Stand: 07.12.2021 23:30 Uhr

Coronavirus-Blog: Rostocker Weihnachtsmärkte sollen schließen

Im Coronavirus-Blog hat NDR.de Sie auch am Dienstag, 7. Dezember 2021 aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Das Geschehen des Tages können Sie hier nachlesen. Am frühen Mittwochmorgen geht es mit einem neuen Blog weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen


23:30 Uhr

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Der Coronavirus-Blog von NDR.de legt jetzt eine Nacht-Pause ein. Das Team wünscht eine angenehme Nacht. Morgen früh starten wir einen neuen Blog zu den Auswirkungen der Pandemie in Norddeutschland.


22:23 Uhr

Fünf- bis Elfjährige laut WHO mit meisten Corona-Infektionen

Kinder von fünf bis elf Jahren sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation derzeit die Altersgruppe mit den meisten Coronavirus-Infektionen in Europa. Der WHO-Direktor für Europa, Hans Kluge, sagte in Kopenhagen, Länder sollten Kinder und Schulen angesichts eines rapiden Anstiegs von Covid-19-Fällen schützen. Die Inzidenz bei jungen Kindern sei in einigen Regionen zwei bis drei Mal so hoch wie in der durchschnittlichen Bevölkerung. Kinder entwickelten zwar oft mildere Verläufe einer Covid-Erkrankung als vulnerable Bevölkerungsgruppen wie ältere Menschen und medizinisches Personal, sagte Kluge. Es müsse aber berücksichtigt werden, dass Kinder gerade in den bevorstehenden Weihnachtsferien ihre Eltern und Großeltern zu Hause anstecken könnten.


21:14 Uhr

Studie bestätigt hohen Schutz durch FFP2-Masken

Mit einer gut sitzenden FFP2-Maske kann die Corona-Ansteckungsgefahr in Innenräumen drastisch gesenkt werden. Das hat eine Studie in Niedersachsen bestätigt.

VIDEO: Studie bestätigt hohen Schutz durch FFP2-Masken (1 Min)


21:02 Uhr

Rostocker Weihnachtsmärkte sollen Donnerstag schließen

Knapp eine Woche nach dem Weihnachtsmarkt in Schwerin sollen auch die Weihnachtsmärkte in Rostock vorzeitig schließen. Das hat die Stadtverwaltung von Rostock mitgeteilt und verweist auf die Landesverordnung. "Die aktuellen Regelungen zum Infektionsschutz in Mecklenburg-Vorpommern erzwingen das Aus für die vorweihnachtlichen Märkte." Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen kritisierte das Aus: "In Zeiten, in denen wir die Menschen auffordern, sich impfen zu lassen damit Angebote möglich sind, sollten wir auch an einigen Angeboten festhalten, die nicht gerade besonders gefährlich sind", sagte er NDR 1 Radio MV. Ein Markt-Sprecher bedauerte die Schließung und meinte, strengere Regeln hätten den Besucherzustrom stark abebben lassen.

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Am Abend nach der Eröffnung des Weihnachtsmarktes sind Besucher auf dem Neuen Markt unterwegs. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild Foto: Bernd Wüstneck

Rostocker Weihnachtsmarkt muss schließen

Am Mittwoch gilt auf dem größten Weihnachtsmarkt des Landes noch einmal 2G-Plus - am Donnerstag schließt er komplett. mehr


20:27 Uhr

Bundestagsdebatte über Impfpflicht für Klinik-Personal

Der Bundestag hat heute erstmals über die von der designierten neuen Bundesregierung geplante Corona-Impfpflicht für Personal in Kliniken und Pflegeeinrichtungen debattiert. Entsprechende Nachweise sollen laut Gesetzentwurf von SPD, Grünen und FDP ab Mitte März obligatorisch werden. Die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar warb in der Debatte für den Vorschlag. Sie verwies darauf, dass sich hilfsbedürftige Menschen etwa in Pflegeheimen nicht aussuchen könnten, von wem sie behandelt würden. AfD-Fraktionschefin Alice Weidel kritisierte die Pläne und warf SPD, Grünen und FDP Wahlbetrug vor. Das Gesetz sei eine "unerhörte Grenzüberschreitung".


