Stand: 16.09.2019 07:13 Uhr

Vergleichsweise wenige Einser-Abiturienten im Norden

Die Zahl der Jugendlichen, die ihr Abitur mit einer Eins vor dem Komma bestehen, ist in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der "Rheinischen Post" in den Bundesländern. Spitzenreiter Thüringen entlässt knapp 38 Prozent aller Abiturienten mit einer Eins aus der Schule.

Die Zahl der Einser-Abiturienten in den norddeutschen Ländern ist dabei im Vergleich der Bundesländer eher gering. So verlässt in Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg jeder Vierte die Oberstufe mit einer Eins. In Niedersachsen tut dies jeder Fünfte, in Schleswig-Holstein nur gut 17 Prozent. Allerdings liegen von Schleswig-Holstein nur Daten aus 2017 vor.

Leidet Qualität oder werden Schüler zielstrebiger?

Damit gibt es in Niedersachsen und Schleswig-Holstein am wenigsten Einser-Schüler bundesweit. Insgesamt ist ihr Anteil von 2008 auf 2018 um 5,6 Prozent gestiegen. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) sieht laut "Rheinischer Post" trotz verbesserter Noten einen Mangel an Wissen bei den angehenden Studierenden. Die Lehrergewerkschaft GEW glaubt, dass die Jugendlichen zielstrebiger seien.

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N-JOY | N-JOY News | 16.09.2019 | 07:30 Uhr

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