Stand: 10.08.2020 06:39 Uhr

Volle Strände und volle Straßen am Wochenende

Das heiße Sommerwetter in Norddeutschland hat auch am Sonntag viele Menschen ans Wasser gelockt. Voll waren besonders die Strände der Lübecker Bucht. Insgesamt war aber nicht ganz so viel los wie am Sonnabend. Auch auf den Straßen sah es besser aus, während sich am Vortag lange Staus gebildet hatten.
Seit Sonntagnachmittag gab es einige Unwetterwarnungen für Teile Norddeutschlands.

SH: Strände wieder voll - offenbar weniger Tagesgäste

Die Ostseestrände an der Lübecker Bucht waren wieder sehr gut besucht. Am späten Sonntagnachmittag waren laut der Webseite strandticker.de rund die Hälfte aller Strandabschnitte voll. Im Vergleich zum Vortag ging es nach Angaben der Kur- und Tourismusdirektionen aber etwas entspannter zu. Wegen der zum Ferienende zahlreichen Abreisen sei es vielerorts ruhiger gewesen. Möglicherweise hätten die vollen Strände vom Sonnabend auch Tagesgäste abgeschreckt.

An der Nordsee in St. Peter-Ording war nach Angaben der Tourismusdirektion der Strandparkplatz zwar wieder gut gefüllt. Die Straßen seien allerdings diesmal problemlos befahrbar gewesen - kein Vergleich zu Sonnabend. In Büsum hielt sich der Andrang in Grenzen. Dort, wie auch auf Helgoland, Sylt und in St. Peter-Ording, gilt in einigen Straßen eine Maskenpflicht.

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Zahlreiche Badegäste befinden sich am Timmendorfer Strand an einem sonnigen Tag. © dpa-Bildfunk Foto: Bodo Marks

Sommerwetter: Volle Strände übers ganze Wochenende

Das heiße Sommerwetter hat am Wochenende die Strände in Schleswig-Holstein an ihre Grenzen gebracht. Am Sonnabend waren keine Plätze mehr frei, auch am Sonntag war die Küste Ausflugsziel Nummer eins. mehr

Niedersachsen: Gedränge auch an Badeseen

An Niedersachsens Badeseen war auch am Sonntag viel los. Die Polizei sperrte die Zufahrt zum Tankumsee in Isenbüttel - wie bereits am Sonnabend, als auch der Bernsteinsee in Sassenburg gesperrt worden war. Auch an Niedersachsens Küste herrschte erneut viel Betrieb. Dass in mehreren Bundesländern die Ferien endeten und Urlauber deshalb abreisten, machte die Lage jedoch entspannter als am Vortag. Bei einem kurzen, heftigen Gewitter stürzten am Sonntagnachmittag in Wedemark mehrere Bäume um, wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet.

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Zahlreiche Menschen halten sich am Strand von Norderney auf. © dpa-Bildfunk Foto: Volker Bartels

Heiß auf Abkühlung: Ein Wochenende am Wasser

Die Hitze hat die Menschen am Wochenende ans Wasser gelockt: An den Seen und an der Küste war es voll. Stellenweise wurde es deshalb schwierig mit dem Corona-Abstand. mehr

MV: Weniger Strandgäste als Sonnabend

Nach dem Ansturm am Sonnabend verzeichneten auch die Ostseestrände in Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag weniger Betrieb. In Boltenhagen etwa, wo tags zuvor schon zur Mittagszeit alle Parkplätze besetzt waren, standen einer Sprecherin zufolge noch ausreichend Stellplätze zur Verfügung. Die Polizei registrierte regen Reiseverkehr zu den Ferieninseln Rügen und Usedom. Größere Staus habe es aber dort nicht gegeben. Auch in MV wurde seit dem Nachmittag vor Unwettern gewarnt.

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Warnemünde: Urlauber suchen an der Ostsee nach Abkühlung, während die Scandlines-Fähre "Berlin" einläuft. © dpa-Bildfunk Foto: Bernd Wüstneck

Ostseeküste hat Besucheransturm gut verkraftet

In Mecklenburg-Vorpommern ging es am Sonntag in den Badeorten deutlich entspannter zu als am Sonnabend. Die Kommunen versuchten, die vielen Besucher in den Griff zu bekommen. mehr

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Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Aktuell | 08.08.2020 | 13:00 Uhr

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