Corona-Blog: Neuinfektionen im Norden auf hohem Niveau

Im Corona-Blog vom Sonnabend, den 7. November hat NDR.de über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg berichtet. Am Sonntag berichten wir in einem neuen Blog.

Das Wichtigste in Kürze:

Überblick: Tabellen, Karten und Grafiken zu Corona im Norden
Hintergrund: So kommen
unterschiedliche Fallzahlen zustande


23:00 Uhr

NDR.de sagt gute Nacht

Wir beenden unsere Corona-Berichterstattung für heute, vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Morgen früh geht es in einem neuen Blog weiter. Schlafen Sie gut!


22:52 Uhr

Corona-Beiträge im NDR Fernsehen

Die NDR Landesmagazine haben auch heute über Aspekte der Corona-Pandemie berichtet. Hier die Videos:


17:29 Uhr

Bremen registriert 185 Neuinfektionen

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind in Bremen 185 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Wie Radio Bremen meldete, stieg die Gesamtzahl seit dem Frühjahr somit auf 7.088 Infektionen, von den Betroffenen gelten 4.109 als genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell für die Stadt Bremen bei 255,5, für Bremerhaven bei 94,3. 86 Menschen starben seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.


17:13 Uhr

111 neue Fälle im Nordosten

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es seit gestern 111 neue laborbestätigte Corona-Infektionen. Damit stieg die Zahl der seit März registrierten Ansteckungen nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Soziales auf mindestens 3.689. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie blieb unverändert bei 29. Die Sieben-Tage-Inzidenz erhöhte sich landesweit leicht von 47,8 auf 49,1. Damit gilt das Land weiterhin als bundesweit einziges nicht als Risikogebiet. Die meisten Neuinfektionen meldeten die Landkreise Vorpommern-Greifswald mit 37 und Vorpommern-Rügen mit 20 neuen Fällen.

Weitere Informationen
7-Tage-Inzidenzkarte vom 20. Januar

Corona in MV: 294 Neuinfektionen, 13 weitere Todesfälle

Die meisten Neuinfektionen wurden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte registriert. mehr


16:56 Uhr

Wie geht es Solo-Selbstständigen im "Lockdown light"?

Jennifer Hans aus Neumünster ist Visagistin. Während es für größere Firmen in den vergangenen Monaten Corona-Hilfen gab, wurden sogenannte Solo-Selbstständige wie sie kaum beachtet. Im derzeitigen "Lockdown" soll das anders sein. Aber kommt die Unterstützung tatsächlich an?

Weitere Informationen
Jennifer Hans, eine junge Visagistin aus Neumünster, steht vor einem Kleiderständer und lächelt in die Kamera.

Solo-Selbstständige hofft auf Corona-Hilfen

Mit den neuen Ankündigungen des Bundes haben auch Selbstständige ohne Mitarbeiter Recht auf Zuschüsse, wenn der Umsatz massiv eingebrochen ist. mehr


14:58 Uhr

Shoppingbummel fällt für viele Niedersachsen aus

40 bis 50 Prozent der niedersächsischen Kundschaft verzichtet derzeit auf Shopping im stationären Handel. Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Niedersachsen-Bremen, Mark Alexander Krack, heute der Deutschen Presse-Agentur. Obwohl Geschäfte anders als Restaurants weiter aufmachen dürfen, seien die Umsatzeinbrüche immens. "Es verwundert nicht, dass die Kunden wegbleiben, wenn ringsherum alles schließt, die Gastronomie und die Kultur." Der Handel hoffe nun, dass es nicht wie zu Beginn der Corona-Pandemie zu einem Lockdown auch für die Geschäfte komme, sagte Krack. Geschäfte seien keine Orte, die die Verbreitung des Virus anheizten, da die Zahl der Kunden stark zurückgegangen sei und Maskenpflicht herrsche. Hart betroffen seien Elektro- und Spielwarenläden oder der Buchhandel, die einen Großteil ihres Jahresumsatzes vor Weihnachten erzielten, schilderte Krack. Auch vielen Bekleidungs- und Schuhgeschäften gehe es schlecht. "Das, was als 'Lockdown light' bezeichnet wird, ist in weiten Teilen für den Einzelhandel ganz schön heavy." Eine Insolvenz-Welle sei aber noch nicht zu beobachten.

