Stand: 21.09.2020 11:11 Uhr

Startschuss für Umbau der Alster-Schwimmhalle

So soll die Alsterschwimmhalle nach der Sanierung ab 2014 aussehen. © Behörde für Umwelt und Energie Foto: rendertaxi
Mehr Wasserfläche, aber die Betonflügel bleiben erhalten: So sieht der Entwurf für die umgebaute Alsterschwimmhalle aus.

Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) hat am Montag den Startschuss für die Modernisierung und Erweiterung der Alster-Schwimmhalle gegeben. Er schlug die erste blaue Kachel aus dem 50-Meter-Becken ab. In den kommenden drei Jahren soll die ganzjährig nutzbare Wasserfläche nach Angaben der Umweltbehörde um etwa ein Viertel erweitert werden. Die Umbaukosten liegen bei 80 Millionen Euro. 60 Millionen Euro übernimmt die Stadt, den Rest trägt Betreiber Bäderland.

Rund 370.000 Gäste pro Jahr

Die Schwimmhalle im Stadtteil Hohenfelde wurde 1973 eröffnet. Mit jährlich rund 370.000 Gästen zählt sie den Angaben zufolge zu den besucherstärksten Schwimmbädern der Stadt.

Wiedereröffnung in drei Jahren geplant

Wenn die Alster-Schwimmhalle Ende 2023 wieder öffnet, wird es in einem Anbau ein weiteres Lern-Becken geben, bei dem die Tiefe durch eine Hydraulik im Boden variabel bis auf 1,80 Meter Tiefe eingestellt werden kann. Damit sich Schwimmerinnen und Schwimmer sowie Springerinnen und Springer nicht mehr ins Gehege kommen, wird der Sprungturm ebenfalls ein eigenes Becken bekommen. Begrünte Dächer, der Betrieb nach energieeffizienten Standards und barrierefreier Zugang sollen die Modernisierung der Alster-Schwimmhalle abrunden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 21.09.2020 | 12:00 Uhr

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