Die Ruinen von Medinat Al-Zahra in Córdoba © NDR Foto: Annette Bruhns

Al-Andalus - klingt wie Atlantis ...

Sendung: Zwischen Hamburg und Haiti | 07.11.2021 | 09:30 Uhr | von Bruhns, Annette
27 Min | Verfügbar bis 05.11.2022

Al-Andalus erlebt eine Renaissance: Spanische Musikerinnen singen orientalische Weisen, spielen auf mittelalterlichen Saiteninstrumenten.

Al-Andalus: So hießen die bis 1492 jahrhundertelang muslimisch beherrschten Gebiete der iberischen Halbinsel auf Arabisch. Heute klingt der Name vielen so verheißungsvoll wie der des verschollenen Atlantis. Das einst von den Christen eroberte Reich erlebt eine Renaissance: Spanische Musikerinnen singen orientalische Weisen und spielen auf nachgebauten mittelalterlichen Saiteninstrumente.

Silberschmiede fertigen Schmuck wie einst die jüdischen Filigranhandwerker am Hof des Kalifen von Cordoba; Künstler prägen glänzende "Guadamecí"-Bilder auf Schafhäuten nach uralter Tradition. Und Archäologen aus aller Welt graben nach Fundstücken, die von der Hochkultur, ihren Palästen, Moscheen und Gärten erzählen. Annette Bruhns, freie Journalistin aus Hamburg, hat viele Menschen in und um das andalusische Cordoba aufgesucht, die das untergegangene Al-Andalus auferstehen lassen wollen.

Felix Arnold arbeitet am Deutschen Archäologischen Institut in Madrid - und leitet in dieser Funktion die Grabung der Medinat-al-Zahra. © NDR Foto: Annette Bruhns

Al-Andalus - klingt wie Atlantis...

Annette Bruhns hat viele Menschen in und um das andalusische Cordoba aufgesucht, die das untergegangene Al-Andalus auferstehen lassen wollen. mehr