Weitere Informationen
Passanten laufen durch die Innenstadt von Hannover. © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte

Corona: Einzelhandel verzeichnet massiven Kundenrückgang

Seit Inkrafttreten der verschärften Corona-Regeln ist die Zahl der Kunden um fast die Hälfte gesunken. mehr


13:59 Uhr

Überbrückungshilfen für Studierende im gesamten Wintersemester?

Studierende können im gesamten Wintersemester auf Überbrückungshilfen der Bundesregierung hoffen. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) zeigte sich in der "Rheinischen Post" offen dafür, die Nothilfen bis zum Ende des Semesters zu zahlen. Die Hilfen sollen zunächst im November wieder eingesetzt werden. Sie richten sich etwa an Studenten, die wegen der Corona-Pandemie ihre Nebenjobs verloren haben. "Wir lassen die Studierenden in dieser Pandemie nicht allein", sagte Karliczek der Zeitung. Die Regierung sei sich mit dem Deutschen Studentenwerk einig, die "bewährte Überbrückungshilfe für Studierende in Pandemie-bedingten Notlagen" im November wiederaufleben zu lassen. Die Ministerin fügte zugleich hinzu: "Ich kann mir vorstellen, dass die Überbrückungshilfe aber auch darüber hinaus bis zum Ende des Wintersemesters weiterläuft." 


13:25 Uhr

Tourismus im Harz profitiert von Krise

Der Harz hat als Wanderregion vom Trend zum Inlandstourismus wegen der Corona-Krise in diesem Jahr stark profitiert. Der Harzer Tourismusverband registrierte nach eigenen Angaben selbst an gewöhnlichen Wochentagen volle Wanderparkplätze und teils lange Warteschlangen an den Parkautomaten. Hoch im Kurs standen in den vergangenen Monaten auch geführte Wandertouren. Das Online-Tourenportal wurde demnach bis Oktober um 20 Prozent mehr genutzt als im Vorjahreszeitraum.


12:21 Uhr

Tschentscher weiter gegen Corona-Tests ohne Anlass

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat sich mit Blick auf die ausgelasteten Labore erneut gegen Corona-Tests ohne Anlass ausgesprochen. "Wir können nicht beliebig viel testen, sondern müssen gezielt vorgehen", sagte Tschentscher dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". "Wer keine Symptome hat, muss in der Regel nicht getestet werden." Es sei entscheidend, dass die Virusausbreitung eingedämmt werden könne. Lockerungen der derzeitigen Corona-Regeln werden Tschentscher zufolge erst wieder möglich sein, wenn die Neuinfektionsrate auf etwa 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen zurückgegangen ist. "Weil es den Gesundheitsämtern dann wieder besser gelingt, Kontakte ausreichend nachzuverfolgen."


12:11 Uhr

592 neue bestätigte Fälle in Hamburg

In Hamburg haben die Gesundheitsbehörden 592 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Vergleich zum Vortag registriert. Damit stieg die Gesamtzahl bestätigter Covid-19-Fälle in der Hansestadt auf 16.854. Als genesen gelten 9.900 Menschen. Der bisherige Höchstwert von 647 gemeldeten Corona-Fällen binnen eines Tages stammt vom vergangenen Donnerstag. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb einer Woche liegt in Hamburg jetzt bei 163,3.

