Stand: 29.12.2017 08:17 Uhr

Rostock treibt BUGA-Bewerbung weiter voran

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Die Ausrichtung einer Bundesgartenschau ist umstritten: Viele Städte scheuen das finanzielle Risiko.

Rostock treibt eine mögliche Bewerbung für die Bundesgartenschau BUGA 2025 weiter voran. Nach Zustimmung durch die Gremien der Hansestadt erarbeitet derzeit ein Berliner Planungs-Büro eine Machbarkeitsstudie. Einmütig haben Stadtverwaltung und Bürgerschaft 250.000 Euro für die Studie bewilligt. Sie soll zum einen klären, ob eine Bewerbung für die BUGA 2025 Sinn macht, und zum anderen von vornherein verhindern, dass es wie bei der IGA 2003 zwar einen Publikumserfolg - hinterher aber ein finanzielles Desaster in Millionenhöhe gibt.

Ende Januar sollen die Bürger gehört werden

Laut Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) könnte die BUGA auf dem Oval rund um die Warnow, den Stadthafen, die Stadtteile Dierkow und Gehlsdorf ihren Platz finden. Planungen für ein Archäologisches Landesmuseum, den Theaterneubau und die Entwicklung der ehemaligen Dierkower Deponie könnten so vorangetrieben und in ein grünes Freiflächen-Konzept eingebunden werden. Ende Januar sollen die Einwohner Rostocks in Form öffentlicher Workshops in die Vorbereitungen einbezogen werden. Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie entscheidet dann die Bürgerschaft, ob es eine BUGA-Bewerbung Rostocks für 2025 geben wird.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 29.12.2017 | 08:00 Uhr

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