellen Informationen zu bestätigten Infektionsfällen, Hygienetipps und Reiseempfehlungen auch einen Überblick über Meldewege, Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner und Kontaktadressen.

Hotlines und Anlaufstellen für Corona-Tests

Informationen erhalten Hamburgerinnen und Hamburger auch telefonisch. Zusätzlich zu der bekannten Telefonnummer des Arztrufes 116117 wurde eine weitere Hotline unter der Telefonnummer 040 428 284 000 eingerichtet. Diese ist rund um die Uhr erreichbar. Nur in begründeten Fällen mit entsprechenden Symptomen und Verbindung zu Risikogebieten oder Kontakt zu Infizierten sollte man den Arztruf 116117 kontaktieren. Sollte sich im Gespräch mit dem Arztruf der Verdacht auf eine Erkrankung an Covid-19 erhärten, wird ein mobiles Testteam entsandt und nur dann werden die Kosten von den Krankenkassen getragen. Ansonsten erhalten Sie dort weitere Anweisungen.

Testmöglichkeit für Betroffene ohne Symptome
Die Stadt Hamburg möchte weitere Testzentren an einigen Krankenhäusern einrichten. Sie ist in Gesprächen mit Krankenhäusern, um zu prüfen, wo eine solche Einrichtung möglich ist. Diese sollen sich zwar vorrangig an Menschen mit Symptomen richten - sowie an diejenigen, die Kontakt zu bereits positiv Getesteten hatten. Parallel arbeitet die Gesundheitsbehörde daran, den Ablauf effektiver und sicherer zu gestalten. Dazu finden Gespräche mit dem Arztruf 116 117 statt.

Was ist mit den Beschäftigten sogenannter kritischer Infrastrukturen?
Für Beschäftige in häuslicher Isolation, die in sensiblen Versorgungs- und Infrastruktureinrichtungen arbeiten, gibt es zusätzliche Testeinheiten, die in Absprache mit den Unternehmen vor Ort die Tests für Beschäftigte durchführen. Der Test kostet 59 Euro, die Kosten tragen die Einrichtungen und Unternehmen. In die sogenannte kritische Infrastruktur fallen beispielsweise Beschäftigte der Feuerwehr, der Polizei, Schulen und Kitas, der medizinischen und pflegerischen Einrichtungen und der Unternehmen der Daseinsvorsorge. Mehr erfahren Sie unter der Telefonnummer 040 428 284 000.

Corona-Drive-In-Teststation in Billbrook
Für Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr, die unter Verdacht stehen, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, gibt es eine mobile Teststelle an der Feuerwehrakademie in Hamburg-Billbrook.

Weitere Informationen

Erste Corona-Drive-In-Teststation in Hamburg

In Hamburg hat am Freitag die erste mobile Corona-Teststation für Einsatzkräfte ihre Tore geöffnet. Polizei- und Feuerwehrkräfte, die fürchten erkrankt zu sein, können sich hier testen lassen. (20.03.2020) mehr

Corona-Testzentrum in Bergedorf
Seit dem 3. April 2020 gibt es in Hamburg-Bergedorf ein Corona-Testzentrum. Dort sollen pro Tag bis zu 100 Menschen auf das Virus getestet werden können. Getestet werde aber nur, wer eine Überweisung von einem der 40 teilnehmenden Bergedorfer Hausärzte hat. Die Tests laufen im sogenannten Drive-In-Verfahren ab: Menschen mit Corona-Verdacht fahren mit ihrem Auto vor. Dort prüfen Ärztinnen und Ärzte sowie Helferinnen und Helfer die Überweisung, geben ein Teströhrchen aus und erklären, wie der Abstrich durchgeführt werden muss. Den führt die jeweilige Person dann selbst durch, wirft den Test in einen Kasten ein und fährt weiter.

Rechtsverordnung der Hansestadt Hamburg

Hier finden Sie alle Allgemeinverfügungen, die im März in Hamburg erlassen wurden. Diese sind seit dem 2. April 2020 in einer vom Senat beschlossenen "Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2" zusammengefasst worden. Die darin enthaltenen Regelungen beinhalten einen Bußgeldkatalog.

Was passiert, wenn man gegen die Auflagen verstößt?

Seit dem 2. April 2020 gilt in Hamburg ein Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Auflagen. Laut der Innenbehörde sind bei wiederholter Missachtung Strafen von bis zu 25.000 Euro möglich. Bei Nichteinhalten des derzeit geltenden Mindestabstands von 1,5 Metern in der Öffentlichkeit oder beim Betreten von Spielplätzen sind 150 Euro fällig. Ungenehmigte Ladenöffnungen werden mit 2.500 Euro geahndet. Die Verordnung ersetzt die bisherigen Allgemeinverfügungen. Im Bußgeldkatalog werden auch Verstöße wie das Öffnen von Friseursalons, Spielhallen und Fitnessstudios sowie die Durchführung von Busreisen und Feiern genau geregelt.

Welche Geschäfte dürfen noch öffnen?

Geöffnet bleiben der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Eine Liste, welche Regeln für Geschäftsangebote gelten, finden Sie hier. Die Hamburger Wirtschaftsbehörde aktualisiert die Tabelle regelmäßig. Hier finden spezielle Informationen für den Einzelhandel.

Allgemeine Informationen für Unternehmen und Selbstständige

Für kleine bis mittlere Unternehmen und sogenannte Solo-Selbstständige in Hamburg, die wegen des Coronavirus nicht oder nur eingeschränkt arbeiten können, gibt es seit Montag, 30. März 2020, die Möglichkeit, Hilfsgelder zu beantragen. Die Zuschüsse kommen vom Bund und der Stadt. Der Senat verspricht unbürokratische Zuschüsse für Freiberufler und Freiberuflerinnen, Künstler und Künstlerinnen, Kulturschaffende sowie Betriebe mit bis zu 250 Beschäftigten.

Weitere Informationen

Corona-Soforthilfe: Hamburg hat Auszahlung begonnen

Hamburg hat mit der Auszahlung der ersten Corona-Soforthilfen für Selbstständige und kleine Unternehmen begonnen. Das Geld kann online beantragt werden. Die Nachfrage ist groß. mehr

Über mögliche Hilfsangebote können sich Unternehmen auf der Internetseite der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation informieren. Die Wirtschaftsbehörde hat dafür auch zwei Telefon-Hotlines geschaltet. Die Hotlines sind von montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr erreichbar unter 040 428 411 497 sowie 040 428 411 648.

Branchenspezifische Hotlines für Unternehmerinnen und Unternehmer
Es gibt branchenspezifische Hotlines und E-Mailadressen in der Wirtschaftsbehörde. Die Telefone sind montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr zu erreichen.

  • Industrie: 040 42841-363, unternehmenshilfen.industrie@bwvi.hamburg.de
  • Hafen, Schifffahrt und Logistik: 040 42841-3512, unternehmenshilfen.logistik@bwvi.hamburg.de
  • Einzelhandel: 040 42841-1648, unternehmenshilfen.einzelhandel@bwvi.hamburg.de
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU): 040 42841-1497, unternehmenshilfen.kmu@bwvi.hamburg.de
  • Gastronomie, Hotel, Tourismus: 040 42841-1367, unternehmenshilfen.tourismus@bwvi.hamburg.de
  • Agrar: 040 42841-3542, Unternehmenshilfen.agrar@bwvi.hamburg.de

Informationen für Selbstständige und Kleinstunternehmen
Die Firmenhilfe ist die von der Freien und Hansestadt Hamburg geförderte Hotline zur Unterstützung von Selbstständigen (Freiberufler und Freiberuflerinnen, Solo-Selbständige, und Kleinunternehmen mit bis zu fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern) in Hamburg. Die Firmenhilfe berät insbesondere in Notsituationen unkompliziert und kostenlos über einen Telefonservice mit der Nummer 040 432 169 49 sowie durch webbasierte Angebote.