Weitere Informationen
Visualisierung: Coronavirus. © picture alliance / 360-Berlin

592 neue Corona-Fälle in Hamburg gemeldet

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche liegt in der Hansestadt jetzt bei 163,3. mehr


11:45 Uhr

Einsatz von Schnelltests in Pflegeheimen läuft an

Zum Schutz vor Infektionen ist auch in Niedersachsen der Einsatz neuer Corona-Antigen-Schnelltests in Pflegeheimen angelaufen. Begonnen wurde damit unter anderem in privaten Heimen, etwa im Seniorenpflegeheim Lindenriek in Burgwedel, wie der Betreiber mitteilte. Eine Übersicht, wie viele Heime bereits testen, hat das Land nicht, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums. Nach einer seit Mitte Oktober geltenden Verordnung können die neuen Antigen-Schnelltests vor allem in Kliniken und Pflegeheimen auf breiter Front kommen. Sie sollen dazu beitragen, Bewohner, Personal und Besucher besser zu schützen.

Auch in Einrichtungen in Schleswig-Holstein werden die Schnelltests bereits eingesetzt. "Insgesamt ist die Beschaffung der Tests derzeit im Aufbau", sagte ein Ministeriumssprecher.


11:37 Uhr

Impfplan: Gesundheitsminister einigen sich

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben ein gemeinsames Vorgehen bei Impfungen gegen Corona beschlossen. Der gemeinsame Beschluss von Gesundheitsministerkonferenz (GMK) und Bundesminister Jens Spahn (CDU) vom Freitagabend sieht unter anderem vor, dass der Bund die Impfstoffe beschafft und finanziert und die Länder Impfzentren einrichten. Die Impfstoffe sollen den Angaben zufolge durch die Bundeswehr oder durch die Hersteller angeliefert werden. Die Impfdosen sollen dem Bevölkerungsanteil entsprechend an die Länder verteilt werden, die die Impfzentren in eigener Verantwortung errichten. Dabei könne beispielsweise die jeweilige Kassenärztliche Vereinigung einbezogen werden. Insgesamt sei von 60 Standorten bundesweit auszugehen.


11:02 Uhr

Labore am Limit - Hamburg passt Teststrategie an

Corona-Tests sollen künftig noch gezielter eingesetzt werden. Weil die Test-Labore bereits jetzt am Limit arbeiten, hat das Robert Koch-Institut (RKI) seine Empfehlungen für die Tests angepasst.

Weitere Informationen
Eine Person in Schutzkleidung mit einem Abstrichset in den Händen © Colourbox Foto: laurentiu iordache

Hamburg will neue Corona-Teststrategie umsetzen

Sie orientiert sich an neuen Test-Empfehlungen des Robert Koch-Instituts - um eine Überlastung der Labore zu verhindern. mehr


10:53 Uhr

Kommunen in Niedersachsen rechnen mit Verschärfung der Regeln

Die kommunalen Spitzenverbände in Niedersachsen rechnen damit, dass das Land die Corona-Auflagen verschärft, wenn die Zahl der Ansteckungen nicht bald sinkt. "Aufgrund der angespannten und sehr ernsten Lage plant das Land Niedersachsen offenbar weitere Schritte zur Eindämmung des Covid-Infektionsgeschehens", sagte der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages, Jan Arning. Auch der Sprecher des Städte- und Gemeindebundes, Thorsten Bullerdiek, erklärte, wenn die Infektionszahlen nicht sinken würden, müsse mehr getan werden. Kontaktbeschränkungen seien dann mit Sicherheit auch noch im Dezember notwendig.

Weitere Informationen
An der Eingangstür eines Geschäfts hängt ein Zettel mit der Aufschrift "geschlossen wegen Corona". © dpa Foto: Patrick Leul

Kommunen erwarten Verschärfung der Corona-Regeln

Bei weiter hohen Infektionszahlen könnte der Einzelhandel eingeschränkt werden. Die Landesregierung hält sich bedeckt. mehr


10:48 Uhr

Spahn: Mehr bestätigte Infektionen über Warn-App teilen

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat dazu aufgerufen, mehr nachgewiesene Infektionen über die Corona-Warn-App zu teilen. Er sei aber weiter dagegen, die Anwendung verpflichtend zu machen, sagte Spahn bei einem virtuellen Kongress der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU. Entwickler arbeiteten an Verbesserungen. So solle die App öfter als nur täglich aktualisiert werden. Derzeit haben nach Spahns Worten 22 Millionen Menschen in Deutschland die App installiert, 18 bis 20 Millionen Menschen nutzen sie tatsächlich. Mittlerweile seien mehr als zwei Millionen Laborergebnisse über die App übermittelt worden.


