Stand: 03.12.2021 23:53 Uhr

Corona-Blog: Hamburg plant Kinder-Impfzentren

In diesem Blog hat NDR.de Sie auch am Freitag, 3. Dezember 2021 über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Sonnabend gibt es einen neuen Blog.

Das Wichtigste in Kürze:

246 im Bundesland Bremen; bundesweit 74.352

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen


23:53 Uhr

Das war's für heute!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Wie üblich melden wir uns morgen früh mit einem neuen Blog zurück. Gute Nacht!


22:42 Uhr

Gefälschte Testergebnisse im Umlauf

Nicht nur Impfnachweise, auch Zertifikate über negative Corona-Tests werden immer häufiger gefälscht - die Ausweitung von 2G-Plus-Regeln könnte die illegalen Geschäfte einiger Händler noch beflügeln.

VIDEO: Corona: Vermehrt gefälschte Testergebnisse im Umlauf (3 Min)


21:30 Uhr

Hamburg plant Kinder-Impfzentren

Mitte Dezember soll der erste in Europa zugelassene Corona-Impfstoff für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren in Deutschland ausgeliefert werden. Noch ist unklar, ob die Ständige Impfkommission (Stiko) die Impfung für Kinder dieses Alters generell empfehlen wird oder nur für bestimmte Gruppen. Auch Ärzte sind skeptisch, ob die Impfung sinnvoll ist: Eine Abfrage der Hamburger Sozialbehörde hat ergeben, dass drei Viertel der befragten Kinderärzte in der Hansestadt keine Kinder dieses Alters impfen wollen, weil sie ohnehin schon überlastet seien und den medizinischen Nutzen für Kinder für gering hielten. Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) plant nun "Impfzentren für Kinder, in denen wir ausschließlich für diese Altersgruppe mit speziellem Personal Kinder-Impfungen anbieten können". Und auch in Hamburgs Krankenhäusern solle es bald entsprechende Angebote geben.

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Ein Mädchen mit bunter OP-Schutzmaske bekommt eine Spritze in den Oberarm ©  picture alliance/Laci Perenyi Foto: Laci Perenyi

Corona-Impfungen: Hamburg plant Impfzentrum für Kinder

Ab dem 13. Dezember soll der Impfstoff für 5- bis 11-Jährige in Deutschland verfügbar sein. In Hamburg ist ein Kinder-Impfzentrum geplant. mehr


20:48 Uhr

Brockmann im Coronavirus-Podcast: "Müssen Kontakte reduzieren"

Heute gab es eine Sonderfolge des Podcasts Coronavirus-Update von NDR Info: Der Modellierer Dirk Brockmann erklärt darin im Gespräch mit Wissenschaftsredakteurin Beke Schulmann, welche Maßnahmen jetzt seiner Ansicht nach sinnvoll wären und wie Ungeimpfte die Pandemie beeinflussen.

Das Coronavirus © CDC on Unsplash Foto: CDC on Unsplash
AUDIO: Sonderfolge: Alles machen, was möglich ist (57 Min)

20:41 Uhr

Ab Sonnabend neue Corona-Beschränkungen in SH

Auch Schleswig-Holstein verschärft am Sonnabend die Corona-Regeln. Nur wer geimpft oder genesen ist, darf dann in vielen Einzelhandels-Geschäften noch einkaufen. Für zahlreiche Geschäfte gibt es aber auch Ausnahmen. Ausgenommen von der 2G-Regelung im Handel sind zudem Kinder bis zur Einschulung und minderjährige Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden. NDR Schleswig-Holstein gibt einen Überblick zu den neuen Regeln:

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auf dem Schild am Eingang eines Bekleidungsgeschäfts klebt ein Schild, auf dem steht: "Zutritt nur mit 2G". © dpa Foto: Stefan Sauer

2G-Regel im Handel in SH: Was gilt, welche Ausnahmen gibt es?

Nur wer geimpft oder genesen ist, hat seit Sonnabend noch Zugang zu Geschäften. Es gibt aber zahlreiche Ausnahmen. mehr


20:34 Uhr

Interview von Stiko-Chef Mertens sorgt für Wirbel

Der Chef der Ständigen Impfkommission (Stiko) Thomas Mertens, hat in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" den Vorwurf erneuert, dass die Wissenschaftler-Gruppe überlastet und angesichts der Pandemie nicht ausreichend mit Finanzmitteln ausgestattet sei. Außerdem sagte Mertens, er würde ein etwa sieben Jahre altes Kind derzeit nicht gegen Corona impfen lassen, wenn er als Vater die Entscheidung zu treffen hätte. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder reagierte darauf mit Kritik: "Ich glaube, wir sollten in Bezug auf Sicherheit und Stabilität der Empfehlung wieder auf normale Verfahren zurückkehren und dies weder in Talkshows noch im Podcast ankündigen." Söder hatte am Mittwoch eine Impfpflicht für Kinder ab 12 Jahren gefordert. Diese sollten am besten direkt im Klassenraum geimpft werden, sagte Söder. Er äußerte sich allerdings selbst in einer Talksendung: bei "jetzt red i" im Bayrischen Rundfunk.


19:43 Uhr

1.215 neue Corona-Fälle in MV

In Mecklenburg-Vorpommern haben die Behörden 1.215 neue Corona-Infektionen registriert. Vor einer Woche waren es 1.195. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner stieg auf 430, die Landes-Hospitalisierungsinzidenz liegt nun bei 9. Die Corona-Ampel für das ganze Land bleibt "orange". Die Zahl der Todesfälle in MV im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um sechs. 93 Menschen mit einer Corona-Infektion liegen in dem Bundesland auf einer Intensivstation.


18:35 Uhr

Überblick über Besuchseinschränkungen in Niedersachsens Kliniken

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Stufenkarte nach risikogewichteten Kriterien für Mecklenburg-Vorpommern vom 26. Januar 2022. © NDR

Corona in MV: 3.280 Neuinfektionen - vier weitere Todesfälle

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen steigt in Mecklenburg-Vorpommern auf 955,8. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 6,6. mehr

Die Krankenhäuser in Niedersachsen reagieren auf die derzeitige Corona-Lage teils mit Besuchsverboten oder strengen Auflagen für Besucherinnen und Besucher. Landesweit sind die Regeln sehr unterschiedlich. NDR Niedersachsen hat einen Überblick erstellt:

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Auf einem Schild steht „Besuchsverbot - Zugang nur für Berechtigte“. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild Foto: Kira Hofmann

Corona: Krankenhäuser reagieren mit Besuchseinschränkungen

Die Kliniken in Niedersachsen handhaben es unterschiedlich. In einigen gilt 2G-Plus, in anderen ist kein Besuch erlaubt. mehr


18:18 Uhr

In Bremen ab Montag neue Beschränkungen für Ungeimpfte

Für ungeimpfte Menschen gelten im Land Bremen von Montag an weitere Kontaktbeschränkungen. Bei privaten Zusammenkünften dürfen sie sich nur mit dem eigenen Hausstand und maximal zwei weiteren Personen eines anderen Hausstandes treffen, wie das Bremer Gesundheitsressort nach einem Senatsbeschluss mitteilte. Damit setzt Bremen die Beschlüsse der Konferenz der Ministerpräsidenten und -präsidentinnen vom Donnerstag um. Von Montag an dürfen in Bremen außerdem Ungeimpfte nur noch in "Geschäften für den täglichen Bedarf" einkaufen, also etwa in Lebensmittelgeschäften. In allen Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen gilt künftig Maskenpflicht.