Informationen für Unternehmen der Kreativwirtschaft
Die Kreativwirtschaft bietet eine Telefonhotline für Kreativschaffende an. Diese erreichen Sie dienstags bis donnerstags von 14 bis 17 Uhr und freitags von 10 bis 13 Uhr unter der 040 879 7986-28. Unter dem Motto "Kunst kennt keinen Shutdown" hat die Hamburgische Kulturstiftung gemeinsam mit weiteren Hamburger Stiftungen laut Behörde für Kultur und Medien zudem einen Hilfsfonds ins Leben gerufen, um Spenden für die Unterstützung freier Künstlerinnen und Künstler in Hamburg zu sammeln.

Welche Unterstützungsangebote gibt es für Unternehmen?

Eine Übersicht der Hamburger Wirtschaftsbehörde über Unterstützungsangebote und weitere Informationen für Unternehmen finden Sie hier. Die Behörde aktualisiert diese Informationen regelmäßig.

Informationen für gewerbliche Mieter

Unternehmen und Institutionen, die gewerbliche Mieter in städtischen Immobilien sind und von den aktuellen Corona-Allgemeinverfügungen belastet werden, können ihre Miete auf Antrag bei ihrem jeweiligen Vermieter vorerst bis zu drei Monate zinslos gestundet bekommen.

​​​​​​​Informationen für Beschäftigte

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer finden hier Antworten auf häufige Fragen zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Informationen für Arbeitssuchende

Das Jobcenter Hamburg hat aufgrund der Corona-Krise alle Standorte bis auf Weiteres geschlossen und dafür seine telefonische Erreichbarkeit ausgebaut. Die lokalen Hotlines sind auf den jeweiligen Standortseiten zu finden. Darüber hinaus können viele Anträge über das Online-Angebot eingereicht werden. Auf der Serviceseite des Jobcenters wird betont, dass die Zahlung von Geldleistungen trotz des Ausnahmezustandes sichergestellt werde. Bereits vereinbarte Termine müssten nicht abgesagt werden, es entstehe kein Nachteil für die Arbeitssuchenden.

Weitere Informationen

Coronavirus: Jobcenter Hamburg baut Hotlines aus

Das Jobcenter Hamburg hat seine telefonische Erreichbarkeit wegen der Ausbreitung des Coronavirus jetzt ausgebaut. Derzeit sind 18 Standorte geschlossen. (19.03.2020) mehr

Informationen für Mieterinnen und Mieter

In Hamburg können Mieterinnen und Mieter Nothilfen beantragen. Wenn jemand seine Arbeit verliert, übernimmt die Stadt ein halbes Jahr lang die komplette Miete - auch ohne Vermögensprüfung. Dafür sorgt ein neues Bundesgesetz. Wer aufgrund von Corona seinen Job verloren hat und von März bis Ende Juni einen Antrag auf Grundsicherung stellt, der erhält von der Stadt sechs Monate lang die volle Miete und die tatsächlichen Heizkosten. 

Weitere Informationen

Corona: Hamburg zahlt Mieten bei Jobverlust

In Hamburg können deutlich mehr Mieterinnen und Mieter Corona-Nothilfen bekommen als bislang bekannt. Wenn jemand seine Arbeit verliert, übernimmt die Stadt ein halbes Jahr lang die Miete. mehr

Informationen für Eltern, Schülerinnen und Schüler

Wo finde ich Informationen zu Schulschließungen?
Die Hamburger Schulbehörde hat auf ihrer Internetseite ein FAQ zusammengestellt. Dort finden Sie Informationen für Eltern und Schulen.

Sorgentelefon eingerichtet
In Hamburg bekommen Eltern, die ihre Kinder seit mehr als zwei Wochen zu Hause unterrichten müssen, Unterstützung: Die Schulbehörde hat ein Corona-Sorgentelefon für die Eltern eingerichtet. Die Hotline ist von montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr kostenlos und auf Wunsch auch anonym unter folgenden Nummern erreichbar:

  • 040 / 428 12 - 82 09
  • 040 / 428 12 - 82 19
  • 040 / 428 12 - 80 50

Wo finde ich Informationen zu den Kitaschließungen?