10:37 Uhr

Maske und Meer: Was gilt wo an Nord- und Ostsee in SH?

Maske auf trotz frischer Meeresbrise: In vielen Tourismusorten ist dies seit heute - oder auch schon seit einigen Tagen - Pflicht. Nach Recherchen von NDR Schleswig-Holstein gehören dazu zum Beispiel die Orte Westerland (Kreis Nordfriesland), Timmendorfer Strand (Kreis Ostholstein), Strande und Eckernförde (Kreis Rendsburg-Eckernförde) sowie Laboe und Schönberg (Kreis Plön). Zum Teil ist der Schutz aber auch nur in bestimmten Abschnitten notwendig. Von der Tourismusagentur Lübeck heißt es: In der Lübecker Bucht sei es nicht einheitlich geregelt, man solle auf die Schilder achten. Was gilt wo?

Weitere Informationen
Eine Frau trägt eine Mund-Nasen-Maske am Strand von Grömitz. © picture alliance / Kirchner-Media Foto: David Inderlied

Maskenpflicht auf Promenaden: Keine einheitliche Regelung

Immer mehr Ost- und Nordseebäder führen die Maskenpflicht auf Promenaden ein. Maske auf, Maske ab - jeder macht es anders. mehr


10:11 Uhr

Niedersachsen meldet 1.149 Neuinfektionen

Das Land Niedersachsen hat im Vergleich zum Vortag 1.149 neue Corona-Fälle registriert. Damit stieg die Gesamtzahl der bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen auf 44.986. Am Freitag waren 1.594 Fälle gemeldet worden. Wie das Landesgesundheitsamt mitteilte, ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 um zehn auf 816 gestiegen. Als genesen gelten 27.889 Menschen.


10:02 Uhr

Kreuzfahrtreederei will Hilfe vom Staat

Die Rostocker Kreuzfahrtreederei AIDA Cruises hat einen Antrag auf Staatshilfe aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds gestellt. Nach Informationen von NDR 1 Radio MV geht es um einen 400 Millionen Euro Kredit. Unterdessen hat TUI Cruises alle ab dem 14. November geplanten Kreuzfahrten vor der griechischen Küste abgesagt.

Weitere Informationen
Das Kreuzfahrtschiff AIDAmar fährt in den Überseehafen Rostock ein. © NDR

Corona: AIDA Cruises stellt Antrag auf staatliche Hilfe

Die Rostocker Reederei will nach NDR Informationen einen Kredit in Höhe von 400 Millionen Euro bekommen. mehr


09:30 Uhr

Kliniken in MV auf Mehrbelastung vorbereitet

Die großen Kliniken in MV haben sich auf ein mögliches hohes Aufkommen von Corona-Intensivpatienten vorbereitet. Die Zahl der Intensivbetten könne kurzfristig erhöht werden, teilten die Kliniken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Laut Robert Koch-Institut gibt es im Land 733 Intensivbetten. Teilweise bereite jedoch die enge personelle Situation Sorgen. Beatmete Covid-19-Patienten seien extrem pflege- und betreuungsintensiv und erforderten hochkompetentes Personal, sagte der ärztliche Vorstand der Unimedizin Rostock, Christian Schmidt. Angelernte Kräfte könnten das Fachpersonal entlasten, aber keine beatmeten Patienten eigenverantwortlich versorgen, sagte Schmidt. Kurzfristig könne die Zahl der Beatmungsbetten in der Unimedizin von 46 auf 60 Betten erhöht werden.


