Stand: 10.12.2021 23:30 Uhr

Coronavirus-Blog: Vorbereitungen für Kinderimpfung in Hamburg und MV

Im Coronavirus-Blog hat NDR.de Sie auch am Freitag, 10. Dezember 2021 aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Das Geschehen des Tages können Sie hier nachlesen. Am frühen Samstagmorgen geht es mit einem neuen Blog weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen


23:30 Uhr

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Der Coronavirus-Blog von NDR.de legt jetzt eine Nacht-Pause ein. Das Team wünscht eine angenehme Nacht. Morgen früh starten wir einen neuen Blog zu den Auswirkungen der Pandemie in Norddeutschland.


22:51 Uhr

Großbritannien: Omikron bis Mitte Dezember vorherrschend

Die Omikron-Variante breitet sich in ganz Großbritannien rasch aus. Laut Gesundheitsbehörde wird sie wahrscheinlich bis Mitte des Monats zur dominierenden Variante im ganzen Land werden. Neue Daten bestätigten, dass Omikron leichter übertragbar sei als andere Varianten, teilte die Behörde mit.

"Noch einmal: Wir fordern alle auf, die die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen, dies zu tun", erklärte die Leiterin der Behörde, Jenny Harries. Die Behörde unterstrich frühere Warnungen vor den Risiken der Omikron-Variante, erklärte jedoch, dass die Daten mit Vorsicht zu behandeln seien, da die Ergebnisse auf der Analyse einer kleinen Anzahl von Fällen beruhten. Wissenschaftler wüssten zudem noch nicht, wie wirksam die Impfstoffe bei der Verhinderung schwerer Erkrankungen seien, erklärte die Gesundheitsbehörde. Es werde erwartet, dass dieser Schutz deutlich höher sei als der gegen leichte Symptome.


21:29 Uhr

Lüneburg: Booster-Impfung nach vier Wochen möglich

Der Landkreis Lüneburg bietet nun Booster-Impfungen schon nach vier Wochen an. Impfwillige, die für ihre Auffrischung lange Schlangen in Kauf nehmen, sollen nicht mehr weggeschickt werden. Landrat Jens Böther (CDU) appelliert dennoch an die Bürger, den Vortritt Risikopatienten, Älteren und solchen Menschen, die schon fünf oder sechs Monate vollständig geimpft sind, zu lassen. Die Landesregierung sieht Vorstöße wie den in Lüneburg kritisch: "Es gibt ausdrücklich keine Empfehlung des Landes, nach vier Wochen eine Booster-Impfung anzustreben", sagt Oliver Grimm, Sprecher des Gesundheitsministeriums. Denn der Impfschutz sei einen Monat nach der mRNA-Zweitimpfung noch sehr hoch.

VIDEO: Lüneburg prescht vor: Corona-Booster nach vier Wochen möglich (2 Min)


20:35 Uhr

Hannover: "Late-Night-Impfen" im Musikclub

Piksen im Scheinwerferlicht: An diesem Wochenende können sich Nachtschwärmer eine Corona-Schutzimpfung im Musikclub Capitol in Hannover abholen. Zum Start der dreitägigen Aktion am frühen Abend bildete sich vor dem Eingang bereits eine lange Schlange zum "Late-Night-Impfen". Bei der gemeinsamen Aktion von der Region Hannover, Hannover-Concerts und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) werden Erst-, Zweit-, und Auffrischungsimpfungen angeboten. Dazu gibt es neben Musik von einem DJ auch ein alkoholfreies Gratis-Getränk. Geimpft werden soll auch am Wochenende; jeweils von 17 Uhr bis Mitternacht. Regionspräsident Steffen Krach (SPD) sagte laut Mitteilung: "Ich bin sicher, dass wir mit diesem Angebot viele junge Leute erreichen, die sich bisher nicht haben impfen lassen." Das Impfangebot ist an Menschen mit Wohnsitz in Niedersachsen gerichtet. Auch Minderjährige ab zwölf Jahren können sich in Begleitung eines Erziehungsberechtigten impfen lassen.


19:31 Uhr

Stiko-Chef bereut persönliche Aussage zur Kinderimpfung

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, hat eingeräumt, mit seiner persönlichen Aussage zur Corona-Kinderimpfung einen Fehler gemacht zu haben. Mertens hatte in einem FAZ-Podcast Anfang Dezember erklärt, wenn er ein sieben- oder achtjähriges Kind hätte, würde er es "wahrscheinlich jetzt nicht impfen lassen".

Dem Nachrichtensender Welt sagte Mertens heute: "Die Entscheidung über die Impfung ist wirklich eine sehr persönliche Sache, und das reflektiert sich ja auch in unserer derzeitigen Impfempfehlung. Es war damals wahrscheinlich der einzige Fehler, den ich gemacht habe, dass ich überhaupt etwas Persönliches gesagt habe."

Das Zitat sei am Ende eines langen Interviews gefallen, sagte Mertens. Er habe gesagt, dass er derzeit ohne das Vorhandensein eines für Kinder konfektionierten Impfstoffes und ohne abschließende Bewertung durch die Stiko das Kind nicht impfen lassen würde. Das sei ja auch eine völlig richtige und völlig verständliche Aussage. "Die ist dann völlig aus dem Zusammenhang genommen, sehr intensiv berichtet worden", sagte Mertens dem Nachrichtensender Welt. Ihn deshalb als Impfgegner bezeichnen zu wollen, sei "natürlich grober Unfug".

Es gebe wissenschaftlich fundierte Gründe, warum die Stiko keine allgemeine Impfempfehlung für Kinder von fünf bis elf Jahren herausgegeben habe, sondern nur für vorerkrankte Kinder. Es gebe nicht genug Daten über die Sicherheit der Impfstoffe für Kinder, so Mertens.


