Stand: 24.04.2019 04:36 Uhr

MV beim Pro-Kopf-Einkommen Schlusslicht

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In MV bleibt vielen Menschen vergleichsweise wenig Geld zum Ausgeben oder Sparen. (Archivbild)

Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern können bundesweit am wenigsten Geld ausgeben. Das geht aus einer Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor. Der Vergleich der Bundesländer macht klar: Das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen der Privathaushalte in Mecklenburg- Vorpommern war 2016 mit rund 18.300 Euro das Niedrigste. Im Land selbst reicht die Spanne von 19.230 Euro im Landkreis Rostock bis zu 17.300 Euro im Kreis Vorpommern-Greifswald.

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"Ost-West-Spaltung" bleibt bestehen

Bei den Einkommen gebe es weiterhin eine "Ost-West-Spaltung". Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte ist das Einkommen, was die privaten Haushalte nach Steuern, Sozialabgaben und Sozialtransfers haben, um konsumieren und sparen zu können.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 24.04.2019 | 05:00 Uhr

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