Stand: 05.07.2017 17:25 Uhr

"1.000 Gestalten": Kreativer Protest zum G20

In der Hamburger Innenstadt haben am Mittwoch zahlreiche lehmverkrustete Gestalten für Aufsehen gesorgt. Die grau angemalten Menschen schlichen schweigend und langsam zum Burchardplatz. Am Ende wuschen sich die Aktivisten die graue Farbe ab. Mit der Kunstperformance wollte das Kollektiv "1.000 Gestalten" nach eigenen Angaben ein Zeichen für "mehr Solidarität und politische Partizipation in die Welt" senden.

Lehm-Zombies protestieren gegen G20-Gipfel

Initiatoren wollen "Bild des Aufbruchs" schaffen

"Die Lehmgestalten stehen für eine Gesellschaft, die sich ihrer Hilflosigkeit vor den komplexen Zusammenhängen der Welt ergeben hat und in der der Einzelne nur noch für das eigene Vorankommen kämpft", teilten die Veranstalter mit. Indem sich die Lehmgestalten von ihren Panzern befreien, entstehe eine bildgewaltige Transformation, "ein Bild des Aufbruchs und des gemeinsamen, solidarischen Handelns". Bereits im Vorfeld hätten sich viele Passanten für die Hintergründe der Aktion interessiert und Gespräche über deren Motive begonnen - so, wie es sich die Initiatoren vorgestellt haben.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 05.07.2017 | 17:00 Uhr

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