18:08 Uhr

Land Bremen verzeichnet 273 neue Fälle

273 neue Corona-Fälle meldet das Bremer Gesundheitsressort heute. 234 davon entfallen auf die Stadt Bremen, 39 auf Bremerhaven, wie Radio Bremen berichtete. Am Tag zuvor waren es in der Stadt Bremen 178, vor einer Woche 198. In Bremerhaven waren es am Donnerstag 36 - eine Woche zuvor 48. Drei Todesfälle wurden gemeldet: zwei in der Stadt Bremen, einer in Bremerhaven. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Bremen steigt von 223,3 auf 226,3. In Bremerhaven geht der Wert für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen weiter zurück: von 246,6 auf 239,5.


17:38 Uhr

1.409 Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern haben die Behörden seit gestern 1.409 neue Corona-Infektionen registriert (Vorwoche: 1.215). Es gibt drei weitere Corona-bedingte Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen steigt auf 423,8 (Vortag: 413,0). Die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 8,7 (+1,4).


17:04 Uhr

Impfungen ab 5: Start in Hamburg und MV kommende Woche

Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern beginnen kommende Woche mit der Impfung von Kindern ab 5 Jahren. In der Hansestadt können Eltern ihre Kinder von Donnerstag an auch in einem eigens eingerichteten Kinderimpfzentrum gegen Corona impfen lassen. Neben den sechs Hamburger Kinderkliniken, in denen es ebenfalls Impfmöglichkeiten gebe, solle das städtische Zentrum in der Neustadt vor allem denjenigen offenstehen, die eine Impfung nicht über den Kinderarzt erhalten könnten, teilte Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) heute mit. "Ob die Impfung für das eigene Kind in Frage kommt, ist eine individuelle Entscheidung, die Eltern und Sorgeberechtigte am besten mit Kinderärztinnen und Kinderärzten abwägen können", sagte sie. "Diese sind die erste Anlaufstelle für eine intensive Beratung und für die Impfung selbst." Die erste Lieferung des Biontech/Pfizer-Kinderimpfstoffs soll am Mittwoch in der Stadt eintreffen.

In Mecklenburg-Vorpommern soll Mitte der Woche mit den Kinderimpfungen begonnen werden. "Die Vorbereitungen in den Kommunen und bei den Kinderärztinnen und -ärzten laufen. Die Erstbestellung bei den Apotheken ist abgeschlossen", sagte Gesundheitsministerin Stefanie Drese. Im Nordosten sollen die unter 12-Jährigen vorrangig bei den Kinderärzten geimpft werden.

Gestern hatte die Ständige Impfkommission (Stiko) nach längerer Prüfung eine Empfehlung für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren mit Vorerkrankungen ausgesprochen. Doch auch andere Kinder können aus Sicht von Experten auf Wunsch der Eltern und nach Beratung geimpft werden.


16:53 Uhr

Pflege-Impfpflicht: Zweifel in MV-Branche

Die vom Bund beschlossene Impfpflicht für Pflegeberufe sorgt in Mecklenburg-Vorpommern für Kritik. "Uns erschließt sich der Nutzen dieser Impfpflicht nicht", sagt etwa Steffen Kühhirt von Gewerkschaft ver.di. Laut Kühhirt sind die Mitarbeiter der Pflegebranche im Nordosten zu rund 96 Prozent geimpft. Es werde gerade die Berufsgruppe mit einer Impfpflicht versehen, die seit rund zwei Jahren enorm unter Druck steht. Auch die Caritas macht sich Sorgen, dass infolge dder Regelung dringend benötigte Pflegekräfte kündigen.

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picture alliance / ZB | Z6944 Sascha Steinach © picture alliance / ZB | Z6944 Sascha Steinach Foto: Sascha Steinach

Impfpflicht für Pflegeberufe: Zweifel und Kritik in der Branche in MV

Für Beschäftigte in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen oder Arztpraxen gilt ab Mitte März eine Impfpflicht. mehr


16:02 Uhr

Stichproben in Bus und Bahn: Schleswig-Holsteiner halten sich an 3G

Seit fast drei Wochen dürfen Fahrgäste in Schleswig-Holstein nur dann Bus und Bahn nutzen, wenn sie gegen Corona geimpft, genesen oder frisch negativ getestet sind. An diese 3G-Regel halten sich offenkundig die allermeisten Menschen, wie stichprobenartige Kontrollen signalisieren. Wie Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) heute in Kiel sagte, liegen von den Verkehrsunternehmen bisher Daten der Kontrollen von rund 6.000 Fahrgästen vor, die es am Mittwoch landesweit gegeben hatte.

Er sei angesichts der neu eingeführten Regel mit dem Ergebnis durchaus zufrieden, sagte Buchholz. "Gleichwohl möchte ich noch einmal an alle ÖPNV-Gäste appellieren, die Vorgaben zur Sicherheit aller ernst zu nehmen und die entsprechenden Nachweise stets dabei zu haben."


15:32 Uhr

Niedersachsen hebt Präsenzpflicht an Schulen kurz vor Weihnachten auf

Die Präsenzpflicht an Niedersachsens Schulen wird zur Eindämmung des Coronavirus vor Weihnachten aufgehoben. Vom 20. Dezember an und damit drei Tage vor Ferienbeginn könnten die Schülerinnen und Schüler auf Antrag der Eltern vom Unterricht befreit werden, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) mitteilte. Einen Anspruch auf Distanzlernen gebe es an diesen Tagen nicht. In der ersten Woche nach den Ferien müssen sich die Kinder erneut täglich zu Hause testen, bevor wieder drei Tests pro Woche vorgeschrieben sind. Stoffmasken sind in der Schule nicht mehr erlaubt, es müssen OP-Masken getragen werden.


