Stand: 24.03.2023 21:01 Uhr

Ihme-Zentrum: Eigentümergemeinschaft gegen Zwangsversteigerung

Ein von Straßenlaternen gesäumter Weg führt zum Ihme-Zentrum in Hannover. © NDR Foto: Angela Hübsch
Das Ihme-Zentrum in Hannover ist seit Jahren marode. Die Sanierungskosten werden auf 200 Millionen Euro geschätzt. (Archiv)

Wie geht es weiter mit dem maroden Ihme-Zentrum in Hannover? Diese Frage bleibt nach einer Versammlung der Eigentümerinnen und Eigentümer am Donnerstagabend unklar. Nach Angaben des Hausverwalters entschied sich die Eigentümergemeinschaft bei dem Treffen mehrheitlich gegen eine Zwangsversteigerung der Anteile von Investor Lars Windhorst - obwohl dieser mit Zahlungen erheblich im Rückstand ist. Zuvor hatte die Stadt Hannover bekannt gegeben, dass sie aus dem Ihme-Zentrum auszieht. Die Verwaltung mache von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch, hieß es. Hintergrund sind demnach gebrochene Zusagen der Firma "Projekt Ihme-Zentrum" (PIZ) von Investor Windhorst. Dieser habe nach dem Kauf versprochen, den heruntergekommenen Gebäudekomplex im Stadtteil Linden zu sanieren. Laut Stadt ließ die PIZ aber immer wieder Fristen verstreichen. Arbeiten an der Fassade kommen seit Jahren kaum voran. Mit der Stadt Hannover verliert das Ihme-Zentrum den mit Abstand größten Mieter.

VIDEO: Stadt Hannover kündigt Mietvertrag für das Ihme-Zentrum (24.03.2023) (3 Min)

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Hallo Niedersachsen | 24.03.2023 | 19:30 Uhr

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