18:11 Uhr

Biontech-Chef: Neuer Impfstoff wegen Omikron wird nötig werden

Biontech-Chef Ugur Sahin hat gesagt, er gehe angesichts der stark mutierten Omikron-Variante des Coronavirus von der Notwendigkeit eines neuen Covid-19-Impfstoffs aus. "Ich glaube grundsätzlich, dass wir ab einem bestimmten Zeitpunkt einen neuen Impfstoff gegen diese neue Variante benötigen werden." Die Frage sei, wie dringend dieser benötigt werde. Dass Viren mutieren, sei bekannt. Allerdings habe ihn das Tempo überrascht, so Sahin. Zwei Tatsachen seien aber weiterhin gültig für alle Varianten: Impfungen schützten vor schweren Covid-Erkrankungen. Und Biontech könne bei Bedarf seinen Impfstoff relativ schnell anpassen.


17:13 Uhr

Innenminister wollen Corona-Regeln stärker kontrollieren

Die Polizei soll sich an vielen Orten Deutschlands mehr mit der Durchsetzung der Corona-Regeln befassen. Das gaben die Innenminister Bayerns, Niedersachsens und Baden-Württembergs, Joachim Herrmann (CSU), Boris Pistorius (SPD) und Thomas Strobl (CDU), zum Abschluss der Innenministerkonferenz in Stuttgart bekannt. Die Polizei müsse nun Prioritäten setzen, die Kontrolle von Verkehrsdelikten sei da nachrangig, so Herrmann. Pistorius sagte, wenn man die vierte Welle brechen wolle, dann nur über die Einhaltung der Regeln. In Niedersachsen setze man alles Personal für die Durchsetzung der Corona-Regeln ein, was verfügbar gemacht werden könne. Strobl sagte, durch die Einschränkung von Großveranstaltungen wie Stadionbesuchen und das Verbot von Weihnachtsmärkten in Baden-Württemberg würde die Zahl der Einsatzstunden der Polizei deutlich zurückgefahren. Die Beamten könnten dann anderweitig eingesetzt werden im Kampf gegen die Pandemie. Strobl ist derzeit Vorsitzender der Innenministerkonferenz, Herrmann spricht für die unionsgeführten Länder, Pistorius für die SPD-geführten Länder.


16:35 Uhr

Zahl der Teststationen in MV nimmt zu

Das Netz an Corona-Teststationen in Mecklenburg-Vorpommern wird wieder dichter. Seit Montag wuchs die Zahl um rund zehn Prozent von 304 auf 336, wie aus einer tagesaktuellen Karte auf der Internetseite der Landesregierung hervorgeht. Dort kann man sich Teststationen in seiner Gegend anzeigen lassen. In früheren Wellen hatte es mehr als 400 Teststationen in MV gegeben.


16:24 Uhr

2G-Plus nicht umsetzbar: Zoos in Schwerin und Rostock schließen

Wegen der 2G-Plus-Regel für Innenbereiche in Mecklenburg-Vorpommern sperren die Zoos in Schwerin und Rostock ihre Tierhäuser für den Besucherverkehr. Im Zoo Rostock bleibe nur das Darwineum mit 2G-Plus geöffnet, erklärte eine Sprecherin am Freitag. Der Schweriner Zoo teilte mit, die Kontrollen nicht leisten zu können. "Die Überprüfung der Zutrittsberechtigungen kann personell nicht umgesetzt werden", erklärte eine Zoosprecherin. Auch alle anstehenden Veranstaltungen, Führungen und Feiern wurden abgesagt


14:51 Uhr

Niedersachsen kippt Testpflicht nach Booster-Impfungen

Wer in Niedersachsen eine Auffrischungsimpfung erhalten hat, braucht trotz der 2G-Plus-Regel keinen aktuellen Corona-Test mehr vorzulegen. Diese Erleichterung trete ab Sonnabend in Kraft, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover mit. Niedersachsen reagiere mit der neuen Regelung auf wissenschaftliche Erkenntnisse, nach denen die Gefahr einer Infektion und einer Übertragung des Coronavirus "nach dem Erhalt der Auffrischungsimpfung ausgesprochen gering ist", hieß es. Auch sollten die stark beanspruchten Testkapazitäten entlastet werden.

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Ein Arzt setzt eine Spritze in den Arm eines Mannes. © Photocase Foto: David Pereiras

Keine Testpflicht mehr für Booster-Geimpfte

Die vollständige Impfserie und die Auffrischung befreien sie von den in Niedersachsen geltenden 2G-Plus-Regeln. mehr


14:45 Uhr

Lieferschwierigkeiten bremsen Testzentren in Hamburg aus

Vor den ab Sonnabend verschärften 2G- und 2G plus-Regeln stockt in Hamburg die Schnelltestkampagne. "Es gibt gegenwärtig - und zwar bundesweit - einen Lieferengpass was Testkits betrifft", sagte Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard. "Wir haben eine Reihe von Testangeboten, die noch nicht mit der vollen Kapazität oder noch gar nicht an den Start gehen konnten." Ihre Behörde wolle nun "sondieren, ob wir über andere Bestellwege, zum Beispiel den Bund, Testkits beschaffen können, die unter medizinischer Aufsicht angewendet werden dürfen".


14:24 Uhr

Fall der Omikron-Virusvariante in Niedersachsen nachgewiesen

In Niedersachsen ist der erste Fall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus in Norddeutschland durch das Landesgesundheitsamt (NLGA) nachgewiesen worden. Eine Sequenzierung nach einem Verdachtsfall habe ergeben, dass es sich um eine Infektion mit der Omikron-Variante B.1.1.529 handele, teilte die Behörde in Hannover mit. Der erste Verdachtsfall im Land war am Montag bekanntgeworden. Nach einem Aufenthalt in Südafrika bestand laut Gesundheitsministerium bei einem Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel der begründete Verdacht, dass er mit dieser Variante infiziert sein könnte. Nach der Afrika-Reise traten demnach in der vergangenen Woche bei dem Mann Erkältungssymptome auf. Sowohl ein Schnelltest als auch ein PCR-Test hatte den Angaben zufolge zuvor eine Infektion mit Sars-Cov2 bestätigt.