15:19 Uhr

Niedersachsen: Warnstufe 3 landesweit ab Heiligabend

In ganz Niedersachsen gilt vom 24. Dezember bis zum 2. Januar die Corona-Warnstufe 3. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) kündigte auf einer Pressekonferenz eine "Weihnachtsruhe" an. Tanzveranstaltungen und größere Zusammenkünfte in der Gastronomie sind demnach untersagt, Diskotheken werden geschlossen, für private Feiern gibt es eine verschärfte Personenobergrenze von 25 Geimpften und Genesenen. Sobald Ungeimpfte teilnehmen, gilt weiterhin die Regel: ein Haushalt plus zwei Personen.

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Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident Niedersachsen, geht im niedersächsischen Landtag vorbei an einem Adventskranz. © dpa Foto: Julian Stratenschulte

Heiligabend bis 2. Januar gilt in Niedersachsen Warnstufe 3

An den letzten Schultagen vor den Weihnachtsferien hebt die Landesregierung wegen Corona zudem die Präsenzpflicht auf. mehr


15:07 Uhr

Grafschaft Bentheim schließt Discos für zwei Wochen

Wegen zahlreicher Verstöße gegen Corona-Auflagen werden die Diskotheken in der Grafschaft Bentheim ab sofort für zwei Wochen geschlossen. Damit reagieren Landkreis und Polizei auf die hohen Zahlen an Partytouristen, die zuletzt aus Nordrhein-Westfalen, vor allem aber aus den Niederlanden in die Grafschaft gekommen waren und sich in den Diskotheken nicht an die Corona-Regeln wie die Maskenpflicht gehalten haben. Die Betreiber der betroffenen Großraumdiskotheken trügen den Beschluss mit, hieß es. Die Grafschaft Bentheim liegt direkt an der Grenze zu den Niederlanden und zu Nordrhein-Westfalen. Sowohl in den Niederlanden als auch in NRW seien die Diskotheken derzeit geschlossen.


14:50 Uhr

Aktuell vier bestätigte Omikron-Fälle in Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es derzeit vier Fälle mit der Omikron-Virusvariante. Das teilte das Landesgesundheitsamt heute in Hannover mit. Demnach sind durch Sequenzierung zwei Fälle im Landkreis Wolfenbüttel bestätigt und jeweils ein Fall in der Region Hannover und dem Landkreis Rotenburg-Wümme. Darüber hinaus gibt es laut Landesgesundheitsamt zwei Verdachtsfälle im Landkreis Celle. Hier stehen aber die Untersuchungsergebnisse noch aus. Das Vorliegen der Omikron-Variante sei aber auch in diesen Fällen sehr wahrscheinlich, hieß es. Nach Angaben der Region Hannover war eine Person Ende November mit Symptomen von einer Reise zurückgekehrt. Zu dem zweiten Verdachtsfall soll kein direkter Kontakt bestanden haben.


14:40 Uhr

Kirchenpräsidentin plädiert für 3G-Gottesdienste an Weihnachten

Die neue Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche, Susanne bei der Wieden, hat sich für Weihnachtsgottesdienste unter 3G-Regeln ausgesprochen. "Ich finde es wichtig, dass am Heiligabend alle die Möglichkeit haben, einen Gottesdienst zu besuchen", sagte sie im ostfriesischen Leer. Sie selbst habe sehr volle 2G-Veranstaltungen erlebt, die sie wegen der großen Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer als schwierig empfunden habe. "Wir haben gute Hygienekonzepte entwickelt, die auch getragen haben, als es noch gar keine Schutzimpfung gab", so bei der Wieden. Zugleich ging die Theologin zu Impfverweigerern auf Distanz: "Sich nicht impfen zu lassen, ist verantwortungslos." Sich impfen zu lassen, entspreche hingegen dem Gebot der Nächstenliebe, auch um gesellschaftliches Leben wieder möglich zu machen.


14:31 Uhr

Niedersachsen: Messen werden möglicherweise verschoben

Wegen der angespannten Corona-Lage erwägen die Verantwortlichen der Hannover Messe eine Verschiebung der weltgrößten Industrieschau. Auch der Termin der Agritechnica steht zur Debatte.

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Das Logo der Deutschen Messe auf einem Messegebäude. © NDR

Corona: Werden Hannover Messe und Agritechnica verschoben?

Für die weltgrößte Industrieschau wird eine Austragung im Sommer geprüft. Ziel ist eine Messe in Präsenz. mehr


13:56 Uhr

2G im Einzelhandel gilt in Niedersachsen doch erst ab Sonntag

Die Beschränkung des Einzelhandels auf geimpfte und genesene Kunden nach der 2G-Regel tritt in Niedersachsen nun doch erst am Sonntag in Kraft. Das teilte das Gesundheitsministerium in Hannover in einer Reaktion auf einen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg mit. Dieser mache eine kurzfristige Überarbeitung der neuen Corona-Verordnung notwendig. Nur wenige Stunden zuvor hatte eine Regierungssprecherin noch bekräftigt, dass die 2G-Regel für Geschäfte wie geplant von morgen an gelten werde. Nach der 2G-Regel können Ungeimpfte nur noch in Geschäften des täglichen Bedarfs einkaufen, etwa in Supermärkten und Drogerien.


13:50 Uhr

SH: Noch Ungeimpfte im Gesundheitswesen

Für Beschäftigte in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen oder Arztpraxen gilt ab Mitte März eine Impfpflicht. NDR Schleswig-Holstein hat in mehreren Einrichtungen nachgefragt: Wie ist die Situation in Schleswig-Holstein?