Aktuelle Informationen zur Kindertagesbetreuung finden Sie hier.

Was gilt nun für Studierende?

Allgemeine Informationen zu staatlichen Hochschulen
Aktuelle Informationen zu staatlichen Hochschulen finden Sie hier. Dort finden Sie auch eine Liste der einzelnen Hochschulen. Diese informieren in eigenen Mitteilungen über die aktuellen Maßnahmen.

Finanzielle Hilfe für Studierende
Studentinnen und Studenten, die nachweisen können, dass für sie kein anderes Hilfssystem greift, können beim Studierendenwerk ein zinsloses Darlehen in Höhe von 400 Euro beantragen.

Online-Zugriff auf Bücher erweitert
Die Staats- und Universitätsbibliothek (Stabi) erweitert vorübergehend auch für Hamburgerinnen und Hamburgern, die keinen Bibliotheksausweis besitzen, das digitale Angebot. Durch den so genannten "Virtual Walk-In" - Service können Interessierte elektronische Medien des "Katalogplus" online bestellen. Darüber hinaus ist laut Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Online-Zugang zur Bibliothek für wissenschaftliche Zwecke erweitert worden - und zwar für Angehörige aller staatlichen Hamburger Hochschulen und bereits registrierte Nutzerinnen und Nutzer. Diese könnten mit einem Fernzugriff von zu Hause aus auf sämtliche Angebote der Stabi zugreifen.

Was gilt nun für Senioren und Menschen in Pflegeheimen?

Pflegebedürftige Menschen in der stationären Altenpflege in Hamburg dürfen zum Schutz vor der Corona-Pandemie ab sofort bis zum 30. April nicht mehr besucht werden. Gleiches gilt für Behinderteneinrichtungen.

Weitere Informationen

Besuchsverbot in Hamburger Pflegeheimen

In Hamburger Pflegeheimen gibt es wegen der Corona-Krise jetzt ein Besuchsverbot. Die neue Regelung gilt laut Gesundheitsbehörde zunächst bis Ende April. mehr

Hilfenummer für Senioren
Ältere Menschen sind als Risikogruppe besonders gefährdet und sollten ihre sozialen Kontakte auf das Nötigste reduzieren. Wer Hilfe im Alltag braucht kann sich Montag bis Sonntag von 7 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer: 040 4 28 28 8000 melden oder eine E-Mail an hamburghilftsenioren@service.hamburg.de schreiben.

Maßnahmen des HVV

Konkrete Veränderungen ab dem 1. April
Ab dem 1. April 2020 gibt es im öffentlichen Personennahverkehr in Hamburg konkrete Veränderungen auf diversen Linien. Damit soll den Fahrgästen in Hamburger Bussen und Bahnen aufgrund der Corona-Maßnahmen das Abstand-Halten erleichtert werden.

  • S 1 und S 21: Die S-Bahn-Linien S 1 (Poppenbüttel/Flughafen - Wedel) und S 21 (Bergedorf - Elbgaustraße) sollen ausschließlich mit durchgängigen Fahrzeugen gefahren werden, damit die Verteilung der Fahrgäste in den Zügen erleichtert wird.
  • S 3 und S 31: Auch die S-Bahnen von und nach Harburg sollen stabil mit Vollzügen (6 Wagen) ausgestatten werden.
  • Busse: Im Gegenzug können laut Behörde weniger stark genutzte Buslinien, insbesondere zum bisherigen Schülertransport, weniger häufig fahren.
  • S 11: Vorgesehen sei auch, die zwischen Poppenbüttel und Blankenese eingesetzte S-Bahnlinie S11 vorübergehend einzustellen.

Auch der Schnellbahn-Nachtverkehr in den Wochenendnächten soll reduziert werden:

  • U 3: Auf der Linie U3 werde von einem 10-Minuten-Takt auf einen 20-Minuten-Takt umgestellt.
  • Nachts: Gleichzeitig werde ein zusätzliches Nachtangebot durch jeweils rund 100 Fahrzeuge des Taxigewerbes und des Sammeltaxi-Anbieters Moia geschaffen. Sie könnten zwischen Mitternacht und 6 Uhr zu Sonderkonditionen gebucht werden.

