Ein Feuerwehrauto steht in Wittmund auf einer überschwemmten Straße. © NonstopNews

Ostfriesland: Nach dem Starkregen folgt das Aufräumen

Stand: 30.06.2021 12:32 Uhr

Nach den starken Regenfällen am Dienstag haben in Ostfriesland rund um Wittmund die Aufräumarbeiten begonnen. Stellenweise fielen mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter.

In Burhafe waren viele Keller vollgelaufen und Straßen standen unter Wasser. Die Einsatzkräfte haben inzwischen viele Keller wieder leergepumpt. Die betroffenen Menschen sind nun damit beschäftigt, ihre von den Wassermassen durchgeweichten Gegenstände zu trocknen.

Burhafe besonders betroffen

Bewohner des Wittmunder Stadtteils Burhafe hatten zuvor berichtet, dass der Starkregen kurz nach 13 Uhr am Dienstag eingesetzt und lange Zeit nicht wieder aufgehört habe. Der Wittmunder Bürgermeister Rolf Claußen (parteilos) sagte, von Starkregen spreche man normalerweise ab 25 Litern pro Quadratmeter in der Stunde, hier sei es die dreifache Menge gewesen.

Mit vereinten Kräften gegen die Wassermassen

In einigen Straßen pumpte die Feuerwehr bis zu 40.000 Liter pro Minute ab. Rund 200 Feuerwehrleute waren in Burhafe im Einsatz. Auch Landwirte kamen mit großen Güllepumpen zu Hilfe. Gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk wurden die enormen Wassermengen abgepumpt. Laut Feuerwehr waren die Männer und Frauen in der Nacht bis 2.30 Uhr im Einsatz.

Regenmengen regional sehr unterschiedlich

Insgesamt gab es im Landkreis Wittmund am Dienstag 36 Feuerwehreinsätze wegen Starkregen, am schlimmsten war es zwischen Wittmund und Esens, in Aurich gab es nach Informationen des NDR in Niedersachsen dagegen nur sechs Unwettereinsätze und in Leer gar keinen. Überflutungen durch Starkregen wurden am Dienstagnachmittag auch aus anderen Gebieten im Nordwesten gemeldet, besonders aus Ganderkesee und Harpstedt im Landkreis Oldenburg.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 30.06.2021 | 13:30 Uhr

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