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Eine Spritze liegt mit sechs Würfeln, auf denen "Impfen" steht, auf einem Impfausweis. © Colourbox Foto: Henrik Dolle

Impfpflicht im Gesundheitswesen: In SH noch nicht jeder geimpft

Bundestag und Bundesrat haben eine Impfpflicht für Pflege- und medizinische Berufe beschlossen. In Schleswig-Holstein gibt es noch Lücken. mehr


13:34 Uhr

Bundesrat stimmt Impfpflicht für Gesundheitspersonal zu

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist eine erste begrenzte Impfpflicht für Gesundheitspersonal beschlossene Sache. Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat der von SPD, Grünen und FDP vorgelegten Änderung des Infektionsschutzgesetzes zugestimmt. Es sieht erstmals die Einführung einer Corona-Impfpflicht vor und erweitert die Möglichkeiten der Bundesländer, Veranstaltungen zu verbieten und Freizeiteinrichtungen sowie Restaurants zu schließen, um Infektionen mit dem Coronavirus einzudämmen. Die Impfpflicht soll von Mitte März 2022 an für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen gelten, in denen besonders durch Covid-19 gefährdete Menschen behandelt oder betreut werden. Das sind unter anderem Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime. Zur Beschleunigung des Impftempos sollen zudem künftig auch Tierärzte, Zahnärztinnen und Apotheker gegen Covid-19 impfen können.


13:16 Uhr

Niedersächsisches OVG setzt 2G-Plus beim Friseur vorläufig außer Vollzug

Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg hat die in den meisten Kommunen des Bundeslands geltende 2G-Plus-Regel für körpernahe Dienstleistungen vorläufig außer Vollzug gesetzt. Der Zugang zu solchen Dienstleistungen wie Friseurbesuch oder Fußpflege dürfe derzeit auch Ungeimpften nicht vollständig verschlossen werden, teilte das Gericht mit. Die Ausnahme für medizinisch notwendige Dienstleistungen reiche nicht aus. Das Infektionsrisiko sei beim Friseur auf nur wenige Menschen beschränkt und könne durch Schutzmaßnahmen wie das Tragen von FFP2-Masken, Testnachweise und die Erfassung von Kontaktdaten deutlich reduziert werden, erklärte das Gericht.


13:14 Uhr

Niedersachsen: Boostern schon nach vier Wochen möglich

Bislang empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) die Boosterimpfung frühestens nach fünf Monaten. Angesichts der Omikron-Variante ist laut dem neuen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ein wirksamer Schutz erst nach der Booster-Impfung gegeben. Niedersachsens Gesundheitsministerium verschickte daraufhin eine E-Mail an die Kreis-Gesundheitsämter mit der Information, dass jeder, der wolle, auch eine Booster-Impfung bekommen könne. Daraufhin hat der Landkreis Lüneburg in seinem Corona-Krisenstab veranlasst, dass bereits vier Wochen nach der zweiten Impfdosis die dritte erfolgen könne. So handhabt es laut der "Nordwestzeitung" auch der Landkreis Friesland.

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Ein Mann bekommt seine Auffrischungsimpfung im Corona-Impfzentrum im Asklepios Klinikum Harburg. © picture alliance / dpa Foto: Christian Charisius

Lüneburg und Friesland bieten Corona-Booster schon früher an

Die Impfteams verabreichen auch eine dritte Corona-Impfung, wenn die Zweit-Impfung weniger als fünf Monate zurückliegt. mehr


13:08 Uhr

Stiftung Patientenschutz fürchtet wegen Impfpflicht in Heimen Personalmangel

Die Stiftung Patientenschutz befürchtet, dass es durch die vom Bundestag beschlossene Impfpflicht für Alten- und Pflegeheime bald zu personellen Engpässen in der Branche kommen könnte. "Mit der heutigen Entscheidung hat die Politik die Lunte angezündet", kritisierte Stiftungsvorstand Eugen Brysch. "Verlassen nur zehn Prozent der schon heute hochbelasteten Beschäftigten ihren Beruf, werden 200.000 Pflegebedürftige keine professionelle Hilfe mehr erhalten können", kritisierte Brysch. "Es muss endlich klar werden, dass tägliches Testen und Impfen nicht gegeneinander stehen dürfen. Nur beides zusammen führt aus der Corona-Pandemie."


12:39 Uhr

Bislang 68 Covid-Patienten nach Norddeutschland verlegt

68 Covid-Patientinnen oder -Patienten sind bislang aus anderen Bundesländern nach Norddeutschland verlegt worden. 33 kamen in Niedersachsen an, 17 in Schleswig-Holstein, neun in Hamburg, fünf in Bremen sowie vier in Mecklenburg-Vorpommern, wie das Innenministerium in Hannover mitteilte. 29 Menschen kamen aus Sachsen in den Norden, 21 aus Bayern sowie 18 aus Thüringen. Derzeit seien in den kommenden Tagen keine weiteren Verlegungen geplant.


12:37 Uhr

Omikron-Fall im Landkreis Rotenburg: Kein Reiserückkehrer

Die Corona-Variante Omikron wurde nun auch im Landkreis Rotenburg nachgewiesen. Neu in diesem Fall: Anders als bei vorherigen Fällen in anderen Regionen in Niedersachsen habe die infizierte Person sich definitiv nicht auf einer Auslandsreise angesteckt, sagte eine Kreissprecherin. Sie sei nachweislich nicht gereist. Wo sie sich angesteckt hat, sei deshalb unklar.

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Auf dem Bildschirm eines Smartphones ist der Text "Omicron COVID-19-variant" zu lesen. (Symbolfoto) © dpa-Bildfunk

Erster Omikron-Fall in Niedersachsen ohne Reisebezug

Betroffen ist ein Mann aus dem Landkreis Rotenburg. Den Angaben zufolge war er zuvor nicht verreist. mehr


12:05 Uhr

857 Neuinfektionen in Hamburg bestätigt

Die Behörden haben in Hamburg 857 neue Corona-Fälle registriert (Vortag: 1.031 - mit Nachmeldungen vom Mittwoch; Vorwoche: 707) Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen steigt damit auf 251,2 (Vortag: 243,3; Vorwoche: 238,5). Laut DIVI-Intensivregister liegen in der Hansestadt 66 Corona-Patientinnen und -Patienten auf Intensivstationen, genauso viele wie am Vortag.

