Stand: 11.10.2018 21:06 Uhr

Schüsse in Wandsbek: Polizei sucht drei Männer

Nach den Schüssen auf einen 39-Jährigen am Mittwochabend in Hamburg-Wandsbek fahndet die Hamburger Polizei nach drei Unbekannten. Das Opfer liegt nach einer Operation in einem Hamburger Krankenhaus und wird dort bewacht - offenbar aus Sorge, die flüchtigen Täter könnten dort auftauchen. Die Ermittler gehen von einer Auseinandersetzung unter Drogendealern aus. Die Ermittlungen werden vom für Drogendelikte zuständigen LKA 62 geführt.

Bei Dunkelheit Polizisten und Feuerwehr mit Abserrungen.

Schießerei in Wandsbek: Polizei ermittelt

Hamburg Journal -

Am Mittwoch wurde in Wandsbek auf einen Mann geschossen. Die Polizei hält einen gescheiterten Drogendeal für wahrscheinlich. Es gibt Spuren, die auf die Täter hinweisen.

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Ins Knie getroffen

Fest steht bislang, dass mehrere Männer in der Straße Hinterm Stern unweit des Einkaufszentrums Wandsbek Quarree um kurz nach 17 Uhr in Streit gerieten. Daraufhin fielen mindestens zwei Schüsse. Eine Kugel traf den 39-Jährigen ins Knie, zudem erlitt er einen Beinbruch. Nach Behördenangaben ist der Mann wegen mehrerer Delikte polizeibekannt, schwere Gewalttaten waren bislang aber nicht darunter. Die Ermittler stellten bei ihm eine Pistole und Drogen sicher. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Am Donnerstagmorgen wurde er vernommen. Er soll vor den Haftrichter kommen, sobald es sein Gesundheitszustand zulasse, so die Polizei.

Polizei hofft auf Zeugen

Laut den Beamten wurden mindestens drei "südländisch aussehende" Männer gesehen, die vom Tatort in Richtung Kattunbleiche flüchteten. Dort stiegen sie in einen wartenden Ford, der anschließend davonfuhr. Das Auto wurde später in Glinde gefunden. Dort verliert sich die Spur der drei Männer. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Hinweisnummer 040/4286-56789 zu melden.

U-Bahnverkehr war unterbrochen

Bei der Fahndung nach den Tätern kam es am Mittwochabend zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der U-Bahnhof Wandsbek Markt wurde abgeriegelt, weil dort während der Fahndung Alarm ausgelöst worden war. Das Spezialeinsatzkommando suchte dort nach den Flüchtigen. Der Zugverkehr auf der Linie U1 zwischen den Stationen Wandsbek-Gartenstadt und Wartenau kam in dieser Zeit zum Erliegen, wurde gegen 21.15 Uhr aber wieder freigegeben. Auch der Busbetrieb war massiv eingeschränkt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 11.10.2018 | 13:00 Uhr

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