Stand: 25.08.2020 15:36 Uhr

Fregatte "Brandenburg" bricht zum Einsatz auf

Besatzungsmitglieder laufen über die Fregatte "Brandenburg". © dpa-Bildfunk Foto: Sina Schuldt
Die Fregatte "Brandenburg" ist zu einem Mittelmeer-Einsatz ausgelaufen.

Die Fregatte "Brandenburg" ist am Dienstag von Wilhelmshaven aus zu einem mehrmonatigen Einsatz ins Mittelmeer aufgebrochen. Dort löst das deutsche Kriegsschiff den Einsatzgruppenversorger "Berlin" als Teil eines ständigen Nato-Verbandes ab. Das Marineschiff soll die griechische und die türkische Küstenwache sowie die europäische Grenzschutzagentur Frontex bei der Überwachung des Seeraums unterstützen.

Hafenbesuche wegen Corona ausgeschlossen

Normalerweise könnten die rund 230 Marine-Soldaten an Bord alle zehn bis 14 Tage einen Hafen besuchen. Wegen der Corona-Pandemie wird das allerdings nach Angaben eines Marinesprechers nicht möglich sein. Nach Marine-Angaben wurden deshalb an Bord zusätzliche Freizeitmöglichkeiten für die Besatzung geschaffen. So wurde im Hubschrauber-Hangar ein Fitnessraum eingerichtet.

Fregatte im Februar 2021 zurück

Angehörige der Besatzungsmitglieder konnten sich vor dem Auslaufen verabschieden, durften aber das Schiff nicht wie gewohnt betreten. Die Fregatte wird im Februar 2021 wieder in Wilhelmshaven erwartet. Der Einsatzgruppenversorger "Berlin" soll im September zurückkehren.

Weitere Informationen
Eine Frau beobachtet das Auslaufen der Fregatte "Hamburg" in Wilhelmshaven. © dpa-Bildfunk Foto: Sina Schuldt

EU-Einsatz: Fregatte "Hamburg" ausgelaufen

Die Fregatte "Hamburg" ist von Wilhelmshaven in Richtung Libyen ausgelaufen. Sie ist das erste deutsche Marineschiff, das dort die Einhaltung des UN-Waffenembargos sicherstellen soll. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 25.08.2020 | 15:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Drei Rinder schauen aus einem Viehtransporter © imago/Christopher Rennie Foto: Christopher Rennie

Landkreis Aurich: Neues Ziel für umstrittenen Tiertransport

Statt nach Marokko sollen 32 Rinder aus Bayern nach Belgien gebracht werden. Die Grünen halten das für "Augenwischerei". mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen