Die Trickfilm-Werkstatt - So entstehen Animationen

Finger hoch: Wer liebt Trickfilme? Wir auch! Und das Tollste kommt jetzt: Trickfilme kann man auch selber machen. Und das ist gar nicht so schwer. Tim erklärt, wie das geht - mit dem Smartphone. 

Der größte Teil des Kinderfernsehens (ca. 80 Prozent) sind Animationsprogramme, also das, was früher als Zeichentrick bezeichnet wurde. Sie werden am Computer als 2D- oder 3D-Animationen erstellt. Eine andere Variante sind Clay-Animationen, bei denen Knet- oder Biegepuppen in jedem Bild leicht verändert werden. Werden die Bilder dann nacheinander abgespielt, entsteht die Illusion einer Bewegung. Diese Technik wird zum Beispiel bei den Formaten "Unser Sandmännchen" und "Shaun das Schaf" verwendet. Darüber hinaus gibt es auch diverse Mischformen, wie etwa beim 3D-animierten "KiKANiNCHEN", das scheinbar mit den Moderator*innen agiert. Hier werden die Moderator*innen zunächst in einer sogenannten Greenbox gefilmt, wie sie mit einer Handpuppe interagieren. In der Postproduktion, in der audiovisuellen Nachbereitung, wird die Handpuppe dann durch einen 3D-Charakter ersetzt.

Kinder kennen alle diese Formen, wissen aber meist nicht, wie diese Animationen entstehen. Entsprechend ist es Teil der Medienkompetenz-Förderung, dass sie einfache Animationstechniken kennenlernen und ausprobieren.

Animationstechniken sind oft sehr aufwendig und zeitintensiv. Für den Einsatz in der Schule eignet sich daher die Auswahl eines möglichst einfach zu bedienenden Programms. In unserem Video "Die Trickfilm-Werkstatt - So entstehen Animationen" erklärt Moderator Tim die App "Stop Motion Studio", die auf mobilen Endgeräten (iPhone, iPad, Android- und Windows-Handys oder Tablets) gut einsetzbar ist. Die App ist in der einfachen Version kostenfrei. Die komplexere Pro-Version von "Stop Motion Studio", mit der sich zum Beispiel verschiedene Clips zu einem längeren Video zusammenschneiden lassen, kostet 4,99 Euro. Falls möglich, wäre diese komplexere Variante für das Lehrer*innen Tablet oder Smartphone zu empfehlen, die Unterrichtseinheit ist aber auch ohne diese Variante durchführbar.

Tipp: Nachrichten in leichter Sprache

Für Sprachanfänger eignen sich die Nachrichten in leichter Sprache als Material für den Unterricht.

 

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