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Ein Mann geht in der Nähe der Elbphilharmonie spazieren. © picture alliance/dpa Foto: Marcus Brandt

857 neue Corona-Fälle in Hamburg - Inzidenz steigt

In Hamburg wurden am Freitag deutlich mehr Corona-Neuinfektionen registriert als vor einer Woche. Die Inzidenz steigt über 250. mehr


11:53 Uhr

Bundestag beschließt Impfpflicht für Gesundheitspersonal

Der Bundestag hat eine Impfpflicht für Gesundheitspersonal beschlossen. Die Neuregelung sieht eine Impfpflicht für das Personal in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie etwa in Arztpraxen vor. Konkret sollen diese Beschäftigte bis zum 15. März 2022 Nachweise als Geimpfte oder Genesene vorlegen müssen. Zudem soll der Kreis der Impfberechtigten auf Apotheker, Zahn- und Tierärzte erweitert werden, wenn diese die fachlichen Voraussetzungen dazu erfüllen. Krankenhäuser sollen laut Entwurf einen finanziellen Ausgleich erhalten, wenn sie negative finanzielle Folgen etwa wegen ausgefallener Operationen haben. Es werden auch die Maßnahmen wieder erweitert, die die Bundesländer zur Eindämmung der Pandemie einsetzen können. Dazu zählen Verbote für Sport- und Freizeitveranstaltungen sowie Schließungen von Clubs und Diskotheken und auch von Restaurants. Der Bundesrat muss dem Gesetz noch zustimmen. Eine Entscheidung wird noch für heute erwartet.


11:51 Uhr

Bundesweite Hospitalisierungsrate sinkt leicht auf 5,71

Die Zahl der bundesweit in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen hat das Robert Koch-Institut mit 5,71 angegeben. Gestern lag die Hospitalisierungsrate bei 5,75.


11:43 Uhr

Hannover-96-Geschäftsführer befürwortet allgemeine Impfpflicht

Beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 sind alle Spieler geimpft - womöglich auch, weil ein Profi nach einer Corona-Infektion massive Probleme hatte. Das bestätigte Geschäftsführer Martin Kind dem NDR. Der Mehrheitsgesellschafter spricht sich klar für eine allgemeine Impfpflicht aus. "Ich bin dafür, die Impfpflicht zu entscheiden und auch konsequent umzusetzen", sagte Kind. Für ihn sei es die logische Konsequenz aus den Problemen, die die Pandemie verursacht.

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Hannovers Club-Boss Martin Kind steht mit verschränkten Armen auf der Tribüne des Stadions in Hannover. © IMAGO / Joachim Sielski

Hannover 96: Kind für konsequente Umsetzung einer Impfpflicht

Beim Fußball-Zweitligisten sind alle Spieler geimpft - womöglich auch, weil ein Profi nach einer Corona-Infektion massive Probleme hatte. mehr


11:03 Uhr

CDU in Niedersachsen lehnt verlängerte Weihnachtsferien ab

In der Debatte um eine längere Weihnachtspause an den niedersächsischen Schulen lehnt die CDU einen vorgezogenen Ferienbeginn ab. "Wir wollen, dass jede Unterrichtsstunde auch stattfinden kann", sagte Schulpolitiker Christian Fühner in Hannover. Der Präsenzunterricht habe dabei klare Priorität. Das Recht auf Bildung müsse bei den Corona-Maßnahmen eine herausgehobene Bedeutung haben, die Begegnungen in den Schulen seien wichtig für die Kinder. Fühner bemängelte gleichzeitig Defizite im Distanzunterricht.


10:31 Uhr

Angespannte Kliniksituation in Niedersachsen

Die Hospitalisierungs-Inzidenz in Niedersachsen überschreitet heute mit 6,1 wieder den Grenzwert von 6,0. Zuvor lag der Leitindikator vier Tage darunter. Wäre der Wert heute auch unter dem Schwellenwert gewesen, wäre damit gemäß der aktuell noch gültigen Corona-Verordnung eine Voraussetzung für ein Absenken der Warnstufe 2 auf die Warnstufe 1 erfüllt gewesen.

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Eine Maske hängt an einerm Infusionsständer im Krankenhaus. © picture alliance/dpa Foto: Christophe Gateau

Corona: Hospitalisierungsrate bleibt in Warnstufe 2

Der Leitindikator war zuvor vier Tage in Folge unter 6 geblieben, am Freitag überschritt er den Schwellenwert wieder. mehr


09:57 Uhr

Lauterbach: Werden alles tun, um diese Krise schnell zu beenden

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat den Kampf gegen die Pandemie zum obersten Ziel der neuen Bundesregierung erklärt. Die Ampel-Koalition habe sich Vieles vorgenommen. "Das oberste Ziel ist für uns der Schutz der Bevölkerung in der Gesundheitskrise", sagte der SPD-Politiker im Bundestag in der Debatte über die Änderung des Infektionsschutzgesetzes. "Wir werden alles tun, um diese Krise schnell zu beenden." Mit der Korrektur des Infektionsschutzgesetzes werde das Instrument geschaffen, um die Delta-Welle der Pandemie zu brechen und die Omikron-Welle so gut wie möglich zu verhindern, sagte Lauterbach. Es sei "nicht ehrenrührig", das Infektionsschutzgesetz auf der Grundlage eines guten Vorschlags zu verbessern. Die Neuregelung sieht unter anderem eine Impfpflicht für das Personal von Krankenhäusern und Altenheimen vor.


09:48 Uhr

Stiftung Warentest: FFP2-Masken für Kinder wenig geeignet

Die Stiftung Warentest hält keine der geprüften FFP2-Masken für Kinder für geeignet. Ihr Atemwiderstand sei zu hoch und der Komfort beim Atmen gering, erklärten die Verbraucherexperten. OP-Masken seien im Schulalltag die bessere Wahl. Sechs- bis zwölfjährige Kinder haben eine weniger kräftige Atmung als Erwachsene und etwa die Hälfte von deren Lungenvolumen. Masken für Kinder sollten den Experten zufolge deshalb einen hohen Atemkomfort bieten. Bei den 16 von der Stiftung Warentest geprüften FFP2-Kindermasken sei der Atemwiderstand allerdings ähnlich wie bei Erwachsenenmasken oder habe sogar über deren Grenzwerten gelegen.

