Stand: 02.12.2016 09:27 Uhr

Nordseewerke starten neu mit altem Handwerk

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Bevor der Schiffbau bei den Nordseewerken wieder starten kann, müssen die Anlagen justiert werden.

Die Nordseewerke in Emden kehren zu ihren Wurzeln zurück: Nachdem das Unternehmen mit dem Bau von Teilen für Offshore-Windparks gescheitert war, sollen jetzt wieder Schiffsteile in Emden gebaut werden. Die Nordseewerke haben einen Auftrag für die Papenburger Meyer Werft. Nach Angaben von Geschäftsführer Patrick Hennings-Huep sollen die rund 60 Arbeiter noch vor Weihnachten damit beginnen, die Schiffsteile für die Meyer Werft zu fertigen. Der Vertrag mit der Meyer Werft laufe für die kommenden drei Jahre, mit der Option auf Verlängerung, so Hennings-Huep.

Gewerkschaft hofft auf Wiedereinstellung der ehemaligen Arbeiter

Für den neuen Auftrag wurden einige ehemalige Werftarbeiter bereits wieder eingestellt. IG Metall-Geschäftsführer Michael Hehemann wünscht sich, dass noch mehr der arbeitslos gewordenen Werftarbeiter wieder eingestellt werden und die Stammbelegschaft nachhaltig erhöht wird. Werftchef Hennings-Huep will allerdings nicht zu viel versprechen. "Wir stellen uns dem internationalen Wettbewerb, insofern müssen wir auch so schlank wie möglich sein."

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Die krisengeschüttelten Nordseewerke bauen ab Oktober Schiffsblöcke für die Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft. Dadurch sollen mehr als 100 neue Arbeitsplätze in Emden entstehen. (10.09.2016) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 02.12.2016 | 17:00 Uhr

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