Stand: 23.02.2019 19:44 Uhr

Eintracht Braunschweig bezwingt auch Unterhaching

von Johannes Freytag, NDR.de
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Die Braunschweiger bejubeln den vierten Sieg im fünften Spiel.

Eintracht Braunschweig arbeitet weiter am Fußballwunder und hat im Abstiegskampf der Dritten Liga erneut Boden gut gemacht. Die Mannschaft von Trainer André Schubert gewann am Sonnabend dank eines Treffers von Marcel Bär das Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching mit 1:0 (1:0). In der Tabelle kletterten die Niedersachsen auf den 17. Platz. Der Abstand auf das rettende Ufer, der zu Beginn der Rückrunde noch neun Punkte betrug, ist auf zwei Zähler zusammengeschmolzen.

"Ich bin begeistert und stolz auf unsere Mannschaft. So kann es weitergehen", erklärte Siegtorschütze Bär nach der Partie. Trainer Schubert lobte die gute Defensivleistung seines Teams. Gleichwohl mahnte er: "Die Chancen auf den Klassenerhalt sind besser geworden, aber mehr auch noch nicht."

Bär trifft aus spitzem Winkel

25.Spieltag, 23.02.2019 14:00 Uhr

Braunschweig

1

Unterhaching

0

Tore:

  • 1:0 Bär (44.)

Braunschweig: Fejzic - B. Kessel, R. Becker, Nkansah, Kijewski - Nehrig, Pfitzner - Rütten (84. Burmeister), Bulut (68. Feigenspan), Bär (73. Janzer) - P. Hofmann
Unterhaching: Königshofer - M. Bauer (86. Kaltner), Winkler, Greger, Dombrowka - Bigalke, Hufnagel, Stahl, Marseiler (71. Porath) - Hain (86. Widemann), Schimmer
Zuschauer: 16694

Weitere Daten zum Spiel

Der BTSV-Coach musste seine Startelf gegenüber dem 3:1-Erfolg in Köln auf drei Positionen verändern. Nils Rütten, Marc Pfitzner und Onur Bulut ersetzten die verletzten Stephan Fürstner, Christoph Menz und Yari Otto. Mit einem kompakten 3-4-3-System gelang es der Eintracht zunächst gut, den zweitbesten Sturm der Liga (43 Tore) vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Offensiv konnten sich die "Löwen" allerdings kaum in Szene setzen, sodass die Zuschauer im Eintracht-Stadion wenig Spektakel geboten bekamen. Die erste gefährliche Aktion der Partie ereignete sich in der 25. Minute, als Unterhachings Stefan Schimmer aus elf Metern am Tor vorbei schoss. Noch knapper war es kurze Zeit später, als Sascha Bigalke einen Freistoß an den Querbalken setzte (30.). Das blieben aber die einzigen Aufreger im Braunschweiger Strafraum. Auf der Gegenseite schlugen die Gastgeber dann eiskalt zu. Philipp Hofmann bediente Bär im Sechzehner, der drosch den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte (45.) - mit der überraschenden Führung ging es in die Pausenkabinen.

Viele Chancen, kein Tor

Der zweite Durchgang verlief deutlich schwungvoller als die ersten 45 Minuten. Benjamin Kessel (50.), Robin Becker (53.) und der eingewechselte Mike Feigenspan (69.) hatten gute Gelegenheiten, auf 2:0 für den BTSV zu erhöhen. Auch Unterhaching zeigte sich jetzt öfter im gegnerischen Strafraum, Lucas Hufnagel schoss knapp über das Tor (54.), Finn Porath scheiterte an Braunschweigs Keeper Jasmin Fejzic (72.). Die Schlussphase gehörte dann eindeutig den Hausherren, die ein Powerplay aufzogen - allein Niko Kijewski hätte binnen kürzester Zeit alles klar machen können, vergab jedoch dreimal (77., 79., 81.). So mussten die Eintracht und ihr Anhang bis zum Schlusspfiff zittern, ehe der ersehnte Dreier unter Dach und Fach war.

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 23.02.2019 | 14:00 Uhr