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Logo der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf einem Smartphone vor einer visuellen Darstellung der neu entdeckten Virusvariante Omikron © picture alliance Foto: Andre M. Chang

Erster Fall von Omikron-Variante in Niedersachsen bestätigt

Bei dem Infizierten handelt es sich um einen Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel. Er war aus Südafrika zurückgekehrt. mehr


14:09 Uhr

Landtag stimmt für schärfere Corona-Regeln in MV

Mit deutlicher Mehrheit hat der Landtag in Schwerin den Fortbestand der epidemiologischen Lage festgestellt und härtere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. So soll das öffentliche Leben in weiten Teilen zusätzlich eingeschränkt werden, sollte sich das Coronavirus in Mecklenburg-Vorpommern weiter rasant ausbreiten. So sollen etwa Kinos, Theater, Museen, Weihnachtsmärkte, Tourismusbüros, Schwimmbäder oder Tanzschulen geschlossen werden, sobald die landeseigene Corona-Ampel für sieben aufeinanderfolgende Tage die Warnstufe Rot anzeigt. Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich sollen generell untersagt werden. Kindertagesstätten und Schulen sollen aber weiterhin offen, Vereinssport möglich bleiben. Der betroffenen Wirtschaft werden weitere Hilfen in Aussicht gestellt.


14:06 Uhr

Spritzen in historischer Schalterhalle - Neues Impfzentrum für Bremen

Ein großes Impfzentrum für bis zu 5.000 tägliche Corona-Impfungen hat in der prächtigen Schalterhalle einer alten Sparkasse in Bremen den Betrieb aufgenommen. Das neue Zentrum sei ein zentraler Baustein für die Impfstrategie im kleinsten Bundesland, sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) bei der Eröffnung. "Impfen ist der einzige Ausweg aus der Pandemie. Deshalb ist es so wichtig, dass wir unsere Kapazitäten noch mal ausbauen und noch mehr impfen." Bremen liegt bereits mit 80,3 Prozent vollständig Geimpfter in der Bevölkerung an der Spitze der Bundesländer. 15,4 Prozent der Einwohner haben auch schon die dritte Impfung erhalten.


14:00 Uhr

"Wellenbrecher" ist das Wort des Jahres 2021

"Wellenbrecher" ist das Wort des Jahres 2021. Das gab die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden bekannt. Das Wort stehe für alle Maßnahmen, die getroffen wurden und werden, um die vierte Welle der Corona-Pandemie zu brechen. Das eigentlich aus Küstenschutz und Schiffbau bekannte Wort habe im Laufe der Pandemie dieses Jahr eine Reihe von neuen Bedeutungen angenommen, hieß es in der Begründung: "Es stand unter anderem für 'Maßnahmen gegen Covid-19', für den 'Zeitraum, in dem solche Maßnahmen gelten sollen', und auch für eine 'Person, die sich nach ihnen richtet'."


13:24 Uhr

Rostocker Weihnachtsmarkt bleibt vorerst geöffnet

Trotz der angespannten Lage in der Corona-Pandemie bleibt der Rostocker Weihnachtsmarkt vorerst geöffnet. "Die Bändchen-Regelung hat sich bisher bewährt", sagte Stadtsprecher Ulrich Kunze. Wer gegen Corona geimpft oder davon genesen ist, bekommt an einer der Ausgabestellen ein buntes Armband. Nur wer dieses vorweisen kann, erhält etwas zu essen, zu trinken oder kann eines der Fahrgeschäfte nutzen. Ungeimpften bleibe das Band verwehrt, auch wenn ein Negativtest vorgelegt werde. Schwerin hat den Weihnachtsmarkt wegen der verschärften Corona-Maßnahmen heute geschlossen.


13:06 Uhr

Zahl der Erstimpfungen in Hamburg steigt

In Hamburg hat die Zahl der Erstimpfungen zugenommen. Zu beobachten sei dies in den vergangenen zwei Tagen, sagte Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD). Auch ohne Einberechnung einer vermuteten Unterdokumentierung durch niedergelassene Ärzte liege man jetzt bei einer Quote von 77 Prozent zumindest Erstgeimpfter in Hamburg. Es sei jedoch davon auszugehen, dass die Quote deutlich höher liege, da in der Vergangenheit mehr Impfungen von der Ärzteschaft abgerechnet als den Behörden nachgemeldet wurden. "Wenn man davon ausgeht, dass da viele Erstimpfungen dabei waren, dann könnte das tatsächlich gegen 90 Prozent gehen", sagte Leonhard. Bei den 87.000 in der Stadt in der vergangenen Woche verabreichten Impfdosen liege der Anteil der Booster-Impfungen nach ihrer Einschätzung bei etwas mehr als der Hälfte, danach gebe es "einen relativ großen Anteil Erstimpfungen und einen relativ kleinen Anteil Zweitimpfungen".


12:52 Uhr

Warnstufe 2: Covid-Patienten in jedem zehnten Intensivbett in Niedersachsen

Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen bleibt angespannt. Der Indikator für die Intensivbettenbelegung stieg heute auf 10,3 und erreichte damit erstmals den Bereich der Warnstufe 2. Der Wert zeigt an, wie viel Prozent aller Intensivbetten in ganz Niedersachsen mit Covid-19-Patienten belegt sind. In den vergangenen beiden Tagen hatte die Quote bei 9,9 Prozent gelegen. Mitgezählt werden dabei auch Patienten aus Corona-Hotspots in Süd- und Ostdeutschland, die zur Behandlung nach Niedersachsen gebracht wurden.


12:48 Uhr

Corona-Verordnung: Sondersitzung des Landtags in Niedersachsen

Auf einer Sondersitzung am kommenden Dienstag (7.12.) soll der niedersächsische Landtag über die neue verschärfte Corona-Verordnung beraten. Das teilte Landtagspräsidentin Gabriele Andretta in Hannover mit. Die neue Verordnung soll die Beschlüsse von Bund und Ländern vom angesichts der hohen Zahl von Corona-Neuinfektionen und -Kranken umsetzen. So sollen nur noch Geimpfte und Genesene (2G-Regel) Zugang zum Einzelhandel haben - ausgenommen sind Läden des täglichen Bedarfs. Für Ungeimpfte soll es Kontaktbeschränkungen geben. Die Verordnung solle Mitte kommender Woche in Kraft treten, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen.


