Stand: 17.01.2020 16:38 Uhr

Langeoog: Rathausmitarbeiter bestreitet Korruption

Ein unter Korruptionsverdacht stehender Gemeindemitarbeiter der Insel Langeoog wehrt sich gegen die Vorwürfe. Sein Rechtsanwalt teilte gegenüber NDR 1 Niedersachsen mit, dass sein Mandant weder 10.000 Euro von einem Unternehmer erhalten noch den öffentlichen Auftrag für die Renovierung des Inselbads vergeben habe. Er sei überzeugt, dass die Ermittlungen ins Leere liefen und eingestellt würden. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hatte im Zuge der Ermittlungen unter anderem das Rathaus auf der Insel durchsucht.

Beschuldigter glaubt an Rache von einem Ex-Kollegen

Der beschuldigte Gemeindemitarbeiter erhebt unterdessen schwere Vorwürfe gegen einen ehemaligen Kollegen im Langeooger Tourismus-Management. Aus Rache habe der Ex-Kollege unzählige Strafanzeigen verfasst und mit seinen Hinweisen auch die Durchsuchung der Staatsanwaltschaft initiiert, heißt es. Damit wolle der Ex-Kollege von seinem eigenen Fehlverhalten ablenken.

Staatsanwaltschaft spricht von konkretem Tatverdacht

Dass es zwischen beiden Männern eine ausgeprägte Feindschaft gibt, ist auf der Insel Langeoog kein Geheimnis. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück sagte auf Nachfrage von NDR 1 Niedersachsen lediglich, dass für eine Durchsuchung ein konkreter Tatverdacht vorliegen müsse. 

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