09:24 Uhr

Niedersachsen: Kritik an OVG-Entscheidung

Die Entscheidung des niedersächsischen Oberverwaltungsgerichtes, Gastronomiebetriebe und Fitnessstudios geschlossen zu lassen, trifft bei unterlegenen Klägern auf harsche Kritik. "Es handelt sich offenbar um eine politische Entscheidung", kritisierte Marcus Bartscht, Anwalt des Betreibers eines Fitnessstudios, der zu den Klägern zählt. Bestätigt werde dieser Verdacht dadurch, dass es zahlreiche fast gleichlautende Entscheidungen anderer Oberverwaltungsgerichte in Deutschland gebe, sagte der Anwalt. Das OVG hatte am Freitag entschieden, dass Fitnessstudios und Gastronomiebetriebe in Niedersachsen vorerst weiter geschlossen bleiben müssen.

Weitere Informationen
Stühle und Tische eines geschlossenen Restaurants sind aufeinander gestapelt. © Picture Alliance Foto: Hauke-Christian Dittrich

OVG bestätigt: Gastronomie in Niedersachsen bleibt zu

Das gilt auch für Fitnessstudios. Das Oberverwaltungsgericht verwies auf mögliche Folgen weiter steigender Infektionen. mehr


08:46 Uhr

Höchstwert: Mehr als 23.000 Neuinfektionen bundesweit registriert

Die Zahl der täglich verzeichneten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat mit mehr als 23.000 Fällen einen Rekordstand erreicht. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 23.399 neue Fälle innerhalb eines Tages erfasst. Damit wurde der erst am Vortag bekanntgegebene Rekordwert von 21.506 Fällen übertroffen.  Insgesamt wurden seit dem Beginn der Pandemie in Deutschland laut den jüngsten Zahlen des RKI 642.488 Infektionen registriert. Die Zahl der mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehenden Todesfälle in Deutschland stieg auf 11.226 - dies waren 130 mehr als am Vortag. Die Zahl der Genesenen lag bei etwa 412.000.


07:57 Uhr

Gestrandet - Seeleute als Verlierer der Pandemie

Viele Seeleute sitzen seit Monaten auf ihren Schiffen fest, kommen nicht nach Hause. Der Crew-Wechsel wird immer mehr zu einem Problem. Petra Volquardsen hat sich in der Seemannsmission in Hamburg-Altona umgehört.

Gischt spritzt vor einem Frachter auf. © Jens Buddrich Foto: Jens Buddrich

AUDIO: Situation der Seeleute in der Corona-Krise (4 Min)


07:34 Uhr

Nord-FDP fordert regionale Lösungen in Pandemie

Im Kampf gegen das Coronavirus will die FDP im Kieler Landtag wieder stärker zwischen den Ländern differenzieren. "Für uns ist klar, dass die Maßnahmen ab Dezember zielgenauer und damit verhältnismäßiger werden müssen", sagte Fraktionschef Christopher Vogt. "Wir werden das Novemberpaket zur Mitte des Monats sehr genau überprüfen, um für die nächsten Monate die richtigen Maßnahmen für Schleswig-Holstein zu erarbeiten." Er verstehe den Wunsch von Bund und besonders betroffenen Ländern, durch strikte Kontaktreduzierungen auf die Bremse zu treten. "Aber wir sollten die regionalen Unterschiede ab Dezember unbedingt wieder berücksichtigen, wenn das Infektionsgeschehen es zulässt."


07:10 Uhr

Corona-Hilfen in MV: Kürzt der Bund seine Unterstützung?

Die von Mecklenburg-Vorpommern wegen des Teil-"Lockdowns" zugesagten Extra-Hilfen für die Gastronomie- und Hotelbranche stehen offenbar auf der Kippe. Grund sind die Vorgaben des Bundes. Der will seine geplante Unterstützung kürzen, sollten staatliche Hilfen von anderer Seite gewährt werden.

