Stand: 18.11.2019 10:40 Uhr

Bär begrüßt Investitionen in digitale Infrastruktur

Die Bundesregierung will mit einer groß angelegten Kampagne Vorbehalte in der Bevölkerung gegen Mobilfunkmasten ausräumen. Die Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär (CSU), sagte im NDR Info Interview, die Regierung wolle künftig besser darüber informieren, dass keine Gesundheitsgefahren von den Anlagen ausgingen: "Ich glaube, ganz oft sind es diffuse Ängste. Die Menschen lassen sich auch von falschen Fakten in die Irre führen."

Ihr Ziel sei es, besser darüber zu informieren. Sie verwies darauf, dass die Menschen sich zwar eine flächendeckende Versorgung mit Mobilfunk wünschten. Gleichzeitig gebe es aber auch immer noch viele Bürgerinitiativen, die gegen den Bau neuer Masten vorgingen.

Für mobiles und leitungsgebundenes Internet sorgen

Bär begrüßte die vom Bundeskabinett auf der Klausurtagung in Meseberg beschlossenen 1,1 Milliarden Euro, mit denen die digitale Infrastruktur ausgebaut werden soll. Die Regierung sei verpflichtet, genauso für mobiles und leitungsgebundenes Internet zu sorgen wie etwa für Strom, Wasser und Abwasser.

Auf NDR Info verwies die Digitalisierungsbeauftragte darauf, dass man eng mit Kommunalpolitikern zusammenarbeiten müsse. Ihnen müsse man aber auch klar kommunizieren, dass sie nicht wegen Funklöchern mit dem Finger nach Berlin zeigen und gleichzeitig den Mast auf dem Rathaus verweigern dürften.

Das Bundeskabinett schließt die Tagung in Meseberg zum Ausbau des Mobilfunknetzes und der Digitalstruktur am Montag ab. Mehrere Minister sollen Einzelheiten zu den Ergebnissen erläutern.

Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Infoprogramm | 18.11.2019 | 07:20 Uhr

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