12:44 Uhr

Weitreichende Schließungen im Landkreis Rostock

Im Landkreis Rostock gelten von Sonnabend an schärfere Restriktionen. Hintergrund ist nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Güstrow, dass nach sieben aufeinanderfolgenden Tagen in der Stufe "Rot" der risikogewichteten Einstufung die Warnstufe "Rot Plus" in Kraft tritt. Um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern, gebe es nun weitreichende Schließungen in den Bereichen Freizeit und Kultur. So blieben Kino, Theater, Diskotheken oder Clubs geschlossen, auch Weihnachtsmärkte seien betroffen. Die Maßnahmen gelten zunächst bis zum 15. Dezember. Schwimmbäder, Fitnessstudios oder Tanzschulen blieben nun vorerst zu. Auch Sportveranstaltungen mit Zuschauern seien verboten. Der Zutritt für Publikumsverkehr in Außenbereichen von Einrichtungen und Angeboten von kulturellen Ausstellungen, Museen, Freizeitparks oder Zoos bleibe ausschließlich für geimpfte oder genesene Personen möglich.

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Türschild mit der Aufschrift "geschlossen" © fotolia.com Foto: Friedberg

Warnstufe "Rot Plus" jetzt auch im Landkreis Rostock

Weil der Landkreis sieben Tage lang rot eingestuft wurde, gelten dort ab Sonnabend verschärfte Corona-Regeln. mehr


12:40 Uhr

Regierungssprecher Seibert rechnet mit Impfpflicht-Abstimmung zum Jahresanfang

Eine Abstimmung über eine mögliche allgemeine Corona-Impfpflicht im Bundestag könnte nach Aussage von Regierungssprecher Steffen Seibert Anfang des nächsten Jahres stattfinden. "Wir sind dabei, einen Weg zu beschreiten, damit der Deutsche Bundestag Anfang des kommenden Jahres eine solche Entscheidung fällt. Aber das liegt natürlich komplett in den Händen der Abgeordneten des Deutschen Bundestages", sagte er. Seibert wies darauf hin, dass es vorher eine Empfehlung des Ethikrats zum Thema geben solle. "Das ist ja auch keine leichte Sache. Das ist eine Abwägungsfrage." Tenor der Einigung von Bund und Ländern sei gewesen, dass man das jetzt für notwendig halte.


12:39 Uhr

Polen und die Schweiz werden zu Corona-Hochrisikogebieten

Wegen hoher Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung ab Sonntag Polen und die Schweiz als Hochrisikogebiete ein. Das gab das Robert Koch-Institut bekannt. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.


12:19 Uhr

2G im Einzelhandel - Branchenverband spricht von "Symbolpolitik"

Der Einzelhandel hat die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie scharf kritisiert. "Der Handel steht zur effektiven und wirkungsvollen Bekämpfung der Pandemie, aber 2G in den Geschäften ist reine Symbolpolitik", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, der "Rheinischen Post". Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz seien ein "Schlag ins Kontor, das verhagelt vielen Einzelhändlern das Weihnachtsgeschäft". Genth beklagte den zusätzlichen Aufwand für die Händler. Diese seien für Kontrollen zuständig, "die der Staat normalerweise machen müsste", sagte er dem Sender Phoenix. Deshalb sei eine Umstrukturierung der Hilfen für Ladenbesitzer nötig.

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Eine Auszubildende föhnt in einem Frieseurladen einer Frau die Haare. © picture alliance/dpa Foto: Christian Charisius

Schärfere Corona-Regeln: Kritik von Handel und Friseuren

Der Einzelhandel hält die geplante 2G-Regel für einen Schlag ins Kontor. Vorbehalte gegen 2G-Plus äußert der Städtetag. mehr


12:11 Uhr

707 neue Corona-Fälle in Hamburg gemeldet - Inzidenz sinkt leicht

Nach Angaben der Sozialbehörde sind in Hamburg binnen 24 Stunden 707 neue Corona-Fälle registriert worden. Das sind 184 weniger als am Donnerstag und 123 Neuinfektionen weniger als am Freitag vor einer Woche. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen sank von 245,0 am Donnerstag auf jetzt 238,5. Am Freitag vor einer Woche lag der Inzidenzwert bei 252,1. Ein weiterer Patient ist an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.


12:01 Uhr

Schwesig kritisiert Ständige Impfkommission - Auch Politik reagierte zu spät

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat der Politik ebenso wie der Ständigen Impfkommission (Stiko) Versäumnisse in der Corona-Pandemie vorgeworfen. "Bei den Booster-Impfungen sind wir zu spät dran", sagte Schwesig dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Das Beispiel Israel habe schon im Sommer gezeigt, dass Auffrischimpfungen die vierte Welle brechen. Die Stiko habe Boostern jedoch erst im Oktober für über 70-Jährige empfohlen und für alle sogar erst im November. "Das kam viel zu spät." Die Ärzte orientierten sich an den Stiko-Empfehlungen. Auch das Handeln der Politik in der Pandemie in Deutschland in den letzten Wochen sieht Schwesig dem Magazin zufolge kritisch. "Wir in der Politik müssen uns fragen, ob wir nicht früher Einschränkungen für Ungeimpfte hätten vornehmen müssen."


11:43 Uhr

Impfaktionswoche in MV - Hausärzte klagen über zu wenig Impfstoff

Der von Ärzteverbänden in Mecklenburg-Vorpommern für morgen (4.12.2021) geplante Start in eine landesweite Impfwoche droht seine Signalwirkung zu verfehlen. "Es hakt mal wieder am Impfstoff", beklagte der Landesvorsitzende des Hausärzteverbandes, Stefan Zutz. Viele seiner Kollegen hätten nur einen Bruchteil des bestellten Impfstoffes erhalten. Statt der jeder Praxis zugesagten 48 Impfdosen seien mitunter nur 12 geliefert worden. "Dafür lohnt es kaum, die Praxis am Wochenende extra zu öffnen", sagte Zutz. Er erwarte dennoch, dass sich etwa ein Drittel der landesweit etwa 1.000 Hausärzte an der Aktion beteiligen wird. Viele der Praxen hätten an ihre Patienten Termine vergeben.


11:32 Uhr

RKI-Chef Wieler: Impfpflicht muss sorgsam überlegt werden

Der Chef des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat sich in der Debatte über eine Corona-Impfpflicht für ein behutsames Vorgehen ausgesprochen. Das Thema müsse "sehr, sehr sorgsam kommuniziert und überlegt werden", sagte Wieler. Es gebe ganz viele Fragen, etwa ab welchem Alter eine Impfpflicht gelten und wie sie vollzogen werden solle und wie damit umgegangen werde, dass Impfungen keinen hundertprozentigen Schutz brächten, sondern eventuell aufgefrischt werden müssten. "Da braucht es wirklich eine intensive Debatte, um die Pros und Cons herauszuarbeiten (...) Das ist wirklich nicht so trivial."

Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekräftigte seine "grundsätzlich sehr skeptische Haltung, was eine allgemeine Impfpflicht angeht". Er habe in dieser Frage sein Wort gegeben. "Das wird auch mein Abstimmungsverhalten bestimmen", sagte er. Angedacht ist, dass der Bundestag über die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht abstimmt, wobei der Fraktionszwang für Abgeordnete aufgehoben werden soll. Der Ethikrat soll außerdem bis Jahresende eine Empfehlung zum Thema vorlegen.