19:44 Uhr

Demonstranten in Schwerin wollten offenbar zu Schwesigs Haus

Bei einer nicht angemeldeten Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen gestern Abend in Schwerin wollte ein Teil der Demonstranten offenbar zum Haus von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ziehen. Sie hätten "Schwesig muss weg" gerufen und seien rund 100 Meter vor dem Haus von der Polizei aufgehalten worden, berichtet NDR MV. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein. Dabei gehe es um Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Körperverletzungen und Beleidigungen. Zudem kündigte die Polizei an, die Gefährdungslage für die Mitglieder der Landesregierung zu prüfen.


19:14 Uhr

Neue Folge vom Coronavirus-Update mit Drosten online

In der neuen Folge des NDR Info Podcasts Coronavirus-Update spricht die Wissenschaftsredakteurin Korinna Hennig mit dem Virologen Christian Drosten über die Omikron-Variante des Coronavirus. Fazit: Es gibt viele Unwägbarkeiten. Auf Basis der ersten Zahlen geht Drosten davon aus, dass die neue Variante den Übergang aus einer pandemischen in eine endemische Situation markieren könnte - zumindest im Süden Afrikas.

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Christian Drosten © picture alliance Foto: Christophe Gatea

Drosten über Omikron: Risiko für Ungeimpfte könnte steigen

Erste Daten weisen darauf hin, dass sich die Mutante extrem schnell verbreitet. Die Geschwindigkeit der Reproduktion sei erschreckend, sagt der Virologe. mehr

Hamburg verhängt Maskenpflicht für Vorschulkinder

Ab Anfang kommender Woche müssen in Hamburg auch Vorschulkinder Corona-Masken in der Schule tragen und sich auf das Virus testen lassen. Das geht aus einem Brief hervor, den die Schulbehörde heute an alle Schulen der Hansestadt verschickte. Ab dem ersten Schuljahr müssen Kinder in Hamburg schon seit langem "medizinische oder technisch höherwertige" Corona-Masken in der Schule tragen, die sie in Innenbereichen nur in Ausnahmefällen vorübergehend absetzen dürfen.


18:35 Uhr

Fauci: "Omikron nahezu sicher nicht schlimmer als Delta"

Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist nach Einschätzung des US-Experten Anthony Fauci offenbar nicht schlimmer als andere Varianten des Erregers. "Es ist nahezu sicher, dass sie nicht schlimmer ist als Delta", sagte der oberste medizinische Berater von US-Präsident Joe Biden der Nachrichtenagentur AFP. Es gebe einige Hinweise darauf, dass Omikron sogar weniger schwerwiegend sein könnte. In Südafrika sei beobachtet worden, dass "das Verhältnis zwischen der Zahl der Infektionen und der Zahl der Krankenhausaufenthalte wohl geringer ist als bei Delta". Vollständig gesicherte Erkenntnisse hierzu seien aber erst in einigen Wochen zu erwarten. Untersucht wird derzeit auch, wie wirksam die vorhandenen Corona-Impfstoffe gegen die Omikron-Variante sind. Er rechne damit, dass Ergebnisse in den nächsten Tagen vorliegen, sagte Fauci. 


18:23 Uhr

Inzidenz der Neuinfektionen in MV gesunken

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist im Vergleich zu gestern gestiegen, aber erneut unter dem Wert der Vorwoche geblieben. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales meldete 1.440 neue Ansteckungen - 132 weniger als vor einer Woche. Gestern 639 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag - auf 434,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Vor einer Woche hatte sie in MV bei 393,1 gelegen, gestern bei 441. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen - also die Zahl der Menschen je 100.000 Einwohner und Woche, die in eine Klinik gebracht wurden - stieg wieder an: von 7,8 am Montag auf nun 8,1. Da der Schwellenwert von 9 nicht überschritten ist, steht die landesweite "Corona-Ampel" weiter auf Orange. Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorbenen Menschen erhöhte sich um vier. Die Zahl der Corona-Intensivpatienten stieg um vier auf aktuell 93.


16:06 Uhr

MV: Neue Einschränkungen für Ungeimpfte ab Donnerstag

In Mecklenburg-Vorpommern gilt von Donnerstag an eine neue Corona-Landesverordnung und damit werden auch schärfere Kontaktbeschränkungen wirksam. Wie Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) nach einer Kabinettssitzung sagte, werden dann Treffen, an denen auch nur ein Ungeimpfter oder nicht Genesener beteiligt ist, auf den eigenen Haushalt und maximal zwei Personen eines anderen beschränkt. Kinder, Geimpfte und Genesene werden nicht mitgezählt. Zudem soll die bislang an bestimmte Bedingungen geknüpfte 2G-Regelung für den Handel künftig prinzipiell in MV gelten. Demnach dürfen nur noch Geimpfte und Genesene in die Läden. Ausnahmen gelten für Geschäfte mit Waren des täglichen Bedarfs. Die Landesregierung übernahm damit bei der Fortschreibung der Corona-Landesverordnung die Regelung, auf die sich in der Vorwoche Bund und Länder verständigt hatten.


