Aufatmen an der Weser: K+S zieht Pipeline-Pläne zurück

Abwasser wird in einen Fluss geleitet. © NDR Foto: NDR Online
Etappenerfolg für Umweltschützer: Der Plan für eine K+S-Oberweser-Pipeline ist vom Tisch. (Themenbild)

Der Salz- und Düngemittelhersteller K+S hat sich mit der hessischen Gemeinde Herleshausen im Streit um die Versenkung salzhaltiger Abwässer im Boden geeinigt. Zudem sei mit weiteren Mitgliedern einer Klägergemeinschaft eine Einigung in Vorbereitung, teilte K+S am Donnerstag mit. Das Unternehmen sicherte Herleshausen im Zuge des Vergleichs die Beendigung der Versenkung von Salzabwässern bis Ende 2021 und den Verzicht auf den Bau einer Oberweser-Pipeline zu. Letztere Entscheidung sollte in Niedersachsen gut ankommen. Die Stadt Hann. Münden (Landkreis Göttingen) und die Fischerei-Genossenschaft Münden hatten entsprechende Pläne des Düngemittelherstellers beim Regierungspräsidium in Kassel scharf kritisiert. Die Werra fließt in Hann. Münden mit der Fulda zusammen und wird dort zur Weser.

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