11:19 Uhr

Teile der Kulturbranche nach Beschlüssen erleichtert

Nach den Beschlüssen der Bund-Länder-Runde gibt es in Teilen der Kulturbranche Erleichterung, dass viele Veranstaltungen weiter möglich sind. "Es ist gut, dass es nicht zu einer pauschalen Beschränkung des kulturellen Lebens gekommen ist, sondern gezielt dort angesetzt wird, wo das Infektionsgeschehen wirksam eingedämmt werden kann", teilte Carsten Brosda, Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Hamburger Kultursenator, mit. Der Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung, Gerald Mertens, sprach von "Erleichterung, dass grundsätzlich weiter gespielt werden kann." Zugang zu Kultureinrichtungen soll es künftig nur noch für Geimpfte und Genesene geben. Dies war bei vielen Kulturveranstaltungen ohnehin bereits der Fall. Zusätzlich können auch noch Tests vorgeschrieben werden (2G plus).


11:16 Uhr

Spahn: Genug Impfstoff für 30 Millionen Impfungen bis Jahresende

Der scheidende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht ausreichend Impfstoff vorhanden, um das von Bund und Ländern ausgegebene Ziel von 30 Millionen Impfungen bis zum Jahresende zu erreichen. Die Impfkampagne habe wieder "enorm an Fahrt" gewonnen, sagte Spahn in Berlin. So hätten in den vergangenen beiden Tagen zwei Prozent der Deutschen eine Booster-Impfung erhalten. Angesichts der hohen Infektionszahlen hatten Bund und Länder am Donnerstag eine Beschleunigung der Impfkampagne vereinbart. Sie bekräftigten das Ziel, bis Jahresende 30 Millionen Erst-, Zweit- und Auffrischimpfungen zu ermöglichen. Gezählt wird dabei ab Mitte November. Für diese Vorgabe werde schon kommende Woche genügend Impfstoff ausgeliefert sein, versicherte Spahn. Wenn diese auch verimpft würden, wäre das "ein großer Erfolg".

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Jens Spahn (CDU, r), Bundesminister für Gesundheit, und Lothar Wieler, Leiter des Robert-Koch-Instituts, geben eine gemeinsame Pressekonferenz zur Corona-Lage. © dpa-Bildfunk Foto: Tobias Schwarz

Pandemie-Lage: "Trauriger Höhepunkt" rund um Weihnachten

Noch-Gesundheitsminister Spahn und RKI-Chef Wieler zeichneten ein düsteres Bild der Corona-Lage. Mehr bei tagesschau.de. extern


11:11 Uhr

Arzt über Covid-Intensivpatienten: Russisches Roulette ist sicherer

Der Kölner Intensivmediziner Bernd Böttiger hat die Situation von Corona-Patienten in Krankenhäusern als dramatisch geschildert. "Von denen, die auf Intensivstation liegen, können wir nur vielleicht 50, vielleicht 60, vielleicht 65 Prozent retten - die anderen sterben. Also ein Drittel bis die Hälfte dieser Patienten sterben", sagte der Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Universitätsklinik Köln am Donnerstagabend in der ZDF-Talkshow "Markus Lanz". "Russisches Roulette ist viel sicherer, um das mal salopp zu formulieren."

Etwa 80 bis 90 Prozent der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen seien ungeimpft, bei den anderen handele es sich um Impfdurchbrüche. Die Corona-Schutzimpfung sei "ein Geschenk des Himmels", meinte Böttiger. "Wenn wir die nicht hätten, hätten wir wahrscheinlich mehrere 100.000 Tote mehr in diesem Land."


11:07 Uhr

Wieler mahnt: "Keine Zeit zu verlieren, keinen einzigen Tag"

RKI-Präsident Lothar Wieler hat eine umfassende und schnelle Umsetzung der beschlossenen schärferen Corona-Maßnahmen angemahnt. Die neue Virusvariante Omikron sei in Deutschland angekommen, könne noch ansteckender sein als die Delta-Variante und auch bereits Geimpfte und bereits Genesene leichter infizieren, sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin. Omikron könnte nach seinen Worten in noch kürzerer Zeit zu noch mehr Fällen führen als die Delta-Variante. "Deshalb müssen alle gestern entschiedenen Maßnahmen auch flächendeckend umgesetzt werden, um Infektionen mit Delta und Omikron zu verhindern und um die Fallzahlen herunterzubringen. Wir haben keine Zeit zu verlieren, keinen einzigen Tag."


11:02 Uhr

Spahn rechtfertigt umfassende Beschränkungen für Ungeimpfte

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die beschlossenen weitreichenden Corona-Beschränkungen für Ungeimpfte im Advent gerechtfertigt. "Wären alle erwachsenen Deutschen geimpft, steckten wir nicht in dieser schwierigen Lage", sagte der CDU-Politiker in Berlin mit Blick auf deutlich höhere Anteile Ungeimpfter an Infizierten und Intensivpatienten. Die Bund-Länder-Beschlüsse zu schärferen Maßnahmen machten deutlich: "Deutschland nimmt die Lage ernst." Diese Entscheidungen seien spät gekommen, aber immerhin getroffen. Doch selbst wenn die Maßnahmen schon morgen volle Wirkung zeigten, würden die Klinikbelastungen aber ansteigen, sagte Spahn. Deutschland werde die Zahl von mehr als 5.000 Corona-Patienten auf den Intensivstationen in den nächsten Tagen und Wochen deutlich übersteigen. Die Lage werde "rund um Weihnachten ihren traurigen Höhepunkt erreichen".

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Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD, M.), Hendrik Wüst (CDU, l.), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, und Franziska Giffey (SPD), Regierende Bürgermeisterin von Berlin, kommen nach einem Treffen im Kanzleramt zu einer Pressekonferenz. © picture alliance/dpa/POOL AP Foto: Hannibal Hanschke

Bund-Länder-Gipfel: Keine Lockerungen, keine Verschärfungen

Test-Strategie und Kontaktnachverfolgung sollen aber überarbeitet werden. Alle Beschlüsse und Regeln im Überblick. mehr


10:41 Uhr

Stadien und Hallen: Wie viele Fans sind am Wochenende erlaubt?

