Stand: 06.12.2019 18:40 Uhr

Stück für Stück: "Seute Deern" wird zurückgebaut

Der Schiffsname "Seute Deern" steht auf dem Schiffsrumpf. © NDR
Von der "Seute Deern" werden zahlreiche Teile abgebaut. (Archivbild)

Der Holzsegler "Seute Deern" ist bald endgültig Geschichte. Nachdem der Bund die Übernahme der Kosten für eine Rekonstruktion zugesagt hat, wird die marode alte Bark nun zurückgebaut. Noch vor Weihnachten sollen die Masten demontiert werden, wie der Projektleiter des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven, Lars Kröger, am Freitag ankündigte. Die Masten werden demnach eingelagert und für den Neubau des Schiffs gesichert. Das ist aber nur der Anfang.

Erhaltungswürdige Teile werden abgebaut

Anfang 2020 soll die "Seute Deern" innerhalb des Alten Hafens mithilfe von Winden an einen neuen Standort gezogen werden. Der Liegeplatz wird Kröger zufolge mit Containern und Sandsäcken vom restlichen Hafenbecken abgetrennt. Hinter dieser schützenden Wand werde Sand aufgeschüttet, damit das Schiff stabil auf Grund liegen kann. Anschließend könnten die Pumpen abgeschaltet werden - sie halten den Segler derzeit über Wasser. Dann werde das Schiff für die Rekonstruktion dokumentiert. Alle erhaltungswürdigen Bauteile sollen abgebaut werden, darunter etwa die Stahlbeschläge und der Steuerkasten. 

Aus der 100 Jahre alten Dreimastbark war wegen des maroden Rumpfs bereits permanent Wasser gepumpt worden. Im August waren dann die Pumpen ausgefallen. Der Segler lief voll und sackte auf den Grund des Museumshafens ab.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 06.12.2019 | 17:00 Uhr

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