Schild mit der Aufschrift "Geflügelpest Sperrbezirk"

Töten geht weiter: Geflügelpest in zwei weiteren Betrieben

Stand: 04.01.2021 14:50 Uhr

In der Gemeinde Garrel sind zwei weitere Betriebe von der Geflügelpest betroffen. Die kompletten Bestände - insgesamt 9.200 beziehungsweise 7.100 Puten - wurden bereits am Sonntag getötet.

Damit sind im Landkreis Cloppenburg wegen des für Vögel hochansteckenden Virus H5N8 in insgesamt zehn Betrieben mehr als 100.000 Puten getötet worden. Durch die beiden neuen Ausbrüche müsse auch der Sperrbezirk zum Landkreis Oldenburg hin vergrößert werden, sagte ein Sprecher der Cloppenburger Kreisverwaltung. Das bedeutet, dass hier kein Geflügel mehr transportiert werden darf und leere Ställe auch nicht wieder besetzt werden dürfen.

Erste Ausbrüche vor Weihnachten

Nach Ausbrüchen vor Weihnachten in den Landkreisen Cloppenburg und Oldenburg hatten die Behörden Kontrollen und Vorsichtsmaßnahmen verstärkt. Zur Eindämmung der Geflügelpest wurde vom Landkreis Cloppenburg ein Wiedereinstallungsverbot für Puten für die Gemeinden Emstek, Bösel und Garrel sowie die Städte Cloppenburg und Friesoythe angeordnet. Geflügelställe dürfen dort frühestens nach 30 Tage wieder belegt werden, nachdem die Bestände entfernt wurden.

Weitere Informationen
Ein Schild informiert über den Ausbruch der Geflügelpest in einem Mastputenbetrieb in Heinrichswalde. © NDR

Weiterer Geflügelpest-Ausbruch: Knapp 13.000 Puten getötet

Mit dem neuen Fall in Garrel sind bereits acht Betriebe im Landkreis Cloppenburg von der Seuche betroffen. (03.01.2021) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 04.01.2021 | 17:00 Uhr

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