15:57 Uhr

Niedersachsens Landtag macht Weg frei für strengere Regeln

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Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) spricht vor den Abgeordneten im Landtag,. © dpa Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte

Niedersachsens Landtag macht Weg frei für Corona-Warnstufe 3

Das Parlament hat der Länderöffnungsklausel zugestimmt. Sollte die Lage eskalieren, wären dann schärfere Regeln möglich. mehr

Der Niedersächsische Landtag hat heute der "Länderöffnungsklausel" zugestimmt - und damit den Weg für strengere Corona-Maßnahmen freigemacht. Sie sollen bei Warnstufe 3 angewandt werden können. Bei dieser Warnstufe handele es sich um einen "echten Eskalationsfall", sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) in seiner Regierungserklärung. In diesem Stadium seien auch Schließungen nicht mehr zu vermeiden. Damit solche Regeln, die nicht vom Infektionsschutzgesetz abgedeckt werden, in einem Bundesland angewandt werden können, muss das jeweilige Landesparlament "die konkrete Gefahr der epidemischen Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019" feststellen. Das haben die Fraktionen von SPD, CDU, Grünen und FDP in Niedersachsen jetzt gemacht. Das Thema einer möglichen "Ruhepause" nach Weihnachten, das Weil zuvor selbst angestoßen hatte, sprach er in der Sondersitzung des Landtags nicht an. Daran übten Grüne und FDP Kritik. Weil sagte lediglich, dass es in der für Donnerstag anberaumten Ministerpräsidentenkonferenz mit der neuen Bundesregierung auch um das Vorgehen während der Weihnachtszeit gehen werde.

Von Sonnabend an gelten in Niedersachsen viele neue Einschränkungen für Ungeimpfte. Das war bereits vor der Landtagssitzung in Reaktion auf die Bund-Länder-Konferenz der vergangenen Woche beschlossen worden.


15:31 Uhr

Einbruch in Testzentrum in Nienburg

Diebe sind in ein Testzentrum im niedersächsischen Nienburg eingebrochen und haben eine größere Zahl an Corona-Schnelltests gestohlen. Über die genaue Anzahl machte die Polizei aus "ermittlungstaktischen Gründen" keine Angaben. Eine Sprecherin teilte mit, der Einbruch habe sich zwischen Sonntagnachmittag und Montagmorgen ereignet. Eine Mitarbeiterin bemerkte demnach den Diebstahl und verständigte die Polizei, die später Hebelspuren an der Eingangstür feststellte.


14:35 Uhr

Erster bestätigter Omikron-Fall in Hamburg

Erstmals ist auch in Hamburg die neue Omikron-Variante des Coronavirus entdeckt worden. Die als besorgniserregend eingestufte Variante sei durch Genomsequenzierung bei einer Person aus dem Stadtteil Eimsbüttel nachgewiesen worden, sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer. Es handele sich nicht um einen Reiserückkehrer. Die Person sei nicht gegen Corona geimpft. Derzeit werde versucht, Umfeld und Infektionsweg aufzuklären. Die Omikron-Variante ist bereits in mehreren Bundesländern aufgetaucht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die zunächst im südlichen Afrika entdeckte Corona-Variante am 26. November als "besorgniserregend" eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC hat die Sorge, dass Omikron die Wirksamkeit der Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Mutante hat, steht noch nicht fest.


14:08 Uhr

Zahl der mit Corona-Patienten belegten Intensivbetten im Norden über 500

Mit der vierten Welle steigt die Zahl der Intensivbetten, die mit Covid-19-Intensivpatientinnen und -patienten belegt sind. Heute kletterte der Wert erstmals wieder seit dem 10. Mai über die 500er-Marke. Genau 506 Erkrankte müssen intensivmedizinisch versorgt werden. Der bisherige Höchstwert von 614 wurde am 21. April verzeichnet.


