Eine junge Frau mit Kippa © picture alliance / dpa Foto: Britta Pedersen

Jiddisch lebt

Sendung: NDR Info Hintergrund | 15.07.2021 | 15:00 Uhr | von Berger, Margalit; von Cysewski, Anja
15 Min | Verfügbar bis 13.01.2022

Jiddisch war für Jahrhunderte die Muttersprache der osteuropäischen Jüdinnen und Juden, einer Welt, die mit der Shoah untergegangen ist. Das Jiddische aber hat überlebt.

Streng religiöse Familien sprechen die alte jüdische Sprache heute noch im Alltag, etwa in Jerusalem, New York oder Antwerpen. Und in deutschen Großstädten zelebrieren junge säkulare Jüdinnen und Juden die Sprache ihrer Vorfahren als Lebensgefühl. Ob orthodox oder säkular, jung oder alt: Für alle ist Jiddisch mehr als ein Verständigungsmittel. Mit der Sprache knüpfen sie an Vergangenes an und schaffen sich Identität und Heimat.

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Davidstern © dpa picture alliance Foto: Peter Steffen

Jiddisch lebt - Eine alte Sprache in der Gegenwart

In Deutschland wird Jiddisch heute von jungen säkularen Jüdinnen und Juden als Lebensgefühl verstanden und gesprochen. mehr