Stand: 10.02.2018 15:57 Uhr

Hansa Rostock weiter auf dem Weg nach oben

von Bettina Lenner, NDR.de

Der FC Hansa Rostock hat seine Erfolgsgeschichte in der Dritten Liga am Sonnabend fortgeschrieben. Die effektiven Mecklenburger setzten sich in einem spannenden Duell zweier formstarker Teams mit 3:1 (2:0) gegen die Würzburger Kickers durch und belegen nun punktgleich mit dem Tabellendritten Wehen Wiesbaden Rang vier. "Es war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben zwei-, dreimal richtig Glück gehabt. Ich bin sehr glücklich, dass wir der Sieger sind", sagte Hansa-Coach Pavel Dotchev im Anschluss.

Kickers zunächst mit Chancenplus

Beide Mannschaften begegneten sich mit Respekt, spielten aber von Beginn an mutig nach vorne. Die erste gute Gelegenheit hatten die Hausherren, doch Pascal Breier kam im gegnerischen Strafraum einen Schritt zu spät (8.). Vier Minuten später unterlief Rostocks Fabian Holthaus im eigenen Sechzehner ein beinahe folgenreicher Schnitzer, Kickers-Goalgetter Orhan Ademi konnte den Ball aber nicht gezielt auf das Tor bringen und Oliver Hüsing in letzter Sekunde klären - weiter 0:0. Auch nach rund 20 Minuten machte Ademi nicht das Optimum aus einer unverhofften Möglichkeit, als er frei an der Strafraumgrenze zum Schuss kam, aber überhastet abschloss.

Hansa gnadenlos effektiv

Das Dotchev-Team war gegen kompakt stehende und selbstbewusste Würzburger um Struktur bemüht, die gefährlicheren Chancen verbuchten aber die Gäste. Die Mecklenburger gingen dennoch in Führung: Breier wurde vom Ex-Rostocker Maximilian Ahlschwede unfair gestoppt, es gab Elfmeter, den Hansas Top-Torschütze Soufian Benyamina souverän verwandelte (32.). Sechs Minuten später präsentierten sich die Gastgeber erneut gnadenlos effektiv, als Stefan Wannenwetsch nach einem Freistoß von Marcel Hilßner zum 2:0 einnickte. Würzburg geschockt? Mitnichten. Die Franken bewiesen Moral und kamen zu Möglichkeiten im Minutentakt, doch erst rettete Vladimir Rankovic nach einer Ecke gleich zweimal auf der Linie (40.), dann scheiterte Kai Wagner kurz vor der Pause nur am Pfosten.

Rankovic trifft zum Endstand

Hansa war gut beraten, sich nach dem Seitenwechsel keinesfalls auf der Zwei-Tore-Führung auszuruhen. Doch die Kickers belohnten sich kurz nach Wiederanpfiff mit dem verdienten Anschlusstreffer durch Jannis Nikolaou, der nach einem Freistoß im Kopfballduell Sieger blieb. Beide Mannschaften setzten weiter auf Offensive, aber auch der nächste Treffer fiel erneut nach einem Standard: Rankovic zog aus rund 20 Metern ab und erzielte mit seinem Gewaltschuss das 3:1 (56.). Rostock blieb am Drücker und feierte am Ende einen ebenso wichtigen wie vor allem kämpferisch verdienten Sieg. Am kommenden Freitag gastiert Hansa bei Preußen Münster - ohne Wannenwetsch, der gegen den Zweitliga-Absteiger seine fünfte Gelbe Karte sah.

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 10.02.2018 | 14:00 Uhr

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