Stand: 20.01.2020 06:20 Uhr

Grüne Woche: Zufriedenheit nach erstem Wochenende

Ein Mann mit weißem Vollbart präsentiert einen Aal, neben ihm steht eine blonde Frau mit Brille. Im Vordergrund ist ein Theke mit verschiedenen Fischprodukten zu sehen. © NDR Foto: Arne Merten
Schon nach dem ersten Wochenende sind die Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern zufrieden.

Mehr als 100.000 Menschen haben bislang die Grüne Woche in Berlin besucht. Die 62 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern sind mit dem ersten Messewochenende sehr zufrieden. Die Firmen kommen aus der Ernährungswirtschaft und dem Tourismus.

Messe fördert Image und Umsatz

So verzeichnen beispielsweise Hotels bereits erste Buchungen. Neue Supermarktketten interessieren sich für die Fertigprodukte der Mecklenburger Kartoffelveredlung aus Hagenow, wie Knödel oder Püree. Viele Kleinstunternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern sind in Berlin vertreten - sie sagen: die Grüne Woche sei wirtschafts- und imagefördernd.

Aussteller können Neuheiten testen

Einziger Repräsentant der Insel Usedom ist die Firma Fisch Domke. Fischbrötchen seien die Renner, so Inhaber André Domke. Für ihn sei die Messe auch wichtig, um neue Produkte direkt am Kunden zu testen, beispielsweise die Konserve "Heringsfilet in Öl". Auch die Bäckerei Reichau aus Grambin ist mit den ersten drei Messetagen zufrieden. Viel mehr Besucher als im vergangenen Jahr würden zum Stand kommen, so Firmenchef Jörg Reichau. Neu im Angebot hat er ein Brot mit neun Saaten, ohne Mehl und Hefe.

Öffnungszeiten, Parken und Eintritt

Geöffnet von 10 bis 18 Uhr, am 26.01.2019 von 10 bis 20 Uhr

Parkplätze sind rund um das Messegelände am Funkturm vorhanden. Das Parkhaus am ICC ist geöffnet. Shuttle bringen sie zur Messe.

Anfahrt mit Fernbussen gut möglich - der Zentrale Busbahnhof befindet sich gegenüber vom Messegelände.

Eintrittspreise: 10 - 15 Euro, Kinder bis 6 Jahre frei; Ermäßigungen durch Familien- und Dauerkarten möglich

1.800 Quadratmeter für Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern

Die Grüne Woche in Berlin gilt als globale Leitmesse für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau. Spezialitäten aus der Region seien die Renner bei den Konsumenten, so die Messeveranstalter. In der 1.800 Quadratmeter großen Mecklenburg-Vorpommern-Halle können unter anderem Räucherschinken vom Strauß, geräucherte Fischpralinen oder Sanddorn-Marzipanbrot verkostet werden. Die Unternehmen kommen aus allen Regionen des Landes und erhoffen sich neue Absatzmärkte für ihre Produkte.

Weitere Informationen
Die Halle von Mecklenburg-Vorpommern auf der 85. Internationalen Grünen Woche in Berlin. © NDR Foto: NDR

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 20.01.2020 | 06:00 Uhr

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