13:41 Uhr

Hapag-Lloyd: Mehrere Corona-Fälle an Bord eines Frachters

Mehrere Corona-Fälle an Bord eines Frachters beschäftigen die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd. Einmal von Kolumbien nach Südkorea über den Pazifik: Diese Route sollte die "Rome Express" nehmen. Ende November wurde bei gleich fünf Crewmitgliedern an Bord des mehr als 360 Meter lange Schiffs das Coronavirus nachgewiesen. Daraufhin änderte die "Rome Express" ihre Route und nahm Kurs auf die mexikanische Küste. Nach Angaben der dortigen Marine wurden mehrere Crewmitglieder eilig von Bord gebracht. Hapag-Lloyd sprach in einer Mitteilung davon, dass drei Besatzungsangehörige in Krankenhäuser eingewiesen wurden. Zwei weitere seien an Bord geblieben, aber in Quarantäne. Zwischenzeitlich war zu wenig Besatzung an Bord, sodass der Frachter nicht weiter fahrenkonnte. Inzwischen aber hat die "Rome Express" Kurs auf Südkorea genommen - mit einer Ersatzcrew und rund einer Woche Verspätung.


13:21 Uhr

Ludwigslust-Parchim macht bei Landes-Online-Impfportal nicht mit

Impfwillige in Mecklenburg-Vorpommern können seit dieser Woche wieder über ein Online-Portal Termine vereinbaren - doch nicht überall. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim mit rund 210.000 Einwohnern macht nicht mit. Ein Sprecher der Kreisverwaltung begründete dies damit, dass der Landkreis mit offenen Impfangeboten ohne Termin in den vergangenen Wochen sehr gute Erfahrungen gemacht habe und diesen Weg weiterhin gehen wolle. Eventuelle Wartezeiten müssten in Kauf genommen werden. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim unterhält Impfstraßen in seinen Krankenhäusern in Crivitz, Ludwigslust und Hagenow, wie der Sprecher sagte. Zudem fahren mobile Impfteams über Land und bieten in den Ämtern Erst-, Zweit- und Auffrischimpfungen an.


13:04 Uhr

Spahn: Debatte über allgemeine Impfpflicht ist wichtig

Der scheidende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Debatte über eine allgemeine Impfpflicht in Europa als "wichtig" bezeichnet. Er sagte bei seinem letzten Treffen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel, die Entscheidung für oder gegen eine Impfung sei keine persönliche, sondern entscheide mit darüber, wann Europa aus der Pandemie herauskomme. "Es ist eine Debatte, die geführt werden muss", sagte Spahn in Brüssel. Er persönlich sei zwar skeptisch, was eine allgemeine Impfpflicht angehe. Die "zu große Zahl von Ungeimpften" könne aber in allen EU-Ländern zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen. Er plädiere daher für eine Ausweitung der 2G-Regeln - also einen Zugang nur für Geimpfte und Genesene - etwa für Restaurants oder den öffentlichen Nahverkehr.


12:42 Uhr

614 Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz sinkt leicht

Nach Angaben der Sozialbehörde sind 614 neue Corona-Fälle in Hamburg registriert worden. Das sind 194 Neuinfektionen mehr als am Montag, aber 24 weniger als am Dienstag vor einer Woche. Seit Beginn der Pandemie wurden laut Sozialbehörde insgesamt 119.162 Menschen in der Hansestadt positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen sank leicht von 245,5 am Montag auf 244,2. Am Dienstag vor einer Woche lag der Inzidenzwert bei 243,1.


12:26 Uhr

Wolgaster Krankenhaus bietet ambulante Antikörpertherapie

Vor allem für Covid-19-Patienten im Frühstadium bietet das Kreiskrankenhaus Wolgast eine Therapie mit Antikörpern seit Kurzem auch ambulant an. Mit einer solchen Therapie könne in vielen Fällen ein Krankenhausaufenthalt vermieden werden, hieß es in einer Mitteilung des Krankenhauses. Seit einer Woche werde die im November zugelassene Antikörpertherapie auch ambulant angeboten. Die Infusion selbst dauere etwa eine halbe Stunde. Danach schließe sich eine Ruhezeit an. Insgesamt würden etwa drei bis vier Stunden benötigt. Die verabreichten Antikörper binden den Angaben zufolge das Coronavirus und verhindern so, dass das Virus an die Zelloberfläche andockt und eindringt. Würden die Antikörper in der Frühphase gegeben, könne die Virusmenge im Patienten deutlich begrenzt werden. Besonders Patienten mit Risikofaktoren für einen schweren Verlauf profitierten.