Wo ein hohes Infektionsrisiko bestehe, etwa im vollen Schulbus, könnten Kinder eine Erwachsenenmaske von 3M kurzzeitig tragen. Die 3M Aura 9320+ überzeugte demnach bereits im Test für Erwachsene. Für Kinder sei der Atemwiderstand bei dieser Maske akzeptabel und ihre Filterwirkung hoch. Zudem passe sie auch kleinen Köpfen. Für lange Einsätze ist aber auch diese Maske nicht geeignet. Spätestens nach 75 Minuten Tragedauer sollten Erwachsene bei FFP2-Masken eine 30-minütige Pause einlegen, Kinder erst recht. Mit dem Schulalltag ist das kaum vereinbar.


09:38 Uhr

KMK: Präsenzunterricht hat weiterhin höchste Priorität

Die Kultusministerinnen und -minister der Länder haben ihren Kurs für offene Schulen in der Pandemie bekräftigt. Der kontinuierliche Präsenzunterricht habe für sie weiterhin höchste Priorität, um das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Bildung und Teilhabe zu gewährleisten, heißt es in einem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK). "Das Offenhalten der Schulen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", heißt es in dem Beschluss weiter. Nach den umfangreichen Schulschließungen im letzten und vorletzten Schuljahr müssten nun Erwachsene Verantwortung übernehmen und die verschärften Regeln im öffentlichen Leben konsequent einhalten. "Wo notwendig, müssen weitere Kontakt- und Zugangsbeschränkungen für ungeimpfte Erwachsene einen zusätzlichen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten."


08:50 Uhr

Lauterbach für allgemeine Corona-Impfpflicht

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dringt auf eine allgemeine Corona-Impfpflicht. Diese gehöre zu den zwei Dingen, die aus der Corona-Krise herausführen können, sagte Lauterbach dem "Spiegel": "Das zweite ist eine erfolgreiche Boosterkampagne." Adressaten der Impfpflicht seien jene Menschen, die durch medizinische Argumente nicht erreicht werden. "Ins Gefängnis muss niemand. Aber die Verhängung von Bußgeldern ist unvermeidbar", sagte der SPD-Politiker. Zur Höhe der Strafe wollte Lauterbach sich nicht festlegen. Man müsse mit Psychologen und Ökonomen reden, ab wann Strafen eine Wirkung erzielen. Wenn jemand nicht zahlt, müssten die Bußgelder erhöht werden.

Bundestag und Bundesrat stimmen heute über eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes ab, die erstmals eine Corona-Impfpflicht für bestimmte Gruppen vorsieht. Über eine allgemeine Impfpflicht soll im nächsten Jahr im Bundestag fraktionsübergreifend beraten und entschieden werden.


08:47 Uhr

Masken schützen besser als anfangs gedacht

Nach fast zwei Jahren Pandemie mussten einige anfängliche Vermutungen zu sinnvollen Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus inzwischen revidiert werden. So ist etwa das Desinfizieren von Oberflächen wenig nützlich, da Experten mittlerweile recht sicher sind, dass der Hauptübertragungsweg die Luft ist. Masken haben deshalb offenbar eine höhere Schutzfunktion als anfangs angenommen: Eine Studie des Göttinger Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation bescheinigt FFP2-Masken einen extrem hohen Schutz vor einer Corona-Infektion. Entscheidend sei die korrekte Tragweise.

Eine FFP2- und eine OP-Maske liegen nebeneinander. © NDR Foto: Kathrin Weber
AUDIO: Studie zur Effektivität von verschiedenen Masken (5 Min)

08:26 Uhr

Gefälschte Impfpässe: Geschäftemacher und Nutznießer

In vielen Freizeit- und Shopping-Möglichkeiten gilt: Zutritt nur für Geimpfte und Genesene. Einige Menschen, die sich nicht gegen Corona impfen lassen möchten, versuchen daher, sich auf illegalem Weg einen Impfnachweis zu beschaffen und zahlen 200 Euro oder mehr dafür. Die Menschen, die jetzt eine solche Straftat begehen, galten bis dahin meist als "völlig unbescholten", erzählten Ermittler in Osnabrück dem NDR. NDR Reporter haben westlich von Hamburg einen Mann aufgesucht, der mit dem Fälschen von Impfnachweisen Geschäfte macht.


08:02 Uhr

Hamburg: Haushaltslage verzögert "Angebotsoffensive" für HVV

In Hamburg stockt der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wegen der Corona-Pandemie. Nach Informationen von NDR 90,3 wird die "Angebotsoffensive" beim HVV-Fahrplan auch kommendes Jahr auf Eis gelegt.

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Busse fahren wieder durch die Mönckebergstrasse, nachdem durch Fortschritte im Ausbau der U-Bahn Station Mönckebergstrasse eine Fahrbahn wieder freigegeben werden konnte. © picture alliance/dpa Foto: Markus Scholz

HVV: Fahrplan-Ausbau stockt wegen Corona

Auf dem Weg zum "Hamburg-Takt" müssten die Fahrpläne schnell ausgebaut werden. Doch die Pandemie wird auch hier zum Problem. mehr


07:46 Uhr

Niedersachsen: Finanzielle Hilfen bei Investitionen in die Gastronomie

Weil Restaurants in der Pandemie über Monate geschlossen hatten, gingen bei vielen Gastronomen die Verluste an die finanziellen Reserven. Dann noch Geld für Investitionen aufzubringen, kann schwierig sein. Bis zu 80.000 Euro Unterstützung können niedersächsische Gastronomen bei Investitionen von heute an beantragen. Laut Wirtschaftsministerium stehen dafür insgesamt 55 Millionen Euro zur Verfügung. Das bereits in der Vergangenheit aufgelegte Gaststättenförderprogramm wurde mit dieser Summe wieder reaktiviert.

