Stand: 24.01.2022 15:25 Uhr

Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden

76,1 Prozent der Menschen in Norddeutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Am höchsten ist der Anteil der vollständig Geimpften derzeit in Bremen mit 86 Prozent. 11.766.447 Menschen, also 78,1 Prozent der Bevölkerung in den Nord-Bundesländern (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern), haben bislang mindestens eine erste Impfdosis bekommen. (Stand: 24. Januar 2022)

Hinweis: Seit dem 14. Januar gelten Menschen, die mit einer Dosis Johnson & Johnson geimpft wurden, nicht mehr als vollständig geimpft. Nach einer zweiten Impfung gelten sie auch nicht mehr als geboostert. Dafür ist eine dritte Impfung nötig. Die Daten, wie sie derzeit vom RKI veröffentlicht werden, bilden dies nicht vollständig ab. So ist die Quote der vollständig Geimpften bundesweit um etwa vier Prozentpunkte geringer, wenn man die einfach Johnson-Geimpften abzieht. Welcher Anteil der Geboosterten aufgrund der Neuregelung nicht mehr als geboostert gelten dürfte, lässt sich aus den derzeitigen Zahlen nicht ableiten. Das RKI will hierzu in den nächsten Wochen angepasste Daten veröffentlichen, die dann auch in diesem Beitrag berücksichtigt werden.

Impfquote: Norddeutsche Bundesländer im Deutschland-Vergleich

Die Daten stammen vom Robert Koch-Institut (RKI), der zentralen Einrichtung der Bundesregierung zur Krankheitsüberwachung und -prävention. Das RKI sammelt die Daten zu allen verabreichten Corona-Impfungen in Deutschland und veröffentlicht sie werktäglich. Grundsätzlich sind laut RKI die Impfquoten "als Mindestimpfquoten zu verstehen, da eine 100-prozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann". Eine Hochrechnung hatte in der Vergangenheit eine Untererfassung von bis zu fünf Prozentpunkten ergeben.

Weitere Informationen
Aufgezogene Impfspritzen und Pflaster liegen in Nierenschalen aus Pappe. © picture alliance / dpa Foto: Axel Heimken

Corona-Impfungen: Quote laut RKI vermutlich deutlich höher

Ein neuer RKI-Bericht untermauert die Vermutung, dass die Impfquote in Wahrheit höher liegen könnte als offiziell bekannt. mehr

Booster-Impfungen: Stand in Norddeutschland

Angesichts der rasant ansteigenden Infektionszahlen im Herbst ist die Auffrischungsimpfung, das "Boostern", in den Fokus gerückt. Laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) vom Dezember 2021 haben alle Geimpften drei Monate nach der zweiten Impfung Anspruch auf Auffrischung, alle mit Johnson & Johnson Geimpften vier Wochen nach der Impfung.

Erst- Zweit- und Booster-Impfungen: So weit ist der Norden

Die folgende Grafik gibt einen wöchentlich aktualisierten Überblick über das Tempo der Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen im Norden.

Hinweis: Zum Jahreswechsel weisen die Zahlen eine erhöhte Unsicherheit auf: Wegen der Feiertage fehlen hier Meldungen, und die Werte sind unterschätzt. Ob und inwieweit über Weihnachten und zwischen den Jahren tatsächlich weniger geimpft wurde und wird, lässt sich an den Kurven nicht ablesen.

Weitere Informationen
Ein älterer Herr wird geimpft.  Foto: Lennart Preiss

Corona-Impfung und Booster: Für wen, ab wann und wo?

Impfungen gegen das Coronavirus und Booster-Impfungen sind in Praxen sowie bei Betriebsärzten und mobilen Angeboten möglich. Ein Überblick für den Norden. mehr

 

So entwickelt sich das Impftempo in Deutschland

In der vergangenen Kalenderwoche wurden in Deutschland 4.686.485 Impfdosen verabreicht. Das sind 38,2 Prozent weniger als in der Kalenderwoche davor. Für den 23.01.2022 wurden 10.999 Erstimpfungen, 20.519 vollständige Impfungen und 57.984 Auffrischungsimpfungen gemeldet. Die Zahlen können sich jedoch im Nachhinein durch Nachmeldungen noch erhöhen. (Datenstand: 24.01.22, 08:00 Uhr).

So viele Norddeutsche sind bereits geimpft

Noch ist die Impfquote unter den 12- bis 17-Jährigen geringer als die bei Älteren. Sie dürfen nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) erst seit August gegen Corona geimpft werden. Seit Ende des Jahres können auch 5- bis 11-jährige Kinder geimpft werden.

Service: Aktuelle Zahlen per Postleitzahlsuche

Sinken oder steigen die Infektionszahlen? Wie hoch ist die Impfquote bei Ihnen zu Hause? Geben Sie Ihre Postleitzahl ein, um aktuelle Corona-Zahlen für Ihren Landkreis zu sehen.

Hinweis: Da in manchen Fällen Postleitzahlgrenzen der Deutschen Post die administrativen Landkreisgrenzen überschneiden, kann es in seltenen Fällen zu falschen Landkreiszuordnungen kommen. Nutzen Sie dann am besten die Postleitzahl des Stadtzentrums Ihrer Kreisstadt. Sie können diese Zahlen auch in allen NDR-Apps abfragen.

Weitere Informationen
Wichtige Indikatoren zur Corona-Pandemie © NDR

Corona im Norden: Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick

Neuinfektions-Inzidenz, Hospitalisierungsrate und Intensivbetten-Auslastung: Diese drei Corona-Kennzahlen sind für Maßnahmen entscheidend. mehr

Corona-Zahlen für Norddeutschland © NDR

Corona: So viele Intensivbetten im Norden sind belegt

Der aktuelle Stand der Belegung in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen. mehr

Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen © NDR

Corona-Karte: Inzidenzwerte in den Landkreisen

Unsere interaktive Karte zeigt, wo die Corona-Hotspots im Norden und in ganz Deutschland liegen. mehr

Infektionen in Norddeutschland © NDR

Corona: Inzidenzwerte und aktuelle Zahlen

Wie entwickelt sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen? Und wo im Norden ist die Sieben-Tage-Inzidenz besonders hoch? mehr

Digitale Ministerpräsidentenkonerenz am 24. Januar 2022: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht mit seinen Amtskollegen, darunter MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig © picture alliance/dpa Foto: Kay Nietfeld

Corona-News-Ticker: Bund und Länder halten an bisherigen Beschränkungen fest

Es soll in den nächsten Wochen keine Lockerungen, aber auch keine Verschärfungen geben. Mehr Corona-News im Live-Ticker. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Aktuell | 18.01.2022 | 09:00 Uhr

Mehr Nachrichten

Digitale Ministerpräsidentenkonerenz am 24. Januar 2022: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht mit seinen Amtskollegen, darunter MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig © picture alliance/dpa Foto: Kay Nietfeld

Corona-News-Ticker: Bund und Länder halten an bisherigen Beschränkungen fest

Es soll in den nächsten Wochen keine Lockerungen, aber auch keine Verschärfungen geben. Mehr Corona-News im Live-Ticker. mehr