Stand: 08.01.2020 15:48 Uhr

Unfall in Vechta: Übergang soll ausgebaut werden

Ein total zerstörtes Fahrrad liegt auf Bahnschienen
Der 81-jährige Radfahrer wurde beim Überqueren des Bahnübergangs vom Zug erfasst.

Bis 2022 soll ein Bahnübergang in Vechta erneuert und mit Schranken auch im Bereich des Radweges ausgestattet werden. Dies sagte ein Stadtsprecher nach Informationen von NDR Niedersachsen am Mittwoch. Am Dienstagabend war ein 81-jähriger Radfahrer beim Überqueren des Bahnübergangs vom Zug erfasst worden. Er starb noch an der Unfallstelle. Die Bahn habe den Ausbau des Übergangs laut Fischer bereits vor längerer Zeit zugesagt.

Weiterer tödlicher Unfall im Jahr 2007

Derzeit gibt es an dem Bahnübergang an der Oldenburger Straße auf der Strecke Bremen-Osnabrück laut Polizei Halbschranken, die allerdings nicht über den Radweg reichen. Die Schranken waren nach Angaben von Zeugen bereits geschlossen. Eine andere Radfahrerin habe auf der gegenüberliegenden Seite gewartet und versucht, den 81-Jährigen vor dem herannahenden Zug der Nordwestbahn zu warnen - vergeblich. Nach einem weiteren tödlichen Unfall im Jahr 2007 an dieser Stelle hatten die Stadt und eine örtliche Initiative bereits mehrfach Schranken gefordert. Damals war ein 14-jähriger Radfahrer verunglückt.

Zugführer und Fahrgäste erleiden Schock

Der Fahrer des Zuges versuchte laut Polizei noch, den Zug rechtzeitig zum Stehen zu bringen. Er konnte aber einen Zusammenstoß mit dem Radfahrer nicht mehr verhindern. Der 44-Jährige erlitt einen Schock und wurde ärztlich betreut. Auch ein Teil der etwa 20 Fahrgäste musste aufgrund eines Schocks ärztlich betreut werden. Die Oldenburger Straße wurde für die Rettungs- und Bergungsarbeiten für rund drei Stunden voll gesperrt. Die Nordwestbahn richtete einen Schienenersatzverkehr ein.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 08.01.2020 | 07:30 Uhr

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