Stand: 07.05.2020 14:49 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

Hubschrauber-Absturz in Aerzen war Pilotenfehler

Der "Eurocopter 135" stürzt am 1. Juli 2019 auf ein Getreidefeld in Aerzen. Eine 25-jährige Pilotin stirbt, ein 26-jähriger Soldat wird schwer verletzt. (Archivbild)

Die Bundeswehr hat die Untersuchung des Hubschrauber-Absturzes in Aerzen (Landkreis Hameln-Pyrmont) im Juli vergangenen Jahres abgeschlossen. Demnach war kein technischer Defekt, sondern ein Pilotenfehler die Ursache. Es habe eine "unglückliche Verkettung mehrerer Fehler vor und während" des Fluges gegeben, teilte die Bundeswehr mit. Eine 25 Jahre alte Soldatin starb bei dem Aufprall des "Eurocopters 135" auf ein Getreidefeld, ein 26-jähriger Soldat wurde schwer verletzt. Wer seinerzeit die Maschine geflogen hat, wird in der Mitteilung nicht erwähnt.

Piloten galten als erfahren

Nach dem Absturz hatten der Kommandeur des Hubschrauberausbildungszentrums in Bückeburg und die damalige Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Kompetenz und Erfahrung der Soldaten betont, die Fluglehrer werden sollten. An der Trauerfeier für die 25-Jährige nahmen seinerzeit rund 600 Soldaten teil. Nur kurz zuvor hatte es bei der Bundeswehr einen tödlichen Flugunfall mit zwei Eurofightern nahe dem mecklenburgischen Malchow gegeben. Auch hier ergab die Untersuchung einen Pilotenfehler.

Weitere Informationen

Hubschrauberabsturz: Untersuchungen dauern an

Die Untersuchungen im Fall des abgestürzten Militärhubschraubers in Aerzen bei Bückeburg dauern an. Auch drei Monate nach dem Absturz liegt noch kein Bericht zur Unfallursache vor. (06.10.2019) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 06.10.2019 | 13:00 Uhr

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