11:59 Uhr

Ministerpräsident Weil sieht Liefermängel bei Corona-Tests

Bei Corona-Tests sieht Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil vereinzelt Liefermängel. Dies gelte in ganz Deutschland, sagte der SPD-Politiker im Landtag. Nach Aussagen des Bundes und der Industrie fahren die Unternehmen ihre Produktion jedoch hoch und sind lieferfähig. Niedersachsen bestellt laut Weil rund sechs Millionen Tests pro Woche. Die Zahl der Corona-Teststellen im Bundesland wachse täglich. Für viele Bereiche des öffentlichen Lebens sind zusätzlich zu einer Corona-Schutzimpfung oder Genesung von einer Covid-Infektion Tests notwendig, etwa für den Besuch eines Restaurants. Wer eine Auffrischungsimpfung erhalten hat, benötigt allerdings keinen negativen Test.


11:47 Uhr

WHO Europa: Impfpflicht muss "absolut letztes Mittel" sein

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dazu aufgerufen, eine Corona-Impfpflicht nur als letztes Mittel im Kampf gegen die Pandemie in Betracht zu ziehen. Vorschriften zu einer Impfpflicht "sind ein absolut letztes Mittel und nur anzuwenden, wenn alle anderen machbaren Optionen zur Verbesserung der Impfaktivität ausgeschöpft wurden", sagte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, in Kopenhagen. Auch in Deutschland wird derzeit angesichts einer heftigen vierten Corona-Welle über eine allgemeine Impfpflicht diskutiert.


11:25 Uhr

Ministerpräsident Weil kritisiert späte Stiko-Empfehlungen

Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) in der Corona-Pandemie kommen nach Einschätzung von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil häufig zu spät. Mit Blick auf Corona-Schutzimpfungen für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahre hoffe er auf eine schnelle und klare Empfehlung, sagte der SPD-Politiker im Landtag. Deutschland habe auch aufgrund relativ später Stiko-Empfehlungen im internationalen Vergleich wiederholt später mit dem Impfen begonnen, kritisierte der Regierungschef. "Das darf uns jetzt in dieser Situation nicht noch einmal passieren." Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte Ende November grünes Licht gegeben für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren in Europa. Eine entsprechende Empfehlung der Stiko gibt es bislang jedoch nicht.


11:15 Uhr

Mehr als 1,3 Millionen Booster-Impfungen in Niedersachsen

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sieht das Land bei den Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus auf einem guten Weg. Bis Jahresende sollten 2,8 Millionen Menschen den sogenannten Booster erhalten, etwa die Hälfte davon sei bereits erreicht, sagte der SPD-Politiker in einer Regierungserklärung im Landtag. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sind bisher 1,36 Millionen Niedersachsen geboostert. Das entspricht 17 Prozent der Bevölkerung. Wie Weil weiter sagte, sind fast 4.600 Arztpraxen sowie 177 mobile Impfteams an der Impfkampagne beteiligt. Bei Bedarf werde das Land auch noch weitere Impfteams der Kommunen finanzieren.


10:43 Uhr

MV nimmt vorerst keine Corona-Patienten mehr aus anderen Ländern auf

Mecklenburg-Vorpommern nimmt vorerst keine weiteren Corona-Intensivpatienten aus anderen Bundesländern auf. Mit rund 90 Covid-Patienten seien die Intensivstationen in den Krankenhäusern des Landes bereits recht voll, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Schwerin. Gut 100 Plätze seien für derartige Patienten vorgesehen. Der Nordosten hat bisher vier Intensivpatienten aus überfüllten Kliniken in Sachsen aufgenommen. Mecklenburg-Vorpommern hat in Norddeutschland die höchste Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen. Zu Wochenbeginn lag sie bei 441. Im Schleswig-Holstein beträgt der Wert 146,7 und in Hamburg 245,5. Die Impfquoten sind in den beiden Nachbar-Bundesländern höher als in MV.


