Stand: 01.10.2021 17:22 Uhr

IS-Rückkehrerin: Anwältin fordert maximal zwei Jahre Haft

Die Angeklagte, die sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak angeschlossen haben soll, hält sich beim Betreten des Gerichtssaals einen roten Aktendeckel vor das Gesicht. © dpa-Bildfunk Foto: Peter Kneffel
Im Prozess gegen eine Frau aus Lohne hat die Verteidigung ihr Plädoyer gehalten. (Archivbild)

Im Prozess gegen eine Terror-Verdächtige aus dem Landkreis Vechta hat die Verteidigerin eine maximale Haftstrafe von zwei Jahren gefordert. Ihre Mandantin dürfe nur wegen ihrer Mitgliedschaft in der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) verurteilt werden, sagte die Anwältin vor dem Oberlandesgericht München; nicht aber für den Tod eines kleinen Mädchens. Laut Anklage soll die Beschuldigte im Irak dabei zugesehen haben, wie die Fünfjährige verdurstete. Die Bundesanwaltschaft hatte zuvor eine lebenslange Haftstrafe für die Frau aus Lohne gefordert.

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NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 01.10.2021 | 17:00 Uhr

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Terrorismus

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