Weitere Informationen

Corona und HVV: Änderungen bei S- und U-Bahnen

Im Hamburger Verkehrsverbund treten wegen der Corona-Krise ab 1. April weitere Änderungen bei U- und S-Bahnlinien in Kraft. Nachts gibt es Sonderkonditionen für Taxi- und Moia-Fahrten. mehr

Allgemeine Maßnahmen des HVV
Darüber hinaus trifft der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) allgemeine Maßnahmen zur Prävention vor der Ansteckung mit dem Coronavirus. In U- und S-Bahnen sowie Bussen werden an jeder Haltestelle die Türen automatisch geöffnet, sofern es technisch möglich ist. Zum Schutz der Busfahrerinnen und -fahrer sind in Bussen die vorderen Türen geschlossen. Fahrgäste werden gebeten, Tickets an Automaten oder online zu kaufen. "Eine Fahrscheinpflicht besteht immer noch", heißt es vom HVV. "Aber Priorität haben jetzt natürlich die Aufrechterhaltung des Betriebs und der Schutz vor Ansteckung." Der Busverkehr in den Kreisen und Landkreisen ist im Verkehrsverbund auf den Ferienfahrplan umgestellt, weil in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen die Schulen seit dem 16. März geschlossen sind.
Hier informiert der HVV über aktuelle Corona-Neuerungen im Fahrbetrieb. Der HVV beantwortet zudem Fragen und Antworten auf seiner Website.

Soziales: Migrationsberatung und Engagement

Hier finden Sie Fragen und Antworten für den Themenbereich Soziales, Integration und Engagement.

Seelsorge und Hilfe: Sorgen und Nöte

Die Telefonseelsorge ist unter den Nummern 0800-111 0 111 und 0800-111 0 222 rund um die Uhr, gebührenfrei und anonym zu erreichen.
Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist unter 08000 116 016 ebenfalls jederzeit rund um die Uhr und anonym erreichbar.
Die Nordkirche bietet unter der Nummer 0800 4540106 eine kostenlose Seelsorge-Hotline an. Dort sind täglich von 14 bis 18 Uhr ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsorger erreichbar.

Hamburger Obdach- und Wohnungslosenhilfe

Derzeit sind die Hamburger Hilfseinrichtungen für obdachlose Menschen nur eingeschränkt zugänglich oder mussten ihren Betrieb ganz einstellen. Hier finden Sie eine Übersicht zum Betrieb von Einrichtungen der Hamburger Obdach- und Wohnungslosenhilfe in Zeiten des Coronavirus.

Notunterkunft für obdachlose Frauen
50 Übernachtungsplätze gibt es nun in der Horner Landstraße 85.. Durch eine angepasste, lockere Belegung wird dort die Einhaltung der gebotenen Abstände in Zeiten der Corona-Krise ermöglicht. Außerdem wird die Übernachtungsstätte durch einen Wachdienst geschützt.

Duschen im St. Pauli-Bad
Für Obdachlose steht nun das Hallenbad St. Pauli am Millerntor kostenfrei zur Verfügung. Das Bad, das zurzeit wegen der Corona-Krise eigentlich geschlossen ist, ist montags, mittwochs und samstags jeweils von 10 bis 14 Uhr für diesen Zweck geöffnet.

 

Weitere Informationen

Coronavirus in Hamburg: Hilfe in sechs Sprachen

Coronavirus: Hier bekommen Sie Hilfe! فيروس كورونا: من هنا تحصل على المساعدة Ahsil ealaa almusaeadat huna! Get help here! Uzyskaj pomoc tutaj! Buradan yardım alın! از اینجا کمک بگیرید mehr

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Corona-Live-Ticker: Mehr als 12.400 Fälle im Norden

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Mehr als 12.400 Menschen im Norden sind bislang positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Reisekonzern TUI erhält einen Milliardenkredit. Alle News finden Sie hier im Live-Ticker. mehr

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