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Ein Wirt mit Maske zapft in einer Kneipe Bier. © dpa Foto: Christoph Soeder

Investitionshilfen für Gastro-Betriebe werden neu aufgelegt

Ab sofort können Gastronomen Zuschüsse bei der NBank beantragen. Insgesamt stehen 55 Millionen Euro zur Verfügung. mehr


07:26 Uhr

Lage an Schulen in Hamburg laut Behörde stabil

Die Corona-Lage an den staatlichen Schulen in der Hansestadt Hamburg ist laut Angaben der Schulbehörde zurzeit stabil. In den vergangenen zehn Tagen sind dort 960 Infektionen gemeldet worden - rund 80 davon bei Lehrkräften. Vor einer Woche hatte die Gesamtzahl der Neuinfektionen schon einmal über 1.000 gelegen. Hamburg steht im Ländervergleich günstig da. Prozentual weniger infizierte Schüler melden nur Schleswig-Holstein und Niedersachsen, wie aus den aktuellen Zahlen der Kultusministerkonferenz hervorgeht. Unter 0,4 Prozent der Schülerinnen und Schüler sind in Hamburg in den vergangenen Tagen als infiziert gemeldet worden. In Sachsen sind es fast zehn Mal so viele.


07:06 Uhr

Niedersachsen: Ergebnisse zu weiteren Omikron-Verdachtsfällen erwartet

Nach zwei bestätigten Corona-Infektionen mit der Omikron-Variante im Landkreis Wolfenbüttel stehen nun zwei Verdachtsfälle in der Region Hannover im Blickpunkt. Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) rechnet für heute mit den Ergebnissen der Sequenzierungen bei beiden Proben. Nach Angaben der Region Hannover war eine Person Ende November mit Symptomen von einer Reise zurückgekehrt. Zum zweiten Verdachtsfall soll kein direkter Kontakt bestanden haben. Sollte sich bestätigen, dass die Omikron-Linie deutlich infektiöser ist als die Delta-Variante, geht NLGA-Präsident Fabian Feil davon aus, dass sie sich auch in Niedersachsen durchsetzen wird. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht aber noch nicht fest. Nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist sie bereits in mindestens 57 Ländern nachgewiesen worden. Bei den beiden schon bestätigten Omikron-Fällen in Niedersachsen handelt es sich um Reiserückkehrer aus Südafrika.

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Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten warten am Eingang zum Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover-Langenhagen. © picture alliance/dpa Foto: Moritz Frankenberg

FAQ: Was über die neue Coronavirus-Variante Omikron bekannt ist

Die Variante breitet sich auch in Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern rasant aus. Was wir über Omikron wissen. mehr


06:35 Uhr

Niedersachsen: Inzidenz noch einmal leicht gesunken

Das Robert Koch-Institut (RKI) am am frühen Morgen auch die aktuellen Corona-Zahlen für das Bundesland Niedersachsen veröffentlicht. Demnach sank die Sieben-Tage-Inzidenz der bestätigten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche von 198,7 gestern leicht auf 197,6 (Vorwoche: 205,9). Die Zahl der binnen 24 Stunden neu registrierten Corona-Fälle wird mit 2.845 angegeben (Vortag: 3.304 / Vorwoche: 3.282). Mit 20 weiteren Todesfällen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stieg die Gesamtzahl der Opfer in Niedersachsen seit Beginn der Pandemie auf 6.533.


06:18 Uhr

Schwesig mahnt wegen Corona-Lage im Nordosten zur Vorsicht

Trotz der aktuell leicht rückläufigen Corona-Zahlen in Mecklenburg-Vorpommern mahnt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) zur Vorsicht. "Im Gegenteil, die Lage ist weiter ernst. Wir haben hohe Infektionszahlen gerade bei Ungeimpften", sagte sie gestern Abend im Anschluss an die digitale Ministerpräsidentenkonferenz in Schwerin. Vor allem gebe es eine Belastung in den Krankenhäusern des Landes. Es sei aktuell nicht möglich, Corona-Patienten aus anderen Bundesländern aufzunehmen und es würden verschiebbare Operationen abgesagt. Schwesig appellierte an die Bevölkerung: "Jede und jeder, der es kann, sollte sich mit einer eigenen Impfung schützen vor einer schweren Erkrankung." Corona dürfe nicht unterschätzt werden, auch nicht von Jüngeren.

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Der Verkaufsstand in einer Weihnachtspyramide ist geschlossen. © dpa-Bildfunk Foto: Bernd Wüstneck

Schwesig kündigt Wirtschaftshilfen für Gastronomie und Schausteller an

Umsatzrückgänge, etwa wegen der abgesagten Weihnachtsmärkte, müssten aufgefangen werden, so die Regierungschefin von MV nach der Ministerpräsidentenkonferenz. mehr


05:48 Uhr

RKI registriert 61.288 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 413,7

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche aktuell mit 413,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 422,3 gelegen, vor einer Woche bei 442,1 und vor genau einem Monat bei 232,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 61.288 Corona-Neuinfektionen (Vortag: 70.611 / Vorwoche: 74.352). Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 484 Todesfälle verzeichnet - vor einer Woche waren es 390 Todesfälle. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie in Deutschland an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 104.996.


