Eine Grundschülerin gibt eine Speichelprobe in einen Corona-Selbsttest. © picture alliance/dpa Foto: Matthias Balk

Corona: So läuft der Schulstart in Hamburg nach den Ferien

Stand: 17.10.2021 10:43 Uhr

In Hamburg gehen die Herbstferien zu Ende, am Montag startet die Schule wieder - vorab wird allerdings getestet.

Für den ersten Schultag müssen alle Schülerinnen und Schüler entweder einen Impfnachweis oder einen negativen Corona-Test vorweisen. Sie müssen sich aber auch nach einer Reise ins Ausland nicht extra testen - in den Schulen werden Corona-Tests durchgeführt.

Test kommt von neuem Hersteller

Erstmals werden dann allerdings Schnelltests von einem neuen Hersteller genutzt. Die Sozialbehörde warnt vorsorglich: Wird die Anleitung nicht sorgfältig befolgt, kann der Test ein falsch positives Ergebnis anzeigen. Gut möglich also, dass am Montag etliche Schulkinder erst mal wieder heimgeschickt werden.

In den ersten beiden Wochen nach den Ferien werden die Kinder dreimal statt zweimal getestet. Durch die Schul-Tests gelten Schülerinnen und Schüler grundsätzlich als getestet und brauchen etwa für 3G-Veranstaltungen keinen Extra-Test.

Regeln für Urlaubsrückkehrer aus dem Ausland

Ungeimpfte Erwachsene, die im Ausland waren, brauchen bei der Einreise einen Negativ-Test. Die Reiserückkehrenden müssen die geltenden Regeln beachten, wenn sie aus dem Urlaub zurück kommen. Diese unterscheiden sich nach dem gewählten Urlaubsort. Reisen in Virusvarianten- oder Hochrisikogebiete können beispielsweise eine Quarantäne nach sich ziehen.

Für Reisen innerhalb von Deutschland gibt es momentan keine Einschränkungen, somit muss bei der Rückkehr nach Hamburg kein Test vorgelegt werden. Dagegen gilt für die Rückkehr aus dem Ausland, dass Reisende ab zwölf Jahren einen vollständigen Impfschutz nachweisen müssen. Ist dieser nicht vorhanden, muss ein negatives Testergebnis eines PCR- oder Antigen-Tests bei der Einreise vorgezeigt werden.

Hochrisikogebiet: Testpflicht und Quarantäne für Ungeimpfte

Urlauberinnen und Urlauber müssen bei der Einreise aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen und sich gegebenenfalls in Quarantäne begeben. Bei der Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet entfällt diese für vollständig Geimpfte oder Genesene. Die Reiserückkehrenden, die nicht dazu zählen, müssen sich für zehn Tage in Quarantäne begeben, können diese aber nach fünf Tagen mit einem negativen Antigentest beenden. Aktuell zählen zu den Hochrisikogebieten zum Beispiel Albanien, Großbritannien, der Iran und die USA. Eine aktuelle Liste führt das Auswärtige Amt.

Virusvariantengebiet: Quarantäne für alle

Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet gelten die gleichen Regelungen wie bei der Einreise aus einem Hochrisikogebiet. Hier müssen sich jedoch auch Geimpfte und Genesene in Quarantäne begeben. Diese beträgt 14 Tage und kann nicht verkürzt werden. Aktuell gibt es keine Regionen, die als Virusvariantengebiet eingestuft werden.

Regeln für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Für bestimmte Berufsfelder, beispielsweise in der Pflege, gelten ähnliche Regeln wie für den Schulstart. Auch hier ist der Arbeitsalltag nur mit negativem Testergebnis, Genesenennachweis oder dem vollständigen Impfschutz möglich. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen sich frühzeitig informieren, ob eine Test- oder Quarantänepflicht vor dem ersten Arbeitstag nach dem Urlaub berücksichtigt werden muss.

Die aktuelle Corona-Einreiseverordnung und die damit verbundenen Regeln gelten vorerst bis zum 10. November.

Weitere Informationen
Ein Virus schwebt vor einer Menschenmenge (Fotomontage) © panthermedia, fotolia Foto: Christian Müller

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 15.10.2021 | 16:00 Uhr

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