Bund und Länder haben Zuschauerbeschränkungen für den Sport beschlossen. Demnach dürfen die Stadien der Fußball-Bundesliga vorerst nur noch zu 50 Prozent ausgelastet werden - bei maximal 15.000 Fans. Für Hallensportarten sind höchstens 5.000 Zuschauer erlaubt. Allerdings müssen nach den Beschlüssen die jeweiligen Verordnungen in den Bundesländern noch angepasst werden. Dies passiert im Norden erst in der kommenden Woche. Deshalb sind am Wochenende in den Stadien und Hallen noch mehr Zuschauer erlaubt als nach demBund-Länder-Gipfel vorgesehen. Ein Überblick:

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Fans mit Mundschutz in einem Fußballstadion © Witters

Corona-Regeln: So viele Zuschauer dürfen am Wochenende in die Stadien und Hallen

Was bedeuten die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern für die Heimspiele der Nordclubs am Wochenende? Eine Übersicht für Fußball, Basketball und Handball. mehr


10:23 Uhr

Landtags-Sondersitzung in MV: Fraktionsübergreifender Antrag für härtere Maßnahmen

Die Mehrheit der im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern vertretenen Parteien plädiert für die Schließung weiter Teile des öffentlichen Lebens, sollte sich das Coronavirus in Mecklenburg-Vorpommern weiter rasant ausbreiten. So sollen etwa Kinos, Theater, Museen, Weihnachtsmärkte, Tourismusbüros, Schwimmbäder oder Tanzschulen geschlossen werden, sobald die landeseigene Corona-Ampel für sieben aufeinanderfolgende Tage die Warnstufe Rot anzeigt. Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich sollen generell untersagt werden. Das geht aus einem gemeinsamen Antrag der Regierungsfraktionen SPD und Linke sowie der oppositionellen CDU und Grünen hervor, über den der Landtag am Mittag beraten wird. Kindertagesstätten und Schulen sollen aber weiterhin offen, Vereinssport möglich bleiben.


10:17 Uhr

Divi: Bund-Länder-Beschlüsse können Pandemie entscheidend verändern

Die Intensivmediziner-Vereinigung Divi hat die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie begrüßt. Die bundeseinheitliche 2G-Regel für Einzelhandel und Kultur, Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und die Maskenpflicht für alle Schulklassen hätten das Potenzial, die Entwicklung entscheidend zu verändern, erklärte die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi). "Besonders begrüßen wir das einheitliche Vorgehen", sagte Divi-Präsident Gernot Marx. Weiterhin bis zu 15.000 Menschen zu Großveranstaltungen zusammenkommen zu lassen, erscheine trotz der 2G-Regelung (Genesene und Geimpfte) allerdings sehr hoch, hieß es weiter. "Es gilt entsprechend, das Ausbruchsgeschehen rund um diese Zusammentreffen vieler Menschen sehr genau im Auge zu behalten."

Die Beschlüsse würden vermutlich erst zum Jahreswechsel dazu beitragen, die Zahl der intensivpflichtigen Covid-Patienten zu reduzieren, so die Intensivmediziner. Erst dann werde auch die Belastung für Mediziner und Pflegekräfte sinken. "Ein neues Allzeithoch rund um Weihnachten ist aber unvermeidbar."


10:11 Uhr

Quarantäne für Passagiere von Kreuzfahrtschiff "Hamburg" aufgehoben

Nach einem letztlich nicht bestätigten Corona-Verdacht auf dem Kreuzfahrtschiff "Hamburg" haben die argentinischen Behörden die Quarantäne für die knapp 300 Passagiere aufgehoben. Die am Dienstag angeordnete Vorsichtsmaßnahme für das vor Argentiniens Küste kreuzende Schiff sei nicht mehr nötig, teilte das Gesundheitsministerium in Buenos Aires mit. Das Schiff war am vergangenen Freitag bei einem Landgang in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires ins Visier der Behörden geraten. Es gab einen Corona-Verdachtsfall und weil die "Hamburg" zuvor im afrikanischen Inselstaat Kap Verde Station gemacht hatte, war befürchtet worden, dass es sich dabei um die neue Omikron-Variante des Coronavirus handeln könnte. Binnen 24 Stunden wurden alle Passagiere und Besatzungsmitglieder getestet. Ein Besatzungsmitglied hatte einen positiven Antigen-Test, der anschließende genauere PCR-Test fiel allerdings negativ aus.


09:39 Uhr

Testpflicht für Norwegen-Reisende unabhängig vom Impfstatus

Norwegen-Reisende müssen nach der Ankunft in dem skandinavischen Land seit heute unabhängig von ihrem Impfstatus einen Corona-Test machen. An Grenzübergängen mit Teststationen muss man sich direkt dort testen lassen. Wo diese Stationen fehlen, muss der Test innerhalb von 24 Stunden anderswo erfolgen - ein Schnelltest reicht in diesem Fall. Die Testpflicht gilt für Geimpfte und Ungeimpfte. Ausnahmen gibt es für Grenzpendler, Flugpersonal und Berufskraftfahrer.


09:31 Uhr

MV-Polizei registriert mehr gefälschte Impfpässe

In Mecklenburg-Vorpommern ermittelt die Polizei immer häufiger wegen gefälschter Impfpässe. Wie eine Sprecherin des Landeskriminalamtes (LKA) in Rampe bei Schwerin sagte, wurden im Monat November 48 solcher Fälle bekannt. Das seien viermal mehr als im Oktober. Im gesamten Jahr 2021 wurden den Angaben zufolge bisher 68 solcher Fake-Impfpässe vom LKA im Nordosten registriert, die entweder zum Kauf angeboten oder auch bereits benutzt wurden.


09:02 Uhr

MV-Innenminister kündigt strengere Kontrollen bei Corona-Protesten an

Teilnehmer an Kundgebungen und Protestspaziergängen gegen die Corona-Einschränkungen müssen sich im Nordosten auf strengere Kontrollen einstellen. Das hat Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel (SPD) mit Blick auf zuletzt insgesamt fast 2.000 Teilnehmer bei Protesten in Wolgast, Rostock, Neubrandenburg und Greifswald angekündigt. Selbstverständlich könnten Menschen das Recht auf Versammlungsfreiheit in Anspruch nehmen, erklärte der 47-jährige Minister. Die Pandemie-Situation habe sich aber wieder deutlich verschärft. "Demonstrationsteilnehmer, die auch nach Aufforderung durch die Polizei keine Maske tragen, gefährden nicht nur ihre eigene Gesundheit und die ihrer Angehörigen, sondern auch die ihrer Mitbürger", sagte Pegel. Es sei nicht hinnehmbar, dass Menschen das Leben anderer aufs Spiel setzen. Beamte würden bei den nächsten Demonstrationen mit den Ordnungsbehörden, konsequent die Einhaltung der jetzt geltenden Hygieneregeln durchsetzen. 


08:56 Uhr

Lübecker Infektiologe Rupp: Druck auf Ungeimpfte eklatant erhöhen

Der Infektiologe Jan Rupp begrüßt die von Bund und Ländern beschlossenen strengeren Corona-Regeln und bezeichnete sie als "überfällig" und als "Mischung aus politischem Willen und infektionsdynamischer Überlegung". "Bei den Ungeimpften muss der Druck jetzt eklatant höher werden, letztlich geht es ja darum, gerade die zu schützen", sagte der Direktor der Klinik für Infektiologie und Mikrobiologie bei NDR Info. Jedem, der noch nicht geimpft ist, müsse klargemacht werden, dass die Lösung in der Impfung liegt. Um aktuell die vierte Corona-Welle zu brechen, seien vor allem die Kontaktbeschränkungen wichtig.