05:40 Uhr

Scholz und Länder halten sich Corona-Verschärfungen zu Weihnachten offen

Geschwindigkeit beim Impfen - und möglichst kein weihnachtlicher Lockdown, das sind die Kernaussagen der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Auf der MPK wurden keine neuen Maßnahmen beschlossen; auch zu Weihnachten soll es nach jetzigem Stand keine verschärften Kontaktbeschränkungen geben. Scholz sagte, eine Sitzung des neuen Krisenstabs mit den Ländern solle in der kommenden Woche stattfinden, um weitere Impfangebote zu unterstützen. Zusammen mit dem kommende Woche ebenfalls erstmals tagenden neuen Expertenrat werde man sich außerdem anschauen, ob die zuletzt beschlossenen Maßnahmen greifen würden, sagte Scholz. "Notfalls kurzfristig" könnten dann neue weitere Diskussionen und Entscheidungen auf der Tagesordnung stehen - auch in Hinblick auf die Feiertage. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bekräftigte seine Forderungen nach einer Art "Weihnachtsruhe" und kündigte einen eigenen Kurs für das Land an.

Der neue Bundeskanzler Scholz betonte, dass die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz von vergangener Woche umgesetzt würden. Dazu zählt unter anderem eine bundesweit einheitliche 2G-Regel für den Einzelhandel (ausgenommen Supermärkte und andere Läden des täglichen Bedarfs) sowie für Restaurants, Kultur- und Freizeit-Veranstaltungen. Beschlossen wurden zudem neue Kontaktbeschränkungen: Sobald Ungeimpfte beteiligt sind, darf sich nur ein Haushalt mit zwei weiteren Personen eines weiteren Haushalts privat treffen.


05:40 Uhr

Infektionsschutzgesetz: Bundestag stimmt über Corona-Impfpflicht im Gesundheitswesen ab

Bundestag und Bundesrat sollen weitere Corona-Regelungen beschließen. Die Gesetzespläne der Ampel-Koalition von SPD, FDP und Grünen sehen die Einführung einer Impfpflicht für Personal in Einrichtungen mit besonders schutzbedürftigen Menschen wie Kliniken und Pflegeheimen vor. Beschäftigte sollen bis 15. März 2022 Nachweise als Geimpfte oder Genesene vorlegen müssen - oder Arzt-Bescheinigungen, dass man nicht geimpft werden kann. Außerdem sollen auch Apotheker, Zahnärzte und Tierärzte befristet dazu berechtigt werden, Menschen gegen Corona zu impfen. Die Gesetzesänderungen zielen außerdem darauf ab, Eindämmungsmöglichkeiten der Länder bei sehr hohen Infektionszahlen zu ergänzen und zu verlängern. Geregelt werden soll all dies im Zuge der Novellierung des Infektionsschutzgesetzes, das Bundestag und Bundesrat heute verabschieden wollen.


05:40 Uhr

"Hand in Hand für Norddeutschland": Großer Spendentag zugunsten des Kinderschutzbundes

"Hand in Hand für Norddeutschland" widmet sich in diesem Jahr Kindern in unserer Gesellschaft, die ganz besonders unter der Corona-Pandemie und ihren Folgen leiden. Partner der NDR Benefizaktion sind die vier norddeutschen Landesverbände des Kinderschutzbundes. Die mehrwöchige Aktion endet heute mit dem großen Spendentag. Prominente und Beschäftigte des NDR nehmen von morgens bis abends telefonisch Ihre Spenden entgegen. Die kostenlose Spenden-Hotline lautet (08000) 637 000. Auch darüber hinaus können Sie noch spenden: Das Spendenkonto ist bis zum 31. Januar 2022 geöffnet.

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Barbara Schöneberger und Andreas Englisch im Call-Center. © NDR Foto: Arne Vollstedt

NDR Benefizaktion: Alle Telefonnummern und Infos zum Spendentag

Hilfen für Kinder in der Pandemie: Prominente und Beschäftigte des NDR nehmen heute telefonisch Ihre Spenden entgegen. mehr


05:40 Uhr

ARD-Deutschlandtrend: 70 Prozent wollen Kontakte zu Weihnachten einschränken

Während der Weihnachtsfeiertage wollen einer Umfrage zufolge 70 Prozent der befragten Wahlberechtigten ihre privaten Kontakte wegen der angespannten Corona-Lage einschränken. Dies zeigt der ARD-Deutschlandtrend von Infratest-dimap. Zwölf Prozent wollen demnach ihre Kontakte sehr stark einschränken, 27 Prozent stark und 31 Prozent weniger stark. Jeder vierte Befragte (26 Prozent) will hingegen auf Besuche und Kontakte nicht verzichten. Als im Dezember 2020 während der Feiertage sehr strenge Corona-Maßnahmen galten, hatten den Angaben zufolge 83 Prozent angekündigt, weniger Menschen zu treffen.


05:40 Uhr

Service: Inzidenzwert für Ihren Wohnort ermitteln

Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Lage in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein.


05:40 Uhr

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt auf 156,9

In Schleswig-Holstein wurden binnen eines Tages 837 Neuinfektionen registriert. Gestern waren es 928, vor einer Woche 700 neue Corona-Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist im Vergleich zum Vortag von 152,4 auf 156,9 gestiegen. Vor einer Woche lag der Wert bei 151,0. Die Hospitalisierungsinzidenz ist im Vergleich zum Vortag von 3,50 auf 3,37 gesunken. Der Wert besagt, wie viele Corona-Kranke innerhalb einer Woche je 100.000 Menschen in Kliniken kamen.


05:40 Uhr

Stiko will Impfung für vorerkrankte Kinder ab fünf Jahren empfehlen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) will die Corona-Impfung für Kinder von fünf bis elf Jahren mit Vorerkrankungen und Kontakt zu Risikopatienten empfehlen. Für alle anderen Kinder soll eine Impfung bei "individuellem Wunsch" möglich sein, so das unabhängige Expertengremium des Robert Koch-Instituts. Bisher werden nur über Zwölfjährige in Deutschland regulär gegen Covid-19 immunisiert.


05:40 Uhr

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05:40 Uhr

Neuer Corona-Live-Ticker startet

Schönen guten Morgen! NDR.de hält Sie auch heute - am Freitag, 10. Dezember - über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Stand der Dinge. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen. Die Ereignisse von gestern können Sie im Blog vom Donnerstag nachlesen.

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