10:22 Uhr

Verkehrsgerichtstag in Goslar wird in den Sommer verlegt

Der Verkehrsgerichtstag im niedersächsischen Goslar wird in den Sommer verschoben. Das eigentlich für Januar 2022 geplante Expertentreffen werde im August stattfinden, teilte der Verein nach einer kurzfristig einberufenen Sondersitzung mit. Eine Durchführung in Präsenz in Goslar werde als zu riskant eingeschätzt, wird der Vereinspräsident Ansgar Staudinger in der Mitteilung zitiert. "Durch eine Verlegung in den Sommer besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass wir in gewohnter Weise mit acht Arbeitskreisen vor Ort tagen können", sagte Staudinger. Seit vielen Jahren kommen jeweils Ende Januar in Goslar bis zu 2.000 Experten zum Deutschen Verkehrsgerichtstag zusammen. Schon in diesem Jahr hatte der Gerichtstag pandemiebedingt nur in einem abgespeckten Rahmen stattfinden können. Für 2023 hoffen die Veranstalter wieder im üblichen Format tagen zu können.


09:04 Uhr

Impfen beim Tierarzt: Praktische Probleme sprechen dagegen

Um noch mehr Menschen schützen zu können, sollen Corona-Impfungen künftig auch in Apotheken und bei Zahnärzten möglich sein. Und auch Tierärzte kommen bei dieser Debatte ins Spiel. Theoretisch ist das möglich. Aber: Es gibt derzeit generell zu wenig Impfstoff. Und auch praktische wie rechtliche Probleme stellen sich der Idee in den Weg. So sind zum Beispiel Haftungsfragen ungeklärt.


08:35 Uhr

Blutspenden in MV in vierter Corona-Welle massiv eingebrochen

Die Zahl der Blutspenden in Mecklenburg-Vorpommern ist in den vergangenen Wochen stark zurückgegangen. Nach Angaben des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist der Bestand so niedrig wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die Mindestmenge in den Lagern ist demnach deutlich unterschritten. In der vierten Coronawelle sei das Spendenaufkommen um 20 Prozent gesunken. Jeden Tag müssen Klinikbestellungen gekürzt werden, so ein Sprecher des DRK-Blutspendedienstes. Langfristig müssten unter diesen Bedingungen in wenigen Wochen Behandlungen und Operationen abgesagt werden. Das Rote Kreuz ruft daher eindringlich zum Blutspenden auf, um über die Feiertage und den Jahreswechsel wieder in eine sichere Versorgungssituation zu kommen. Um die Versorgung sicherzustellen, würden täglich mindestens 300 Blutspenden im Land gebraucht


08:06 Uhr

Ermittlungen nach Protesten gegen Corona-Maßnahmen in MV

Nach Protesten gegen Corona-Einschränkungen in mehreren Städten in Mecklenburg-Vorpommern gestern Abend ermittelt die Polizei. Wie Polizeisprecher heute mitteilten, betrifft dies Tatverdächtige in Schwerin, wo es eine größere unangemeldete Protestaktion gegen die Maßnahmen von Bund und Ländern gegeben hatte, sowie in Greifswald. In Schwerin waren rund 400 Menschen durch Teile der Innenstadt und an der Staatskanzlei vorbeigezogen. Sie forderten ein Ende der Einschränkungen. Einige Teilnehmer des Aufzuges hätten sich laut Polizei "unkooperativ gezeigt". So seien Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, Widerstands gegen Polizeibeamte sowie wegen Beleidigung aufgenommen worden. Auch Platzverweise wurden erteilt. Insgesamt hatten mehr als 2.700 Menschen gegen die nach ihrer Auffassung zu strengen Regelungen in der Corona-Pandemie und eine diskutierte Impfpflicht in etlichen Städten protestiert. Das waren fast doppelt so viele Teilnehmer wie vor einer Woche.


07:38 Uhr

1.076 Neuinfektionen in Niedersachsen - Inzidenz sinkt

Das Robert Koch-Institut hat für Niedersachsen 1.076 labordiagnostisch bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Vortag: 1.053; Vorwoche: 1.697). Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt im Landesdurchschnitt 196 Fälle je 100.000 Einwohner (Vortag: 204,6; Vorwoche: 215,7). Es wurden zudem zehn weitere Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der Menschen, die in Niedersachsen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, liegt somit bei 6.442.


07:09 Uhr

Bundesweite Inzidenz sinkt: 36.059 Neuinfektionen

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gefallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab sie heute Morgen mit 432,2 an. Gestern hatte der Wert bei 441,9, gelegen, vor einer Woche bei 452,2 (Vormonat: 191,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 36.059 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 45.753). Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 399 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 388 Todesfälle.