Weitere Informationen
Binz auf Rügen: Wellen schlagen an den Strand. (31.05.2020) © dpa-Bildfunk Foto: Stefan Sauer

Corona: November-Hilfe des Landes auf der Kippe

Wenn Hoteliers und Gastronomen in MV vom Land zusätzliches Geld bekommen, will der Bund seinen Anteil kürzen. mehr


06:15 Uhr

Polizei will in Niedersachsen schärfer kontrollieren

Angesichts gestiegener Infektionszahlen trotz des Teil-Lockdowns will die Polizei in Niedersachsen an diesem Wochenende verstärkt überprüfen, ob die Corona-Regeln eingehalten werden. Im Kreis Cloppenburg, der weiterhin der am meisten belastete Landkreis in Niedersachsen ist, kündigte Landrat Johann Wimberg intensive Kontrollen von Polizei und Ordnungsbehörden an. Auch in Hannover will die Polizei verstärkt kontrollieren, unter anderem soll intensiv an den Haltestellen von Bussen und Bahnen überprüft werden, ob die Maskenpflicht eingehalten wird. In Hannover und anderswo fielen nach Angaben der Polizei in den vergangenen Tagen immer wieder Fahrgäste auf, die keine Masken trugen. Seit Anfang September wurden bei Schwerpunktkontrollen der Polizeiinspektionen in der Region Hannover etwa 5.000 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt.


06:15 Uhr

274 Neuinfektionen in Schleswig-Holstein gemeldet

In Schleswig-Holstein sind binnen eines Tages 274 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Am Vortag hatte die Zahl bei 220 gelegen, davor bei 262, wie die Landesregierung mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus in Schleswig-Holstein stieg um sechs. In Krankenhäusern behandelt werden den Angaben zufolge derzeit 118 Covid-19-Patienten.

Weitere Informationen
Laborsituation bei der Untersuchung von Coronamaterial. © picture alliance Foto: Daniel Bockwoldt

Corona: 274 neu gemeldete Infektionen in SH

Seit Beginn der Pandemie sind in Schleswig-Holstein 9.587 Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden. mehr


06:15 Uhr

Schwerin kündigt strengere Kontrollen ab Montag an

In Schwerin sollen von Montag an die Hygienevorschriften auf öffentlichen Plätzen schärfer kontrolliert werden, um die Corona-Ausbreitung einzudämmen. In der Landeshauptstadt lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) gestern leicht über 70.

VIDEO: Corona: Schwerin kündigt strengere Kontrollen ab Montag an (3 Min)


06:15 Uhr

Corona-Berichte aus den NDR Landesmagazinen

Auch gestern Abend war die Corona-Pandemie wieder ein Schwerpunkt in den NDR Fernseh-Landesprogrammen. Hier eine Auswahl der Beiträge:


06:15 Uhr

Bundesregierung weitet Reisewarnungen aus

Wegen stark gestiegener Infektionszahlen stuft die Bundesregierung ab Sonntag ganz Italien als Corona-Risikogebiet ein. Zudem wurden das gesamte portugiesische Festland, fast ganz Schweden sowie Dänemark mit Ausnahme der Inseln Grönland und Färöer auf die vom Robert Koch-Institut geführte Risikoliste gesetzt. Auch ganz Nordgriechenland und die Provinz um Athen sowie einzelne Regionen in Estland, Lettland, Litauen und Norwegen kommen hinzu. Damit gibt es kein Land mehr in Europa, das nicht wenigstens teilweise aus deutscher Sicht ein Risikogebiet ist. Die Einstufung bedeutet kein Reiseverbot, Rückkehrer müssen aber anschließend in Quarantäne. Urlauber können bereits gebuchte Reisen stornieren, wenn ihr Ziel zum Risikogebiet erklärt wird.


06:15 Uhr

NDR.de Live-Ticker am Sonnabend startet

NDR.de berichtet auch heute wieder über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland. Im Live-Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten, außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernsehsendungen.