Zu Impfungen für Fünf- bis Elfjährige sagte Rupp, er hoffe, dass sich viele Eltern dazu entschließen, ihre Kinder impfen zu lassen. Er würde jedoch davon abraten, auf diese Gruppe Druck auszuüben, denn die Verläufe bei Kindern in diesem Alter seien in der Regel mild. In Amerika werde diese Altersgruppe bereits mit Hochdruck geimpft, der Impfstoff sei gut verträglich. "Gerade in der aktuellen Zeit würden wir sehr schnell erfahren, wenn in der Anwendung vermehrt Krankheitsfälle oder Nebenwirkungen auftreten würden." Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat den Biontech-Impfstoff für Kinder zwischen fünf und elf Jahren bereits zugelassen. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) steht noch aus.


08:32 Uhr

Ärztepräsident kritisiert Corona-Beschlüsse als unzureichend

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hält die Beschlüsse des Corona-Gipfels für unzureichend. "Um das Gesundheitswesen vor Überlastung zu schützen, wären aus unserer Sicht noch weitergehende Maßnahmen notwendig", sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK) der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er forderte, dass für Geimpfte und Genesene bundesweit und obligatorisch in Bars, Restaurants sowie für Sportaktivitäten und Kulturveranstaltungen in Innenräumen die 2G-Plus-Regelung gelten solle, "also geimpft, genesen und getestet", sagte Reinhardt. Vor allem müssten die Einhaltung der Zutrittsvoraussetzungen strikt kontrolliert und deren Missachtung verbindlich sanktioniert werden.


08:20 Uhr

Böllerverbot zu Silvester: Weco-Mitarbeiter in Kiel bangen um Jobs

40 Mitarbeiter im Kieler Werk des Feuerwerksproduzenten Weco müssen offenbar um ihre Jobs bangen. Hintergrund ist das von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossene Verkaufsverbot von Silvester-Feuerwerk.


08:02 Uhr

Umfrage: Was Hamburger Politiker zur Impfpflicht sagen

Im Bundestag sollen bald alle Abgeordneten über eine allgemeine Impfpflicht abstimmen - so hat es der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigt. Eine Umfrage zeigt: Die Hamburger Bundestagsabgeordneten sind mehrheitlich dafür.


07:41 Uhr

Schwerpunktpraxen in Niedersachsen beklagen Impfstoff-Engpass

Der offizielle Start der Impfungen in 180 Schwerpunktpraxen in Niedersachsen verschiebt sich weiter. Nach wie vor kommt nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung nicht genügend Impfstoff an. Auch in der kommenden Woche werden voraussichtlich nicht die ursprünglich bestellten Impfstoffmengen ausgeliefert, wie ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KVN) sagte. Genaue Zahlen nannte er nicht. Eine Arztpraxis im Landkreis Friesland etwa rechnet nach eigenen Angaben in der kommenden Woche mit etwa 75 Prozent weniger Dosen als benötigt. Solange die Mengen nicht stabil seien, könnten die Schwerpunktpraxen nicht starten.

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Ampullen des Covid-19-Impfstoffs von Pfizer-BioNTech © picture alliance/abaca/Depo Photos

Zu wenig Impfstoff: Schwerpunktpraxen können nicht starten

Der Bund kommt offenbar mit der Lieferung der benötigten Corona-Impfstoffmengen nicht hinterher. mehr


07:23 Uhr

3.282 neue Corona-Fälle in Niedersachsen registriert

Das Robert Koch-Institut hat für Niedersachsen 3.282 labordiagnostisch bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert - 199 weniger als am Donnerstag und 133 weniger als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt im Landesdurchschnitt  205,9 Fälle je 100.000 Einwohner (Vortag: 206,8; Vorwoche: 201,2). 23 weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.


07:15 Uhr

Weihnachtsmarkt in Schwerin geschlossen

Der Schweriner Weihnachtsmarkt ist seit heute geschlossen. Insbesondere die Vorgabe, dass nur noch Geimpfte und Genesene mit negativem Corona-Test die Angebote nutzen können, haben nach Angaben von Veranstalter Arno Teegen zur Absage geführt.


07:11 Uhr

Vier Lokale in Hamburg-Harburg wegen Corona-Verstößen geschlossen

Mit einem Großaufgebot der Polizei sind am Donnerstagabend mehrere Lokale in Hamburg-Harburg kontrolliert worden. Wie die Polizei mitteilte, sei vor allem die Einhaltung der nach der Corona-Verordnung vorgeschriebenen 2G-Regeln überprüft worden. Vier Betriebe seien wegen verschiedener Verstöße geschlossen worden.


07:08 Uhr

Impfpflicht in Pflegeheimen und Kliniken ab 16. März

Die angekündigte Impfpflicht für das Personal in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten soll ab dem 16. März gelten. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland RND. Nach Informationen aus "Kreisen der Ampel-Parteien" müssten dem Bericht zufolge alle bereits heute Beschäftigten und alle, die ab 1. Januar neu beginnen, spätestens bis zum 15. März einen Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung vorweisen. Wer danach seine Tätigkeit starte, benötige den entsprechenden Nachweis von Anfang an, hieß es weiter.

Mit der Übergangsfrist hätten alle Betroffenen genug Zeit, sich jetzt noch impfen zu lassen. Ausgenommen von der Pflicht seien Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Der Gesetzentwurf zur "einrichtungsbezogenen Impfpflicht" solle bis spätestens Mitte Dezember im Bundestag beschlossen werden.


07:01 Uhr

Hamburg: Apotheken bereiten sich aufs Impfen vor

Bis zu 30 Millionen Corona-Impfungen peilen Bund und Länder bis Weihnachten in Deutschland an. Um dieses Ziel zu erreichen, dürfen bald erstmals auch Zahnärzte, Zahnärztinnen, Apotheker, Apothekerinnen und Pflegekräfte impfen. Nach Informationen von NDR 90,3 sind eine Reihe von Apotheken in Hamburg darauf schon vorbereitet. "Die Motivation ist groß", sagte Kai-Peter Siemsen, Präsident der Hamburger Apothekerkammer. Rund 50 seiner Kolleginnen und Kollegen haben sich schon fürs Impfen schulen lassen, etwa 200 weitere haben Interesse. Bald könnte es also noch mal deutlich mehr Impfstellen in Hamburg geben.