06:10 Uhr

Garg gegen "Neujahrsruhe" auch für Geimpfte

Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) hat sich ablehnend zu Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte in der Zeit nach den Feiertagen geäußert. "Ich bin skeptisch, für Geimpfte ähnliche oder sogar gleich weitreichende Einschränkungen einzuführen wie für Nichtgeimpfte", sagte Garg der dpa. Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) hatte angekündigt, in der nächsten Bund-Länder-Runde über Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte in der Zeit nach Weihnachten sprechen zu wollen.


05:42 Uhr

Kabinett in MV ändert Corona-Landesverordnung

Die Landesregierung in Schwerin befasst sich auf ihrer heutigen Sitzung erneut mit der Pandemie und möglichen Gegenmaßnahmen. So soll die Corona-Landesverordnung an die jüngsten Entwicklungen angepasst werden. Beschlüsse von Bund und Ländern sowie des Landtags aus der Vorwoche fänden Eingang in das Maßnahmenpaket des Landes, kündigte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) an. Änderungen wird es unter anderem bei den Kontaktbeschränkungen geben. Diese werden bundesweit vereinheitlicht und in Anbetracht der hohen Infektionszahlen nochmals verschärft. Zudem soll die bislang an bestimmte Bedingungen geknüpfte 2G-Reglung für den Handel künftig prinzipiell gelten. Demnach dürfen Inzidenz-unabhängig nur noch Geimpfte und Genesene in die Läden. Ausnahmen gelten weiterhin für Geschäfte mit Waren des täglichen Bedarfs.


05:40 Uhr

Bundestag berät über Impfpflicht für Personal in Kliniken und Heimen

Der Bundestag berät heute Mittag erstmals über die geplante Corona-Impfpflicht für Personal in Kliniken und Pflegeheimen. Die Pläne der Ampel-Parteien sehen außerdem vor, dass Impfungen künftig auch von Zahnärzten und Apothekern durchgeführt werden können. Die Länder sollen darüber hinaus die Möglichkeit bekommen, in Hotspots auch schärfere Maßnahmen wie Restaurantschließungen zu ergreifen. Für die Neuregelungen wird erneut das Infektionsschutzgesetz geändert. Ziel ist ein Beschluss noch in dieser Woche.

Der Bundesrat kommt deshalb am Freitag zu einer Sondersitzung zusammen. Der vorab bekannt gewordene Gesetzentwurf sieht vor, dass zum 15. März 2022 eine sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht eingeführt wird: Betroffen sind Beschäftigte etwa in Kliniken, Pflegeheimen, Arztpraxen, bei Rettungsdiensten oder Entbindungseinrichtungen. Befristet sollen nach entsprechenden Schulungen auch Apotheker, Tier- und Zahnärzte zu Impfungen bei Menschen ab zwölf Jahren berechtigt werden.


05:40 Uhr

Service: Inzidenzwert für Ihren Wohnort ermitteln

Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein.


05:38 Uhr

Inzidenz in Schleswig-Holstein leicht gestiegen

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner ist in Schleswig-Holstein erneut etwas gestiegen. Sie liegt aktuell bei 146,7 (Vortag: 143,7; Vorwoche: 150,1). 651 Neuinfektionen wurden im Land zuletzt gemeldet (Vortag: 246; Vorwoche: 605). Es wurden zwölf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. 60 (+6) Corona-Patientinnen und -Patienten liegen auf Intensivstationen. Die Hospitalisierungsinzidenz sank auf 3,09. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hat nun der Kreis Herzogtum Lauenburg (193,8), danach folgen Lübeck (192,3) sowie der Kreis Pinneberg (175). Im Kreis Dithmarschen liegt der Wert mit 96,1 weiterhin am niedrigsten.


05:35 Uhr

2G im Einzelhandel - Viele Kontrollen und eine Lösungsidee

Bundesweit dürfen nur noch Geimpfte und Genesene in Geschäften einkaufen, die mehr anbieten als Dinge des täglichen Bedarfs. In Hamburg ist diese Regelung bereits in die Tat umgesetzt.


05:35 Uhr

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05:35 Uhr

Neuer Corona-Live-Ticker startet

Guten Morgen! NDR.de hält Sie auch heute - am Dienstag, 7. Dezember - über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Stand der Dinge. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen. Die Ereignisse von gestern können Sie im Blog vom Montag nachlesen.

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