Stand: 05.10.2018 13:59 Uhr

Verfahren gegen Gaffer nach Hausbrand

Nach einem Brand in Wilhelmshaven hat die Polizei zwei Strafverfahren gegen Gaffer eingeleitet. Die 22 und 24 Jahre alten Schaulustigen sollen um Hilfe rufende Bewohner des brennenden Hauses gefilmt haben. Damit hätten die beiden den höchstpersönlichen Lebensbereich der hilflosen Bewohner durch Bildaufnahmen verletzt, so die Polizei. Ein Sprecher sagte NDR 1 Niedersachsen, die Retter seien bei ihrem Einsatz massiv behindert worden. Die Beamten beschlagnahmten nach eigenen Angaben zwei Smartphones und ließen vor der Rückgabe die entsprechenden Daten löschen.

Sieben Menschen verletzt

Bei dem Feuer in dem Mehrfamilienhaus hatten Helfer am Donnerstagabend 19 Bewohner über Drehleitern gerettet. Sechs Bewohner sowie ein Feuerwehrmann wurden mit Rauchgasvergiftungen und Brandverletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Schwer verletzt wurde laut Polizei aber niemand.

Brandursache noch nicht bekannt

Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer in einer Wohnung im Dachstuhl ausgebrochen - warum, ist noch unklar. Derzeit ist das Gebäude unbewohnbar. Die Behörden gehen von einem Schaden im sechsstelligen Bereich aus.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 05.10.2018 | 14:30 Uhr

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