06:32 Uhr

Corona in SH: Impfstatus bei Neuinfizierten oftmals unbekannt

In dieser Woche fehlte bei fast 40 Prozent der neuen Corona-Fälle die Information zum Impfstatus der Betroffenen. Die Folge: Wenn die aktuellen Sieben-Tages-Inzidenzen nach Impfstatus ausgewiesen werden, wird schon mal die größte Gruppe gar nicht berücksichtigt. Doch warum ist das so? Der Leiter der Landesmeldestelle, der Virologe Helmut Fickenscher, erklärt das mit dem Ablauf.

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Eine Mitarbeiterin in einem Schnelltestzentrum hält einen Corona-Schnelltest in den Händen. © picture alliance/dpa/Moritz Frankenberg Foto: Moritz Frankenberg

Corona in SH: Impfstatus vieler Neu-Infizierter unbekannt

Das macht die Ausweisung aktueller Inzidenzen schwierig. Es kommt schon mal vor, dass bei fast 40 Prozent entsprechende Daten fehlen. mehr


06:16 Uhr

Studie: mRNA-Impfstoffe haben offenbar stärkste Booster-Wirkung

Der britischen Studie "COV-Boost" zufolge, sind die mRNA-Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna am besten für eine dritte Auffrischimpfung geeignet. Die Studie ergab, dass eine volle oder halbe Dosis von Pfizer/BioNTech oder eine volle Dosis von Moderna sowohl die Antikörper- als auch die T-Zell-Werte sehr wirksam ansteigen ließen. Wenn AstraZeneca, Novavax, Johnson & Johnson und Curevac als Auffrischungsimpfung verabreicht wurden, erhöhten sie ebenfalls die Antikörperspiegel für beide Erstimpfstoffe, wenn auch in geringerem Maße.


05:55 Uhr

RKI meldet 74.352 Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 442,1

Das Robert Koch-Institut meldet 74.352 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 2.062 Fälle weniger als am Freitag vor einer Woche, als 76.414 gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder auf 442,1 von 439,2 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 390 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,52 an (Donnerstag: 5,47). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.


05:50 Uhr

Experten fordern Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte

Mehrere Experten fordern nach den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen zur Corona-Bekämpfung die Einführung von Maßnahmen für verringerte Kontakte auch für Geimpfte. "Wir brauchen deutliche Kontaktbeschränkungen, aktuell tatsächlich am besten für alle", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Marx verwies dabei auch auf die neu entdeckte Omikron-Mutante. "Über die neue Virusvariante wissen wir einfach noch nicht genug. Wir können nicht ausschließen, dass die Impfstoffe vermindert wirken", mahnte er.

"Es ist ein Fehler, Kontaktbeschränkungen für Geimpfte auszuschließen", sagte der Virologe Klaus Überla. "Denn inzwischen treten fast die Hälfte der symptomatischen Infektionen bei Geimpften auf. Die Geimpften spielen eine beträchtliche Rolle bei der Ausbreitung des Virus."

Der Epidemiologe Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie sagte dem RND ebenfalls: "Es wäre besser gewesen, Kontaktbeschränkungen für alle zu verhängen, also auch für Geimpfte und Genesene." Auch eine regionale Regelung abhängig vom Infektionsgeschehen sei sinnvoll.


05:46 Uhr

Einzelhändler in Schleswig-Holstein in 2G-Nöten

Auch in Schleswig-Holstein, wo die Inzidenzen derzeit bundesweit am niedrigsten sind, müssen sich Einzelhändler jetzt auf die 2G-Regel einstellen. Der Schlag trifft sie hart in der eigentlich umsatzstärksten Jahreszeit vor Weihnachten.


05:42 Uhr

Bund-Länder-Treffen: Die Ergebnisse im Detail

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat gestern weitere Regel-Verschärfungen beschlossen. Ungeimpfte werden nun bundesweit aus vielen Bereichen ausgeschlossen. Die wichtigsten Beschlüsse:

  • 2G- oder sogar 2G-Plus in Kultur- und Freizeiteinrichtungen
  • 2G im Einzelhandel
  • Kontaktbeschränkungen: Wenn Ungeimpfter dabei ist, darf sich nur der eigene Haushalt mit zwei weiteren Personen treffen. Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen.
  • Deutliche Reduktion der Zuschauerzahl bei Großveranstaltungen, draußen maximal 15.000, in Innenräumen maximal 5.000
  • Feuerwerksverbot über Silvester
  • Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 350 oder mehr sollen Clubs und Diskotheken in Innenräumen geschlossen werden
  • Maskenpflicht in Schulen
  • Über eine allgemeine Impfpflicht soll im Bundestag entschieden werden.
  • Bis Jahresende sollen bundesweit insgesamt 30 Millionen Impfungen durchgeführt werden. Auch Zahnärzte, Apotheker und Pflegefachkräfte dürfen impfen.


05:37 Uhr

Service: Inzidenzwert für Ihren Wohnort ermitteln

Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein.


05:35 Uhr

Schleswig-Holstein meldet 700 neue Fälle - Inzidenz 151,0

In Schleswig-Holstein sind binnen eines Tages 700 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Das waren etwas mehr als eine Woche zuvor (684), aber weniger als am Vortag (857). Wie aus den Daten der Landesmeldestelle weiter hervorgeht, sanken die maßgeblichen Inzidenzwerte erneut leicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz stagniert weiter, sie fiel von 152,2 auf 151,0. Im Vergleich der Bundesländer hat Schleswig-Holstein laut Robert Koch-Institut noch immer die geringste Sieben-Tage-Inzidenz. Die Hospitalisierungsinzidenz sank von 3,71 am Vortag auf 3,26. 189 Corona-Patienten lagen im Krankenhaus - 6 weniger als am Vortag. Zwei weitere Infizierte starben. Auf den Intensivstationen lagen 53 Patienten (minus 2 zum Vortag) im Zusammenhang mit Corona, 25 davon mussten beatmet werden (minus 3). Im Kreis Herzogtum Lauenburg lag die Sieben-Tage-Inzidenz mit 241,0 erneut am höchsten im Land. Dahinter folgen weiterhin Lübeck mit 207,1 und der Kreis Pinneberg 188,9. In all diesen Regionen sank die Zahl seit Mittwoch. Im Kreis Dithmarschen ist der Wert mit 84,8 weiterhin am niedrigsten.


05:33 Uhr

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05:30 Uhr

Neuer Corona-Live-Ticker startet

Guten Morgen! NDR.de hält Sie auch heute - am Freitag, 3. Dezember - über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Stand der Dinge. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen. Die Ereignisse von gestern können Sie im Blog vom Donnerstag nachlesen.

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Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD, M.), Hendrik Wüst (CDU, l.), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, und Franziska Giffey (SPD), Regierende Bürgermeisterin von Berlin, kommen nach einem Treffen im Kanzleramt zu einer Pressekonferenz. © picture alliance/dpa/POOL AP Foto: Hannibal Hanschke

Bund-Länder-Gipfel: Keine Lockerungen, keine Verschärfungen

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