Stand: 07.11.2018 16:38 Uhr

Autoversicherung: Jetzt wechseln und sparen

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Für Fahranfänger sind die Versicherungsbeiträge besonders hoch.

Ob Haftpflicht oder Kasko - die Versicherung ist für Autofahrer ein erheblicher Kostenfaktor. Dutzende Anbieter wollen auf diesem Markt gute Geschäfte machen und offerieren eine Flut von Versicherungsmöglichkeiten - mit erheblichen Preisunterschieden. Die meisten Verträge können zum Jahresende gekündigt werden, die Frist beträgt einen Monat. Das Kündigungsschreiben muss also spätestens am 30. November beim bisherigen Versicherer eingegangen sein.

Wer hat das passende Angebot?

Stiftung Warentest hat ermittelt, dass Autofahrer beim Wechsel von einer teuren zu einer günstigen Versicherung mehrere Hundert Euro sparen können. Allerdings ist es nicht einfach, in dem unübersichtlichen Markt das passende Angebot zu finden. Längst fließen neben dem Automodell, der Motorleistung und dem Wohnort zahlreiche weitere Kriterien in den Preis ein: Alter des Fahrers, Beruf, Art des Stellplatzes oder der Verzicht auf die Wahl der Werkstatt im Schadensfall sind nur einige Faktoren.

Vergleichsportale kritisch prüfen

Mehrere Vergleichsportale im Internet geben einen Überblick über die Angebote und werben damit, die günstigste Versicherung herauszufiltern. Aber nicht alle kostenfreie Portale arbeiten unabhängig und berücksichtigen bei der Suche alle Versicherer. Einige Anbieter erhalten eine Provision, wenn die Versicherung über ihre Seite abgeschlossen wird. Es ist daher sinnvoll, die Auswertungen mehrerer Portale zu vergleichen. Völlige Unabhängigkeit und den Vergleich nahezu aller Anbieter verspricht Stifftung Warentest mit ihrem Tarifrechner. Allerdings kostet die Auswertung dort 7,50 Euro.

Auch die Leistungen vergleichen

Der Bund der Versicherten (BdV) rät, nicht nur auf den Preis zu schauen, sondern auch die vereinbarten Leistungen genau zu betrachten. Sonderausstattungen wie fest eingebaute Navigationsgeräte sollten beitragsfrei mitversichert sein. Die Deckungssumme in der Haftpflicht sollte mindestens 100 Millionen Euro betragen und in der Kaskoversicherung sollte der Versicherer auf den "Einwand der groben Fahrlässigkeit" verzichten. Bei Wildunfällen sollten Schäden von Tieren jeder Art versichert sein. Auch rät der Bund der Versicherten (BdV), darauf zu achten, dass die Folgen von Marderbissen bezahlt werden. Auch die Hochstufung nach einem Unfallschaden regeln die Versicherungen unterschiedlich, manche Tarife erlauben sogar einen Schaden pro Jahr ohne negative Folgen.

Verhandeln kann sich lohnen

Wer seine Versicherung nicht wechseln möchte, kann versuchen, bessere Konditionen auszuhandeln. Häufig bieten Versicherungen eine Neuberechnung an, wenn der Kunde nachfragt oder mit der Kündigung droht. Hilfreich ist es dabei, günstigere Angebote der Konkurrenz zu nennen und auf bestimmte Umstände hinzuweisen. Wer etwa zuvor auf der Straße geparkt hat, jetzt aber einen Garagenplatz nutzt oder nachweisen kann, dass er nur wenige Tausend Kilometer im Jahr fährt, kann mit einem günstigerem Tarif rechnen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Aktuell | 26.10.2015 | 06:41 Uhr

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