Die Corona-Zahlen in Norddeutschland von gestern: 1.594 in Niedersachsen, 485 in Hamburg, 290 in Bremen, 220 in Schleswig-Holstein, 139 in Mecklenburg-Vorpommern.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

Coronavirus-Update: Der Podcast mit Drosten & Ciesek

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr

Verschiedene Bilder mit "Corona-Motiven" liegen auf einem Holztisch. © picture alliance/dpa, Colourbox Foto: Brynn Anderson, Julian Stratenschulte, Evgeny Karandaev, Kzenon

Corona-Chronologie 2020: Die Ereignisse im Norden

Ende 2019 bricht in China eine bis dato unbekannte Lungenkrankheit aus. Wenige Wochen später gibt es den ersten Fall im Norden. mehr

Forscher in weißen Kitteln klettern einen Berg hoch, auf dessen Spitze eine Spritze steht.

Das Wichtigste zu Corona-Impfstoffen

Sollten Pharmakonzerne Wissen und Patente zur Herstellung der Corona-Impfstoffe freigeben? So könnte schneller produziert und die Pandemie früher besiegt werden, sagen Experten. mehr

Flugpassagierin mit Maske in einer Flugzeugkabine © Picture-Alliance / ImageBroker Foto: Jacek Sopotnicki

Urlaub trotz Corona: Ist das noch möglich?

In Deutschland sind touristische Übernachtungen bis 31. Januar untersagt. Für fast ganz Europa gelten Reisewarnungen. mehr

Ein Mann hält sich eine Maske vor das Gesicht. © Brilliant Eye / photocase.de Foto: Brilliant Eye / photocase.de

Was Sie zur Maskenpflicht wissen müssen

Um die Coronavirus-Ausbreitung einzudämmen, ist auch in Norddeutschland die Maskenpflicht verschärft worden. Die wichtigsten Fragen und Antworten. mehr

Ein Mann steht mit einem Mundschutz am Fenster © Colourbox

Corona: Fragen und Antworten zur häuslichen Quarantäne

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, muss sich zunächst in häusliche Quarantäne begeben. Doch was bedeutet das? Welche Strafen drohen bei Verstößen? mehr

Eine Laborantin sitzt an einem Mikroskop in einem abgedunkelten Labor © Colourbox

Was Sie zum Coronavirus wissen müssen

Die Corona-Pandemie hat den Alltag massiv verändert. Was muss weiter beachtet werden? Woran wird geforscht? Fragen und Antworten. mehr

Mehr Nachrichten

Ein Mund-Nasen-Schutz hängt in einer Schulklasse. © imago images / Michael Weber

Corona-News-Ticker: MV verschiebt Abiturprüfungen

Sie starten laut Schweriner Bildungsministerium statt am 13. April nun erst am 23. April. Mehr Corona-News im Live-Ticker. mehr

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig spricht am 21. Januar 2021 vor dem Landtag in Schwerin. © dpa Foto: Jens Büttner

Schwesig verteidigt längeren Corona-Lockdown

Im Landtag bekommt die Regierungschefin von der Opposition sowohl Unterstützung als auch Gegenwind. mehr

Ein Mann nimmt eine Ampulle des Moderna-Impfstoff aus einer Schachtel. © picture alliance/Marijan Murat/dpa Foto: Marijan Murat/dpa

Gesundheitsexperten: Patente behindern Impfstoffproduktion

Sollten Pharmakonzerne Wissen und Patente zur Herstellung der Corona-Impfstoffe freigeben? So könnte schneller produziert und die Pandemie früher besiegt werden, sagen Experten. mehr

Eine Karte zeigt den Inzidenzwert von Norddeutschland.
2 Min

Corona: Infektionszahlen sinken, sind aber noch zu hoch

Laut Manuela Schwesig wirken die beschlossenen Maßnahmen bereits. Homeoffice und medizinische Masken sollen weiter helfen. 2 Min